Hochschule Ruhr West
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Untersuchung der Gesamtkonzentration flüchtiger organischer Verbindungen durch die Emission von verschiedenen Materialien in Räumen
Standortbewertung für ausländische Direktinvestitionen in Südostasien: Eine exemplarische Wirtschaftsraumanalyse
Standortbewertung für ausländische Direktinvestitionen in Südostasien:
Eine exemplarische Wirtschaftsraumanalys
Empirische Untersuchung zum Stand und Einsatzpotenzial generativer Künstlicher Intelligenz im Maschinenbau.
Potenziale von KI im Social Media Management - Zukunftsperspektive für Caramba - Anpassung von Content-, Kampagnen- und Werbeanzeigenmanagement
In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, inwiefern Künstliche Intelligenz (KI) im Social-Media-
Management unter Bedingungen hoher Plattformdynamik dazu beitragen kann, Effizienz
und Steuerungsfähigkeit zu steigern, ohne dabei Authentizität und Transparenz zu beeinträchtigen.
Als Fallbeispiel dient die Traditionsmarke Caramba. Ausgangspunkt der Analyse ist das
doppelte Steuerungsproblem: Zum einen gilt es, Echtzeitdaten aus Interaktionen, Reichweiten
und Stimmungen zu verdichten, zum anderen sind Kampagnen in volatilen Auktionsumgebungen
wirksam zu allokieren. In diesem Kontext fungiert KI als Ermöglicher einer verbesserten
Wahrnehmung, Antizipation sowie teilautomatisierten Entscheidungsfindung innerhalb klar definierter
Governance-Strukturen, die eine Kennzeichnung synthetischer Inhalte vorsehen.
Methodisch ist die Arbeit an einem dreistufigen Design orientiert: Zunächst erfolgt eine theoretische
Fundierung auf Basis der Perspektive dynamischer Fähigkeiten. Darauf aufbauend
wird ein Instagram-Audit umgesetzt, um die Formatlogik sowie bestehende Governance-Lücken
zu analysieren. Abschließend wird ein kontrolliertes Experiment im Werbeanzeigenmanager
durchgeführt, das sich auf Awareness-Maßnahmen konzentriert, eine zufällige Zuweisung
der Probanden vorsieht und unter konstanten Rahmenbedingungen stattfindet. Dabei
werden Varianten ohne Kennzeichnung mit solchen verglichen, die einen expliziten Hinweis
„Mit KI generiert.“ tragen. Diese werden durch definierte Creative-Protokolle begleitet und unterliegen
einer durchgehenden menschlichen Qualitätskontrolle.
Ziel der Untersuchung ist es, zu prüfen, ob KI-generierte Creatives gegenüber manuellen Varianten
Effizienzvorteile erzielen können. Wissenschaftlich verbindet die Arbeit die theoretische
Logik dynamischer Fähigkeiten mit einer experimentellen Feldprüfung. Praktisch liefert
sie ein umsetzbares Design, das Forschungsfragen, Leistungskennzahlen, Prozessbausteine
sowie Leitplanken umfasst.
Die Ergebnisse zeigen, dass KI-generierte Creatives ohne Kennzeichnung eine weitgehende
Gleichwertigkeit zu manuell erstellten Varianten erreichen, während mit expliziter Kennzeichnung
tendenziell Effizienzvorteile zugunsten der KI erkennbar sind. Die Aussagekraft bleibt
jedoch durch den begrenzten Untersuchungszeitraum, den Kanalfokus und die ausgerichtete
Zielsetzung eingeschränkt. Darauf aufbauend sollten Folgeuntersuchungen conversionnahe
Ziele und längere Beobachtungszeiträume berücksichtigen, weitere Plattformen und Ausspielumgebungen
einbeziehen sowie Wirkungen in Privatkundensegment und bei Geschäftskunden
getrennt analysieren
Untersuchung viraler und immunologischer Mechanismen in der Pathogenese der Demenz durch de-novo-Sequenzierung und Proteomanalyse
Demenz ist eine der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit – eine schleichende, zerstörerische Krankheit, die Millionen von Menschen betrifft und für die es bis heute keine Heilung gibt. Trotz jahrzehntelanger Forschung bleiben viele der zugrunde liegenden Mechanismen ein Rätsel. Neueste Erkenntnisse deuten da-rauf hin, dass nicht nur neurodegenerative Prozesse wie Proteinaggregation und oxi-dative Schäden eine Rolle spielen, sondern möglicherweise auch geschlechtsspezi-fische Unterschiede und sogar virale Einflüsse. Doch wie lassen sich solche Faktoren zuverlässig nachweisen? Diese Arbeit bricht mit konventionellen Methoden und nutzt De-Novo-Sequenzierung, um das Proteom menschlicher Gehirngewebe mit mo-dernsten bioinformatischen Werkzeugen zu analysieren. Ziel ist es, zwei grundle-gende Fragen zu beantworten: (1) Kann das biologische Geschlecht allein anhand von Proteindaten bestimmt werden? (2) Ist es möglich, Viren in Proteindaten zu er-kennen? Um diesen Fragen nachzugehen, wurden die leistungsfähigen Sequenzie-rungs-Tools Casanovo, DeepNovo und Novor eingesetzt, die eine datenbankunab-hängige Peptididentifikation ermöglichen. Zehntausende Peptide wurden analysiert, gruppiert und auf Muster untersucht, die Rückschlüsse auf geschlechtsspezifische oder virale Signaturen erlauben. Die Ergebnisse zeigen, dass geschlechtsspezifische Proteine zwar nachweisbar sind, doch die inkonsistente Peptidvorhersage zwischen den verwendeten Tools die Zuverlässigkeit dieser Marker infrage stellt. Noch span-nender ist die Erkenntnis, dass bestimmte Peptide auf mögliche virale Präsenz in den Daten hindeuten – ein Aspekt, der bislang kaum Beachtung fand, aber die Frage auf-wirft, ob Viren eine unerkannte Rolle in der Entstehung oder Verstärkung neurodege-nerativer Prozesse spielen könnten. Diese Studie verdeutlicht das enorme Potenzial der Proteomik für die Demenzforschung. Durch die Kombination von De-Novo-Se-quenzierung und bioinformatischer Analyse eröffnen sich neue Wege zur Identifika-tion von bisher unentdeckten molekularen Mechanismen. Die Ergebnisse liefern nicht nur wertvolle Impulse für die Grundlagenforschung, sondern könnten langfristig auch neue Perspektiven für die Diagnostik und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen schaffen.
