Hochschule Ruhr West
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Interkulturelle nutzendenzentrierte Gestaltung einer mobilen Anwendung zur Sexualaufklärung für junge Frauen in ressourcenarmen Regionen Kenias
Die Vereinten Nationen setzen sich im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsziele für eine sichere
und menschengerechte Zukunft ein. Ein Agendapunkt thematisiert die Selbstbestimmung
über den eigenen Körper sowie die eigene Gesundheit. Heranwachsende Kenianerinnen in
Regionen mit beschränktem Zugang zu Ressourcen können davon noch nicht profitieren,
denn ihnen mangelt es an Wissen über ihre sexuelle Gesundheit.
Ziel dieser Arbeit ist, im Hinblick auf die voranschreitende Digitalisierung Kenias das
Potenzial einer mobilen Applikation zu nutzen, um die Zielgruppe auf dem digitalen Weg
über Verhütung aufzuklären. Dafür wurde das Konzept der App mithilfe eines selbst er-
stellten Modells entwickelt. Das Modell vereint die nutzendenzentrierte Gestaltung mit
interkulturellen Gesichtspunkten, um die Bedürfnisse der Nutzerinnen einer fremden Kul-
tur in den Fokus zu stellen. Es zeigte sich der Vorteil des Vorgehens, da kulturspezifische
Aspekte in Form von klaren Richtlinien in die Gestaltung eingeflossen sind. Des Weite-
ren eigneten sich die Kreativmethoden des Design Thinkings, um die unbewussten Anteile
der Kultur zu veranschaulichen. So stellte sich heraus, dass die Akzeptanz der digitalen
Lösung zum einen von der sozialen Zugehörigkeit der Nutzerinnen abhängt, zum ande-
ren aber auch vom Interaktionskonzept. Das Potenzial und die Notwendigkeit der mobilen
Aufklärungsapp wurde von Vertretenden der Zielgruppe betont
Vergleich von Logistischer Regression und Deep Learning bei der Vorhersage von Schlaganfällen
Die Bachelorarbeit befasst sich mit dem Vergleich von Logistischer
Regression und Deep Learning bei der Vorhersage von Schlaganfällen
hinsichtlich der Frage, ob in einer binären Klassifikationsaufgabe die
komplexe und aufwändige Methode des Deep Learnings sich bei
Anwendung auf kleine tabellarische Datensätze bewährt oder ob
Logistische Regression als Basismodell des Maschinellen Lernens
effizienter ist. Methodisch werden folgende Schritte ausgeführt:
Beschreibung beider Modelle, Durchführung der Datenvorbereitung unter
Verwendung des „Stroke Prediction Dataset“ von Kaggle, Implementierung
beider Methoden mit dem gleichen angepassten Datensatz. Der
abschließende Vergleich benennt als Fazit die Unterschiede in den
Ergebnissen und Voraussetzungen für den sinnvollen Einsatz beider
Methoden. Eine Schlussfolgerung angesichts der geringen
Ergebnisunterschiede hinsichtlich der Prognosegenauigkeit der
Schlaganfallrisikos dürfte sein, dass Deep Learning, um ökonomisch
sinnvoll bei tabellarischen in kleineren Datensätzen eingesetzt zu werden, aktuell noch nicht genügend bessere Ergebnisse vorweist
Erklärbare KI im Gesundheitswesen - Implementierung und Evaluation eines Lösungsansatzes mit Hilfe des Kaggle Datensatzes "Symptoms and COVID Presence"
Die Corona-Pandemie veränderte auch nach der zweijährigen Dauer viele Aspekte des alttäglichen Lebens. Hand in Hand mit gesellschaftlichen Einschränkungen, die in der Allgemeinheit für Unmut sorgte und die Wirtschaft erschütterte, stellt sie auch einen Meilenstein in der Sammlung und Auswertung medizinischer Daten weltweit dar. Die umfassende Dokumentation und Bekanntgabe täglicher Daten wie Infektionszahlen, Hospitalisierungs- und Sterberate durch weltbekannte Organisationen wie das Robert-Koch-Institut oder die World Health Organisation bieten eine noch nie gebotene Forschungsgrundlage. So riefen diverse Organisationen und Regierungen dazu auf, diese Datenmenge zu nutzen, um Zusammenhänge zu erschließen, die dabei helfen können, diese Pandemie und auch zukünftige Notstände schneller und effizienter bewältigen zu können.
