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Der Hundsbuchstab: Zu den Tier-Beispielen in Valentin Ickelsamers Die rechte weis auffs kürzist lesen zu lernen (1527)
Didaktische Umgestaltung der Moodle Betreuung im B.A. Kulturwissenschaften
Das Modul 25201 des B. A. Kulturwissenschaften, das in das Geschichtsstudium einführt, wird intensiv von den Wissenschaftlichen Online TutorInnen des Historischen Instituts betreut. Im Zentrum des Projekts stand die didaktische Umgestaltung der Moodle Plattform dieses Moduls und die Anpassung der Übungsaufgaben unter Berücksichtigung mediendidaktischer Aspekte. Die Plattform sollte übersichtlicher gestaltet werden, um eine schnelle Auffindbarkeit der Inhalte zu erreichen. Es sollten neue Aufgabentypen eingesetzt und zusätzliche Onlineübungen entwickelt werden, um mehr Studierende mit den für das Geschichtsstudium grundlegenden Inhalten, die in diesem Modul vermittelt werden sollen, zu erreichen. Es wird beschrieben, mithilfe welcher Werkzeuge dies umgesetzt wurde und welche Herausforderungen dabei bewältigt werden mussten
Digitale Bildung und das Konzept der Augmentation: Zur pragmatistisch-ethischen Dimension der Mensch-Maschine-Interaktion und der bildenden Erfahrung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
Die Bildung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz und das Konzept der Augmentation sind der Ausgangspunkt dieser Arbeit, die sich in Zusammenhang mit den Herausforderungen und Möglichkeiten der Interaktion von Mensch und intelligenter Maschine zuwendet und diese in der Konfrontation mit einer digitalen Bildung deutet. In diesem Zusammenhang steht die bildungs-, erkenntnistheoretische als auch ethische Perspektive des Pädagogen und Philosophen John Deweys im Mittelpunkt, die mit einer kritisch-reflexiven Erfahrung und Ethik als Dispositive von digitaler Bildung in den Blick genommen wird. Das Konzept der Augmentation von Douglas C. Engelbart bietet die Möglichkeit, auf die Interaktion von intelligenten Maschinen mit Menschen sowie der menschlichen und künstlichen Intelligenz zu blicken. Darüber hinaus wird die Erweiterung menschlicher Fähigkeiten und menschlicher Intelligenz betrachtet. Das Zusammenwirken von Menschen mit intelligenten Maschinen und die Interdependenz der Augmentationsmittel werden dimensional einer pragmatistisch-ethischen Erfahrungsperspektive untergeordnet und für eine Bestimmung einer werthaltigen und bildenden Erfahrung herangezogen.The education of humans in the age of artificial intelligence and the concept of augmentation are the starting point of this work, which addresses the challenges and possibilities of the interaction between humans and intelligent machines and interprets them in the confrontation with digital education. In this context, the educational, epistemological and ethical perspective of the educator and philosopher John Dewey is central, which is taken into account with a critical-reflexive experience and ethics as dispositive of digital education. The concept of augmentation by Douglas C. Engelbart offers the possibility to look at the interaction of intelligent machines with humans as well as human and artificial intelligence. Furthermore, the expansion of human capabilities and human intelligence is considered. The interaction of humans with intelligent machines and the interdependence of the means of augmentation are dimensionally subordinated to a pragmatist-ethical experience perspective and used to define a valuable and educative experience
Erschöpfung im Einheitspatentsystem (unter Berücksichtigung des deutschen, englischen und französischen Rechts)
Der Erschöpfungsgrundsatz im Patentrecht besagt, dass der Patentinhaber seine Patentrechte in Bezug auf einen patentgeschützten Gegenstand, der von ihm oder mit seiner Zustimmung in Verkehr gebracht wurde, nicht mehr geltend machen kann. Während die Erschöpfung im autonomen deutschen Patentrecht bislang lediglich auf Richterrecht beruhte, wurde im Einheitspatentsystem eine ausdrückliche Erschöpfungsregel geschaffen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Rechtsnatur, den Tatbestandsvoraussetzungen, den Rechtsfolgen und der Reichweite der Erschöpfung im Einheitspatentsystem. Sie berücksichtigt dabei die bisherigen Regelungen zur Erschöpfung in Deutschland, England und Frankreich sowie die Rechtsprechung des EuGH. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit Reparaturen patentgeschützter Erzeugnisse im Einheitspatentsystem vom Erschöpfungsprinzip erfasst werden. Weiterhin werden Lösungen für Fälle entwickelt, bei denen die Reichweite des Erschöpfungsgrundsatzes zweifelhaft ist. Hierzu zählen das Inverkehrbringen von Einzelteilen patentgeschützter Erzeugnisse und das Inverkehrbringen von Erzeugnissen, die geeignet sind, ein patentgeschütztes Verfahren auszuführen
