University of Hagen

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    Impulse für eine alteritätsethische Philosophie der Geschichte im Dienste postkolonialer Verantwortung

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    Im Kontext der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe Deutschlands und Europas und deren Auswirkung auf Praxis und Forschung wird oft auf die Geschichtsforschung als Antwort gebende Instanz geblickt. Die Geschichtsforschung ist dennoch kein Monolith und hat auch verschiedene Prozesse im Umgang mit normativen Ansprüchen hinter sich. Vor allem im 20. und 21. Jahrhundert wurden Prozesse und Diskussionen angestoßen, bei denen sich ethische Anliegen und Forschungsfragen überschneiden. Wie kann sich die Forschung positionieren? Kann sie Orientierung liefern oder ist das nicht ihre Aufgabe? Welches Selbstverständnis benötigt sie, wenn sie dieser Aufgabe gerecht werden möchte? Der Umgang mit Geschichte ist für die jetzige Umsetzung von Gerechtigkeitsansprüchen unzureichend, da das Vergessen von Unterdrückten sich trotz wachsender Wachsamkeit wiederholt. Diese Dissertation hat deswegen zum Ziel, Impulse für die Beantwortung dieser und anderer Fragen im Kontext der postkolonialen Verantwortung und deren Behandlung in unterschiedlichen Disziplinen der Geschichtsforschung zu formulieren. Die Schrift versucht dies entlang der Philosophie von Emmanuel Lévinas zu leisten, die bisher von der postkolonialen Theorie vernachlässigt wurde

    Projektbericht: Teilnehmeraktivierung in Mentoriaten

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    In virtuellen Mentoriaten sind die Teilnehmer*innen häufig passiver als in Präsenzveranstaltungen. Da der Lernerfolg jedoch auch von der aktiven Auseinandersetzung mit den Studieninhalten abhängt, ist eine aktivere Mitwirkung wünschenswert. Für die Aktivierung wird u.a. eine Präsentation genutzt, in der die erwartete Interaktion und die zu behandelnden Inhalte dargestellt werden. Zoom- Umfragen werden für die Identifizierung von Lerndefiziten genutzt, die anschließend in den Mentoriaten intensiver behandelt werden. Die Lösungswege für komplexe Prüfungsfragen werden in den Veranstaltungen diskutiert. Das Vorgehenskonzept wurden von den Teilnehmer*innen in Evaluationen positiv bewertet

    Proceedings of the First International Conference on Foundations, Applications, and Theory of Inductive Logic (FATIL2022)

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    Inductive reasoning is one of the most important reasoning techniques for humans and formalises the intuitive notion of "reasoning from experience". It has thus influenced both theoretical work on the formalisation of rational models of thought in Philosophy as well as practical applications in the areas of Artificial Intelligence and, in particular, Machine Learning. The First International Conference on Foundations, Applications, and Theory of Inductive Logic (FATIL2022) brought together experts from all fields concerned with inductive reasoning

    Interacting with Social Robots. Between Support, Surveillance, and New Sociality

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    BBoxDB – A Distributed Key-Bounding-Box-Value Store