Zu diesem Zweck bietet sich eine Untersuchung und Auswertung mit Hilfe von maschinellem Lernen an. So können Klassifikationsmodelle verwendetet werden, um zuverlässige Diagnosen zu stellen und Clustering Algorithmen, um neue Zusammenhänge aus den Daten zu erschließen. Allerdings bleibt ein Problem bei der Nutzung von maschinellem Lernen: Die Modelle müssen nicht nur funktionieren und akkurate Vorhersagen treffen, sondern allen voran, verständlich und erklärbar sein. Denn gerade im Gesundheitswesen ist es von höchster Wichtigkeit, die Ergebnisse und Diagnosen auch belegen zu können, denn dies schafft Vertrauen in die Technik
Du tust mir (nicht) leid! – Der Einfluss von Anthropomorphisierung und Geschlecht auf das Empathieempfinden während beobachtetem Robotermissbrauch
Die Nutzung von Robotern hat stark zugenommen und die Wirkung auf Menschen grundlegend
verändert. Roboter wurden in unsere Gesellschaft eingeführt, jedoch berichten Studien darüber,
dass ihre soziale Rolle immer noch unklar ist (Bartneck & Hu, 2008).
Es gibt es immer mehr Filme, die das Bild von Robotern prägen, zudem gibt es immer mehr
Roboter, die in verschiedenen Kontexten eingesetzt werden, zum Beispiel die Robbe Paro, die Patient:innen in Altenheimen hilft (Schneider, 2021). Auch in Einkaufszentren können Roboter
eingesetzt werden. Hierbei konnte eine Studie in Japan in einer Shopping-Mall zeigen, dass Menschen einen Roboter missbrauchen, vor allem wenn sie sich unbeobachtet fühlen (Nomura et al., 2014). Durch die zunehmende Präsenz von Robotern geriet dieses Phänomen des Robot-
Abuse zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus.
Thematisch lässt sich der Gegenstand dieser Abschlussarbeit in ebendiesen Bereich von Robot-
Abuse einordnen, denn sie bezieht sich explizit auf das Empathieverhalten der
Teilnehmer:innen der in dieser Arbeit durchgeführten Studie während eines beobachteten
Robotermissbrauchs. Dabei wird zusätzlich betrachtet, wie sich der Grad der
Anthropomorphisierung auswirkt und wie er wahrgenommen wird. Zudem werden die
unterschiedlichen Wahrnehmungen der Geschlechter betrachtet. Vor diesem Hintergrund soll folgende Forschungsfrage beantwortet werden: Gibt es einen Unterschied im Empathieempfinden in Bezug auf das Geschlecht? Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es dabei,
die Unterschiede im Empathieverhalten bei Robotern mit verschiedenen Graden der
Anthropomorphisierung während eines nonverbalen Robotermissbrauchs zu untersuchen und
einen Überblick über die vorhandene Literatur zu schaffen.
Dafür wird eine Onlinestudie mit einem 2x3-Between-Subjects-Design durchgeführt. In der
Studie werden drei Roboter verwendet: NAO, MiRo-E und der Staubsaugroboter Kobold. Die Teilnehmer:innen sehen eines von drei selbst erstellten Videos, in denen der jeweilige Roboter
getreten wird. Zudem wurde eine Literaturrecherche zu den Themen Anthropomorphismus,
Robot-Abuse, Geschlechterunterschiede und Empathie durchgeführt, um die theoretische Herleitung zu erläutern und aufzuarbeiten.
