Difu Repository Deutsches Instituts für Urbanistik
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    Baugebote für den Wohnungsbau – von der kooperativen Aktivierung bis zur Anordnung. Arbeitshilfe für die kommunale Praxis.

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    Die Handreichung stellt die erst in jüngerer Zeit neu hinzugekommenen städtebaurechtlichen Handlungsoptionen in den Vordergrund. Sie will Anstoß und Orientierung für die Anwendung dieser neuen Instrumente geben. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele wird gezeigt, wie die neuen Instrumente ganz praktisch genutzt werden können. Praxisbeispiele sollen exemplarisch verdeutlichen, in welchen Fällen bestimmte Instrumente von der kommunalen Praxis erfolgreich angewendet werden können. Thematisch gliedert sich die Handreichung in zwei Handlungsbereiche: Zum einen geht es um Erleichterungen bei Bebauungsplänen zur Schaffung von Wohnraum, zum anderen um die Mobilisierung und Aktivierung von Baurechten. Im ersten Handlungsbereich werden der neue sektorale Bebauungsplan nach § 9 Abs. 2d BauGB, die neuen Gebietskategorien „Urbanes Gebiet“ und „Dörfliches Wohngebiet“ sowie die Gestaltungsspielräume der Orientierungswerte zum Maß der Nutzung thematisiert. Gegenstand des zweiten Handlungsbereichs sind u.a. das neue, in § 176a BauGB geregelte Innenentwicklungskonzept, das Baugebot, das allgemeine Vorkaufsrecht sowie die Vorkaufsrechtssatzungen und die erweiterten Befreiungsmöglichkeiten

    Ergebnisse einer Kommunalumfrage (2020) und von Untersuchungen in 16 Fallstudienstädten (2021)

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    Kommunen sind die Hauptakteure, wenn es um die Bereitstellung von Flächen für die Daseinsvorsorge als Wohnbauland, für die Anpassung an den Klimawandel und vieles mehr geht. Insbesondere in wachsenden Städten zeichnen sich ein zunehmender bodenpolitischer Handlungsbedarf und zugleich ein erhebliches Vollzugsdefizit ab. Die Publikation schließt eine Lücke, da es bislang keinen bundesweiten Überblick über die bodenpolitischen Instrumente und deren Anwendung auf kommunaler Ebene gab. Es geht nicht darum, den „richtigen“ Weg aufzuzeigen, denn die jeweilige bodenpolitische Praxis der Kommunen formt sich aus Traditionen und der Suche nach passgenauen Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Anliegen ist es zu verdeutlichen, dass sich eine Vielzahl von Kommunen auf den Weg gemacht hat, mit einer aktiven Bodenpolitik Gestaltungsoptionen für die Zukunft (zurück) zu gewinnen. Für diese Langzeitaufgabe – so das Fazit – braucht es einen langen Atem, politische Beständigkeit, finanzielle Spielräume, instrumentelle Unterstützung, personelle Kompetenzen und nicht zuletzt innovative Bauherren

    Constellations of blue-green-grey infrastructure for climate adaptation using the example of public green space irrigation

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    Regenwasser von umliegenden Grundstücken kann mit gekoppelten Infrastrukturbausteinen zur Bewässerung von öffentlichem Grün genutzt werden. Dazu sind nicht nur technische Fragen, sondern auch neue Akteurskooperationen, rechtliche Fragen sowie Zuständigkeiten zu klären. Mithilfe einer Konstellationsanalyse zwischen Wissenschaftler/-innen und Praktiker/-innen werden neue Lösungswege für den Fall der Parkbewässerung mit Regenwasser von den Dächern angrenzender Häuser und Straßenwasser in einem Bestandsquartier erarbeitet. Die Übertragbarkeit auf andere Fälle ist durch die Verwendung eines hypothetischen Falls mit verallgemeinerbaren Setzungen (Park im Bestandsquartier, Regenwasser von Dachflächen umliegender Gebäude, Straße zwischen Park und Gebäuden) gegeben. Die Analyse zeigt, dass eine funktionierende Konstellation der Regenwassernutzung für öffentliche Grünflächen auf der funktionellen Kopplung von Infrastrukturbausteinen sowie hoher technischer und rechtlicher Expertise basiert und von einem Netzwerk der relevanten Akteure getragen werden muss.Rainwater from adjacent buildings can be used to irrigate public green spaces with the help of coupled infrastructure elements. For that, not only technical questions need to be clarified, but also the cooperation between actors, legal questions as well as responsibilities. By means of a constellation analysis between scientists and practitioners, new solutions are developed for the case of park irrigation with rainwater from rooftops of adjacent houses and streets in an urban neighbourhood. The transferability to other cases is made possible by using a hypothetical case with generalizable basic assumptions (park in an existing urban neighbourhood, rainwater from rooftops of adjacent buildings, street between park and buildings). The analysis shows that a functioning constellation of rainwater harvesting for public green spaces is based on the functional coupling of infrastructure components as well as high technical and legal expertise and must be supported by a network of relevant stakeholders

