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Qualifizierungskonzept für das Forschungsdatenmanagement an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
Das hier beschriebene Qualifizierungskonzept zur Unterstützung eines forschungsprozessbegleitenden Forschungsdatenmanagements (FDM) stellt einen zentralen Baustein im Rahmen des durch das BMBF geförderten Forschungsprojektes „Prozessorientierte Entwicklung von Managementinstrumenten für Forschungsdaten im Lebenszyklus“ (PODMAN) dar. Die Frage, die das PODMAN-Projekt mit dem hier vorgestellten Qualifizierungskonzept adressieren möchte, ist dabei nicht primär, welche Inhalte für den Erwerb der verschiedenen Kompetenzen von Bedeutung sind, sondern vielmehr auf welche Art und Weise diese Inhalte vermittelt werden sollten. Eine Fokussierung auf die Darlegung eines konkreten Designs für Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich FDM anstelle von spezifischen Inhalten ist insofern sinnvoll, als dass letztere transient sind und somit ohnehin einer kontinuierlichen Anpassung bedürfen. Nichtsdestotrotz wird in diesem Qualifizierungskonzept auf hilfreiche FDM-Informationsplattformen verwiesen
Zukunftswerkstatt „Meng Schoul – Eis Schoul“: Schulentwicklung aus Schülersicht
„Wie cool wäre es, wenn wir Schüler einen eigenen TV-Sender hätten?“, schwärmt Sophie. „Vielleicht lieber ein Webchannel, damit man unsere Berichte von überall sehen kann,“ ruft Max. „Auf jeden Fall sollte es um Themen gehen, die uns Schülern wichtig sind“, sind sich die beiden einig. Gemeinsam grübeln sie: Ist das rechtlich überhaupt möglich? Wer kann uns dabei helfen?..
mateneen - Démocratie à l'école 01/2018 : Vers une école démocratique
Les carnets paraissent biannuellement et offrent aux dirigeant(e)s des écoles ainsi qu’au personnel des fondements théoriques et du matériel pratique pour la mise en oeuvre d’un développement scolaire démocratique. Chaque publication traite d’une méthode de l’éducation à la démocratie ou d’une question stratégique du développement scolaire. Les carnets en langue allemande sont mis à disposition des écoles luxembourgeoises en version imprimée. Tous le matériel ainsi que la version en langue française sont disponibles en ligne
Vers une culture scolaire démocratique
« Lorsque l’on réfléchit aux perspectives du développement scolaire, notre action doit être guidée par la vision d’une école démocratique, d’une école vivante dans un État démocratique ainsi que par la conception de l’être humain à laquelle elle est associée. Dans ses processus de conception et dans sa vie quotidienne, l’école de demain doit elle-même être une mise en pratique de la démocratie. » (Hartmut Wenzel
Long term behaviour of the landfill body after emplacement of mechanical-biological pre-treated waste and its impact on landfill operation and the Landfill Ordinance (DepV)
Mechanisch-biologisch behandelte Abfälle zeigen im Vergleich mit unbehandelten Siedlungsabfällen völlig veränderte geomechanische Eigenschaften auf. Das Emissionspotenzial ist weitgehend reduziert. Dies erforderte eine Anpassung der Deponietechnik bezüglich Materialeinbau und Deponiebetrieb. Um sowohl das Deponieverhalten der mechanisch-biologisch behandelten Abfälle sowie das verbleibende Emissionspotenzial beurteilen zu können, wurde in dieser Arbeit ein breit angelegtes Untersuchungsprogramm im Deponiefeld umgesetzt, welches zum Ziel hat, das Langzeitverhalten des mechanisch-biologisch behandelten Abfalls im Deponiefeld zu beschreiben. Hieraus wurden Empfehlungen für Deponiebetreiber abgeleitet, die eine langfristige Sicherung der gesetzlichen Anforderungen an das Ablagern von MBA-Material gewährleisten. Somit wird der Forderung nach einem nachhaltigen Schutz der Umwelt Rechnung getragen. Eine solche Sicherung ermöglicht einen langfristig ökonomisch und ökologisch tragbaren Deponiebetrieb und somit die nötige Planungssicherheit für Deponiebetreiber. rnDie bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass MBA-Deponien unter den beschriebenen Bedingungen ohne größere Probleme betrieben werden können. Durch die mechanisch-biologische Behandlung wurde jedoch der gesamte Bereich der Ablagerung neu definiert. rnSchwerpunkt des Untersuchungsprogramms war die Untersuchung der Temperatur- und Feuchtigkeitsentwicklung im Deponiekörper, der daraus resultierenden Auswirkungen auf die Zusammensetzung und Menge des Deponiegases sowie die Beurteilung der geotechnischen Erfordernisse an das abzulagernde Material und das Deponiefeld. Hierbei stand die Untersuchung von Porenwasserdrücken im Vordergrund. