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Essays on empirical modelling of financial markets and the effects of media coverage on market participants
This cumulative dissertation comprises five empirical studies. Two of the studies were co-authored, while three were authored solely. The thesis is structured around two core areas of focus: The initial section of the dissertation examines the relationship between exchange rates and trade balances in the context of current account imbalances. The more extensive second part of the thesis analyzes the macroeconomic significance of media coverage and sentiment indicators for the financial markets of emerging economies and the Bitcoin market. A central element of the thesis is the importance of non-linearities in financial market analysis, whether in economic fundamentals or media attention indicators. The dissertation emphasizes the importance of taking these non-linearities into account in order to adequately capture the dynamics of financial markets, thus providing a sound basis for future research in this area.Die vorliegende kumulative Dissertation besteht aus fünf empirischen Studien. Zwei der Studien wurden in Koautorenschaft, drei in alleiniger Autorenschaft verfasst. Die Arbeit gliedert sich in zwei Hauptthemen: Der erste Teil untersucht den Zusammenhang zwischen Wechselkursen und Handelsbilanzen im Kontext von Leistungsbilanzungleichgewichten. Der umfangreichere zweite Teil analysiert die makroökonomische Bedeutung von Medienberichterstattung und Stimmungsindikatoren für die Finanzmärkte von Schwellenländern und den Bitcoin-Markt. Ein zentrales Element der Arbeit ist die Bedeutung von Nichtlinearitäten in der Finanzmarktanalyse, sei es bei ökonomischen Fundamentaldaten oder Medienaufmerksamkeitsindikatoren. Die Dissertation betont die Wichtigkeit, diese Nichtlinearitäten zu berücksichtigen, um die Dynamiken der Finanzmärkte adäquat zu erfassen, und bietet dadurch eine fundierte Basis für zukünftige Forschung in diesem Bereich
Tutorial für Praktikant:innen des Archivs „Deutsches Gedächtnis“ im Bachelorstudiengang Ku-Wi
Der Projektbericht beschreibt die Konzeption und Anlage eines Tutorials für Praktikanten und Praktikantinnen des Archivs „Deutsches Gedächtnis“, welches vom Institut für Geschichte und Biographie als wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen betrieben wird. Ziel war es, ein Tutorial zu erstellen, in dem Praktikant:innen anhand von aussagekräftigen Beispielen aus unterschiedlichen Interviewbeständen lernen, potentielle Fehlerquellen zu (er)kennen und durch verschiedene Suchstrategien Mängel in der Transkription vermeiden
L’Origine du monde: Ludwig Tiecks „Musternovelle“ Die wilde Engländerin [1829] im Kontext
Eine mit ihrem verwitweten Vater in Northumberland lebende junge Frau, die für die Binnennovelle titelgebende Wilde Engländerin, hat sich eine breite naturwissenschaftliche Bildung angeeignet und lehnt jeden Gedanken an eine sexuelle Beziehung strikt ab. Erst nachdem sie, vom Pferd steigend, sich vor einem Bewerber entblößt hat, stimmt sie einer Eheschließung zu. Die Untersuchung geht von einer genaueren Betrachtung der theoretischen Äußerungen Tiecks zur „Novelle“ und seiner Begriffe des „Wendepunkts“ und des „Wunderbaren“ aus. Es folgt die Untersuchung der Plots des Binnentextes und der Rahmennovelle Das Zauberschloß. Es zeigt sich, dass beide ausgeprägte „Wendepunkte“ aufweisen, die abseits von einem transzendenten „Wunderbaren“ durch „Zufälligkeiten“ ausgelöst werden. Die Kontingenz ist damit ein durchgehendes Thema der motivisch eng verzahnten bzw. gegenseitig gespiegelten Texte. Sie dürfen deshalb als zukunftsweisend für das realistische Erzählen des späteren 19. Jahrhunderts gelten. Weiterhin wird die Handlung unter Gender-Gesichtspunkten zum zeitgenössischen Diskurs der „weiblichen Sonderanthropologie“ in Beziehung gesetzt
Zur Existenz und Eindeutigkeit der Lösungen von linearen Anfangswert-Problemen in normierten Räumen
Eine Motivation für die Betrachtung von gewöhnlichen Differenzialgleichungen in Funktionenräumen besteht darin, dass geeignete partielle Differenzialgleichungen uminterpretiert werden können, so dass die Philosophie der gewöhnlichen waltet. Insbesondere ist die Formulierung des Anfangswert-Problems für partielle ähnlich. Im vorliegenden Beitrag wird eine hinreichende Bedingung fur die Eindeutigkeit der Lösung etabliert und an Beispielen illustriert. Die Frage nach der Existenz der Lösung wird ebenfalls angesprochen. Der Beitrag richtet sich in erster Linie an Studierende mit Kenntnissen der Funktional-Analysis