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    9561 research outputs found

    Dominikus Mauch

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    Das „Land der Tüftler und Denker“ hat so manche große Biographie hervorgebracht, die durch ihr Schaffen ihre Zeit mitgestalteten. Ohne Zweifel gehört der Dunninger Jacob Mayer (1813-1875), Erfinder des Stahlfacongusses zu diesen. Seine Leistung wäre jedoch wohl kaum möglich gewesen, ohne die richtigen Förderer. Eine prägende Person in seiner Biografie war sicherlich sein „Onkel“ Dominikus Mauch, bei dem er in Köln seine Lehre als Uhrmacher absolvierte. Wir begeben uns auf eine Spurensuche durch die Tiefen des Internets. In alten Zeitungen, Archiven und Publikationen findet sich erstaunlich viel Wissenswertes über ihn. Von der Existenz des Dominikus Mauch erfahren wir zunächst etwas in den verschiedenen Lebensbeschreibungen des Jacob Mayer, wo er als sein Lehrmeister genannt wird. U.a. in der ZDF Doku „Stahlkrieg an der Ruhr“ (TV-Dokumentation 2012) wird Dominikus in seinem Erfindergeschick wenig positiv dargestellt, „er habe alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte“. Doch wer war dieser Dominikus Mauch und wie kam es dazu, dass er sich bereits vor 200 Jahren mit allerhand tiefgründigen naturwissenschaftlichen Fragen beschäftigte

    50 Jahre SPD-Ortsverein Dunningen

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    Ideen & Taten: Sozialdemokraten - so lautet der Titel eines 1984 vom SPD Landesverband herausgegebenen Büchleins. „Ideen & Taten“ könnten auch das Leitwort von über einhundert Jahren Geschichte der Sozialdemokratie in Dunningen sein. Zwar wurde der heutige SPD-Ortsverein erst vor 50 Jahren aus der Taufe gehoben, aber die Anfänge sozialdemokratischen Wirkens in der Gemeinde Dunningen reichen viel weiter in die Vergangenheit zurück

    Dynastische und territoriale Daten badischer Geschichte: 1535 und 1771

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    Die Vereinigung der beiden Markgrafschaften am 21.Oktober 1771 "ist die Voraussetzung, dass Baden als Partner für den französischen Kaiser, als Rheinbundstaat und schließlich als eine der süddeutschen Monarchien neben Württemberg und Bayern ins Spiel kommen konnte". Die Vereinigung ist die einzige staatliche in der deutschen Geschichte der Neuzeit (von der deutsch-deutschen Wiedervereinigung abgesehen)

    Kurpark und Japanischer Garten in Bonndorf

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    Der Englische Garten in München ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt – aber wer kennt den Japanischen Garten in Bonndorf im Schwarzwald? Wunderschön gelegen erstreckt sich dieser 1993 bis 1995 erbaute Landschaftsgarten, der im Bonndorfer Kurpark eingebettet ist und rund 2,5 Hektar umfasst, in Richtung Wellendingen. Natürlich wurde der Japanische Garten nicht nur der Feriengäste wegen angelegt, sondern auch die Einheimischen und Ausflügler von Nah und Fern sollten sich im Bonndorfer Kurpark, der gleich hinter dem Schloss beginnt, verweilen können. Ziel der Planung war, die vorhandene Grünzone als solche zu erhalten und über den ökologischen Wert hinaus für die Bürger und Besucher attraktiv zu machen. Angelegt wurde er seit 1980 in mehreren Bauabschnitten im "Obertal", einer Talaue, durch die der Ehrenbach fließt. An ihm wurden verschiedene Teiche geschaffen, sowie eine Sumpfwiese. Der Schlossbrunnen im oberen Teil des Parks ist der Quellstein, der den Ehrenbach mit Wasser speist. Das Wasser stammt aus drei Quellen im Stadtbezirk. Im Brunnenrand sind die Wappen der Stadt, der Ortsteile, der französischen Partnergemeinde und der französischen und deutschen Patenkompanien dargestellt

