University of Hagen

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    Digitale Spiele im Diskurs

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    Der Online-Sammelband „Digitale Spiele im Diskurs“ erscheint im Rahmen der Reihe „Medien im Diskurs“, die im Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik (Leitung: Prof. Dr. Claudia de Witt) der FernUniversität in Hagen von Thorsten Junge initiiert wurde. Als Herausgeber dieser Ausgabe fungieren Dr. Thorsten Junge (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg), Claudia Schumacher, M.A. (TU Kaiserslautern / Pädagogische Hochschule Ludwigsburg) und Dennis Clausen, M.A. (FernUniversität in Hagen, 2016-2017). Unser Sammelband richtet sich sowohl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich bspw. im Rahmen ihrer Lehr- und Forschungstätigkeiten mit digitalen Spielen auseinandersetzen, als auch an Spielerinnen und Spieler, welche die gegenwärtige Spielkultur prägen, sowie an pädagogische und politische Akteure. Unter dem Oberbegriff „digitale Spiele“ werden nach unserem Verständnis alle Spiele zusammengefasst, die man auf einem Computer, einer (mobilen) Spielkonsole oder dem Smartphone nutzen kann und es wir keine verengte Betrachtung eines spezifischen „Spielgeräts“ präferiert. Die Bezeichnungen Videospiel, Game oder Bildschirmspiel sind also als Synonyme zu betrachten

    Soziale Netzwerke im Diskurs

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    Beiträge zur Bewertung und Einordnung eines neuen Phänomens. Sowohl innerhalb des wissenschaftlichen als auch des gesellschaftlichen Diskurses nehmen Soziale Netzwerke einen großen Raum ein. Diskutiert werden die sich daraus ergebenden Potenziale zur Vernetzung, Entfaltung und Selbstdarstellung, die Gefahren für jugendliche Nutzerinnen und Nutzer sowie die wirtschaftlichen, juristischen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Zur Einordnung und Bewertung dieses Phänomens werden empirische Daten benötigt, die Aufschluss über die Nutzungsformen, die Merkmale der Nutzerinnen und Nutzer, das tatsächliche Ausmaß der Gefahrenpotenziale sowie die wirtschaftlichen Effekte geben. In den letzten Jahren konnten verschiedenen Studien zu diesen Bereichen realisiert werden, sodass fundierte Aussagen getroffen werden können. Gleichsam handelt es sich um ein schnelllebiges Phänomen, welches tiefgreifende Veränderungen initiieren kann und deshalb zur klaren Positionierung herausfordert

    Query Optimization mit Reinforcement Learning: Ein systematisierender Überblick und eine kritische Betrachtung

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    Query Optimizer sind ein wichtiger Teil eines DBMS. Die Aufgabe, aus einer Anfrage einen Ausführungsplan zu erstellen, ist sehr komplex. Reinforcement Learning (RL) zeigt gute Ansätze komplexe Systeme in diversen Gebieten zu lösen. Diese guten Ansätze wurden auf die Query Optimization übertragen und zeigen auch hier gute Ergebnisse, sei es beim Finden einer guten Join Order, der Kardinalitätsabschätzung oder Generierung ganzer Ausführungs pläne. Trotz dieser guten Ergebnisse bestehen weiterhin Herausforderungen in der Implementierung von RL-Methoden in der Query Optimization. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Analyse der Herausforderungen bei der Verwendung von RL-Methoden bei der Query Optimization in der jüngeren Forschung. Für die Jahre 2019- 2024 wurde eine Literaturanalyse durchgeführt, in der Artikel in diesem Bereich auf Her ausforderungen und mögliche Lösungsansätze untersucht wurden. Die Ar tikel wurden in den digitalen Bibliotheken der Association for Computing Machinery (ACM), des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) und bei Google Scholar gesucht und ausgewertet. Diese Auswertung ergab neun Herausforderungsgebiete sowie deren Häufigkeit der Nennung in den untersuchten Artikeln. Demnach sind die Trainingseffizienz und Robustheit von lernenden Query Optimizern die in diesen Artikeln meistgenannten Herausforderungen