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    The need for processing multi-dimensional data at scale is growing strongly. Nowadays, GPS receivers are integrated into many devices, and location-based applications that process such data are ubiquitous. However, the support for multi-dimensional data carves out a niche existence in distributed databases. In most of these systems, multi-dimensional data cannot be processed efficiently. Data are distributed across a cluster of nodes based on a one-dimensional key (e.g., a hash function is applied on the key to determine the node that is responsible for the data). The key and the resulting data distribution are not related to the location of the data in space. Common operations on multi-dimensional data, such as range queries (e.g., Which road is located in a given area?) or spatial joins (e.g., Which road leads through a forest?) cannot be executed efficiently by these systems. The query rectangle of the range query cannot be used to determine the tuples that belong to the query result directly. Therefore, a full data scan has to be performed on all nodes, which is an expensive and slow operation. In addition, for the execution of a spatial join, many tuples need to be shuffled and transferred between the nodes, which is also expensive and slow. This thesis covers the design and implementation of two distributed systems that are optimized for the handling of multi-dimensional big data. Distributed SECONDO is a hybrid system that combines the extensible database system SECONDO with the key-value store Apache Cassandra. SECONDO is used for query processing and Cassandra for data storage. The resulting system is a distributed and highly available version of SECONDO. Already in SECONDO implemented algorithms and data models can be used in a distributed and parallel manner on a cluster of nodes; large datasets can be handled without changing the implementation of these operators or data models. Distributed SECONDO was used to study challenges in the distributed storage and processing of multi-dimensional big data. The insights gained led to the development of BBoxDB. BBoxDB is a novel distributed NoSQL database implemented from scratch. The software provides a highly available key-bounding-box-value store. In contrast to regular key-value stores, the values are stored together with a bounding box that describes the location of the value in the n-dimensional space. Range queries and spatial joins can be efficiently executed. Even if data of any dimension are supported, BBoxDB focuses on the handling of lower-dimensional data (e.g., spatial data). BBoxDB partitions (splits and merges) the n-dimensional space dynamically based on the stored data. The software supports point and non-point data, which are spread in a cluster of nodes according to the partitioning. BBoxDB is a generic data store; the stored values are opaque arrays of bytes. Therefore, queries are primarily executed on the bounding boxes of the data. Query results can be refined by user-defined filters, which include the knowledge to interpret the bytes of the stored values. With the extension BBoxDB Streams, the processing of multi-dimensional data streams is also supported.Es gibt einen stetig wachsenden Bedarf, große Mengen an mehrdimensionalen Daten zu verarbeiten. GPS-Empfänger sind heutzutage in vielen Geräten integriert und ortsbezogene Anwendungen, welche solche Daten verarbeiten, sind allgegenwärtig. Die Unterstützung für multidimensionale Daten fristet jedoch ein Nischendasein in verteilten Datenbanken. Mit den meisten dieser Systeme können mehrdimensionale Daten nicht effizient verarbeitet werden. Die Daten werden auf der Grundlage eines eindimensionalen Schlüssels auf einen Cluster von Knoten verteilt (z.B. durch Anwendung einer Hash-Funktion auf den Schlüssel, um den für die Daten zuständigen Knoten zu ermitteln). Der Schlüssel und die sich daraus ergebende Verteilung der Daten stehen in keinem Zusammenhang mit der Position der Daten im Raum. Gängige Operationen auf mehrdimensionalen Daten wie Bereichsabfragen (z.B. Welche Straße befindet sich in einem bestimmten Gebiet?' oder Spatial Joins (z.B. Welche Straße führt durch einen Wald?}) können von diesen Systemen nicht effizient ausgeführt werden. Das Abfragerechteck der Bereichsabfrage kann nicht verwendet werden, um die relevanten Tupel direkt aufzufinden. Daher muss ein vollständiger Datenscan auf allen Knoten durchgeführt werden, was ein teurer und langsamer Vorgang ist. Zudem müssen für die Berechnung des Spatial Joins viele Tupel zwischen den Knoten umverteilt und übertragen werden, was ebenfalls teuer und langsam ist. In dieser Dissertation wird der Entwurf und die Implementierung von zwei Systemen behandelt, welche für die Verarbeitung von multidimensionalen Daten optimiert sind. Distributed SECONDO ist ein Hybridsystem, das das erweiterbare Datenbanksystem SECONDO mit dem Key-Value Store Apache Cassandra kombiniert. SECONDO wird für die Abfrageverarbeitung eingesetzt und Cassandra für die Datenspeicherung. Das resultierende System ist eine verteilte und hochverfügbare Version von SECONDO. Bereits in SECONDO implementierte Algorithmen und Datenmodelle können verteilt und parallel auf einem Cluster von Systemen verwendet werden. Große Datenmengen können ohne Änderung der Implementierung dieser Operatoren oder Datenmodelle verarbeitet werden. Distributed SECONDO wurde verwendet, um die verteilte Speicherung und Verarbeitung von großen mehrdimensionalen Datenmengen zu untersuchen. Die gewonnen Erkenntnisse führten zu der Entwicklung von BBoxDB. BBoxDB ist eine verteilte NoSQL-Datenbank, welche von Grund auf neu entwickelt wurde. Die Software bietet einen hochverfügbaren Key-Bounding-Box-Value-Store. Im Gegensatz zu herkömmlichen Key-Value-Stores werden die Werte zusammen mit einer Bounding Box gespeichert, welche die Lage des Wertes in einem n-dimensionalen Raum beschreibt. Bereichsabfragen und Spatial Joins können effizient ausgeführt werden. Auch wenn Daten beliebiger Dimension von BBoxDB unterstützt werden, liegt der Schwerpunkt auf der Verarbeitung von niedrigdimensionalen Daten (z.B. Geodaten). BBoxDB partitioniert (teilt und verschmilzt) den $n-dimensionalen Raum dynamisch auf Grundlage der gespeicherten Daten. Die Software unterstützt Punkt- und Nicht-Punkt-Daten, welche entsprechend den Partitionen in einem Cluster verteilt werden. BBoxDB ist ein generisches System, die gespeicherten Werte sind opake Bytearrays für die Software. Abfragen werden daher primär auf den Bounding Boxen der Daten ausgeführt. Die Abfrageergebnisse können durch benutzerdefinierte Filter verfeinert werden, welche das Wissen zur Interpretation der gespeicherten Bytes beinhalten. Mit der Erweiterung BBoxDB Streams wird zudem die Verarbeitung von mehrdimensionalen Datenströmen unterstützt

    Lebendige Tier-Beispiele: Ms. Cayenne Pepper: Ein Lektüreversuch

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    Doing Europe: Local Governments as Agents of European Cohesion

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    Academia and practitioners agree that the local level is crucial for EU cohesion. However, further conceptual and empirical development is needed. The paper introduces an understanding of European cohesion consisting of a horizontal and a vertical dimension, covering individuals’ relationships with each other and the polity. We review the predominantly nation-state-focused, interdisciplinary literature on support for the European Union (vertical dimension) and societal Europeanization (horizontal dimension) through a ‘local lens’, arguing in favour of combining the two dimensions in one framework of cohesion. We derive empirical expectations about the role of local agency for European cohesion and operationalise European cohesion, thus designing a coherent framework for analysing the local foundations of European cohesion