    Prinzengarten Ettenheim

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    Noch ist er nicht so berühmt wie der "Parc des Princes", das weltberühmte Fußballstadion in Paris. Und: er trägt seinen Namen nur nach einem Prinzen, indes: auch einem "echten", französischen zudem. Es ist ein wahres Park-Juwel, das sich dem Besucher an Ettenheims südlicher Stadteinfahrt hinter der historischen Sandsteinmauer auftut. Seine barocke Vierteilung springt ebenso sofort ins Auge wie das historienträchtige Gartenhaus; anderes will beim Rundgang entdeckt werden. Lohnend auf jeden Fall. Ja, es ist in der Tat ein schnuckeliges, lauschiges Örtchen, das sich da an Ettenheims südlicher Stadteinfahrt vor dem ehemaligen, inzwischen modern gestylten Thomas(stadt)tor, hinter der massiven, mannshohen Sandsteinmauer verbirgt. Aber besondere Kostbarkeiten wollen ja auch entdeckt werden. Beim Ettenheimer "Prinzengarten" kann man fürwahr von einer Kostbarkeit, einem Juwel, sprechen

    Freiwillig im Kuchelgarten der Kartaus

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    Der Klostergarten Kartaus ist ein über 500 Jahren unveränderter Selbstversorgergarten und lebendiges Kulturdenkmal. Als Kernstück des ehemaligen Kartäuserareals ist er unweit von Freiburgs Altstadt am Fuße des Roßkopfs gelegen in einer nach Süden exponierten Ausbuchtung des Dreisamtals. 2000 Quadratmeter groß ist er ganz klassisch mit Wegekreuz und zentralem Brunnen ausgestattet und mittels einer übermannshohen Bruchsteinmauer von den umgebenden Streuobstwiesen getrennt. Als unabdingbarer Bestandteil der klösterlichen Daseinsvorsorge liegt er in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptgebäude. Die Kartause St. Johannes wurde 1345 gegründet – und 1782 im Zuge der Josephinischen Reform aufgehoben. Die Schweigemönche lebten als Einsiedler in der Klostergemeinschaft in Zellenhäusern mit kleinem Garten. Ihre Hauptaufgabe war die Fürbitten für die Menschen bei Gott. Jeder der Mönche bewohnte ein eigenes Zellenhäuschen mit kleinem Garten. Die Speisen kamen aus der Klosterküche und dem Kuchelgarten, in dem Gemüse, Obst und Kräuter angebaut wurden. Dieser Wirtschaftsgarten war mit einer steinernen Mauer eingefriedet. In Lage, Größe (ca. 2000 qm) und Struktur ist er bis heute in fast unveränderte Gestalt erhalten. Grund und Boden und Bauwerke wurden 1782 verkauft und mehrere Generationen lang von Adelsfamilien und Bürgern bewirtschaftet. 1894 ging die ehem. Kartaus in das Eigentum der Freiburger Heiliggeist-Spitalstiftung über und diente bis 2008 als Alten- und Pflegeheim. Der Kuchelgarten war bereits 1992 privat verpachtet worden. Die Bewirtschaftung wurde auf biologischen Anbau umgestellt, die Nutzpflanzenvielfalt enorm erweitert sowie eine eigene Saatgutgewinnung und Pflanzenanzucht eingeführt. Nachdem bei Tagen der offenen Gartentür immer wieder Menschen angefragt hatten, wurde 2008 der offene Gartentreff an Freitag Nachmittagen ins Leben gerufen. 2014 zog dann das neu gegründete UWC (Robert Bosch College) als internationales Oberstufeninternat in die Kartaus ein. Der Küchengarten entwickelte sich zum integralen Bestandteil des pädagogischen Konzeptes

