RegionaliaOpen Badische Landesbibliothek
Not a member yet
    9561 research outputs found

    Vier fränkische Klosterbibliotheken und ihre Schicksale: Neustadt, Bronnbach, Triefenstein und Grünau

    No full text
    Die Schicksale der Bibliotheken von vier monastischen Institutionen des Frankenlands nach ihrer Aufhebung sollen hier dargestellt werden. Es handelt sich zwar um Klöster unterschiedlicher Ausrichtung, gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie 1802/03 durch die Grafen und Fürsten von Löwenstein aus den beiden Linien, über die später zu sprechen sein wird, säkularisiert wurden. Zunächst wird es darum gehen müssen, die vier Klöster vorzustellen, wobei nach dem Alter verfahren werden soll

    Coronajahr 2020, ein Virus erobert die Welt, Ansichten aus Lahr und Umgebung, Was wir aus dem Corona-Jahr gelernt haben

    No full text
    Nie ist mir Stille so laut vorgekommen, wie in den ersten Frühlingsmonaten des Jahres 2020. Konnte man im Januar und Februar noch von einem laut summenden Getöse sprechen, verstummt die Welt im März nach einem lauten Paukenschlag vollends. Wörter wie „Lockdown“, „Risikogebiet“, „Maskenpflicht“, „Homeoffice“ und „Pandemie“ finden ihren Weg in die deutsche Alltagssprache, später auch in den Duden. Geschäfte und Restaurants schließen, offen hat nur noch was „systemrelevant“ ist. Zuhause bleiben lautet das gängige Credo, Straßen und Bahnen sind wie leer gefegt. Bis wir wieder aus dem Dornröschenschlaf erwachen, werden einige Monate vergehen. Dinge, die stets selbstverständlich schienen, sind plötzlich nicht mehr möglich. An diesem Punkt möchte ich ansetzen und mich mit der Frage beschäftigen: Trotz aller Entbehrungen - was hat uns die Pandemie gelehrt

    Carl Gustav Jochmann und Heidelberg

    No full text
    Carl Gustav Jochmann hielt sich nach Beendigung seiner Anwaltstätigkeit in Riga in den Jahren 1819 bis 1829 mehrfach, auch für längere Zeit, in Heidelberg auf, wo er in den Jahren 1806/1808 Jurisprudenz studiert hatte. Außer seinem Verleger Christian Friedrich Winter werden nur wenige seiner Heidelberger Freunde und Bekannten gewusst haben, dass der privatisierende Jurist als Schriftsteller tätig war und bedeutende kulturphilosophische und zeitkritische Werke verfasste. Jochman legte größten Wert darauf, als Autor unbekannt zu bleiben; alle seine Schriften erschienen anonym. Sein Beharren auf „Verborgenheit“ mag der entscheidende Grund dafür sein, dass man über seine Kontakte in Heidelberg nicht sehr viel weiß, obwohl einige seiner Bekannten, so der schottische Kaufmann James Mitchell und der Bankier und Fabrikant Christian Adam Fries im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine wichtige Rolle gespielt haben. Auch ob sein Freund Christian Friedrich Winter, in dessen Verlag drei der vier Bücher Jochmanns erschienen sind, das Geheimnis um seinen anonymen Autor wahren konnte, ist nicht bekannt

    Ein Treffen im württembergischen Königshaus

    No full text
    Nach der langen Regentschaft Herzog Carl Eugens (1737–1793) waren ihm seine Brüder Ludwig Eugen (1793–1795) und Friedrich Eugen (1795–1797) in der Herrschaft in Württemberg gefolgt. Nach Friedrich Eugens Tod im Dezember 1797 konnte dessen Sohn Friedrich Wilhelm Karl von Württemberg eine längere Regierungszeit als seine beiden Vorgänger antreten. In einer Epoche grundlegender politischer und gesellschaftlicher Umbrüche lenkte er nahezu zwei Jahrzehnte lang die Geschicke seines Landes. Friedrich, geboren 1754 in Pommern, war ab 1780 verheiratet gewesen mit Prinzessin Auguste Karoline von Braunschweig-Wolfenbüttel, die jedoch 1788 nach unglücklicher Ehe starb. 1795 nahm der 41 Jahre alte Witwer Kontakt auf zu der 29-jährigen Kronprinzessin Charlotte Auguste Mathilde von Großbritannien. Im Mai 1797 wurde in London die Hochzeit gefeiert. Das Paar blieb kinderlos