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Temperaturniveaus im Deponiekörper mit ca. 16-25-°C etwas unter den von DSR lagen. Die Deponiegaszusammensetzung weicht ebenfalls etwas von den Ergebnissen aus DSR ab. Die Deponiegasmenge liegt im erwarteten Bereich und lässt Rückschlüsse auf das Gasphasenmodell zu. An den Zuordnungskriterien konnten keine wesentlichen Veränderungen oder Abbauraten bezogen auf das Ursprungsmaterial beobachtet werden. Die Anforderungen an den Einbau von mechanisch-biologisch behandelten Abfällen sollten weiterhin unter der Maßgabe: verdichteter Dünnschichteinbau, Profilierung mit 5-10% Gefälle, Einbauwassergehalt 30-35 %, geringstmögliche Einbaufläche und einer arbeitstägigen Abdeckung des Deponiefeldes mit wasserundurchlässigem Material in regenintensiven Monaten und im Winter erfolgen. Ein Deponiebetrieb nach den Vorgaben des Anhanges 5, Nr. 6 der Deponieverord-nung, nach dem ein Deponiebetreiber den Anfall von Sickerwasser so gering zu halten hat, wie dies nach dem Stand der Technik möglich ist, ist somit umsetzbar. Aufgrund der geringen Sickerwassermengen und des verdichteten Materialeinbaus stellt der Deponiekörper mit MBA-Material kein umweltrelevantes Gefährdungspotenzial bezogen auf die Deponiegasemissionen dar, insofern nach Abschluss des Deponiekörpers eine Methanoxidationsschicht als Oberflächenabdichtung aufgebracht wird.Biological-mechanically treated waste displays completely changed geometrical characteristics than untreated municipal solid waste. The emission potential is re-duced considerably. This demanded an adaption of the waste disposal technology with regard to material emplacement and waste site operation. For the evaluation of both biological-mechanically treated waste-´s dumping behaviour as well as the re-maining emission potential a diversified research programme on the waste field had been implemented for this paper aimed at showing the long-term behaviour of the biological-mechanically treated waste during site operation. From this study recom-mendations had been derived for landfill operators to guarantee a long-term compli-ance with legal stipulations for landfilling of MBT material. This allows the demand for a lasting protection of the environment to be met. Such a compliance enables a long-term, economically and ecologically acceptable waste site operation and consequently the planning reliability necessary for landfill operators. Previous experience has shown that MBT waste sites can be operated according to the conditions described without serious problems. However by biological- mechani-cal treatment the complete area of disposal is being re-defined. The research programme-´s main focus was based on the study of temperature and humidity development inside the body of waste and the resulting impacts on the mixture and quantity of the landfill gas as well as the evaluation of geotechnical requirements with regard to material of waste storage and the waste field itself. The main emphasis was on the examination of pore water pressures. Results have shown that the temperature levels of approx. 16-25-°C were considera-bly below the expected values. On the other side the mixture and quantity of the landfill gas were found to be within the expected levels and even allow for conclu-sions on the gas phase model. On the classification criteria no essential transfor-mation or degradation rates could be observed. The requirements referring to the placement of biological-mechanically treated waste still should be effected in compliance with: Compressed thin layer emplacement, profiling with 5-10 % down-grade, material moisture content 30 " 35 %, smallest possible emplacement area and a daily waste field cover with water-impermeable material during rainy months and winter time. A landfill operation according to the specifications of annex 5, no 6 of the Ordinance on landfills ("DepV"), which stipulates that landfill operators keep the leachate as low as possible with current technology, is therefore realisable. Due to small quantities of leachate and the compressed thin layer emplacement the landfill body containing biological-mechanically treated waste does not present an environmental risk potential with regard to landfill gas emissions if after closure of the landfill body as surface sealing a layer of methane oxidation is applied
