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Beste Praktiken kommunaler Europaarbeit in Deutschland
Die kommunale Europaarbeit ist mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. In diesem Working Paper stellen wir Beispiele bester Praktiken vor, die unterschiedliche Aspekte dieser Her-ausforderungen adressieren. Von der Fördermittelakquise über Netzwerkarbeit, Zielgruppenansprache und Städtepartnerschaftsarbeit bis hin zur internen Europaarbeit finden sich ganz unterschiedliche Beispiele, wie Europaarbeit lokal organisiert werden kann. Die Steckbriefe geben dabei eine schnelle Übersicht, mit welchem Ressourcenaufwand das jeweilige Projekt durchgeführt werden kann und beinhalten Hinweise zu Herausforderungen und Nutzen des Projekts. So können Ideen einfach und passgenau adaptiert werden
Digitale Benutzeroberflächen im Horizont von Lernen: Dashboards – technischer Gewinn, pädagogischer Verlust?
Supporting Web Search and Navigation by an Overlay Linking Structure
Search for content in hyperlinked networks and navigation towards specific Web resources or services have been subjects of research since the Internet emerged. One area of research is discovering new content and tracking changes over time, as well as content classification, to later associate content with search queries and present it as search results. However, since the existing linking structure of the Web tends to be unidirectional and forward in time, i.e., it has grown organically and chronologically, and the linking intensity varies across different areas of the Web, it turned out to be incomplete in terms of linking related content. Therefore, the existing linking structure cannot be utilized as a searchable index without prior application of suitable crawling strategies and approaches for relevance determination, which must be conducted and maintained by each search provider individually. Following the example of sitemaps, a map-like extension to the Web's existing linking structure is proposed. An overarching concept for this WebMap will be introduced and shown that it extends the existing linking structure by introducing cluster files designed to connect contextually similar resources, i.e., websites and other cluster files. For this, an algorithm is devised, which generates cluster files and creates links among them so that the resulting WebMap covers all searchable resources. In an experimental setup, it will be demonstrated that the resulting network of cluster files, i.e., the WebMap, can be integrated into a hyperlinked network and makes content discovery an inherent part of it. The WebMap forms an overlaying linking structure for the network, allowing navigation towards a desired contextual environment and related resources. Furthermore, it is shown that the WebMap can be utilized to support web services, such as web crawling, link recommendation, and web search, and makes maintaining an individual search index obsolete. In a WebMap-based search service simulation, it is finally proven that the presented concept is feasible
Eine Exploration in topologischen Vektorräumen
Wir formulieren und analysieren Konzepte wie lokale Konvexität, Beschränktheit von Teilmengen und Cesaro-Konvergenz, für die sich der Rahmen des topologischen Vektorraums aus verschiedenen Gründen anbietet. Der Level des Beitrags ist an der Schnittstelle zwischen Lehre und Forschung angesiedelt und ließe sich im Rahmen einer Abschlussarbeit steigern
Bedürfnisorientierte Betreuung Studierender im Fernstudium: Eine empirische Studie mit Studierenden und Betreuenden im Mixed-Methods-Design am Beispiel der FernUniversität in Hagen