    John F. Ballier (1815-1893)

    No full text
    Der in Philadelphia erscheinende »Schwäbische Merkur« verkündete am 17. Oktober 1885: »Eine Lebensgeschichte des Generals Ballier zu schreiben, heiße ein Stück der amerikanischen Geschichte zu schreiben.« Höhepunkte aus seinem Leben erzählen, warum die Zeitung zu dieser Einschätzung kam: John F. Ballier schützte 1844 eine Kirche vor der Zerstörung in den antikatholischen Ausschreitungen in Philadelphia. Er rettete 1864 das US-Kapitol in Washington vor einem Anschlag der Armee der Südstaatler. Er gewann die Aufmerksamkeit Abraham Lincolns, wurde zum General befördert und gründete 1873 das Cannstatter Volksfest Philadelphias. Ballier erlebte einen kometenhaften Aufstieg beim amerikanischen Militär. Er beeinflusste nicht nur Philadelphias Geschichte, sondern auch den amerikanischen Bürgerkrieg und sogar das internationale Strafrecht. Der Spannungsbogen seines Lebens reicht bis in die Gegenwart: Balliers Papiere enthalten einen möglichen Fingerabdruck von Abraham Lincoln, der aktuell überprüft wird. Trotzdem wurde nur wenig über ihn in Deutschland veröffentlicht

    100 Jahre Pfaffengrund

    No full text
    Heidelbergs historisches Stadtbild, das von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs weitgehend verschont wurde, lockt jedes Jahr Millionen Besucher*innen an. Die Stadt ist durch ihre historischen Gebäude nicht nur malerisch schön; anhand der Gebäude können Besucher*innen auch Einblicke in die wechselvolle und spannende Stadtgeschichte Heidelbergs nehmen. Diese Faszination für das historische Stadtbild und die Geschichte Heidelbergs zeigt sich nicht zuletzt an dem großen Interesse an geführten Stadttouren, die sich vor der Corona-Pandemie einer stetig größer werdenden Beliebtheit erfreuten. Umso erstaunlicher ist es, dass Heidelberg bis dato kaum digitale Angebote entwickelt hat, damit Besucher*innen die Stadt und ihre Geschichte auf eigene Faust erkunden können. Andere Städte haben den digitalen Raum längst als „Erweiterung“ des Stadtraums entdeckt, um darin ihre Geschichte zu erzählen. So hat beispielsweise das Landesamt für Denkmalpflege in Bremen bereits 2006 über 150 QR-Codes in der Stadt verteilt, die Interessierten per Smartphone auf Webseiten leitet, auf denen sie sich in kurzen Texten über die Bremer (Bau-)Geschichte informieren können. Wie ließe sich Heidelberger Stadtgeschichte mithilfe digitaler Technik so erzählen, dass Einwohner*innen und Besucher*innen sie in einem Stadtspaziergang selbst erkunden können? Dieser Frage wollten wir, drei Geschichtsstudierende an der Universität Heidelberg, nachgehen. Gefördert von der Stadt-Heidelberg-Stiftung arbeiteten wir im Frühjahr und Sommer 2020 an dem Projekt, einen digital unterstützten „Spaziergang durch die Stadtgeschichte“ zu entwickeln. Mit diesem Werkstattbericht möchten wir über die Umsetzung dieses Projekts informieren

    Die Cigarren- und Stumpenfabrik B. Hochherr & Co. GmbH in Heidelberg

    No full text
    Tabakanbau und Tabakverarbeitung waren seit dem 19. Jahrhundert und bis in die 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts gerade für die kleinbäuerliche Landwirtschaft in Baden und in der Südpfalz ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Heidelberg entwickelte sich dabei zu einem der wichtigsten Standorte der Tabakverarbeitung in Nordbaden und besaß mit den Firmen Landfried, Liebhold und Maier zu Beginn des 20. Jahrhunderts die drei größten Fabriken in Nordbaden. Sie waren alle drei originäre Heidelberger Betriebe, die um die Jahrhundertwende in Bergheim neue Produktionsstätten erbauten. In Zusammenhang mit dem Artikel von Andreas Schenk in diesem Jahrbuch über den Architekten Fritz Nathan behandelt dieser Beitrag die Geschichte der Firma Hochherr in der Kaiserstraße 78 und deren „Arisierung“ in Heidelberg