    European Law and Cultural Diversity: 2023 Conference Proceedings

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    Dieses Buch bietet einen Überblick über einige der Vorträge, die auf der Konferenz zum Thema „Europäisches Recht und kulturelle Vielfalt“ in Wroclaw, Polen, (22.-24.11.2023) diskutiert wurden. Diese Beiträge behandeln eine Vielzahl von Rechtsthemen, die an der Schnittstelle zwischen Recht und kultureller Divergenz (oder Konvergenz) in Europa liegen. Einige dieser Beiträge trugen entscheidend zu einem Prozess der kollektiven Reflexion über die Auswirkungen kultureller Unterschiede in Schlüsselbereichen des europäischen Rechts und die Möglichkeit eines interdisziplinären Austauschs mit dem Bereich der interkulturellen Psychologie bei. Sie werden hier als wichtiger Meilenstein in diesem Prozess wiedergegeben

    Transhumanismus, Mind Upload, Superintelligenz und Utopia: Eine kritische Auseinandersetzung mit Nick Bostrom

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    Ist die Idee des Transhumanismus, uns mithilfe der Technik über unsere Natur hinaus zu optimieren, ein wünschenswerter nächster Schritt auf dem Fortschrittspfad der Menschheit oder ein gefährlicher Irrweg? Läuft die gegenwärtige KI-Entwicklung auf eine künstliche Superintelligenz hinaus? Werden wir in der Zukunft unseren Geist auf einen Computer hochladen können und in ein virtuelles Utopia unserem fleischlichen Dasein entfliehen? Der schwedische, langjährige Oxford-Professor Nick Bostrom ist einer der einflussreichsten Transhumanisten und meist zitierten Philosophen unserer Zeit und bekannt für seine provokanten Thesen und technofuturistischen Annahmen. Er hält den Mind Upload für eine mögliche und erstrebenswerte Technik der Zukunft. Er glaubt, dass wir mit Hilfe einer Superintelligenz die technologische Reife erzielen können, um den Kosmos digital zu kolonisieren. In computergenerierten virtuellen Welten läge das Utopia, das zu erreichen zum obersten Ziel der Menschheit erhoben wird. Bostroms Visionen werden unter anderem im Silicon Valley und von Männern wie Elon Musk oder Sam Altman mit Begeisterung gelesen und zur Blaupause realer Entwicklungen. Es ist dringend geboten, diese Ideen zu hinterfragen und ebenso konsequent wie philosophisch solide zu kritisieren. Dieses Buch leuchtet treffsicher und pointiert das Feld des Transhumanismus aus. Es bietet eine detaillierte Darstellung von Bostroms Theorien und eine kritische Auseinandersetzung mit den möglichen Folgen und ethischen Implikationen. Ebenso werden aktuelle Forschungsstände technischer Optimierungsideen präsentiert und in einen zu führenden gesellschaftlichen Diskurs eingebracht. Mit einer klaren und zugänglichen Sprache navigiert der Autor durch komplexe Gedankenwelten und lädt dazu ein, über die tiefgreifenden Fragen unserer Zeit nachzudenken, sowie die prinzipiellen Grenzen und ethischen Dimensionen des technologischen Fortschritts zu erforschen und zu hinterfragen

    „Liebe Kolos in aller Welt“: Die „Rundbriefe“ der ehemaligen Schülerinnen der Kolonialen Frauenschule Rendsburg