The case for a Constitutional reform of the European Union: From the creation of a ‘federal’ budget to full co-decision between Council and Parliament: The role of a study group
Perspectives and limits of municipal support for industry in climate protection using the example of the city of Solingen
Die Industrie trägt durch Treibhausgasemissionen in hohem Maße zur globalen Erwärmung bei und ist gleichzeitig ihren Folgen, u. a. durch auferlegte Regularien, ausgesetzt. Da diese Emissionen auch in die kommunalen Gesamtbilanzen einfließen, ist es im Interesse der Kommunen, den Klimaschutz in Unternehmen voranzutreiben. Klimaschutzmaßnahmen in der Industrie unterliegen dabei einer Vielzahl von Barrieren und Treibern. Die Frage lautet daher: Was sind Möglichkeiten und Grenzen der kommunalen Unterstützung, um den Klimaschutz in der Industrie voranzutreiben? In dieser Arbeit werden am Beispiel der Stadt Solingen Barrieren und Treiber in der Industrie sowie Erfolgsfaktoren bei der kommunalen Unterstützung untersucht. Dazu dient eine qualitative Befragung von Kommune und Industrieunternehmen in Form von halbstandardisierten Leitfadeninterviews. Die Ergebnisse zeigen, dass der Handlungsspielraum der Kommunen hinsichtlich der Barrieren und Treiber in der Industrie begrenzt ist. Die Unterstützung durch die Kommunen stellt für die Industrie keine Voraussetzung für betriebenen Klimaschutz dar, kann sich aber förderlich auf diesen auswirken. Potenzial ergibt sich insbesondere bei der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, die bisher nur wenig Klimaschutz betreiben, bei der Verbesserung der kommunalen Unterstützungsmaßnahmen und bei der Ansprache der Industrie. Die unterschiedlich starke Ausprägung des Klimaschutzes in den Industrieunternehmen erfordert dabei Unterstützung auf unterschiedlichen Niveaus.Industry is a major contributor to global warming through greenhouse gas emissions, while at the same time being exposed to its consequences, e.g. by imposed regulations. As these emissions are also included in the overall municipal greenhouse gas balances, it is in the interest of municipalities to promote climate protection in industrial companies. Climate protection measures in industry are subject to a variety of barriers and drivers. Therefore, the question is: What are the possibilities and limits of municipal support to advance climate protection in industry? In this thesis, barriers and drivers in industry as well as success factors of municipal support are investigated using the example of the city of Solingen. For this purpose, a qualitative survey of municipalities and industrial companies in the form of semi-standardized guided interviews is used. The results show that the scope of action of the municipalities with regard to barriers and drivers in industry is limited. Support from municipalities is not a prerequisite for industry to engage in climate protection, but it can have a beneficial effect on it. In particular, there is potential in supporting small and medium-sized companies that have not done much climate protection to date, in improving municipal support measures and in addressing companies. The varying degrees of climate protection in industrial companies require support at different levels
Simulation der Effekte von Zöllen und natürlichen Handelsbarrieren auf die Aufteilung internationaler Warenströme
Welche Wirkungen zeigen handelspolitische Entscheidungen in einem internationalen
System von Güter produzierenden und miteinander Handel treibenden
Volkswirtschaften? Wie lassen sich die Haupteffekte trotz der enormen
Komplexität, der durch vielfältige Wechselwirkungen miteinander verbundenen
Einflussfaktoren, isolieren? Ein mächtiges Werkzeug zur Analyse
hochkomplexer Wirkungsmechanismen sind modellgestützte Simulationen,
die Vorhersagen über handelspolitische Interventionen ermöglichen. In der
vorliegenden Arbeit wird auf ein geeignetes Modell zurückgegriffen, um die
Auswirkungen von solchen Politikmaßnahmen auf wichtige Zielgrößen, wie
Handelsströme und Reallöhne, analysieren zu können. Das Simulationsmodell
basiert auf dem Modell von Eaton und Kortum (2002). Als Vorbereitung
der modellgestützten Simulation wird zunächst eine grundlegende Analyse
der Eigenschaften des Modells unternommen. Außerdem werden Ansätzen
zur Erweiterung des Grundmodells diskutiert.