    Wien - Shanghai - Heidelberg

    No full text
    Als auffälliger Außenseiter war er in den 1950er- bis in die 1970er-Jahre hinein Teil des Heidelberger Stadtbildes, sichtbar vor allem am Bismarckplatz vor den damaligen Arkaden: eine hagere Gestalt, nach vorne gebeugt, nach links gekrümmt, in einen langen schäbigen Mantel gehüllt, einen Packen Zeitungen oder Zeitschriften unter dem Arm. Wollte er diese wirklich verkaufen oder eher Almosen erbetteln? Aus seinem mühevollen langsamen Gang schreckte er nur dann auf, wenn ihn Jugendliche mit dem Wort „Stürmer“ verspotteten. Er drohte ihnen und versuchte vergeblich, sie zu verfolgen, ohne sie je zu erreichen. Ältere Heidelbergerinnen und Heidelberger erinnern sich wohl – wie ich – an diesen bedauernswerten Mann; manche haben durch Erzählungen von ihm gehört. Wenig wusste man von ihm, auch sein Name war nicht bekannt. Hieß er wirklich Jakob, oder war dies nur ein Spottname? Nur wenige schriftliche Zeugnisse erwähnen ihn

    Der Hegau und seine Umgebung

    No full text
    Seit über dreihundert Jahren ist der Hegau Gegenstand geologisch-morphologischer Forschung (vgl. Schreiner 1992, S. 6). Die umfangreichen Erkenntnisse zum Gesteinsuntergrund und zu den Oberflächenformen machen deutlich, dass Prozesse von Verwitterung, Abtragung und Sedimentation hier, im westlichen Teil des Bodenseeraums, in großer Vielfalt und im engen Zusammenspiel mit Hebungs- und Senkungsvorgängen abgelaufen sind und dabei einen außergewöhnlich reichen Formenschatz hervorgebracht haben. Weil zusätzlich noch die landschaftlich reizvollen Vulkane mit ins Spiel kommen, kann man mit Fug und Recht behaupten: Eine Landschaft wie aus dem Geologie-Lehrbuch

    Georg Karl Müller (1692-1769), Pfarrer in Allmannsweier

    No full text
    Im Holländischen Krieg (1692–1769) brach der französische Marschall Créqui am 19.9.1677 in die Stadt Lahr ein, die seine Truppen angezündet hatten. Hierbei brannten auch das Pfarrhaus und die Stiftskirche ab, wobei auch die Kirchenbücher vernichtet wurden. Neue Kirchenbücher konnten erst nach dem Wiederaufbau des Pfarrhauses 1680 angelegt werden. Für den Wiederaufbau des Stadtzentrums waren finanzkräftige Handwerker aus den benachbarten Fürstentümern und Reichsstädten nötig. Daran war auch der Tuchhändler Georg Müller, geb. in Frankenberg bei Chemnitz/Sachsen am 18.2.1653 (err.), durch seinen Zuzug im Jahre 1686 beteiligt. Als größter Kreditgeber für den Wiederaufbau wurde er zum reichsten Bürger der Stadt Lahr, denn er sicherte sich durch die Eintragung von Grundschulden zum üblichen Zinssatz von 4% ab. Am 10.2.1690 heiratete er Eva Maria Dorothea Sopher, die einzige Tochter des Apothekers Johann Christoph S. aus Colmar, geb. in Lahr um 1667, + ebd. am 21.3.1709. Die Familie fand im Haus des Schwiegervaters am Sonnenplatz 3, das bis heute erhalten geblieben ist, ausreichend Platz. Seine Frau brachte 12 Kinder zur Welt, 6 Jungen und 6 Mädchen. Davon ist die Hälfte kurz nach der Geburt gestorben. Eva Maria Dorothea starb bei der Geburt des jüngsten Kindes am 21.3.1709 im Alter von 42 Jahren

    198

    full texts

    9,561

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    RegionaliaOpen Badische Landesbibliothek
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