    Eine Schlossrenovierung mit Folgen

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    Bis heute sind an verschiedenen Stellen in Bruchsal Spuren der Zusammenarbeit zwischen dem Denkmalpfleger und Architekten Fritz Hirsch (1871–1938) und dem Kunstmaler Josef Mariano Kitschker (1879–1929) zu finden. Durch die aufwändige Sanierung des Schlosses zwischen 1900 und 1909 und – davon ausgehend – die politisch aufgeladene Rückerinnerung an die »große Zeit« als fürstbischöflicher Residenzsitz bot sich anfangs des 20. Jahrhunderts in der Stadt ein besonders fruchtbarer Boden für die Rezeption neobarocker Kunst

    Hochwasserschutz und Auenrenaturierung am Oberrhein - das Integrierte Rheinprogramm (IRP)

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    Durch den Bau der Staustufen am Oberrhein zwischen Märkt und Iffezheim sind natürliche Auen und damit Überflutungsflächen verloren gegangen. Dies hat dazu geführt, dass bei großen Hochwasserereignissen am Rhein unterhalb von Iffezheim die akute Gefahr der Überströmung von Dämmen und von Dammbrüchen besteht. Der Schaden für das Hinterland wäre beträchtlich. Um diese Hochwassergefahr zu reduzieren, sollen Flächen, die vor dem Staustufenbau noch überflutet waren, wieder zurückgewonnen werden. Ziel des "Integrierten Rheinprogramms" ist es, diese ehemaligen Überflutungsflächen mit 13 Hochwasserrückhalteräumen wieder für den Hochwasserschutz zu aktivieren und die Entwicklung naturnaher Auen zu bewirken. Das Integrierte Rheinprogramm ist ein Vorhaben des Landes Baden-Württemberg und geht auf eine vertragliche Vereinbarung zwischen der Republik Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland zurück

    Der Große Rathaussaal 1890

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    "Aber wir empfinden auch, indem wir den Blick erheben, daß unsere Arbeit nur dann gedeiht, wenn wir, der Gemeinschaft uns bewußt, die sittlichen Aufgaben pflegen, welche unsere Zeit der Gemeinschaft gestellt hat. Von ihnen sprechen zu uns Frauengestalten, welche die Decke zieren. Sie rufen uns zu: Eine Gemeinde wird stark sein, wenn sie Einheit erhält, Weisheit lehrt, Gerechtigkeit pflegt, Wohltätigkeit übt.

    Archäologische Untersuchungen des Kurpfälzischen Museums 2017-2021

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    Als eines von wenigen Häusern in Deutschland führt das Kurpfälzische Museum mit seiner Abteilung Archäologie und Denkmalschutz als Untere Denkmalschutzbehörde eigenständig archäologische Rettungsgrabungen durch. Es hat eine gewisse Tradition, dass ausgewählte Untersuchungen durch Berichte im Jahrbuch des Heidelberger Geschichtsvereins einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zuletzt erschien 2017 ein Beitrag von Einhard Kemmet und Folkwin Vogelsang über archäologische Untersuchungen am kurfürstlichen Wolfsbrunnen (2011). Ein dort geborgener Fundkomplex renaissancezeitlicher Ofenkacheln spiegelt die einst repräsentative Wohnausstattung des herrschaftlichen Jagdhauses. Zwischen 2017 und 2021 wurden mehr als achtzig Bauvorhaben systematisch überwacht. Es würde den Rahmen dieses Beitrages sprengen, alle Einzelbeobachtungen auflisten zu wollen. Daher sollen im Folgenden nur inhaltlich herausragende Untersuchungen vorgestellt werden, um damit den Faden der Berichterstattung wieder aufzugreifen. Übersichtshalber werden die Ausgrabungen nicht in chronologischer Reihenfolge ihrer Durchführung sortiert, sondern nach Epochen gegliedert. Der Text basiert zum Teil auf bereits publizierten Grabungsberichten, die im Anhang als weiterführende Literatur zitiert sind

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