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    Reformationsbestrebungen am südlichen Oberrhein

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    Der südliche Oberrhein zwischen Straßburg und Basel erscheint heute als eine schon immer und kontinuierlich katholische Region, abgesehen von Basel, Straßburg und einigen Teilen des Markgräflerlandes. Dieser Eindruck eines konfessionell einheitlichen, habsburgischen Machtbereichs täuscht aber, da in den einhundert Jahren zwischen Luthers Thesen und dem Dreißigjährigen Krieg am Oberrhein viele reformatorische Initiativen zu beobachten sind und gerade die vermeintlich geschlossen habsburgischen Gebiete weitaus differenzierter betrachtet werden müssen. Die Vielfalt reformatorischer Erneuerungsinitiativen vollzog sich im Wesentlichen in zwei vollkommen unterschiedlichen Phasen, die sich auch in ihren sozialen Trägerschichten erheblich unterschieden

    "Herzlich grüssend und Heil Hitler!"

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    Die in diesem Beitrag behandelten Briefe bilden den Hauptteil der Korrespondenz zwischen Georg Leyh und Karl Preisendanz, die sich auf den Zeitraum zwischen 1934 und 1955 erstreckt.1 Bewusst verzichtet wurde auf Autographen aus der Zeit nach 1945 sowie auf Grußkarten und Eingangsbestätigungen ohne weiteren Inhalt. Untersucht wurden insgesamt 165 Briefe, 92 von Karl Preisendanz und 73 von Georg Leyh. Bedeutung erlangt der Briefwechsel durch seinen Umfang, den abgedeckten Zeitraum und die Stellung der Korrespondenten. Als Direktoren von Universitätsbibliotheken verkehrten Leyh und Preisendanz mit Entscheidungsträgern des NS-Staates und hatten Zugriff auf wichtige Informationen

    Der Staatsvertrag mit dem Land Baden-Württemberg 2007

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    Ein Grundlagenvertrag zwischen Kirche und Staat ist, wenn nicht ein Jahrhundertwerk, so doch ein Meilenstein in der Beziehungsgestaltung zwischen beiden Institutionen. Aufgrund ihrer Kultushoheit sind es grundsätzlich die Bundesländer, die mit den auf ihrem Gebiet liegenden Kirchen Verträge abschließen. Sie gelten als Staatsverträge, auch wenn sie sich selbst nicht so nennen, sondern Kirchenvertrag oder Staatskirchenvertrag. Der baden-württembergische Vertrag von 2007 spiegelt das gewachsene Staat-Kirche-Verhältnis wider. Die Vorgeschichte dieses Vertrags führt zu den Anfängen der badischen Landeskirche zurück. Der Inhalt des Vertrags gestaltet die Gegenwart und weist in die Zukunft

    Wie aus Johann Peters Hebels Kalendergeschichte »Der Fromme Rat« ein böser Rat wurde und sich am Ende doch wieder alles zum Besten wandte

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    Johann Peters Kalendergeschichte Der fromme Rat wurde 1814 von konservativ-katholischer Seite benutzt, um die Vertreter einer katholischen Nationalkirche Badens – allen voran Ignaz von Wessenberg – zurückzudrängen. Die Geschichte musste auf Druck der Zensur aus dem Rheinländischen Hausfreund entfernt werden. Ein Dokument der Auseinandersetzung Hebels mit diesem Ärgernis ist ein Bild seiner Person mit Elisabeth Baustlicher von Carl Josef Agricola. Die Karriere Hebels stockte in der Folge des Vorfalls, nahm aber mit der Einführung der Badischen Verfassung 1818 und seiner Berufung zum Prälaten 1819 noch einmal Fahrt auf. Wessenberg und Hebel versuchten in den folgenden Jahren gemeinsam in der ersten Kammer gemeinsame evangelische und katholische Vorhaben voranzutreiben. Am Ende setzte sich die katholische Lösung eines von Rom abhängigen Erzbistums durch

    Hermann Behaghel

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    Die Regionalgruppe Mannheim der Badischen Heimat machte ab dem Jahr 2012 Führungen durch katholische und evangelische Kirchen des 19. Jahrhunderts/Anfang des 20. Jahrhunderts. Diese Kirchenbauten waren seit Mitte des 20. Jahrhunderts kunstgeschichtlich nicht hochgeschätzt, weil sie meist in früheren Stilen gebaut wurden, z. B. im Stil der Gotik. Erst ab Ende des 20. Jahrhunderts änderte sich die Wertschätzung dieser Kirchenbauten. Inzwischen sind sie Kulturdenkmäler geworden. Im Heft 4/2020 der Badischen Heimat wurde aus der angegebenen Zeit der katholische Kirchenarchitekt und -baumeister Ludwig Maier vorgestellt, der im nördlichen Baden ca. 100 Kirchen plante bzw. erbaute. In diesem Heft wird nun der evangelische Kirchenarchitekt und -baumeister Hermann Behaghel herausgestellt, der im nördlichen Teil Badens ca. 30 evangelische Kirchen plante. Die Regionalgruppe Mannheim erkundete in Mannheim drei von Behaghel errichteten evangelischen Kirchen: die Erlöserkirche in Mannheim-Seckenheim, die Johanneskirche in Mannheim-Feudenheim und die Matthäuskirche in Mannheim Neckarau