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    Die zwischen 1976/77 und 2006 erschienenen „Rundbriefe“ genannten Vereinszeitungen des Ehemaligenvereins der von 1927 bis 1945 bestehenden Kolonialen Frauenschule Rendsburg decken ein weites Themenspektrum ab: vom deutschen Kolonialismus und Kolonialrevisionismus des 19. und 20. Jahrhunderts über die Ostexpansion des NS-Regimes bis hin zur Situation im unabhängigen Namibia der 1990er- und frühen 2000er-Jahre. Sie vermitteln einen ungefilterten Eindruck vom Denken und von den Einstellungen der ehemaligen Schülerinnen und zeigen, dass im Kolonialismus und Kolonialrevisionismus wurzelndes Gedankengut auch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs weiter existierte. Da vorwiegend Sichtweisen von Frauen wiedergegeben werden, handelt es sich bei den „Rundbriefen“ zudem um ergiebige Quellen für die Erforschung der Eigenwahrnehmung von Frauen in kolonialen und kolonialrevisionistischen Kontexten, in deren Zuge zeittypische Geschlechterbilder sowie Vorstellungen von Emanzipation und weiblicher Selbstermächtigung zutage treten

    Die Tränen der Maschine: Zum zeitgemäß Unzeitgemäßen einer digitalen Hermeneutik

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    Akkulturation in Kontexten: Über den Einfluss einiger Kontextfaktoren auf (deutsche) Akkulturationsprozesse

