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Wetter und Klima in Dunningen
Die professionelle Wetterstation der Gemeinde Dunningen ist nun seit über einem Jahr im Dauereinsatz und liefert zuverlässig folgende Werte: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit und den Niederschlag. Sollte es einmal schneien, dann wird der Schnee im Niederschlagsbehälter automatisch geschmolzen und ebenso in Liter je m² angezeigt. Die Wetterdaten können weltweit jederzeit abgerufen werden. Am besten man installiert dazu die Dunninger App auf dem Handy oder markiert die Wetterseite der Homepage der Gemeinde Dunningen als Favorit. Die Daten werden zusätzlich der Wetterwarte Süd (www.wetterwarte-sued.com) mit Sitz in Bad Schussenried zur Verfügung gestellt. Diese nutzt sie für die tägliche Wettervorhersage für die Regionen Oberschwaben, Schwaben, Bodensee, Allgäu, Linzgau, Hegau, Baar und Schwäbische Alb. Über das Wetterarchiv der Homepage der Wetterwarte Süd gibt es die Möglichkeit, rückwirkend alle Daten nachzuschlagen
Ein weiteres Beispiel der deutsch-französischen Freundschaft in unserer Gegend
1980 organisierte die Lehrerin Frau Mattes geb. Reichle von der Eschachschule Dunningen einen Schüleraustausch mit Schülern aus unserer französischen Arbeitsgemeinschaft und einer französischen Organisation, die deutsch lernende Franzosen vermittelten. Im Mai desselben Jahres konnten wir per Brief Kontakt zu den Austauschschülern aufnehmen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir im Bus nach den Französisch-AG Stunden bei der Heimfahrt nach Seedorf uns immer französisch unterhielten, so gut wir dies eben damals konnten
Es gibt immer was zu tun - die besonderen Herausforderungen im Exotenwald
Seit 150 Jahren begeistert, beeindruckt und verzaubert der Exotenwald in Weinheim mit seiner Vielseitigkeit die Menschen. Er liegt zentrumsnah und ist begrenzt von Wohngebieten, dem Schlosspark und dem Stadtwald. Auf frei zugänglichen Rundwanderwegen können ca. 170 verschiedene Baum- und Straucharten, die ihre Herkunft auf vier verschiedenen Kontinenten haben, bestaunt werden. Zu jeder Jahreszeit bietet der Exotenwald besondere Eindrücke. Doch blickt man hinter die Kulissen aus Blüten, Blättern und faszinierenden Wuchsformen, dann wird man überrascht von der Fülle der Aufgaben, die dieses Naturerlebnis möglich machen
"Elefantastisch"
Das seit 1984 im wiederaufgebauten Schloss Bruchsal beheimatete Deutsche Musikautomaten-Museum (DMM) – als eine Filiale des Badischen Landesmuseum Karlsruhe – ist ein Teil der jüngeren Geschichte dieses Bauwerkes. Fürstliches Ambiente und mechanische Musikinstrumente gehen seit Jahren eine vom Publikum geschätzte Symbiose ein, wobei ein klingendes historisches Objekt das Verbindungsglied zwischen beiden Institution ist. In Europa ist das Bild des Elefanten gerade auch von der Antike geprägt, wo die Exemplare des Kriegsherrn Hannibal von Karthago zum Zeichen der Macht wurden. Mit dem Interesse an den antiken Helden besonders in der Renaissance, im Barock und im Rokoko erwachte ebenso das an den tierischen Protagonisten. Das Tier wurde Teil höfischer Symbolik, war doch Hannibal ein Vorbild, mit dem sich ein absolutistischer Fürst neben anderen antiken Helden und Göttern gerne verglich. Zudem bedienten Elefanten die verstärkt im 18. Jahrhundert beliebte Exotik. Davon spricht eine Kaminuhr mit angefügtem Musikwerk im Deutschen Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal
Die Barockkirche St. Peter als Grablege der letzten vier Fürstbischöfe von Speyer
Die ursprünglich gotische Peterskirche südöstlich des heutigen Bruchsaler Stadtkerns wurde unter Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn, der auch die Errichtung des Residenzschlosses beauftragte, durch den Baumeister Balthasar Neumann in einen barocken Zentralbau mit Doppelturmfassade umgestaltet. Schönborn wählte das Gotteshaus zugleich als Grabeskirche für die jetzt dauerhaft in Bruchsal residierenden Speyerer Fürstbischöfe. Er selbst und seine Nachfolger sind in der Gruft von St. Peter beigesetzt
Enge Verbindung zum französischen Nachbarn