    Les Chevaliers du ciel

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    Die Himmelsritter - „Les Chevaliers du ciel. Aus einem Donnerschlag, nur einen Steinwurf von der Sonne entfernt.“ Der französische Popstar Jean-Philippe Smet alias Johnny Hallyday, einst als Soldat in Offenburg stationiert, besang mit diesen Worten die französischen Luftwaffenpiloten. Im benachbarten Lahr prägten sie seit Ende 1946 das Straßenbild . Piloten, Bodenpersonal und Befehlsstab der „ler Division Aerienne" (1 DIVAR) ließen sich in der Kleinstadt nieder. Auf engem Raum lebten Sieger und Verlierer des vorangegangenen Weltkrieges zusammen, die sich hasserfüllt als Erbfeinde betrachteten. Es schien unwahrscheinlich, dass sie als Verbündete, viele sagen als Freunde, auseinandergehen. 1967 verabschiedeten sich die „Chevaliers du ciel" aus Lahr, und nach zwei Dekaden brannte sich der Abschied von Freunden ins Gedächtnis der Stadt ein. Das wirft die Frage auf, wie sich die Garnison der „Chevaliers du ciel" auf das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen auswirkte. Welche Rolle spielten sie, als die deutsch-französische Freundschaft abseits der großen Politik geknüpft wurde

    Ein Name als Programm

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    Wir feiern heute den 100. Namenstag des Kurpfälzischen Museums Heidelberg, eines Hauses, das heute zum Kunst- und Kulturleben der Stadt Heidelberg ganz selbstverständlich dazu gehört. Ganz selbstverständlich gehen wir heute ins „Kurpfälzische“ Museum. Dabei ist vermutlich nur den wenigsten der vielen tausend Touristen und Heidelberger Stammgästen, die das Palais Morass über den stimmungsvollen Innenhof oder gar den Neubau betreten, bewusst, dass diese Bezeichnung eigentlich keineswegs selbstverständlich ist und dass hinter dem Namen „Kurpfälzisches Museum“ ein museumspolitisches Gesamtkonzept steht, das auf den ersten hauptamtlichen Leiter der Einrichtung Karl Lohmeyer zurückgeht – einen Mann, der zu Unrecht heute in Heidelberg weitgehend in Vergessenheit geraten ist

    Ersterwähnung der Stadt Heidelberg im Jahr 1225

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    Für Heidelberg in vorstädtischer Zeit, d. h. als Fischer-, Winzer- und Handwerkerdorf im Tal zwischen Klingenteich und Neckarufer gelegen, gibt es einen ersten urkundlichen Beleg aus dem Jahr 1196. Dort ist anlässlich von Schenkungen an das Kloster Schönau ein „Cunradus, plebanus de Heidelberch“, ein Pfarrer aus Heidelberg, unter pfalzgräflichen Zeugen genannt. Die zum Priester gehörende Kirche ist die später außerhalb der städtischen Mauern liegende Pfarrkirche St. Peter

    Wetter und Klima in Dunningen

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    Seit Ende Juni betreibe ich für die Gemeinde Dunningen eine professionelle Wetterstation. Die Station steht aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zum Rathaus und zur besseren Wartung auf meinem Grundstück. Die Wetterstation misst folgende Werte: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit und den Niederschlag. Sollte es einmal schneien, dann wird der Schnee im Niederschlagsbehälter automatisch geschmolzen und ebenso in Liter je m² angezeigt. Die Wetterdaten können weltweit jederzeit abgerufen werden. Am besten man installiert dazu die Dunninger App auf dem Handy oder markiert die Wetterseite der Homepage der Gemeinde Dunningen als Favorit

    Fünf Jahrzehnte selbstbewusstes Ringen um Bedürfnisse, Anerkennung und einer Heimstätte

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    Der Zusammenhalt unter den Seedorfer Jugendlichenwar seit jeher sehr ausgeprägt und war am Treffpunkt Latschare" beim alten Rathaus sichtbar. Es fehlte ein geeigneter Raum, der andernorts in der Nachbarschaft bereits möglich geworden war. Ein Antrag des Führungskreises der Jugendlichen beim Gemeinderat wurde mit dem Hinweis auf eine kirchliche Zuständigkeit abgelehnt. Otto Holzer nahm sich der Anfrage, für den Raum unter der Sakristei der Kirche, als Vorsitzender des katholischen Werkvolkes an. Pfarrer Seybold wollte jedoch nur unter dem Vorbehalt zustimmen, dass sich Jungen und Mädchen nur getrennt treffen, was für die Jugendlichen nicht akzeptabel war. Auch war der Raum sehr klein. In der Folge bildete sich eine offene Gruppe und wurde wiederum bei Bürgermeister Käfer vorstellig. Die beiden Alternativen: Raum im OG der "Molke" neben der Wohnung oder T2 (Raum unter dem Halleneingang) wurden jedoch abgelehnt, nachdem die Schule Bedarf als Schulraum anmeldete. Als Ersatz wurde ein Raum im alten Rathaus über der "Bücherei" angeboten. Dieser verfügte jedoch über keine festen Wände oder Heizung und war nur über eine "Hühnertreppe" erreichbar. Nach intensivem "Mäuse-Fangen" war das Thema schnell erledigt

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