Quantitative Analysis of Language in Psychotherapy Research
Psychotherapie hat sich in der Behandlung psychischer Störungen als wirksam erwiesen. Im Rahmen der klinisch-psychologischen Forschung und der Psychotherapieforschung sind die Erforschung von Ursachen und Mechanismen psychischer Störungen sowie die Identifikation von Wirkmechanismen von Psychotherapie von zentraler Bedeutung. Wichtiges Element in der Psychotherapie ist die Sprache, sodass die Betrachtung von Sprache bereits sehr früh Eingang in die Forschung fand. Beschäftigten sich frühe Forschungsarbeiten jedoch hauptsächlich mit der sehr zeitaufwendigen qualitativen Auswertung von Sprache, ermöglichen Entwicklungen im Bereich der Computer neue Ansätze wie beispielsweise die quantitative Sprachanalyse mittels Programmen wie dem Linguistic Inquiry and Word Count (LIWC). Dieses wörterbuchbasierte Auswertungsprogramm fand Anwendung in den unterschiedlichsten Bereichen wie beispielsweise der Erforschung von Motiven, Gruppenprozessen, Sprache in sozialen Netzwerken und ersten subklinischen Untersuchungen psychischer Störungen. Eine systematische Anwendung auf die Sprache von Patienten und Therapeuten im Rahmen vollständiger Therapiesitzung ist bislang jedoch nicht bekannt. Ziel der vorliegenden Arbeit war es deshalb in drei Projekten die Anwendbarkeit des Programmes in der klinisch-psychologischen Forschung und Psychotherapieforschung zu untersuchen. Das erste Projekt beschäftigte sich mit der Psychometrie von mittels LIWC ausgewerteter Sprache und fand, dass die Erkennungsraten des Wörterbuchs für die Sprache in Therapiesitzungen über den in der Literatur für das deutsche LIWC berichteten Erkennungsraten jedoch unter denen der aktuellsten englischen Versionen lag. Außerdem wurde angenommen, dass Sprache sowohl eine zeitlich stabile Komponente im Sinne eines Persönlichkeitsmerkmals als auch eine situative Komponente besitzt. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund relevant in der Psychotherapieforschung sowohl Patientenmerkmale als auch Veränderungen abbilden zu wollen. Die Arbeit ging davon aus, dass insbesondere Funktionsworte, also Worte, die Sprache strukturieren jedoch keine inhaltliche Bedeutung besitzen, eher individuell stabil sind, als Inhaltsworte. Entsprechend konnten für einige Wortkategorien ein Bifaktor-Modell mit einem Personen- sowie einem Zeitfaktor und adäquate Omega-Werte als Maß der Messgenauigkeit gefunden werden, für andere Kategorien zeigte sich dies nicht. Hypothesenkonform zeigten die Modelle bessere Passungen für Funktionsworte. Bezüglich der Frage nach der benötigten Länge von Sprachausschnitten aus Therapiesitzung erwies sich die Verwendung der gesamten Sitzung als beste Lösung. Im zweiten Projekt wurden Unterschiede in der Verwendung von Sprache zwischen depressiven Patienten, Patienten mit Angststörung und solchen mit beiden Störungsbildern untersucht. Es zeigten sich Unterschiede in Bezug auf Worte im Zusammenhang mit Traurigkeit und Worte im Zusammenhang mit Angst. Die Unterschiede zeigten sich derart, dass Depressive vermehrt mit Traurigkeit assoziierte Worte verwendeten, wohingegen Angstpatienten verstärkt Worte aus dem Bereich Angst verwendeten. Dies spricht für eine unterschiedliche inhaltliche Orientierung der beiden Störungsbilder. Darüber hinaus zeigten sich bei dimensionaler Betrachtung negative Zusammenhänge zwischen der Gesamtbelastung und Optimismus, positive Zusammenhänge Depression und Pronomengebrauch sowie negative Zusammenhänge zwischen Angst und unterschiedlichen Kategorien sozialer Worte. Im dritten Projekt wurden unterschiedliche weitere Fragestellungen der Psychotherapieforschung wie beispielsweise die Prädiktion von Therapieerfolgt mittels Sprache oder Zusammenhänge zwischen sprachlicher Synchronizität und der therapeutischen Beziehung untersucht. Es zeigten sich einzelne Zusammenhänge allerdings ergab sich kein einheitliches Muster. Die vorliegende Arbeit kommt zusammenfassend zu dem Schluss, dass quantitative Sprachanalyse eine Bereicherung der Psychotherapieforschung darstellt und Sprache als Datenquelle Berücksichtigung finden sollte. Allerdings