German University of Administrative Sciences
DoPuS Dokumenten- und Publikationsserver SpeyerNot a member yet
6419 research outputs found
Sort by
Tierschutzpolitik in EU und USA in Zeiten des Klimawandels
Das einheitlich geprägte Politikfeld Landwirtschaft ist seit einigen Jahren stark im Wandel: Umwelt- und klimapolitische Aspekte spielen eine zunehmend größere Rolle und das Thema Tierschutz in der Nutztierhaltung wird immer wichtiger. Trotz der steigenden politischen und gesellschaftlichen Relevanz existieren bislang jedoch nur wenige Studien, die die Entwick-lungsdynamiken in diesem neuen Politikfeld behandeln. Wie steht es um die Tierschutzpolitik im internationalen Vergleich, gerade in Bezug auf die USA sowie die Europäische Union
Umweltpolitik
Seit Beginn der 1970er-Jahre ist Umweltpolitik in Deutschland als eigenständiges Politikfeld etabliert und darüber hinaus seit 1994 im Grundgesetz als grundlegende Staatsaufgabe ver-fassungsrechtlich verankert. Davon ausgehend werden in diesem Beitrag zunächst die öko-nomischen Strukturmerkmale von Umweltproblemen und die damit verbundenen politi-schen Interessenkonflikte betrachtet. Es schließt sich eine Darstellung der Erfassung von Nutzen und Kosten des Umweltschutzes, die Erläuterung wichtiger umweltpolitischer Regu-lierungsprinzipien sowie eine Analyse der ökologischen und ökonomischen Wirkungsweise umweltpolitischer Instrumente an, die auch deren politökonomische Durchsetzungsfähigkeit unter Berücksichtigung der Eigendynamik umweltpolitischer Prozesse betrachtet
Jugend-Check zum Entwurf eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 21. Juli 2023 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Französischen Republik über die grenzüberschreitende Berufsausbildung (Stand 06.12.2023)
Mit dem Gesetzentwurf soll dem Abkommen vom 21. Juli 2023 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Französischen Republik über die grenz-überschreitende Berufsausbildung (deutsch-französisches Abkommen zur grenzüberschrei-tenden Berufsausbildung) die notwendige Zustimmung erteilt werden. Ziel des Abkommens ist es, deutschen und französischen Auszubildenden „eine qualitativ hochwertige und effek-tive grenzüberschreitende Ausbildung“ zu ermöglichen. Dafür sollen die mit dem Abkommen bereits verabschiedeten Regelungen zur dualen, grenzüberschreitenden Berufsausbildung nun „weiter standardisiert sowie transparenter gestaltet werden“.
Das Kompetenzzentrum Jugend-Check hat folgende mögliche Auswirkungen identifiziert:
Mit dem Gesetzentwurf soll dem deutsch-französischen Abkommen zur grenzüberschreiten-den Berufsausbildung zugestimmt werden (Art. 1 S. 1 des Gesetzes zum deutsch-französi-schen Abkommen zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung). Das Abkommen zielt auf die Konkretisierung der bisherigen Regelungen zur grenzüberschreitenden Berufsausbil-dung. Für junge Menschen soll auch weiterhin die Möglichkeit bestehen, ihre Berufsausbil-dung grenzüberschreitend in Deutschland und Frankreich zu absolvieren. Dies könnte ihre beruflichen Chancen steigern, da junge Menschen während der grenzüberschreitenden Ausbildung neben ihren beruflichen Fähigkeiten auch ihre Sprachkenntnisse sowie ihre interkulturellen Kompetenzen ausbauen können. Das deutsch-französische Abkommen zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung sieht den Wegfall der Nachweispflicht über die Mindestzeit der Berufstätigkeit vor (Art. 3 Abs. 2 lit. d) des Abkommens). Dadurch soll die Zulassung zu einer optionalen Externenprüfung für junge Auszubildende aus Frankreich, die den praktischen Teil ihrer Berufsausbildung in einem deutschen Ausbildungsbetrieb absol-vieren, erleichtert werden. Sie können so einfacher einen zusätzlichen deutschen Berufs-bildungsabschluss erwerben, wodurch ihre berufliche Mobilität sowie ihre beruflichen Chancen in Deutschland langfristig gesteigert werden können
Mehr Bürokratie durch zu wenige Regeln? Das Paradox der Fehlregulierung kommunalen Handelns.
(K)ein Recht auf Behandlung mit KI? Zugang zu intelligenten Medizinprodukten
In der jüngeren Vergangenheit konnten bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) bahn-brechende Fortschritte erzielt werden. Das lässt auch in der Medizin auf ein neues Zeitalter der Automatisierung und Optimierung hoffen. Diese Hoffnung fußt vornehmlich auf zwei Eigenschaften, die Software als KI auszeichnet. Zum einen kann sie Datenmengen analysie-ren, die bislang als zu groß und/oder zu komplex galten, um sie effizient auswerten zu kön-nen. Zum anderen kann sie auf Grundlage dieser Big Data neue Muster und Korrelationen erkennen, was ihr zu einer besonderen Prognosekraft verhilft. Beide Eigenschaften prädesti-nieren KI-Systeme dafür, zukünftig in alle Bereiche der Gesundheitsversorgung einzuziehen und sowohl bei der Anamnese und Diagnose als auch bei der Therapie unentbehrlich zu werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und wenn ja, inwieweit Patienten ein Recht auf Behandlung mit KI haben
Freie Fahrt für freie Daten? Das Mobilitätsdatengesetz im Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Datennutzung
Intelligente Mobilitätssysteme verheißen, den öffentlichen und privaten Verkehr nahtlos zu einem übergreifenden Verkehrsökosystem zu verknüpfen. Ob das gelingt, hängt jedoch ent-scheidend von der verfügbaren Datenbasis ab. Der Entwurf für ein Mobilitätsdatengesetz (MDG) soll dafür die rechtlichen Weichen stellen. Der Beitrag skizziert sein normatives Grund-konzept und entwickelt ergänzende Lösungsansätze, um Datenschutz und Datennutzen im Mobilitätssektor miteinander zu versöhnen
Framing Europe on the local level – policy networks in German cities and their activities for political cohesion in Europe
Political practice and academic discourse similarly assume that the local level has the poten-tial to strengthen political cohesion in the European Union: it is the tier closest to citizens and implements a large share of European legislation. But what political cohesion actually is and how it can be achieved is less clear. The paper addresses this gap by analysing the local framing of political cohesion in Europe. Drawing on case studies in eight German cities, local Europe-related networks are investigated, focusing on how their ideas about their role in crafting political cohesion links to their Europe-related activities
Informationsbrief Neues aus der UB Speyer - Nr. 3, Juli 2024
Vierseitiger Informationsbrief, der über Neuigkeiten, Wissenswertes und Interessantes aus der Universitätsbibliothek Speyer sowie dem Bibliothekswesen informiert