Digitalisierung und Corona-Pandemie haben Auswirkungen auf die Hochschulbildung, die gleichermaßen mit Chancen wie mit Herausforderungen einhergehen und diese offenlegen. – Eine Entwicklung, die längst nicht abgeschlossen ist und im bildungswissenschaftlichen Diskurs über digitale Bildung auch mit Blick auf die universitäre Fernlehre zu Recht Beachtung erfährt. Die Fernlehre als technologiegestütztes Lernumfeld, dem eine räumliche Trennung der Akteur*innen inhärent ist, bietet dank der damit verbundenen Flexibilität und Individualität des Lernens besonders einer nicht-klassischen an Hochschulbildung interessierten Klientel die Möglichkeit, heterogene Lebenslagen zu verbinden. Hier zeigt sich nicht nur die Wichtigkeit der Betrachtung digitaler Bildung aus Sicht der Lernenden, sondern auch, dass die Fernlehre eine zentrale Forderung an die Hochschule adressiert: sich zu einer offenen Institution zu entwickeln, die selbstgesteuerte Bildungsprozesse ermöglicht und die Teilhabe an Bildung fördert. Gleichzeitig kommt in der Fernlehre der Unterstützung der Lernenden eine große Bedeutung zu, insbesondere, wenn die Lehre auf schriftlicher Kommunikation basiert. Der Diskurs über die Betreuungsbedürfnisse beim Lernen im Fernstudium sowie über eine entsprechend bedürfnisorientierte Gestaltung der Betreuung stellt sich jedoch als randständig geführt dar. Daher bildet die Sicht der Lernenden auf diese Bedürfnisse die Leitperspektive der vorliegenden Arbeit. Verschränkt wird diese Sicht mit der Einschätzung der Betreuenden hinsichtlich der Möglichkeiten, die artikulierten Bedürfnisse in der Praxis zu berücksichtigen. Untersucht werden diese Perspektiven mittels einer empirischen Studie in Form eines Mixed-Methods-Designs, welches sowohl auf qualitative als auch auf quantitative Erhebungs- und Auswertungsmethoden zurückgreift und mit der integrierenden Darstellung aller Erhebungsergebnisse eine umfassende und mehrperspektivische Explikation des Gegenstandsbereiches erlaubt. Im Ergebnis kann dabei besonders die Bedeutung einer individuellen und flexiblen Betreuung Studierender herausgestellt werden, die individuelle Anforderungen, Lernstile und Ressourcen einbezieht und fachlich fundiertes Feedback beinhaltet. Diesbezüglich besteht Konsens zwischen Lernenden und Lehrenden. Angesichts der real existierenden Ressourcen zeigt sich seitens der Lehrenden jedoch ein Spannungsfeld zwischen Wollen und Können. Insgesamt leistet die Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Fernlehre hinsichtlich der adäquaten Erfassung der Bedürfnisse Studierender und der Professionalisierung der Betreuenden unter Berücksichtigung dieser Bedürfnisse. Sie trägt damit zur besseren Passung zwischen digitalen Bildungsangeboten und deren Zielgruppe bei. Eine offene Frage ist, wie sich mit Blick auf steigende Studierendenzahlen eine Skalierbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse herstellen lässt
Analyzing the Potential of a statistically-based Integer Factorization Method for use in Machine Learning by means of Prime Characteristics, Statistics and Geometry
Currently, the RSA crypto scheme is considered hard to be compromised since all integer factorization approaches are limited by their hard-coded algorithms. Machine learning might be a possible solution to this problem since smart algorithms can dynamically adjust their search scheme based on statistical information about primes and the searched prime factors. This work, therefore, aims to create the research basis for an intelligent factorization algorithm that can integrate dynamic rules from prime pattern statistics and prime characteristics. This rst required a statistical analysis of 20TB of real and generated primes (up to 512 bits). The analysis found numerous in part undocumented patterns including inter alia block patterns among primes as well as an upper and lower bound of generated primes. These results allowed e.g. statistical (distance) shifts into the requisite number range of the searched prime factors p and q with n = p · q in relation to √n as starting value. This shift provided up to 99.08% approximation to the searched factors. On this basis, two prime statistic-based integer factorization prototypes were designed. These prototypes each integrated up to four statistical ndings, factorizing the test numbers (128 bits) between one hour and 96 hours. Compared to the currently existing hard-coded methods, the evaluation of this low-performance speed is secondary at this stage, since these prototypes were designed to serve as proof of concept that a statistically-based factorization algorithm is feasible but not to integrate them into actual machine learning, yet. This work, therefore, forms the promising foundation for a rst machine learning setup