bedarf es der Weiterentwicklung des LIWC sowie der Erprobung weiterer Verfahren und eine routinemäßige Erhebung von Sprache wird voraussichtlich erst im Zuge neuerer Entwicklungen im Bereich der automatischen Spracherkennung möglich werden.Psychotherapy is an effective treatment of psychological disorders. Clinical psychological research and psychotherapy research are interested in investigations of aetiological processes of psychological disorders as well as in mechanisms of psychotherapy. Language has been investigated as the central element of psychotherapy early on in psychotherapy research. Whereas this early research focused on qualitative analyses of language which is not at least time consuming, technological developments led to new possibilities in the investigation of language. Computer based programs were developed which allow the automatic analysis of language for example by counting words. One such program is the Linguistic Inquiry and Word Count (LIWC) which counts words in different categories reflecting linguistic elements (e.g. pronouns) and psychological processes (e.g. positive emotional words). It has been widely used for example in research on motivational concerns, group dynamics, social networks and in subclinical investigations on psychological disorders. But there is no systematic research on the language used by patients and therapists considering whole psychotherapy sessions. This dissertation therefore aims to test the usefulness of the LIWC in clinical-psychological and psychotherapy research in three projects. The first project focused on psychometric properties of language assessed with the LIWC. The main finding is that recognition rates of the program's German dictionary found in the data of psychotherapy sessions are above those found in other literature using the German dictionary, but below those of the most recent English version. Furthermore, the project assumed a person-specific factor as well as a situational-factor in the language use of people. This is especially interesting concerning psychotherapy research being interested in patient characteristics as well as changes during psychotherapy process. A bifactor-model considering a stable person as well as time factors for sessions was fitted to the data and adequate psychometric properties were found for some but not all categories. In line with the hypotheses better model fit was found for categories reflecting style rather than those reflecting content. Regarding the length of language passages needed to analyze, using transcripts from the complete session was the best solution. In the second project differences in language between depressed patients, anxious patients and those with both disorders were examined. Analyses showed that patients differed in the amount of words used related to sadness and to anxiety. Depressed patients used more words connected with sadness whereas anxious patients used more words from the category anxiety. In the dimensional investigation psychological distress correlated negatively with optimism depression positively with the number of pronouns; and anxiety negatively with several categories of social words (e.g. family). The third project combined questions from different psychotherapy research paradigms. The project investigated whether quantitative language data is predictive of psychotherapy outcome and whether linguistic synchronicity correlates with ratings of the psychotherapeutic relationship. Single word categories showed connections to these aspects of psychotherapy but no consistent patterns were found. This might be due to the small sample size and should be further investigated with larger samples. The dissertation concludes that quantitative linguistic analysis enriches psychotherapy research and language as a data source is of great importance. But it is also shown that improvements in the LIWC and other language analysis systems should be additionally investigated. Furthermore, technological developments in the area of automatic speech recognition are needed to enable the routine assessment of language variables
Rezension des Buches "Kunst und Architektur im Kulturfilm"
Vorgestellt wird das umfangreiche Buch von Reiner Ziegler "Kunst und Architektur im Kulturfilm 1919-1945" von 2003. Zuerst veröffentlicht wurde diese Rezension im "filmblatt" Nr 31, 2006
