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    Neuenburg am Rhein - wechselvolle Geschichte einer Grenzstadt

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    Die Zähringerstadt Neuenburg am Rhein hat seit ihrer Gründung um das Jahr 1175 eine wechselvolle Geschichte mit vielen Kriegen und Hochwasserkatastrophen erlebt. Zweimal ist sie aus Trümmern wiedererstanden, nach den Erbfolgekriegen im 17./18. Jahrhundert und nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelalter ist sie eine der bedeutendsten Städte am Oberrhein. Heute ist Neuenburg am Rhein eine moderne Kommune und im Jahr 2022 Veranstaltungsort der Landesgartenschau

    Vor 175 Jahren: 12. September 1847. Offenburg Versammlung im Gasthaus Salmen

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    1. Der Salmen steht sowohl für den »Aufbruch in die Demokratie wie dem Untergang aller demokratischen Errungenschaften« (S. Asche). Die Offenburger Versammlung wird im historischen Kontext verortet u. a. nach Ort, Zeitpunkt, Staatseisenbahn, Verfassungsfeiern, repressive Politik des Deutschen Bundes, Innenminister Bekk und Wahlkamp

    Elisabeth Walter (1897-1956): 125. Geburtstag und Neuherausgabe des "Schmiedledick"

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    Eine erfolgreiche literarische Laufbahn stand der Lehrerin mit weiteren Buchveröffentlichungen offen – politische Verfolgungen bedeuten das Ende ihrer literarischen Betätigung. Der ‚Schmiedledick‘ wurde als 20. Auflage mit einer umfangreichen Einführung neu herausgebracht – eine Buchvorstellung durch den Herausgeber Hubert Matt-Willmatt findet am 13. Dezember im Haus der Badischen Heimat in Freiburg statt

    Angewandter Rassismus

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    Diktaturen verfolgen zur Sicherung von Macht und Gewalt zwei Strategien im Umgang mit den Menschen, Organisationen und geselligen Verbindungen. Sie okkupieren sie, deuten sie um, formatieren sie neu. Oder sie greifen zu Mitteln der Entwertung, Zerstörung und Verjagung. Die Verfolgten werden zu Einzelnen, schlimmstenfalls hilflos Vereinzelten, die gleichwohl die Last von Diskriminierung und Verfolgung als Angehörige eines Kollektivs tragen müssen. So ging es den jüdischen Studierenden seit Februar 1933. An allen deutschen Hochschulen im Gleichtakt. Von ihnen sei die Rede, den Prominenten und Unauffälligen, den Engagierten und Aktiven, den Opfern, den Wehrhaften, den Bleibenden und den Flüchtenden. Am Beispiel der jüdischen Studierenden Heidelbergs zeigen wir Maßnahmen und Wirkungen der Verfolgung und Reaktionsmuster, um diesen standzuhalten oder ihnen zu entkommen. Die Untersuchung kann die allgemeine Verengung der Handlungsoptionen für jüdische Studierende verdeutlichen, sie dokumentiert das Ausmaß verrechtlichter und tatsächlicher Diskriminierung, aber auch die Bandbreite personaler Willkür der Entscheidungsträger (Rektorat, Ministerien), und sie belegt die scheinflexible Anwendungspraxis der Rassegesetze auf "jüdische Mischlinge", die bis zu einem Zeitpunkt studieren konnten, als ihre Eltern schon der Gefahr der Deportation ausgesetzt waren

    Von Kutschen und Kanten

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    Der Beitrag will den Blick auf ein Detail der Architekturgeschichte lenken, das heute nahezu vergessen ist, dem aber zur Zeit der Kutschen und Leiterwagen eine wichtige Funktion zukam: Der Radabweiser, auch Prellstein oder "Kratzstein“ genannt. Seine Aufgabe war es, vor allem die Kanten steinerner Torbögen, aber auch Oberflächen von Häuserwänden vor Bestoßungen und Abrieb zu schützen, welche besonders durch die Naben der von Pferden gezogenen Fuhrwerke und Kutschen hervorgerufen werden konnten

    200. Wiederkehr der Eröffnung des Badischen Ständehauses in Karlsruhe

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    Im Jahre 1988 hat Udo Theobald davon gesprochen, dass "das Schicksal des Ständehauses in der Nachkriegszeit aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehbar" sei. Fast 80 Jahre seit der Zerstörung und 60 Jahre nach dem Abriss der Ruine meinen wir anlässlich der 200. Wiederkehr der Eröffnung des Ständehauses, die "Erzählung Ständehaus" nochmals aufnehmen zu sollen und sie zum Abschluss zu bringen. Der Landtag ist aufgefordert, sich 2022 zum "so hoch bedeutsamen" Badischen Ständehaus als auch zu seinem Erbe zu bekennen

    Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. – 140 (2022)

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    fit processio per claustrum cum sacrophago ad altare sancti Marci

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    Die Bedeutung des Klosters Reichenau für die Kirchen-, Profan- und Liturgiegeschichte kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die kulturschaffende Arbeit der Mönche des Klosters Mittelzell wirkt bis heute nicht nur in den Prachthandschriften, sondern auch in der gefeierten Liturgie nach. Das Kloster war im Frühmittelalter einer der Drehpunkte der liturgischen »Austauschbeziehungen« zwischen Rom und dem transalpinen Bereich. Auch das Areal der Klosterkirche St. Maria und Markus Mittelzell und ihre angrenzenden Räumlichkeiten und Bereiche sowie die Kunstgegenstände waren bereits Gegenstand wissenschaftlicher Analysen

    Trauer um Werner Huger

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    Im gesegneten Alter von neunzig Jahren ist Werner Huger am 7. Oktober 2021 verstorben. Nachdem er 1976 eines der ersten Mitglieder des Vereins geworden war, hatte er in den Jahren 1983 bis 1990 das Amt des Ersten Vorsitzenden ausgeübt, in diesen Jahren wertvolle Entwicklungsarbeit geleistet, Vieles zur Bereicherung der Vereinsaktivitäten beigetragen, zahlreiche Exkursionen des Vereins initiiert und sich als kompetenter Reiseführer engagiert. Er hat in herausragender Weise als Autor historischer Beiträge zur Pflege des Geschichtsbildes seiner Vaterstadt gewirkt. Mit weit über fünfzig Aufsätzen war er einer der aktivsten Heimatschriftsteller für die Jahrbuch-Reihe „Villingen im Wandel der Zeit“. So hat er mit seinen Aufsätzen zur „Gründungsidee der Stadt Villingen“, über die „Kapuziner in Villingen“ und zur „Geschichte der Villinger Mauer- und Tortürme“ – um nur einige besonders ausführliche Beiträge zu nennen – grundlegende historische Abhandlungen hinterlassen

    Denkmalförderung 2010 bis 2020 Villingen-Schwenningen

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    Das Stadtbild Villingen-Schwenningens mit seinen Ortsteilen ist geprägt durch seine vielen Bau-, Kunst- und archäologischen Kulturdenkmale. Denkmale schaffen identitätsstiftende Orte und erzählen anschaulich unsere Geschichte. Die bis in die Zeit um 1100 zurückgehenden Kulturdenkmale der Bau- und Kunstgeschichte und die bis in das Mesolithikum zurückreichende archäologische Geschichte sollen an künftige Generationen möglichst unverfälscht weitergegeben werden. Diese Kulturschätze sind ein Beleg für unsere alte und junge Geschichte

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