    Maßnahmen zur Erhöhung der Leistungsdichte von permanenterregten Synchronmaschinen

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    Um das Einsatzspektrum von Elektromotoren zu erweitern, muss deren Leistungsdichte gesteigert werden. Viele Branchen sind auf Antriebskomponenten mit hoher Leistungsdichte angewiesen, so auch die Nutzfahrzeugindustrie. Aus diesem Grund werden Nutzfahrzeuge immer noch vorwiegend mit hydraulischen Antriebskomponenten ausgeführt. Die Leistungsdichte von Hydrostaten übersteigt die der elektrischen Antriebskomponenten bei weitem. Um das zu ändern, wurden Maßnahmen untersucht, die Leistungsdichte von permanenterregten Synchronmaschinen (PMSM) auf das Niveau von Hydrostaten zu steigern. Um die Leistungsdichte einer PMSM zu steigern, wird diese methodisch analysiert und die jeweiligen Maßnahmen nach ihrem Potenzial bewertet. Hochdrehzahlkonzepte sowie vergleichbar teure Materialien werden davon ausgeschlossen. Betrachtet wird lediglich die Leistungsdichtesteigerung durch Steigerung des Drehmoments bei gleichem Bauvolumen. Zur Steigerung des Wicklungsfaktors und damit der elektrischen Ausnutzung wird eine Mehrphasenmaschine mit neun Phasen und acht Polen in der Urwicklung erarbeitet. Für einen querkraftfreien Lauf wird die Urwicklung doppelt angeordnet. Das Mehrphasenkonzept schafft neben der höheren Leistungsdichte auch zusätzliche Freiheitsgrade. Mit diesen zusätzlichen Freiheitsgraden kann eine fehlertolerante Maschine gebaut werden, die im Falle einer Störung trotzdem noch betriebsfähig bleibt. Der optimierte Aufbau resultiert in einer Außenläufermaschine mit Oberflächenmagneten und doppelter Statoranordnung. So wird trotz Außenläufermaschine eine längliche Form erreicht, welche die Einbaumöglichkeiten im Vergleich zum Scheibenläufer stark erhöht. Die Wicklung besteht aus konzentrierten Formspulen mit für die Kühlung optimiertem Querschnitt und erhöhtem Nutfüllfaktor. Die Steigerung der Stromdichte auf JRMS = 24 A/mm2 wird durch eine direkte Kühlung der Wicklung mit Hydrauliköl erreicht. Abschließend wurde aus den gewonnenen Erkenntnissen ein Prototyp aufgebaut und auf einem Prüfstand vermessen. Die Testmaschine mit PS1 = 260 kW erreicht eine volumetrische Leistungsdichte, im Bezug auf das Gesamtvolumen, von Φ = 13.13 kW/L . Die volumetrische Leistungsdichte im Bezug auf das Aktivvolumen beträgt Φ = 34.50 kW/L . Diese Kennwerte sind mit denen eines Hydrostaten mit einem Schluckvolumen von 160 cm3 vergleichbar.To expand the range of use of electro motors, the power density has to be increased. Many industry sectors are reliant on high power density drive components, like the commercial vehicle industry. Because of that, the most common drive train in this sector is still a hydraulic drive system. The power density of a hydraulic drive is still a lot higher than an electrical drive. To change this fact, methods were developed to increase the power density of permanentmagnet synchronous motors (PMSM) to the level of a hydraulic motor. To do this, the PMSM will be methodically analyzed and the potential of the individual steps where rated. Concepts of high power density with a high speed or very expensive materials where not investigated. The focus is on increasing the torque density. To increase the winding factor and thus the electrical exploitation, a multiphase machine with nine phases and eight poles in the smallest winding configuration is developed. To reduce the transverse force to almost zero, the winding configuration is mirrored. Next to the higher power density, this kind of winding creates new degrees of freedom. This is the base for an engine with fault tolerance. Through optimization of the design of the machine, results an outer rotor permanent magnet synchronous machine with surface magnets and two stators in one housing. This design guarantees, even if an outer rotor is used, an elongated machine. Therefore, the possibilities of implementation are still as high as with an inner rotor machine. The winding is made of concentrated coils. Instead of round wires, trapezoidal wires are used. This allows a higher fill factor and a current density of JRMS = 24 A/mm2 . The high current density results of the direct cooling of the coils with hydraulic oil. To validate the steps, a prototype is built. This prototype is tested on a test rig and has a power of PS1 = 260 kW. The volumetric power density, based of the overall volume, is rated with Φ = 13.13 kW/L . If the volume of the active parts is used, the power density is Φ = 34.50 kW/L . These characteristics meet the ones of a hydraulic drive with a displacement of 160 ccm

    Sonic Mania: In Schallgeschwindigkeit zwischen Damals und Heute

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