Europa, die EU und die Europaarbeit Pforzheims: Ergebnisbericht der Bürger:innenbefragung 2023
In diesem Working Paper stellen wir die Ergebnisse einer hybriden schriftlichen Bevölkerungsbefragung (online + Papierfragebogen) einer Stichprobe von 2000 Bürger:innen ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Pforzheim vor. Insgesamt nahmen 467 der 1976 erfolgreich kontaktierten Bürger:innen an der Befragung teil. Dies entspricht einer Teilnahmequote von 23,6%. Der für die Befragung verwendete Fragebogen wurde unter Berücksichtigung der einschlägigen Forschungsliteratur erarbeitet und bestand aus 21 geschlossenen und (halb)offenen Fragen. Erhoben wurden verschiedene Aspekte, die mit der Wahrnehmung Europas, der EU und der kommunalen Europaarbeit Pforzheims zusammenhängen. Hierzu zählen u. a. die wahrgenommene Bedeutung Europas und der EU für die Stadt Pforzheim, die Rolle der Pforzheimer Stadtverwaltung in Europa und der EU, die Wahrnehmung der EU und Beurteilung der EU-Mitgliedschaft Deutschlands, die Teilnahme am europäischen Willensbildungsprozess, die Städtepartnerschaften der Stadt Pforzheim sowie Wahrnehmung der und Interesse an den Europaaktivitäten der Stadt Pforzheim. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Pforzheimer:innen ein ähnliches Bild von der EU aufweisen wie die Menschen in Deutschland und im Durchschnitt der 27 EU Mitgliedsstaaten. Frieden, Demokratie und der freie Personen- und Warenverkehr werden als wichtigste Werte und Errungenschaften der EU wahrgenommen. Ein großer Teil der Pforzheimer:innen verfolgt regelmäßig die Politik auf EU-Ebene und plant an den nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament im Jahr 2024 teilzunehmen. Die EU-Mitgliedschaft Deutschlands wird von einer großen Mehrheit der Befragten als wichtig erachtet und kaum in Frage gestellt, die Funktionsweise der Demokratie in der EU und deren allgemeine Entwicklung wird jedoch von einem erheblichen Teil der Befragten kritisch betrachtet. Eine Mehrheit der Pforzheimer:innen fühlt sich mit anderen Europäer:innen verbunden, wobei insbesondere soziale Sicherheit, Werte sowie Sprachen und Kultur Themen sind, die ein Gefühl der Verbundenheit erzeugen. Europa und die EU werden von der Mehrheit der Pforzheimer:innen als wichtig betrachtet und das Engagement der Stadt Pforzheim in Europa und der EU von großen Teilen der Befragten befürwortet. Insbesondere der Städtepartnerschaftsarbeit sowie Schul-, Jugend-, Kultur- und Sportaustauschen wird dabei hohe Bedeutung beigemessen. Etwa jede:r fünfte Befragte kennt Europaaktivitäten der Stadt Pforzheim
Barrierefreiheit in der Online-Lehre am Beispiel des Anwendungsfachs Gesundheitspsychologie (AF G) im Bachelorstudiengang Psychologie
Der Bericht beschreibt die Überarbeitung des Moduls „Anwendungsfach Gesundheitspsychologie“ (AF G) im Hinblick auf Barrierefreiheit. Motivation für das Projekt war neben dem Bestreben des Lehrgebiets nach barrierefreier Online-Lehre auch das Ausloten und Erlernen der technischen Möglichkeiten, die für eine entsprechende Modifikation der Kursmaterialien notwendig sind. Im Folgenden werden die Prozesse bezüglich Planung und Durchführung beschrieben
Lebensgeschichtliche Darstellungen in Serious Games
Der Bericht beschreibt die Konzeption und Erstellung eines Kurses, der sich lebensgeschichtlichen Darstellungen in sogenannten Serious Games widmet, die Computerspiele mit Bildungszielen verbinden. Es handelt sich dabei um einen Vertiefungskurs des Bachelor-Wahlmoduls "Digital Humanities"
Ein Notlandeassistenzsystem für Flächenflieger mit totalem Triebwerksausfall basierend auf Dubins-Pfaden mit verlängertem Endanflug