    Planung, Umsetzung, Etablierung

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    Die Publikation beschreibt die notwendigen Rahmenbedingungen, Aktivitäten und organisatorischen Strukturen für interessierte Institutionen. Darüber hinaus werden die Aufgaben und Strukturen der Multiplikatoren klar definiert und die benötigten Ressourcen und Kosten erläutert. Im Fokus stehen dabei regionale oder kommunale Klimaschutz- und Energieagenturen. Aber auch einzelne Kommunen sowie kommunale Zusammenschlüsse, Bildungsträger, soziale Träger, Verwaltungsschulen oder Verbände (z. B. Landschaftsverbände) zählen zur Zielgruppe

    Das Projekt „reGIOcycle“ – 1. Teil Forschungsphase (2020–2023)

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    Kunststoffe haben die Welt erobert – sie sind ubiquitär! Produktion, Nutzung und Entsorgung von Kunststoffen sind jedoch mit erheblichem Ressourcenverbrauch, Vermüllung, Mikroplastik, Meeresverschmutzung und negativen Auswirkungen auf unsere Ökosysteme und Gesundheit verbunden. Um diese gesellschaftliche Herausforderung anzugehen, besteht auch für Kommunen Handlungsbedarf. Das Projekt reGIOcycle steht für Vermeidung, Substitution und nachhaltige Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen auf der regionalen Ebene. Ziel war die Entwicklung und Erprobung eines realisierbaren Konzepts zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, unter Mitwirkung verschiedener Akteure und Stakeholder aus Kommunen, Forschungseinrichtungen und lokal agierender Unternehmen. Vor diesem Hintergrund wurde mit reGIOcycle versucht, Ansätze und Potenziale für regionale Kunststoffkreisläufe in Stadt-Land-Beziehungen im Sinne der Vermeidung, Substitution mittels biobasierter Alternativen und einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft abzuleiten. In dem Band wird eine Rohstoffpotenzialanalyse dargestellt, auf deren Basis mögliche Ansatzpunkte in der Region Augsburg für eine optimierte Kreislaufwirtschaft und zur Substitution von Kunststoffprodukten diskutiert und Ideen dazu entwickelt wurden

    Analyse

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    Zwölf Jahre Planungszeit für einen Radweg. Mehr als drei Jahre bis zu einer neuen Parkzone. Auch ohne Praxis­erfahrung in Politik oder Verwaltung sollte klar sein: effiziente Verkehrsplanung sieht anders aus. Doch wann ist Planung eigentlich „schnell“ und was macht eine Verwaltung „agil“? Welche Kenngrößen und Empfehlungen zu guten Verwaltungsverfahren gibt es? Trotz der Dringlichkeit gibt es zu diesen Fragen über­raschend wenig veröffentlichte Erkenntnisse. Wir haben deswegen das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt, Verwaltungsprozesse und die Dauer bis zur Fertigstellung von Verkehrsmaßnahmen in verschiedenen deutschen Städten zu beschreiben. Grundlage sind Interviews mit den Verantwortlichen in den Verwaltungen. Für viele Prozesse – etwa die Einrichtung von Fahrrad­straßen oder Parkzonen – ist diese Beschreibung erstmalig erfolgt. Die Ergebnisse erlauben eine Analyse der heutigen Verwaltungspraxis und einen Vergleich zwischen den Kommunen. Alle befragten Städte verfolgen bereits neue Ansätze, um Zeit und andere Ressourcen zu sparen – und so schnellere Ergebnisse zu ermöglichen

    Jahresrückblick 2022

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    Abschlussbericht

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    Der Abschlussbericht bereitet die Erkenntnisse des Vorhabens „Kommunen vernetzen“ auf. Im Vorhaben untersuchte das Projektteam, inwieweit durch die Etablierung von drei kommunalen Austauschplattformen (Netzwerken) eine Verstetigung von Lern- und Austauschprozessen im Bereich der Klimaanpassung erreicht werden kann. Dabei standen die Fragen im Zentrum, welche Peer-Learning Ansätze und Methoden geeignet sind, um kommunale Anpassungsprozesse zu fördern und welchen Beitrag sie zur Verbreitung von Anpassungsaktivitäten leisten können. Bei der Umsetzung in den drei kommunalen Netzwerken erwiesen sich Peer-Learning Ansätze als wichtige Instrumente zum Wissenstransfer. Zudem zeigte sich, dass der Ansatz des Vernetzens und Voneinander Lernens richtig gewählt ist, um neue Zugänge und Themenfelder im Bereich der Klimaanpassung zu erschließen

    Kommunen als Treiberinnen für nachhaltiges Bauen und Quartiersentwicklung

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    Der Bausektor ist verantwortlich für einen hohen Ressourcenverbrauch sowie für die Entstehung von CO2-Emissionen und Abfallströmen. Eine breitere Nachhaltigkeitsdebatte hat in dem Sektor – abgesehen von der Energieeffizienz – erst spät Fahrt aufgenommen. Dass nun Bewegung in die Debatte gekommen ist, zeigen viele Initiativen wie beispielsweise das Haus der Erde1 des Bundes Deutscher Architekt:innen (BDA) oder Architects for Future.2 Bedeutung gewinnt das nachhaltige Bauen auch in der Bauindustrie: Im Bautrend-Report für 2023 wurde das nachhaltige Bauen als wichtigstes Trendthema benannt. Ebenso wird in vielen Kommunen die Frage diskutiert, wie eine nachhaltige bauliche Entwicklung durch Instrumente der Planung gesteuert und wie eigene Liegenschaften nachhaltig entwickelt und bewirtschaftet werden können

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