RegionaliaOpen Badische Landesbibliothek
Not a member yet
    9561 research outputs found

    Paradiese aus zweiter Hand

    No full text
    Sonntagsausflug im Frühling im Ried. Wir radeln durch die topfebene Landschaft und erfreuen uns an den blühenden Obstbäumen, die verstreut oder gruppiert in der Landschaft stehen. Darunter Wiesen mit gelben Farbtupfern aus Löwenzahn. Diese gruppierten Obstbäume auf Wiesen sind vielen von uns heute als Streuobstwiesen bekannt. Wäre es möglich durch die Zeit zu reisen, dann würden wir vor 100 Jahren noch viel mehr von diesen Obstbäumen sehen. Würden wir 30 Jahre in die Zukunft reisen, vielleicht gar keine mehr. Das sagen uns Zahlen aus den 1930er Jahren und heutige Prognosen für das Jahr 2050, wenn der Rückgang der Streuobstwiesen im gleichen Tempo weitergeht, wie seit Mitte des letzten Jahrhunderts. Vielen von uns ist es nicht bewusst, dass die Gesamtfläche der Streuobstwiesen seit den 1950er-Jahren drastisch zurückging. Ein Prozess, der immer noch in vollem Gange ist. Denn nur wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass einige dieser Baumgruppen bereits recht lückig sind, dass Bäume zerzaust und ungepflegt aussehen, und die Flächen zum Teil verbuschen. Und nur wenn man eine Region gut kennt, bemerkt man auch, wenn Streuobstwiesen wieder einmal neuen Häusern weichen mussten

    65 Jahre Modellflieger Villingen-Schwenningen

    No full text
    Es ist der Traum kleiner Jungen: Im Sommer bei schönem, ruhigem Wetter auf einer großen Wiese zu stehen und mit einer Fernsteuerung in der Hand ein Flugmodell durch den blauen Himmel zu lenken. Vielleicht ein Segelflugzeug, das durch die aufsteigende Thermik immer höher in die Luft steigt oder auch ein motorisiertes Kunstflugmodell, mit welchem sich die atemberaubendsten Flugfiguren in den Himmel zaubern lassen. Im Idealfall hat man dieses Modell auch noch selbst gebaut, andere gleichgesinnte Kollegen sind mit ihren Modellen ebenfalls dabei, man kann Erfahrungen austauschen und fachsimpeln. Diesen Traum leben die Mitglieder der Modellfluggruppe Villingen-Schwenningen seit über 65 Jahren

    Vom Tonfilmtheater König zum Theater am Ring

    No full text
    Im Jahr 1935 wandte sich der Kinobetreiber Robert König aus Lörrach mit dem Vorhaben an die Stadt Villingen, gegenüber dem Riettor ein neues Kino zu bauen. Er besaß bereits sechs Kinos, zwei davon in Villingen, letztere aber nicht mehr in zeitgemäßem und der aufstrebenden Stadt angemessenem Zustand. Es handelte sich um die „Hinterhofkinos“ Kammer-Lichtspiele und Union-Tonfilm-Theater

    Der Sängerbund der Lesegesellschaft Eintracht Bretten

    No full text
    Die vorliegende Fotografe wurde im Zusammenhang mit Recherchen zur Geschichte der Lesegesellschaft Eintracht Bretten wiederentdeckt. Die Aufnahme ist rückseitig datiert und zeigt die Sänger der Lesegesellschaft Eintracht im Jahre 1865. Dadurch zählt sie zu den ältesten Fotografen in der Sammlung des Stadtarchivs Bretten. Glücklicherweise wurden auf der Rückseite des im ovalen Holzrahmen eingefassten Fotos auch die Namen der abgebildeten Herren notiert. Damit wird diese Aufnahme zu einer bemerkenswerten kulturgeschichtlichen Quelle, die an dieser Stelle näher beleuchtet werden soll

    Das Kirchengebäude als Totenhaus

    No full text
    Beim sonntäglichen Kirchenbesuch ist den wenigsten bewusst, dass sie im Kirchenraum über die Grabstätten der hier bestatteten Edelleute gehen. Doch das Kirchenbuch gibt Zeugnis von vielen Beerdigungen, die "in der Kirche" stattgefunden haben, so z. B. von Anna Juliana Freiin von Mentzingen, Witwe von Johann Daniel Rollin, Freiherr von Saint André, "welche sonntags darauf als den 24. dito [1705] nachts in der Kirchen alhier vermittelst einer parentation beigesetzt worden, auf den folgenden Montag, den 25. dito wurde im Beisein der gesamten Gnädigen Herrschaft und hoher Anverwandten, auch etlicher Pfarrern eine solennen Leichpredigt gehalten ex Psalmo XCIV. 19"

    Blankenhorn-Palais Müllheim

    No full text
    Es ist eines der herausragenden Bauwerke der Region, eingetragen in das Denkmalbuch des Landes Baden-Württemberg, auf das ein touristisches Hinweisschild an der Autobahn aufmerksam macht: das Blankenhorn-Palais in Müllheim, in dem sich seit 1974 das Markgräfler Museum befindet. Durch dendrochronologische Untersuchungen weiß man erst seit kurzem definitiv, dass der Hauptflügel der später umgestalteten, großzügigen Hofanlage 1820 unter Einbeziehung älterer Gebäudeteile entstand. Nicht nur architektonisch, auch historisch spielte und spielt das Haus durch seine verschiedenen Nutzungen als Gasthaus, Wohnhaus, Anwaltskanzlei, Rathaus und regionales Museum eine bedeutende Rolle für die Stadt Müllheim und für das Markgräflerland

