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30 Jahre Einsatz der Elternvereinigung ABCM
Au sein de l’association A.B.C.M Zweisprachigkeit (Association pour le bilinguisme en Classe dès la Maternelle), nous gérons depuis plus de 30 ans des classes associatives en langue régionale et avons développé une pédagogie d’acquisition de la langue reposant sur des principes posés par le Professeur Jean PETIT, Professeur émérite de psycholinguistique de l’Université de Reims et Constance. Il s’agit d’une méthode naturelle qui utilise les mécanismes d’apprentissage propres à la langue maternelle. Au sein de nos 12 écoles, nous cherchons à stimuler ces mécanismes qui ont montré leur efficacité
Wilhelm Stiegeler
Wären die Pläne von Wilhelm Stiegeler (1871–1939) Wirklichkeit geworden, würden heute in Konstanz und Bregenz große Last- und Frachtschiffe zur Fahrt über Basel rheinabwärts bis Rotterdam ablegen. Wilhelm Stiegeler ist nämlich über Jahrzehnte vehement für die Schiffbarmachung des
gesamten Hochrheins eingetreten. Dass es dazu nicht gekommen ist, wissen wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu schätzen. Nicht Segelboote
und Fähren würden ansonsten das Bild des Bodensees prägen, sondern große Fracht- und Containerschiffe dominierten das Binnengewässer.
Großflächige Hafenanlagen wären im Wollmatinger Ried bei Konstanz, in Bregenz, eventuell auch in Friedrichshafen, in Rorschach und anderenorts am Bodensee entstanden, ein Regulierwehr für den Seewasserstand wäre bei Hemishofen nahe Stein am Rhein gebaut worden. Weshalb trat der Konstanzer Rohstoffhändler und Unternehmer bis unmittelbar vor seinem Tod so energisch für die Schiffbarmachung des Hochrheins und des Bodensees ein? Welcher Mensch verbirgt sich hinter dem Namen Wilhelm Stiegeler
Marketing im Beschaffungsmarkt der Landwirtschaft sowie Anforderung an eine Datenbank und deren Einsatzmöglichkeiten
Bei mehreren nationalen und internationalen Studien im landwirtschaftlichen Beschaffungsmarkt der vergangenen Jahre durfte ich an der Konzeption und Auswertung mitwirken bzw. diese leiten. Dabei zeigte sich, dass die aufwändigste Arbeit der Projekte die Erfassung des Datenmaterials war. Die
Auswertung auf der Großrechenanlage der Universität Hohenheim ließ den Gedanken aufkommen, vorhandene Marktdaten miteinander zu vernetzen und künftig als Datenbank bereitzustellen. Aus einer solchen elektronischen Datenbank des landwirtschaftlichen Marktes die notwendigen Informationen für Marketing kurzfristig und zuverlässig abrufen zu können, wäre für alle Marktbeteiligten ein echter Gewinn. Im Rahmen der landwirtschaftlichen Forschungszusammenarbeit mit der TU München-Weihenstephan hat Dr. Ludwig Reiner informiert, dass er die Einrichtung einer pflanzenbaulichen Datenbank mit dem Namen "Ispflanz“ plant. Damit soll Landwirten die ackerbaubauliche Betriebsplanung erleichtert werden. In der vorliegenden Studie soll die Einsatzmöglichkeit einer Datenbank im landwirtschaftlichen Beschaffungsmarkt dargestellt sowie untersucht werden,
unter welchen Voraussetzungen sich ein solches System für die Zulieferer der Landwirtschaft sinnvoll nutzen lässt. Dabei ist eine Kollision mit den Interessen der Landwirtschaft, der amtlichen Beratung sowie den Betreibern der Datenbank zu verhindern
Von der Aue zur Trockenaue - ein besonderer Lebensraum für Flora und Fauna
Einhergehend mit der Rheinbegradigung nach den Plänen von Johann Gottfried Tulla (* 20.3.1770, † 27.3.1828) im 19. Jahrhundert, der daraus resultierenden Tieferlegung des Rheinbetts durch Erosion sowie dem Bau des Rheinseitenkanals im 20. Jahrhundert sank der
Grundwasserspiegel zwischen Weil und Breisach bis zu 10 m unter das vorherige Niveau. Mit sinkendem Grundwasserspiegel und fehlenden Überflutungen veränderte sich der Lebensraum für die Pflanzen- und Tierwelt in der Rheinaue gravierend
Die Landesgartenschau 2022
Stadt und Rhein – wieder vereint. Vom Zuschlag zur Landesgartenschau 2010 über den Start der Baumaßnahmen 2019 bis zum Ausstellungsjahr 2022: Die Landesgartenschau im Jahr 2022 ist das bis dahin größte Projekt der Stadt Neuenburg am Rhein im 21. Jahrhundert und eine Erfolgsgeschichte für die Zähringerstadt und die gesamte Region
"Ich sìn üs'm Krùmme"