Hier ist in erster Linie die Analyse der von Eaton und Kortum eingeführten
Fréchet-Verteilung im Hinblick auf deren Eignung für einen Einsatz in
Simulationsmodellen zu nennen. Diese Verteilung dient in dem Modell von
Eaton und Kortum zur Abbildung der Effizienz, mit der die länder- und güterspezifischen
Herstellungsprozesse betrieben werden können. Durch diese
Analyse lässt sich zeigen, dass die für das Grundmodell eingeführte Verteilungsfunktion,
ungeachtet ihrer Eignung zur qualitativen Abbildung der
Zusammenhänge, in der Simulation zu einer Streuung der Effizienzwerte
führt, die über das in der Praxis zu erwartende Maß hinausgeht. Die auf diesen Untersuchungen basierende alternative Verwendung der Rayleigh-
Verteilung führt in der Simulation zu Produktivitätsverteilungen, die deutlich
besser in Übereinstimmung mit den in der Praxis zu beobachtenden
Wertebereichen stehen.
Die Analysen der modellgestützten Vorhersagen stehen nicht im Widerspruch
zu den Effekten, die sich qualitativ aus der komparativ statischen
Analyse von Eaton und Kortum (2002) ableiten lassen. Der Mehrwert einer
Simulation liegt in der Möglichkeit, die Effekte quantifizieren zu können.
Basierend auf den Daten der realen Welt wird das Modell bestmöglich
an die Realität angepasst, um dann Modellparameter quasi-experimental
zu verändern. Diese Veränderung bewirkt eine Anpassung aller endogenen
Variablen im Modell, was wiederum für die Wirkungsanalyse ausgewertet
werden kann. Beispielsweise könnte man die Handelskosten mthilfe einer
Reduktion der Zölle senken, um dann die veränderten Handelsströme zwischen
den modellierten Ländern untersuchen zu können. Denkbar sind
handelsschaffende und handelsumlenkende Effekte. Geringere Transportkosten
über die Zollreduktion sollten das weltweite Handelsvolumen insgesamt
erhöhen. Eine einseitige Veränderung der Handelskosten zwischen
zwei Ökonomien sollte aber auch einen umlenkenden Effekt der Handelsströme
zwischen allen anderen Ökonomien zur Folge haben. Eine einseitige
Reduktion der bilateralen Handelskosten führt zu weltweiten Verschiebungen
der Handelsströme. Aus dieser Diskussion wird auch klar, warum
eine Gesamtbetrachtung aller Länder in einem komplexen Gleichgewichtsmodell
für die Analyse von handelspolitischen Maßnahmen so wichtig ist.
Alle Handelsströme müssen in einem in sich geschlossenen Modell abgebildet
werden, um aussagekräftige Prognosen über die Auswirkung eines Zolls
machen zu können. Nur in einem solchen System können die Folgen von
handelspolitischen Entscheidungen fundiert analysiert werden
Unterstützung des Innovationsprozesses durch Identifizierung von Patentschlüsselkonzepten mittels künstlicher Intelligenz
In dieser Arbeit wurde eine Klassifizierung für Patente nach TRIZ entwickelt, die besser auf den Innovationsprozess zugeschnitten sein soll als die bestehende Klassifizierung nach IPC. Als Klassifizierungs-Kriterien wurden die in Patenten wiederkehrenden Schlüsselkonzepte des technischen Problems und seiner Lösung definiert. Durch eine systematische Analyse wurde untersucht, inwiefern sich unterschiedliche, künstliche neuronale Netztypen dafür eignen, diese Konzepte automatisch zu identifizieren. Die besten Ergebnisse in den verschiedenen Analysen erzielte das Sprachmodell BERT. Auf Basis dieser Analyse wurde eine Prototypen-Anwendung entwickelt, die die theoretischen Konzepte nach TRIZ mit der Automatisierungs-Komponente BERT zu einem hybriden System verknüpft.The ability to innovate is an important part of a company's technology management and ultimately a critical factor in its success. TRIZ - the theory of inventive problem solving - is a methodology that is intended to support the innovation process based on patent analyses. In this work, a classication for patents based on TRIZ was developed, which is tailored to the innovation process and can therefore support it better than the existing classication IPC. The key concepts technical problem and its solution were dened as classication criteria. A systematic analysis examined the extent to which the articial neural network types CNN (Convolutional Neural Network), LSTM (Long Short Term Memory Network) and BERT (Bidirectional Encoder Representations from Transformers) are suitable for identifying these concepts. In this analysis, both the inuence of the individual system parameters and the transferability of the model were examined. As a result, it can be presented that all three network types exceed the already published results for this task, but the BERT architecture achieves particularly good results. Based on this analysis, a prototype application was developed that links the theoretical concepts according to TRIZ with the automation component BERT to form a hybrid system. This application was applied to 109 patents and deployed in a search tool. In addition to the concrete application for the identication of the mentioned key concepts, the methodology presented in this work can be used for the automatic determination of other key concepts