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    Acculturation includes cultural and psychological changes arising from different groups meeting in one society. This is often the case with migration. In the current research, I am focusing on acculturation from a community psychological perspective. This means investigating acculturation-related variables among individuals embedded in their contexts of daily life. The current research project, consisting of five manuscripts, addresses contextual influences on acculturation processes in an overall manner (manuscript #1) and in Germany (manuscripts #2 to #5). My research includes various studies, starting with a systematic narrative review on context effects on acculturation attitudes (manuscript #1), followed by survey studies and field experiments focusing on Germany as a country of immigration. A survey of refugees examined the importance of context of reception and intergroup contact on acculturation attitudes, showing that housing and family situation were related to their well-being (manuscript #2). A cross-sectional online survey (manuscript #3) examined effects of perceived visibility of cultural diversity from the perspective of native Germans and Turkish migrants. The importance of taking minority and majority perspectives into account becomes particularly clear through different mechanisms of action: in the correlative data, we found evidence of threat (majority sample) and identity (minority sample) as possible mediating variables of the impact of visible diversity on bidimensional acculturation attitudes. A subsequent field experiment showed negative effects of headscarf wearing by a Turkish female migrant on evaluations of Turkish migrants (manuscript #4). However, manipulating contextual diversity in seminar rooms showed no effects on German students’ acculturation attitudes and further related variables (manuscript #5). Possible reasons for this are discussed. The studies highlight the importance of contexts for migration-related acculturation processes in Germany. In particular, the visibility of cultures in various environments of daily life was examined in three studies. Some indications were found that it is a relevant characteristic within the acculturation process for both, minority and majority samples. The context of reception is relevant for refugees' acculturation attitudes and accommodation and family situation are related to their well-being (manuscript #2). Further contextual characteristics were explored and psychological processes underlying potential effects were investigated. Overall, the present studies underscore the importance of a multimethod approach to understanding individual feelings and attitudes in the context of acculturation processes at different levels of the environment. Implications for future research and practice are highlighted. Future studies could examine the impact of visible cultural diversity in longitudinal studies. Experimental studies on this topic with minority samples should be conducted to complement previous studies. More distal contextual factors should receive research attention as predictors of acculturation attitudes. Finally, future research should focus on the development of a more comprehensive acculturation model. For practical purposes, a multilevel approach provides several starting points. For example, policy interventions may not only target changes at the individual level, but instead focus on e.g. transforming social norms. Issues important for good intergroup relations, such as social support and positive contact, can also be addressed at different levels.Akkulturation umfasst kulturelle und psychologische Veränderungen, die aus dem Zusammentreffen verschiedener Gruppen in einer Gesellschaft folgen. Dies ist bei Migration häufig der Fall. In der aktuellen Forschung konzentriere ich mich auf Akkulturation aus einer communitypsychologischen Perspektive. Das bedeutet, ich untersuche akkulturationsbezogene Variablen bei Menschen, die wiederum in ihren Lebenskontext eingebettet sind. Das aktuelle Forschungsprojekt, bestehend aus fünf Manuskripten, befasst sich mit kontextuellen Einflüssen auf Akkulturationsprozesse insgesamt (Manuskript #1) und in Deutschland (Manuskripte #2 bis #5). Meine Forschung umfasst verschiedene Studien, beginnend mit einem systematischen narrativen Review zu Kontexteffekten auf Akkulturationseinstellungen (Manuskript #1), gefolgt von Umfragen und Feldexperimenten mit Fokus auf Deutschland als Einwanderungsland. Eine Befragung von Geflüchteten untersuchte die Bedeutung des Aufnahmekontextes und von Intergruppenkontakt auf die Akkulturationseinstellungen und zeigte, dass die Wohn- und Familiensituation mit ihrem Wohlbefinden zusammenhängt (Manuskript #2). Eine querschnittliche Online-Befragung (Manuskript #3) untersuchte die Auswirkungen wahrgenommener Sichtbarkeit kultureller Vielfalt aus der Perspektive Deutscher und türkischer Immigrant*innen. Die Bedeutung der Berücksichtigung von Minderheiten- und Mehrheitsperspektiven wird vor allem durch unterschiedliche Wirkmechanismen deutlich: In den korrelativen Daten fand ich Hinweise auf Bedrohung (Mehrheitsstichprobe) und Identität (Minderheitenstichprobe) als mögliche Mediatoren des Einflusses von sichtbarer kultureller Diversität auf bidimensionale Akkulturationseinstellungen. Ein anschließendes Feldexperiment zeigte negative Auswirkungen des Tragens eines Kopftuchs durch eine türkische Immigrantin auf die Bewertung türkischer Immigranten (Manuskript # 4). Die Manipulation der kontextuellen Diversität in Seminarräumen zeigte jedoch keine Auswirkungen auf die Akkulturationseinstellungen deutscher Student*innen und weiterer damit verbundene Variablen (Manuskript #5). Mögliche Gründe hierfür werden diskutiert. Die Studien verdeutlichen die Bedeutung von Kontexten für migrationsbezogene Akkulturationsprozesse in Deutschland. Insbesondere die Sichtbarkeit von Kulturen in verschiedenen Lebensumgebungen wurde in drei Studien untersucht. Es ergaben sich einige Hinweise darauf, dass sie sowohl für Minoritäts- als auch für Majoritätsstichproben ein relevantes Merkmal im Akkulturationsprozess darstellt. Der Aufnahmekontext ist für die Akkulturationseinstellungen von Geflüchteten relevant, und die Unterbringung und die familiäre Situation hängen mit ihrem Wohlbefinden zusammen (Manuskript #2). Weitere kontextuelle Merkmale wurden erforscht und psychologische Prozesse, die potenziellen Auswirkungen zugrunde liegen, wurden untersucht. Insgesamt unterstreichen die vorliegenden Studien die Bedeutung eines multimethodalen Ansatzes für das Verständnis individueller Gefühle und Einstellungen im Zusammenhang mit Akkulturationsprozessen auf verschiedenen Ebenen des Kontextes. Es werden Implikationen für die zukünftige Forschung und Praxis aufgezeigt. Zukünftige Studien könnten die Auswirkungen sichtbarer kultureller Diversität in Längsschnittstudien untersuchen. Experimentelle Studien zu diesem Thema mit Minoritätsstichproben sollten durchgeführt werden, um frühere Studien zu ergänzen. Die Forschung sollte sich mit distalen Kontextfaktoren als Prädiktoren für Akkulturationseinstellungen befassen. Schließlich sollte sich zukünftige Forschung auf die Entwicklung eines umfassenderen Akkulturationsmodells konzentrieren. Für praktische Zwecke bietet ein mehrstufiger Ansatz verschiedene Ansatzpunkte. So können beispielsweise politische Maßnahmen nicht nur auf Veränderungen auf der individuellen Ebene abzielen, sondern z. B. auch auf die Veränderung von sozialen Normen. Themen, die für gute Beziehungen zwischen den Gruppen wichtig sind, wie soziale Unterstützung und positive Kontakte, können ebenfalls auf verschiedenen Ebenen angegangen werden

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