Studies on the History of the Jews in the Central Rhine Area during the High and Late Medieval Periods
Am Beispiel des mittleren Rheingebiets gibt die Studie einen detaillierten Einblick in die räumlichen und herrschaftlichen Rahmenbedingungen jüdischer Existenz im hohen und späten Mittelalter. Als Einstieg dient die chronologisch und qualitativ differenzierte Analyse des jüdischen Siedlungswesens von den hochmittelalterlichen Anfängen bis zum Jahre 1520 auf kartographischer Grundlage. Ausgehend von den am Rhein gelegenen Bischofsstädten Mainz, Worms und Speyer, die über lange Zeit die wichtigsten geistig-religiösen und kulturellen Zentren nicht nur des mittelrheinischen, sondern des gesamten aschkenasischen Judentums darstellten, erlebte die Siedlungsentwicklung der Juden einen steilen Aufschwung, der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreichte. Nach den katastrophalen Verfolgungen der Pestjahre 1348/49 ging der Bestand an Judenniederlassungen im mittleren Rheingebiet stark zurück. Zwar kehrten die Juden nach dem Abebben der Pogromstimmung relativ schnell wieder an ihre ehemaligen Siedlungsorte zurück, doch erreichte die Zahl ihrer Niederlassungen nie mehr den Stand vor der Mitte des 14. Jahrhunderts. Im zweiten Hauptteil der Untersuchung geht es um die herausarbeitung der Gestaltungsfaktoren des jüdischen Siedlungsgefüges. Dafür bilden zentralitätstheoretische Aspekte einen Teil des Fragerasters; einen zweiten die Einflussnahme christlicher Herrschaftsträger auf das Siedlungsverhalten der Juden, etwa durch Schutz- und Geleitbriefe. Abschließend wendet sich die Untersuchung den Verfolgungen und Vertreibungen zu, denen die Juden des mittleren Rheingebiets vom frühen 11. bis zum frühen 16. Jahrhundert ausgesetzt waren. Der Wandel des Verhältnisses der Herrschaftsträger zu ihren schutzbefohlenen Juden im späten Mittelalter weist zugleich als Indikator für die "Verstaatlichung" spätmittelalterlicher Territorien über den engeren Bereich der jüdischen Geschichte hinaus in das weite Feld der allgemeinen Verfassungsgeschichte.This book offers a detailed investigation into the spatial and political conditions of Jewish existence in high and later medieval Germany, focusing on the central Rhine area (between Speyer and Koblenz). It is based on a chronological and structured analysis of Jewish settlement in the area from the beginnings in the high middle ages down to 1520, aided by cartography. Starting from the Rhenish episcopal cities of Mainz, Worms, and Speyer, which for a long time harboured the most important intellectual, religious, and cultural centres of Ashkenazi Jewry, Jewish settlement expanded quickly, reaching a peak in the first half of the fourteenth century. Following the calamitous persecutions of the Plague years (1348/49), the numbers of Jewish settlement declined sharply. Even though Jews soon returned to previous places of settlement, the numbers of these never reached the level it had before the mid-fourteenth century. The second main part of the study is devoted to an investigation of the factors shaping the Jewish settlment patterns. The theory of central places provides one of the parameters of research; another one is to be seen in the influence Christian rulers sought to exert on the migratory movement of Jews, e.g., through letters of protection and free-conduct. The persecutions and expulsions of the eleventh to early-sixteenth centuries, too, have to be accounted for. The changing relationship between Christian rulers and the Jews under their protection are indicative of wider changes in the later medieval territories. Their state-building dynamics, which affected Jewish lives in the period, need to be seen in the context of constitutional history in general
Vor-Bilder. Kinder und ihre Gesellen bei Wim Wenders
Im Zentrum dieses Aufsatzes steht der Spielfilm "Lisbon Story" (Deutschland / Portugal 1994/1995) des Filmregisseurs Wim Wenders. Es werden aber auch die früheren Arbeiten wie "Alice in den Städten" (BR Deutschland 1973/1974) und "Im Lauf der Zeit" (BR Deutschland 1975/1976) herangezogen, denn Kinder spielen in Wenders Spielfilmen eine bedeutende Rolle
Der Hauptmann von Koepenick
Inhalt und Charakterisierung der Verfilmungen des Theaterstücks von Carl Zuckmayer. Im Zentrum steht die populäre Fassung von Helmut Käutner (BRD 1956) mit Heinz Rühmann