Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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Region ist Solidarität. Gerechter Ausgleich von Lasten und Nutzen im interkommunalen Dialog.
Im Sinne einer effizienten und ressourcenschonenden Flächennutzung
und um mehr Akzeptanz für ein abgestimmtes
und bedarfsgerechtes Wachstum im Großraum München zu
schaffen, sollten Entwicklungen und Nutzungen wie beispielsweise
Wohnen, Gewerbe, Infrastrukturen und Freiräume interkommunal
abgestimmt an den aus gemeindeübergreifender
Sicht optimalen Standorten realisiert werden. Gleichzeitig sind
die aus einer solchen freiwilligen, interkommunal vereinbarten
Arbeits- und Funktionsteilung entstehenden Nachteile und
Belastungen unter den betroffenen Kommunen und Projektpartnern
und -partnerinnen auszugleichen. Instrumente und
Strukturen für solche Planungsansätze sind grundsätzlich in
ausreichendem Umfang vorhanden. Auf Grund von Unbekanntheit
und Komplexität kommen diese Instrumente bisher
nur punktuell zum Einsatz. Das Projekt „Region ist Solidarität.“
soll die Praxistauglichkeit der Instrumente herausarbeiten,
erforderlichenfalls Anpassungserfordernisse an den Landes-
und Bundesgesetzgeber formulieren, die Bekanntheit der
Instrumente steigern und zum Wohl der gesamten Region zur
stärkeren Anwendung solcher Instrumente anregen. Das Gemeinschaftsprojekt der Landeshauptstadt München
und der Landkreise Dachau und Ebersberg wurde im Rahmen
der Regionalen Wohnungsbaukonferenz vereinbart und unter
Mitwirkung des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum
München (PV), der IHK für München und Oberbayern,
der TU München, Lehrstuhl für nachhaltige Entwicklung von
Stadt und Land sowie des Deutschen Instituts für Urbanistik
weiter bearbeitet. Die Ergebnisse von Modul 1 (Bestandsaufnahme
und Bewertung) werden in der Broschüre dokumentiert
Das Busbeschleunigungsprogramm der Freien und Hansestadt Hamburg.
Das Busbeschleunigungsprogramms der Freien und Hansestadt Hamburg zielt darauf ab. die Attraktivität der stark frequentierten Metro-Bus-Linien zu verbessern. Der Beitrag erklärt zunächst in Grundzügen das Programm und die Maßnahmen der Busbeschleunigung. Anschließend werden in einer kurzen Zwischenbilanz bisher Erreichtes dargestellt und abschließend typische, bisher erlebte und festgestellte Herausforderungen und förderliche Faktoren des Programms erörtert
Klimagerechte Stadtentwicklung.
Die Ergebnisse der Klimaforschung weisen übereinstimmend darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit von Stürmen, Dürreperioden und Überschwemmungen sowie die Verschiebung von Vegetationszonen weiter zunehmen werden. Mit der Klimarahmenkonvention (1992) und dem Kyoto-Protokoll (1997) existieren schon seit Längerem Grundlagen für ein weltweit koordiniertes Vorgehen. Erst mit dem Pariser Klimaabkommen 2015 wurden nicht nur die Minderung von Emissionen, sondern auch Wege zur Anpassung an den Klimawandel beschlossen. Angesichts ihres hohen Anteils an den Treibhausgasemissionen sowie ihrer technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten sind die Industriestaaten hierbei besonders gefordert. Vor diesem Hintergrund ist konsequentes Handeln auf internationaler, nationaler und auch kommunaler Ebene erforderlich
'Die Straße war schuld!' Die Konstruktion eines Angstraums und der autogerechte Stadtumbau in der Bundesrepublik Deutschland.
Der Beitrag beschäftigt sich mit der infrastrukturellen Dimension der Angst, um die Kontroverse bezüglich der Agency und der Instrumentalisierung der Angst in der Stadtplanung anzugehen. Die Autorin geht anhand einer breiten Quellenanalyse der Frage nach, wie die westdeutsche Automobillobby die Angst vor tödlichen Verkehrsunfällen instrumentalisierte, um für eine kraftfahrzeugorientierte Umstrukturierung in Städten zu plädieren. Durch die Untersuchung der Thematisierung der Straße als gefährlichem Angstraum werden die Entstehung und Auswirkungen von Gefühlen und deren Nutzung durch bestimmte Gruppen in städtischen Verhandlungsprozessen und ihre Manifestation im städtischen Raum kontextualisiert.„The road is to blame!" explores the impact of fear on the post-war transformation of urban space in Western Germany into what is known as the "car-oriented city". The article examines the emotionally charged public discourse on severe car accidents in the 1950s and analyses the automobile lobby's strategy to not only avert damage to the reputation of car traffic but also make use of the emotion of fear to promote it's own goals. In this context, the article addresses the question of how responsibility for social qualities like safety is transferred to material artefacts and whose interests are involved in such processes
Stuttgart – a Livable City. The global Agenda 2030 at a local level. Baseline Study depicting the Sustainable Development Goals (SDGs) - Executive Summary.