Demenz ist ein Rätsel – doch die Antworten könnten bereits in den Proteinen verbor-gen liegen. Jetzt ist es an der Wissenschaft, sie zu entschlüsseln
Thermoökonomischer Vergleich von Geothermiekonzepten für Wärmeauskopplung mit sCO2 und Sole als Wärmeträgermedium
Dynamische Stromtarife im Vergleich zu Fixtarifen: Wirtschaftlichkeit und Potentiale für Privathaushalte
Dynamische Stromtarife im Vergleich zu Fixtarifen: Wirtschaftlichkeit und Potentiale für Privathaushalt
Ableitung von p-y-Kurven für horizontal gebettete Bohrpfähle anhand von horizontalen Pfahl-Probebelastungen unter Berücksichtigung einer axialen Beanspruchung
Die Berechnung horizontal belasteter Bohrpfähle erfolgt i.d.R. nach dem Bettungsmodulverfahren. Die Pfahl-Boden-Interaktion wird hierbei durch den Ansatz eines horizontalen Bettungsmoduls abgebildet, welcher i.d.R. schichtweise als konstante Flächenfeder in Ansatz gebracht wird. Weiterhin wird der Einfluss einer gleichzeitig wirkenden axialen Beanspruchung bei der Berechnung vernachlässigt.
Die Pfahl-Boden-Interaktion folgt jedoch einem nicht-linearen Verhalten. Zur Berücksichtigung dieses Verhaltens kommt das sog. p-y-Verfahren zum Einsatz, bei dem nicht-lineare Bettungsmoduli entlang der Pfahlachse definiert werden. Eine wesentliche Herausforderung bei dieser Vorgehensweise stellt die Festlegung zutreffender p-y-Kurven dar. Im Zuge des Ausbaus der BAB A59 wurden hierzu horizontale Probebelastungen an Bohrpfählen durchgeführt. Die Aufzeichnung der horizontalen Pfahlverformungen erfolgte dabei mittels Ketteninklinometer und faseroptischen Messungen. Die
Probebelastungen wurden dabei an unterschiedlich stark axial vorbelasteten Pfählen durchgeführt
Konfliktreaktionen und -lösungsstrategien in der Arbeitswelt des Bauwesens: Eine empirische Untersuchung
Nachhaltige Wärmeerzeugung anhand eines Bürogebäudes: Planung, Kalkulation und Wirtschaftlichkeitsanalyse des Austauschs einer fossilen Heizungsanlage durch eine nachhaltige Alternative
Der Gebäudesektor stellt einen der zentralen Verursacher von CO₂-Emissionen in Deutschland
dar und birgt zugleich erhebliches Potenzial zur Emissionsreduktion. Insbesondere die Umstellung
der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energieträger bietet eine vielversprechende Möglichkeit,
den CO₂-Ausstoß signifikant zu senken. Schätzungen zufolge könnte durch eine vollständige
Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung eine Reduktion von bis zu 15 % der gesamten
nationalen CO₂-Emissionen erzielt werden.1
Zusätzlich zu den ökologischen Vorteilen werden wirtschaftliche Anreize durch regulatorische
und finanzpolitische Maßnahmen geschaffen. Der Eintritt des Gebäudesektors in den europäischen
Emissionshandel ab 2026 wird die Kosten für fossile Brennstoffe voraussichtlich weiter
erhöhen und damit die Wirtschaftlichkeit alternativer Wärmeerzeugungskonzepte verbessern.
Gleichzeitig fördern staatliche Subventionen Investitionen in nachhaltige Heiztechnologien.
Angesichts dieser Entwicklungen ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Transformation
des Gebäudesektors unerlässlich. Eine nachhaltige und zugleich kosteneffiziente Wärmeversorgung
stellt nicht nur einen zentralen Hebel zur Erreichung der Klimaziele dar, sondern
ist auch aus wirtschaftlicher Sicht zunehmend attraktiv