Ein Triebwerksausfall ist für ein Flugzeug ein kritischer Luftnotall und erfordert eine sofortige Reaktion. Im Gleitflug kann durch den Abbau der Flughöhe noch eine gewisse Zeit in der Luft verblieben werden, währenddessen sowohl ein geeignetes Landefeld gefunden als auch der Gleitpfad dorthin geplant werden muss. Das in dieser Arbeit vorgestellte Assistenzsystem unterstützt den Piloten bei dieser Aufgabe und kann eine Landung bei entsprechender Ausstattung des Flugzeugs sogar eigenständig durchführen. Die Grundlage des Systems ist ein effizientes Berechnungsverfahren für Gleitpfade unter Windeinfluss. Dieser führt normalerweise dazu, dass Flugbahnen über Grund verzerrt sind und aufwendige Berechnungen erforderlich werden. Der in dieser Arbeit eingesetzte Moving-Target-Ansatz erlaubt die Berechnung in einem windunabhängigen System, da der Zielpunkt anhand der Flugdauer und des geschätzten Windeinflusses verschoben wird. Die nachfolgenden Berechnungen erfolgen dann wie im windlosen Fall und werden signifikant beschleunigt. In dieser Arbeit werden modifizierte Dubins-Pfade verwendet, bei denen die Gesamtpfadlänge durch ein zusätzliches Endsegment erweitert und die Überhöhung gemäß der Gleiteigenschaften präzise abgebaut werden. Die Pfadplanung wird durch weitere Ansätze ergänzt, welche die Toleranz gegenüber Fehlannahmen erhöhen und die in der Literatur bisher nur wenig Beachtung fanden. Beispiele hierfür sind der Einsatz von Landeklappen, der Flug von Vollkreisen aus großer Höhe oder die Berücksichtigung des Ausschwebevorgangs. Aufgrund der Effizienz des Verfahrens ist es auf handelsüblichen Tablet-PCs einsatzfähig und wurde in einem Assistenzsystem für die Plattform Android integriert. Es bietet weitere nützliche Funktionen wie etwa ein Bewertungsschema für Notlandefelder, eine Flugpfadvorhersage oder ein für den Gleitflug optimiertes Fluginstrument. Das System wurde sowohl im Simulator als auch im realen Flugzeug umfangreich getestet. In verschiedenen Versuchsreihen wurden automatisierte Landungen wiederholt durchgeführt und die Funktionsfähigkeit auch unter schwierigen Bedingungen nachgewiesen. In Versuchen mit flugunerfahrenen Personen konnte zudem eine signifikante Erhöhung der Erfolgswahrscheinlichkeit und im Praxistest mit erfahrenen Piloten eine messbare Reduktion des Stresslevels beobachtet werden.An engine failure is a critical situation for an aircraft and requires immediate action. In gliding flight, the remaining time must be used to find a suitable landing field and to plan the glide path correctly. The system presented in this thesis supports the pilot during this task and can even perform an automatic landing. The basis of the system is an efficient method for calculating glide paths under the influence of wind. Normally, wind causes distorted flight paths over the ground, which requires complex algorithms. The moving target approach used in this thesis allows the computation in a wind-independent system by shifting the target point based on the flight duration and the influence of the wind. Subsequent calculations are then performed as in the windless case and are thus significantly accelerated. In this thesis, modified Dubins paths are used where the total path length is extended by an additional straight segment. The altitude is then precisely reduced according to the glide characteristics of the aircraft. The algorithm is extended to increase the tolerance to inaccurate estimations employing methods that have received little consideration in the literature so far. For example, flaps are used to reduce the excess altitude and full circles are used to generate paths from higher flight levels close to the landing field. The high efficiency of the method allows it to run on consumer-grade tablet PCs, and it has therefore been integrated into an application for the Android platform. This application offers other useful functions, such as an evaluation scheme for emergency landing fields, flight path prediction or a flight instrument optimised for gliding. The system has been extensively tested both in the simulator and in real aircraft. Automated landings have been performed in various test series, demonstrating that the system operates reliably even under difficult conditions. In addition, a significant increase of successful landings was observed with inexperienced persons and a verifiable reduction of the stress level with experienced pilots