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The Complex Domain Matrix of Ditransitive Constructions
This study focuses on the semantics of ditransitive constructions. Its main aim is to show that the semantics of this type of construction is made up of elements belonging to different conceptual domains. In order to fully analyze the complexity inherent in the semantics of this type of construction we draw on the concept of domain matrixes, proposed originally by Langacker. An analysis of different types of constructions shows that the matrixes are made up at the same time of elements from different domain types. It was also proven that a hierarchy or a difference in prominence can be identified among the domains that make up the matrix. This is so, given that some of them are necessary to characterize the matrix of one type of construction whilst others are not. Given this observation, we propose the existence of basic domains and secondary domains in relation to their participation in the configuration of a ditransitive construction matrix
Symmetry and asymmetry in Italian caused-motion constructions: An Embodied Construction Grammar approach
The present article introduces Embodied Construction Grammar, a cognitive approach to the study of language which at present is not fully developed and established, but whose adoption has repeatedly proved adequate to provide explicit analyses of several grammatical phenomena observed in English and also some phenomena of other languages, especially German, Hebrew, and Mandarin Chinese. In this paper, after a brief introduction to cognitive approaches to grammar and a brief summary of the main properties of Embodied Construction Grammar (with a special focus on those which distinguish this model from other cognitive approaches), I will provide the reader with an illustration of this model at work. Since at present Romance languages (with the partial exception of Spanish) have been somewhat neglected by scholars who developed this approach, I will proceed to carefully analyze a circumscribed phenomenon of the Italian language, namely caused-motion constructions. The results of this case-study are remarkable for two reasons. First of all, they allow me to assert that Embodied Construction Grammar proves able to supply a detailed explanation of this phenomenon, thus being apt to be adopted in the analysis of Italian data. Second, and perhaps more interesting, the adoption of this particular model to carry out my investigation enables me to argue that Italian caused-motion constructions can be divided into two different categories, and to explain this distinction using the cognitive semantic notion of force-dynamics
Review of Kerstin Fischer & Anatol Stefanowitsch (eds.), "Konstruktionsgrammatik. Von der Anwendung zur Theorie"
- book review
Die facebook-Aktivitäten von Parteien auf kommunaler Ebene. Empirische Analysen auf Basis automatisiert erhobener Daten
Die Politikwissenschaft widmet sich seit einigen Jahren intensiv der Erforschung der Sozialen-Medien und ihren Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft. Insbesondere im Wahlkampf sind Soziale-Medien zu einem unverzichtbaren Bestandteil im Repertoire von Parteien geworden. Zumeist werden Untersuchungen verwendet, die sich mit der Erforschung Sozialer-Medien auf einer empirischen Basis beschäftigen. Eine Alternative hierzu ist die zusätzliche Nutzung automatisierter Datenerhebung. Im vorliegenden Artikel wird ein von den Autoren entwickeltes Programm vorgestellt, welches die Kommunikationsaktivitäten von Kommunalparteien der etablierten Parteien sowie der AfD auf facebook – als dem wichtigsten sozialen Medium – automatisiert abfragt und für die sozialwissenschaftliche Datenanalyse aufbereitet. Das Erkenntnisinteresse dieses Beitrages beziehen sich also sowohl auf das Potential der automatisierten Datengewinnung als auch auf die Schließung einer Forschungslücke bei den Aktivitäten der Parteien auf kommunaler Ebene im Social-Web
Hilft Bürgerbeteiligung bei der Suche nach sozialverträglichen Unterkünften für Flüchtlinge in Nordrhein-Westfalen?
Die Flüchtlingspolitik ist seit September 2015 eines der zentralen Themen des öffentlichen Diskurses. In diesem Themenkomplex setzt sich der Artikel mit der Akzeptanz von Flüchtlingsunterbringungen bei Anwohnern auseinander. Untersucht wird, welche Auswirkungen die Beteiligung der Anwohner auf die spätere Akzeptanz politischer Entscheidungen hat. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht also die Frage, ob sich die „gefühlte“ Sozialverträglichkeit eines Standortes zur Unterbringung von Flüchtlingen in einem Wohngebiet durch die Beteiligung der Anwohner in Form eines Beteiligungsverfahrens bei der Standortsuche verbessert
AfD-Affinitäten, Corona-bezogene Einstellungen und Proteste gegen die Corona-Maßnahmen. Eine empirische Analyse auf Bundesländerebene.