Aufgrund seiner Nähe zu Frankreich wird von Seiten der Stadt viel unternommen, die Einwohner mit der Sprache des Nachbarn vertraut zu machen, was im Kindergarten beginnt und bei VHS-Kursen noch lange nicht aufhört. Hinzu kommen viele grenzüberschreitende Aktionen. Aber auch zum Einkaufen überqueren viele Deutsche die Grenze, da Mulhouse viel bietet, was es auf deutscher Seite gar nicht gibt. Neuenburg am Rhein liegt direkt am Rhein, der die natürliche Grenze zum Nachbarn Frankreich darstellt. Die Stadt hat das Glück, über eine direkte Brücke nach Frankreich zu verfügen, die Neuenburg am Rhein mit Chalampé verbindet und von Bahn, Kfz-Verkehr, Fußgängern und Radfahrern genutzt werden kann
R(h)ein in die Zukunft
Das kommunale Stadtgrün ist charakterisiert durch weitläufige Wälder, einem Biotopverbundsystem von Windschutzhecken, Streuobstwiesen; Gewässerläufen, Grünlandflächen in der Feldflur und dem urbanen Stadtgrün in den Teilorten und dem Stadtzentrum von Neuenburg am Rhein. Seit rund 30 Jahren werden klimaangepasste, ökologische und in Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzepte zur Gestaltung und Bewirtschaftung der öffentlichen Grünflächen umgesetzt
Tierlehrer Fritz Wedde und sein Steinadler
Nachdem an diesem Ort schon einmal auf das Potential von Sondergerichtsakten für die lokale Alltagsgeschichte im Nationalsozialismus hingewiesen wurde und ein inzwischen erschienenes Buch, in dem 52 Sondergerichtsfälle mit dem Tatort Heidelberg dokumentiert werden, recht freundliche Beachtung gefunden hat, sei hier ein weiteres solches Strafverfahren geschildert. Es verdient – so meint der Verfasser dieser Zeilen – Aufmerksamkeit, da es einerseits veranschaulicht, wie die Heidelbergerinnen und Heidelberger in der Hochphase des Zweiten Weltkriegs kleine Attraktionen zur Ablenkung von den Alltagsnöten nutzten, und andererseits aufzeigt, wie der Repressionsapparat der Diktatur auch zu dieser Zeit das Leben einfacher Menschen überschatten konnte
Die Schleifung des Wrededenkmals 1940 als Akt nationalsozialistischer Erinnerungspolitik
Auseinandersetzungen um die Benennung von Straßennamen haben seit einigen Jahren Konjunktur. Das Thema, exemplarische Ausdrucksform dessen, was als "Identitätspolitik" durch den Diskurs wabert und in den Kommentarspalten und Feuilletons deutscher Zeitungen intensiv diskutiert wird, erhitzt Gemüter und hält insbesondere Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker in Atem. In der Regel entzündet sich Widerspruch gegen den status-quo kommunaler Raumgestaltung an der Ehrung verstorbener Persönlichkeiten, deren Biografen sich nach Meinung eines Teils der Öffentlichkeit nicht eignen, als vorbildhaft präsentiert zu werden. Da Lebensverläufe von Menschen aber selten frei von Ambivalenzen sind, ihre Handlungsmotive dem äußeren Betrachter verborgen bleiben, verschiedene Lebensphasen sich voneinander abheben und freilich die Wertmaßstäbe und normativen Vorstellungen, anhand derer im retrospektiven Rückblick über einen ehrenwerten oder verwerflichen Lebenswandel historischer Akteure entschieden wird, keineswegs intersubjektiv sind und sich je nach sozialmoralischer Milieuprägung und politischem Standpunkt zum Teil fundamental unterscheiden können, ist die Benennung öffentlicher Straßen und Räume nach Persönlichkeiten fast immer diskutabel und Aushandlungssache an der Schnittstelle von historischer Grundlagenforschung und politischer Abwägung. Folglich bleibt es selten aus, dass eine Initiative zur Tilgung eines Straßennamens auch Widerstände hervorruft und um die Benennung von Straßen, Gebäuden oder Institutionen entspinnen sich zum Teil heftig geführte geschichtspolitische Kontroversen – so zu beobachten bei den zähen Debatten um den Lyriker Ernst Moritz Arndt, die zahlreich Deutschland durchziehenden Hindenburgstraßen sowie dem Streit über die Zumutbarkeit von Repräsentanten der deutschen Kolonialherrschaft in Afrika im Straßenbild
Amtsbücher im Universitätsarchiv Heidelberg
Das Heidelberger Universitätsarchiv verwahrt eine reiche spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Amtsbuchüberlieferung. Zunächst sind hierbei die Matrikeln zu nennen, in die sich Universitätsangehörige bei der Immatrikulation selbst einschrieben oder eingeschrieben wurden. Die Anlage eines solchen Bandes wurde bereits am 22. November 1386 beschlossen, also kurz nach der Universitätsgründung. Dieser erste Band befindet sich noch genauso wie die nachfolgenden in den Magazinen des Universitätsarchivs. Die Reihe ist beinahe ungebrochen, wären nicht zwei Matrikelbücher dem Heidelberger Stadtbrand von 1693 zum Opfer gefallen. Somit fehlen Aufzeichnungen für die Jahre 1663 bis 1704 – an der Rekonstruktion der Einträge wird derzeit verstärkt gearbeitet