Based on SDG indicators, this baseline study has for the first time developed a cross-sectoral instrument for a regular, all-embracing monitoring of correlations of social, economic and ecological sustainability. This forms an important basis for future recommendations and an effective action on the part of politics, administration and urban society which will help to serve the further development of municipal objectives and measures of implementing the SDGs in the State Capital Stuttgart. The executive summary provides an overview of the methodological approach, a compilation of the selected indicators as well as the main results with regards to the process and further development of SDG-indicators
Bewohnerparken in den Städten – wie teuer darf es sein?
Der Gesetzgeber hat die bisher gedeckelte Gebührenhöhe für Bewohnerparkausweise in
Höhe von 30 Euro pro Jahr gekippt. Mit dem neu gewonnenen Handlungsspielraum stellt
sich vielen Kommunen die Frage: Welcher Preis ist angemessen
Spielräume für Investitionen finanzschwacher Kommunen in Klimaschutzmaßnahmen. Vergleichende Analyse der haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen in den Bundesländern.
Kommunen mit einem hohen Schuldenstand können oft keinen Haushaltsausgleich aus Eigenmitteln erzielen. Unterliegen sie den Bedingungen eines Haushaltssicherungskonzepts, greifen strikte haushalts- und aufsichtsrechtliche Restriktionen der Bundesländer. Die Investitionstätigkeit ist davon in besonderer Weise betroffen. Dies gilt vor allem für Investitionen in freiwilligen Aufgabenbereichen wie dem Klimaschutz. Für diese gelten besondere Ausweis- und Dokumentationspflichten in der jährlich zu verabschiedenden Haushaltssatzung und dem entsprechenden Haushaltsplan, die – unabhängig von einer möglichen Finanzschwäche – von den kommunalen Aufsichtsbehörden zu genehmigen sind. Geplante Investitionsmaßnahmen müssen – genauso wie Kredite oder kreditähnliche Zahlungsverpflichtungen – außerdem stets einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung unterzogen werden. Allerdings sehen verschiedene Kommunalverfassungen und Gemeindeordnungen der Länder auch gewisse haushalts- und aufsichtsrechtliche Spielräume für hochverschuldete bzw. finanzschwache Kommunen vor. Im vorliegenden Arbeitspapier werden diese verschiedenen Regelungen und Ansätze der Bundesländer mit Blick auf eine Förderung der kommunalen Investitionstätigkeit im Klima- und Energiebereich dargestellt und verglichen
Grünflächen und Freiräume in der Zukunftsstadt. Konzepte zum Ausbau der grünen Infrastruktur.
In dieser Ausgabe wird über das Modellprojekt „Grün statt grau – Gewerbegebiete im Wandel“ berichtet, das erprobt, wie Gewerbegebiete multifunktional begrünt werden können, und stellen ein Bewertungstool für Klimaanpassungspotenziale und Ökosystemdienstleistungen in Städten vor, das vom Projekt "Stadtgrün wertschätzen" entwickelt wurde
Kommunale Wirtschaftsförderung 2019. Strukturen, Aufgaben, Perspektiven: Ergebnisse der Difu-Umfrage.
Mit der vorliegenden Auswertung seiner fünften Umfrage zu aktuellen
Themen, Handlungsfeldern und Perspektiven der Wirtschaftsförderung in
den deutschen Städten beleuchtet das Difu – in Ergänzung zu den Vorarbeiten
des DST – noch detaillierter zentrale Schwerpunkte und zukünftige
Herausforderungen der Arbeit der kommunalen Wirtschaftsförderung. Seit
der letzten Befragung dieser Art aus dem Jahr 2012 haben u.a. die Globalisierung
und der Megatrend der Digitalisierung die Anforderungen an Strategien
und Instrumente der Wirtschaftsförderung weiter erhöht. So ist die
kommunale Wirtschaftsförderung einmal mehr gefordert, ihre Strategien
und Aktivitäten kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen.
Ziel der Umfrage war es daher, den aktuellen Status quo, aber auch neue
Entwicklungen und Aufgaben abzubilden und – wo möglich – Veränderungen
zu den bisherigen Befragungen aufzuzeigen
Klimaschutz & Finanzen. Kommunen investieren in eine lebenswerte Zukunft.
Das Klimaschutzabkommen von Paris, das Aktionsprogramm und der Klimaschutzplan der Bundesregierung und das nun vorliegende Klimaschutzgesetz sind darauf ausgerichtet, die durch Treibhausgase verursachte Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dafür sind auch in den Kommunen entsprechende Entscheidungen zu treffen, Konzepte zu entwickeln und Maßnahmen umzusetzen, die zum Klimaschutz vor Ort einen Beitrag leisten. In vielen Kommunen haben erfolgreich realisierte Projekte bereits zu beachtlichen CO2-Einsparungen geführt. Dabei zahlen sich Investitionen in den Klimaschutz gleich mehrfach aus: Sie helfen dem Klima, entlasten langfristig die kommunalen Haushalte und erhöhen zugleich die Lebensqualität in den Städten, Landkreisen und Gemeinden. Auch wenn der Erhalt unserer Lebensgrundlagen letztlich „jeden Preis wert“ sein sollte, zeigt das vorliegende Heft, dass es Wege im Klimaschutz gibt, die sich sogar „rechnen“