Die Unterschiede in den Corona-¬bezogenen Impfquoten zwischen den Bundesländern spiegeln nicht nur Unterschiede in den Impfkampagnen, sondern ebenso in der Nachfrage wieder. Worauf sich diese Nachfrage gründet – welchen Stellenwert gesellschaftspolitische und Corona-bezogene Einstellungen einnehmen – ist Gegenstand des Beitrags. Bundesweite Bevölkerungsumfragen und Teilnehmerzahlen bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen bilden die empirische Grundlage. Es zeigt sich, dass in den ostdeutschen Bundesländern die Kritik an den Corona-Maßnahmen, Verschwörungsdenken und Proteste gegen die Corona-Maßnahmen in der Bevölkerung in der Regel weiterverbreitet sind als in Westdeutschland und dass innerhalb Ostdeutschlands Sachsen eine herausgehobene Position einnimmt. Bundesländer, in denen in der letzten Bundestagswahl der Anteil der AfD-Wähl besonders hoch war, sind zugleich die Bundesländer, in denen die Corona-Maßnahmen überproportional abgelehnt werden und Proteste überproportional hohe Teilnehmerzahlen erreichten. Länder, in denen die Corona-Maßnahmen von der Bevölkerung überproportional abgelehnt und Proteste gegen die Corona-Maßnahmen überproportional gutgeheißen werden, weisen – sofern keine polizeilichen Vorgaben die Teilnehmerzahlen nachhaltig beschränken – eine überproportional hohe Beteiligung an den Protesten auf
Die anderen Herzkammern der Demokratie: Einleitung zur Blog-Debatte „Parteitage“
Sowohl das innerparteiliche Prinzip der Präsenz als auch dasjenige der Repräsentation geraten in jüngerer Zeit zunehmend unter Druck. WelcheBedeutung kommt dem Parteitag rechtlich wie tatsächlich heute zu und welche Entwicklungen zeichnen sich dabei ab? Welche Rolle spielt die Präsenz für die demokratische Willensbildung? Welche Folgen haben die zumindest vorübergehend rechtlich abgesicherten Verlagerungen ins Digitale für die demokratische Willensbildung auf normativer und auf tatsächlicher Ebene? Welchen demokratischen Baustein können Instrumente jenseits von Parteitagen für die Willensbildung leisten und welche normativen Anforderungen müssen dafür erfüllt sein? Welchen Zweck erfüllt das Repräsentationsprinzip innerhalb der Parteien, welche Rolle spielen Delegierte in der Demokratie? Diese Fragen werden in dieser Sonderausgabe der MIP aus rechts- und politikwissenschaftlicher Perspektive interdisziplinär und kontrovers beleuchtet
Italiens Weg nach rechts: Nationale und europäische Perspektiven
Am 25. September 2022 stimmte Italien für die Erneuerung des Parlaments. Die Wahlen waren von besonderer Bedeutung sowohl für das verwendete Wahlsystem, eine Mischung aus Mehrheits- und Verhältniswahlrecht, sowie wegen der Wirkung einer Verfassungsreform, die im Oktober 2020 in Kraft getreten ist und die Zahl der Mitglieder der beiden Kammern um etwa ein Drittel verringert hat. Die kombinierte Wirkung dieser beiden Elemente begünstigte eindeutig die großen Parteien und reduzierte die parlamentarische Vertretung der kleineren Listen erheblich. Der Beitrag analysiert den Ausgang der Wahl, sucht nach möglichen Erklärungen für den Sieg der Mitte-Rechts-Partei und – innerhalb dieser – der rechtsradikalen Partei Fratelli d\u27Italia und diskutiert die möglichen Folgen für die politische und wirtschaftliche Struktur der EU