    Jakob Wimpfeling (1450-1528)

    No full text
    Jakob Wimpfeling aus Schlettstadt im Elsass ist eine der zentralen Gestalten des oberrheinischen Humanismus. Als humanistischer Bildungsreformer in Schule und Kirche bemühte er sich intensiv um eine Erneuerung des Schulwesens in humanistischem Geist auf der Grundlage vor allem der christlichen Überlieferung. Es ging ihm nicht zuletzt um eine Reform des weltlichen Priesterstandes in Zusammenarbeit mit dem Straßburger Münsterprediger Johann Geiler von Kaysersberg. Als Historiker schrieb er die erste humanistische deutsche Geschichte und Bistumsgeschichten von Straßburg und Mainz, als lateinischer Poet trat er mit Lobgedichten auf Fürsten und auf die unbefleckte Empfängnis der jungfräulichen Gottesmutter hervor

    Die Familien Heckel

    No full text
    Steinmetze sind Leute, die Steine bearbeiten, ein sehr altes Handwerk. Bildhauer machen das auch, aber hinzu kommt der künstlerische Anteil. Drei Generationen der Familie Heckel haben dieses Handwerk in Ladenburg ausgeübt und ihren Lebensunterhalt damit verdient. Das Haus Heckel in der heutigen Wallstadter Straße 11 war ihr Domizil. Das Handwerksgeschäft wurde gegründet von Anton Heckel, weitergeführt von Heinrich Heckel und zuletzt in der dritten Generation von Ernst Heckel. Die vierte Generation hat sich aus diesem Gewerbe verabschiedet – nun ja, alles hat einmal ein Ende

    Exodischer Iberrescht

    No full text
    In de Ortenau, im me kleine badische Dorf, umgebe vun Rebe, Wald un Keschtebäum, steht unser Elternhuus. Sit jeher laufe sunndignomidags Tourischde vor unsre Fenschder durch. Frijer sin mei Gschwischter un i monchmol mucksmiislistill in de Stubb hinderm Vorhong ghängt un hen guckt, was die z’ gucke hen. Vun iberall her sin si kumme, um im Schwarzwald Urlaub z’ mache. Wenn si in ihrer Wondermondur oder vürnehmi Klamotte on unsrem alde Brennhüsli, om Schopf oder om Huus durchstolziert sin, sin ne als bal d’ Auge usm Kopf gfalle. Vun unde bis gonz nuff zum Dach isch de Blick longsom gwondert. Nuff un na. Do war schinns ebbs högscht intressont, was i selber gar nid kennt hab oder bis dortno eifach nid wohr gnumme hab. Wills gonz normal für mi war, so wie i ’s immer kennt hab: e großi schweri Holzhuusdiir für die ‘s nur ei großer Iiseschlüssel gibt; kei Klingl, kei Briefkaschde – ma macht hal d’ Diir uf un kummt ri. Efeu kraddelt ungeniert on de Schopf- un Huswond entlong; e alder Holzzaun mit ’me Reschtli wißer Farb, dehinder ä verwunschener Garde mit Bruumerhecke un Wildrose voller Hagebutte; s’ Glas vum Schopf-Fenschderli hii; in sinem Rohme aldi ufgstabelti Dachziegel; vorm Brennhüsli e Spaltklotz, denebe e paar Schittli om Bode, die druf warte ufghobe z’ werre; e Holzbieg bis under ’s Dach; Sägmehl wo fremdi Hund niiseiche. Ringsrum d’ Patina vum letschde Johrhundert. Fascht wie unbrührti Natur, nadirlich Gwachsene

    Hans Thoma (1839-1924)

    No full text
    Hans Thoma (1839-1924), der Maler und langjährige Leiter der Kunsthalle Karlsruhe, blieb über die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts hinweg populär – vor allem im deutschen Südwesten. Der vorliegende Band untersucht erstmals die Bemühungen der badischen Nationalsozialisten, Thoma für ihre politischen Zwecke zu vereinnahmen, indem sie ihn zu einem urdeutsch-völkischen und antimodernistischen Künstler stilisierten. Einen Höhepunkt dieser Instrumentalisierung stellten die Feierlichkeiten zu Thomas 100. Geburtstag im Jahr 1939 dar. Zu diesem Jubiläum stiftete das badische Kultusministerium eine Hans-Thoma-Plakette, mit der Personen geehrt werden sollten, die sich "um die deutsche Kultur am Oberrhein" verdient gemacht hatten. Außerdem wird beleuchtet, wie Thoma nach 1945 unter den Vorzeichen des demokratischen Neuaufbaus aus der Vereinnahmung für die Blut-und-Boden-Ideologie herausgelöst wurde. Abschließend werden die Anfänge des Hans-Thoma-Preises nachgezeichnet, der 1949 als südbadischer Kunstpreis ins Lebens gerufen wurde und heute vom Land Baden-Württemberg in einem zweijährigen Turnus an hervorragende bildende Künstlerinnen und Künstler vergeben wird

    198

    full texts

    9,561

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    RegionaliaOpen Badische Landesbibliothek
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