In dieser Bachelorarbeit werden dafür zunächst die relevanten theoretischen Grundlagen
betrachtet. Diesbezüglich werden in Kapitel 2 die Begriffe Anthropomorphismus, Robot-Abuse,
Geschlechterunterschiede und Empathie erläutert. Anschließend werden die Ergebnisse ausführlich aufgezeigt und diskutiert. Zum Schluss wird in einem Fazit die Eingrenzung dieser
Studie und ein Ausblick auf eine weitere Studie aufgezeigt
Das Investitionspotential der Länder des Westbalkan
Das Investitionspotential der Länder des Westbalka
Studie zur Konstruktion von breiten Querschnitten für Straßenbrücken in Stahl-Verbund-Bauweise
Optimierung von PV-Leistung, Speichergröße und Entladeleistung für einen Produktionsbetrieb in der Stahlverarbeitung
Ziel dieser Arbeit ist es, anhand des Lastgangs eines Produktionsbetriebs in der Stahlverarbeitung eine PV-Anlage optimal auszulegen. Anhand genauer Analysen für den Beispielbetrieb H. Janssen GmbH & Co. Maschinen- und Stahlbau KG soll der Auslegungsprozess für vergleichbare Betriebe vereinfacht werden. Hierfür sollen Auslegungsgrenzen herausgearbeitet werden, die auf ähnliche Projekte übertragen werden können. Um die PV-Anlage optimal für den Lastgang auszulegen, werden mithilfe der Simulationssoftware PV-SOL mehrere verschiedene Anlagen- und Speichergrößen simuliert und analysiert. Diese Analysen haben gezeigt, dass es bei der Dimensionierung der Anlagengröße sowie bei der Speichergröße Grenzen gibt, ab denen eine Vergrößerung der Anlagen oder des Speichers zur Optimierung der Anlagen nicht mehr sinnvoll ist. Für die Anlagengröße stellte sich heraus, dass die Grenzen der Anlagengröße bei 1,00 kWp/MWh und für die Speichergröße bei 1,00 kWh/kWp liegt. Außerdem hat sich gezeigt, dass die Nutzung eines Speichers erst ab einer gewissen Anlagengröße (0,50 kWp/MWh) zur Optimierung einer PV-Anlage führt. Neben der technischen Optimierung wurde auch die wirtschaftliche Sicht genauer betrachtet. Hierbei wurde mithilfe der Simulationsergebnisse aus PV-SOL eine Amortisationsrechnung durchgeführt. Es wurden drei verschiedene Anlagentypen untersucht die Volleinspeisung, die Eigenverbrauchsdeckung ohne Speicher und die Eigenverbrauchsdeckung mit Speicher. Diese Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hat ergeben, dass der Anlagentyp „Eigenverbrauchsdeckung ohne Speicher“ die wirtschaftlichste Option ist. Die Auslegungsgrenzen, die sich in der technischen Analyse herausgestellt haben, lassen sich auf ähnliche Projekte übertragen
Ökonomische und ökologische Bewertung von alternativen Antriebstechnologien im Straßengüterverkehr im Zuge des ganzheitlichen Ansatzes der „Green Logistics“
Ökonomische und ökologische Bewertung von
alternativen Antriebstechnologien im Straßengüterverkehr
im Zuge des ganzheitlichen Ansatzes der
„Green Logistics
Entwicklung eines Kostenkalkulationstools für Sanierungsmaßnahmen bei Innenraumschimmel
Entwicklung eines Kostenkalkulationstools für
Sanierungsmaßnahmen bei Innenraumschimme
Patterns of Sociotechnical Design Preferences of Chatbots for Intergenerational Collaborative Innovation: A Q Methodology Study
Chatbot technology is increasingly emerging as a virtual assistant. Chatbots could allow individuals and organizations to accomplish objectives that are currently not fully optimized for collaboration across an intergenerational context. This paper explores the preferences of chatbots as a companion in intergenerational innovation. The Q methodology was used to investigate different types of collaborators and determine how different choices occur between collaborators that merge the problem and solution domains of chatbots’ design within intergenerational settings. The study’s findings reveal that various chatbot design priorities are more diverse among younger adults than senior adults. Additionally, our research further outlines the principles of chatbot design and how chatbots will support both generations. This research is the first step towards cultivating a deeper understanding of different age groups’ subjective design preferences for chatbots functioning as a companion in the workplace. Moreover, this study demonstrates how the Q methodology can guide technological development by shifting the approach from an age-focused design to a common goal-oriented design within a multigenerational context