Volksberg, wo ich aufgewachsen bin, ist eine kleine Gemeinde mit etwa 350 Einwohnern im Naturpark Nord-Vogesen auf halber Strecke zwischen Bitche (Bitsch) und La Petite Pierre (Lützelstein). Ursprünglich gehörte der Ort den Grafen von Lichtenberg, ging aber nach dem Aussterben (1480) der männlichen Linie an die Erbin Elisabeth von Lichtenberg, Tochter Ludwigs V., die mit einem Zweibrücker verheiratet war, wobei der andere Teil der Grafschaft an die Hanauer ging. So bin ich in Ingwiller im linksrheinischen Hanauerland geboren und in der Grafschaft Lützelstein, in dem hügeligen Krummen Elsass, aufgewachsen
Bahnwärterhäuschen an der Schwarzwaldbahn in Gremmelsbach
Nach mehr als einem Jahrhundert ist aus der Frühzeit der Schwarzwaldbahn von Schicksalen und Zuständen zu berichten, wie sie in Sachbücher nicht eingingen, nur im Familienkreis erzählt wurden, in wenigen Ausnahmen gar von solchen, die der Verfasser im Vorschulalter noch selbst erlebt hat. Würden sie jetzt nicht festgehalten, es gäbe keine Chance mehr, sie dem Dunkel der Geschichte zu entreißen. Ganz selbstverständlich tragen hier Menschen Namen, die in der allgemeinen Geschichtsschreibung keinen Platz finden. Ins Licht treten die Alltäglichkeiten ihres Lebens in guten und in bösen Tagen. Die Orte ihres Wirkens sind zugänglich, darin liegt der Reiz der Lokal- und Familiengeschichte, dass die Orte begehbar sind, wo die Auswirkungen der Universalgeschichte in ihren äußersten Verästelungen wahrzunehmen sind. Nicht von anonymen gesellschaftlichen Schichten ist hier die Rede (von den Bauern, den Angestellten, den Eisenbahnern, den Gewerkschaften). Wiedergegeben werden kann nur – da höchst spärlich schriftliche Quellen erhalten sind –, was ich als ältester Enkel eines Weichenwärters noch selbst erlebt habe und was später für Erwachsene Unterhaltungswert hatte, wovon ich Zeuge war
Ein Psychoanalytiker aus Hohnhurst
Am 10. August 2022 jährt sich zum 50. Mal der Todestag von Prof. Dr. Heinrich Meng. Er war international bekannt als Mediziner, Psychoanalytiker und Begründer der europäischen Psychohygiene-Bewegung. Heinrich Meng wurde am 9. Juli 1887 in Kehl-Hohnhurst als Sohn des Volksschullehrers Wilhelm Meng und dessen Ehefrau Brigitte geb. Hengstler geboren. Er wuchs in einem bäuerlichen Anwesen zusammen mit drei Geschwistern auf. Am
Ende des zweiten Lebensjahres erkrankte er schwer an Poliomyeloencephalitis, die sich im Dorf Hohnhurst epidemisch verbreitet hatte. Die Krankheit dauerte viereinhalb Monate. Während dieser Zeit fieberte er stark und war zeitweise halbseitig gelähmt. Allmählich bewältigte er die lebensbedrohliche
Krise. Später führte er den Therapieerfolg auf die intensive mütterliche Betreuung zurück: "Die nie versagende mütterliche Fürsorge und Aufopferung waren sicherlich für die Heilung wesentlich. Meine Mutter hatte den festen Glauben, daß das Kind am Leben bleiben werde" (Meng 1971, S. 10)
Erwin Starker (1872-1938)
Vor 150 Jahren wurde in Stuttgart der Landschaftsmaler Erwin Starker geboren. Das Museum der Stadt Ditzingen, wo er seine letzten Lebensjahrzehnte verbrachte, widmet ihm aus diesem Anlass ab Herbst 2022 eine Sonderausstellung, in deren Fokus nicht nur das Werk, sondern auch der Lebensweg und das Lebensumfeld des Künstlers stehen. Starker gilt als ein führender Vertreter des schwäbischen Impressionismus. Trotzdem wurde er von der kunstgeschichtlichen Forschung bislang nur wenig beachtet. Zwar veröffentlichte Erich Heyfelder schon zum 60. Geburtstag des Künstlers eine Würdigung im Schwäbischen Heimatbuch, und Gert Nagel widmete ihm 1978 einen Bildband mit einer biografischen Einführung, doch ist besonders die letztere – wie noch zu sehen sein wird – nicht frei von Mängeln. Zuletzt erschien im Jahr 2000 ein Abschnitt über Starker in dem Sammelband »Die Schwäbische Malerei um 1900« von Thomas Maier und Bernd Müllerschön
Zeugnis einer Flucht aus dem evangelischen Straßburg ins katholische Offenburg
An der Südfassade der Offenburger Pfarrkirche Heilig-Kreuz hat ein bemerkenswertes Kunstwerk die Zeit von über 400 Jahren überdauert und erzählt uns heute noch, fast vollständig erhalten, seine spannende Geschichte: der Grabstein des Straßburger Domherrn Caspar Widt aus Offenburg. Unscheinbar und kaum beachtet, genau in der Mitte der sechs hohen Fenster des Kirchenschiffs in die Kirchenwand eingelassen, spricht das schöne Kunstwerk der Frührenaissance auf Augenhöhe zu uns mit seiner persönlichen Botschaft aus den bewegten Tagen der Reformation in Offenburg und im
nahen Straßburg. Leider ist die kleine Informationstafel links neben dem Flachrelief unbeschriftet und gibt dem Vorübergehenden keinerlei Auskunft