ifa Repositorium zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP)
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Understanding Russian Communication Strategy
As a part of Russian soft (or coercive) power disinformation and propaganda have become key elements in an updated Russian security policy since 2012/13. For Russian leadership disinformation and propaganda have become key instruments to impact domestic debates in EU member states and in the neighbourhood of the EU. This policy aims to weaken cohesion in the EU and its image in the neighbourhood and has become so successful because of the shrinking self-confidence of Western democracies. This study analyses Russia‘s communication strategy with regard to its influence in Serbia and Estonia. What are the tools that are used? What are the aims behind disinformation and fake news stories? It shows that a formerly reactive response from a perceived position of weakness has turned into a well-executed communication strategy that makes use of vulnerabilities to sow discord. National elites in the target countries play a key role for the success or failure of this policy
Engagierte Spiritualität
Die Studie diskutiert das Friedenspotential nicht-abrahamitischer Religionen am Beispiel des Buddhismus und Hinduismus und das konkrete Friedensengagement jeweiliger Akteure. Dabei werden die Entstehung und Aktivitäten zentraler friedensstiftender Personen, Organisationen und Netzwerke des Buddhismus und Hinduismus in einzelnen asiatischen Ländern geschildert. Ergänzt wird die ausführliche Darstellung durch einzelne kritische Fallbeispiele. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass in beiden Religionen das holistische und im eigenen Inneren beginnende friedensstiftende Engagement der Akteure meist auf eigenen Kriegs- und Leidenserfahrungen beruht und auch immer soziales, politisches und ökologisches Engagement miteinschließt. Eine zentrale Rolle der friedensstiftenden Aktivitäten spielen Friedensmärsche und groß angelegte Kampagnen. Im Vergleich zum Buddhismus gibt es sehr viel weniger friedensstiftende Initiativen, die sich auf hinduistisch-religiöse Quellen beziehen. Die meisten religiösen Friedensakteure, nicht nur in Indien, sondern religionsübergreifend in ganz Asien, berufen sich auf das Vorbild Mahatma Gandhis. Ein großes Potential für zukünftige Zusammenarbeit mit Friedensakteuren in Asien liegt in der zentralen Rolle religiös motivierter Frauen
Nach der US-Wahl
Bereits in den ersten Tagen seiner Amtszeit zeichnete sich ab, dass die Präsidentschaft Donald Trumps wohl zu einer Belastungsprobe für die transatlantischen Beziehungen werden wird. Für die Bundesrepublik Deutschland und Institutionen, die im Bereich des Kultur- und Bildungswesens aktiv sind, stellt sich dabei die Frage, wie der Dialog und kulturelle Austausch zwischen den Partnern in Zukunft neu ausgerichtet werden wird. Die vorliegende Studie untersucht mögliche Auswirkungen der jüngsten US-Präsidentschaftswahl auf die Kulturbeziehungen zwischen den USA und Deutschland. Sie bietet dazu einen Überblick zur Wählerschaft Trumps und gegenwärtigen politischen Entwicklungen, die sich auf die US-amerikanische Außenkulturpolitik auswirken können. Zudem werden empirische Ergebnisse präsentiert, die sich mit Trumps Rhetorik zu Deutschland befassen. Eine Expertenumfrage unter relevanten institutionellen Akteuren, die zwischen Ende April bis Anfang Mai 2017 stattfand, beleuchtet deren Einschätzungen und Reaktionen. Abschließend werden einige Prognosen und Handlungsvorschläge für die künftige Auswärtige Kulturpolitik entwickelt
Kann Vernunft Macht ausgleichen?
In der diskursiven Praxis der internationalen Kooperation wird großer Wert auf Horizontalität und auf "Partnerschaften auf Augenhöhe" gelegt. Jedoch ist eine solche Symmetrie faktisch eher selten erreicht, da die Beziehung zwischen kooperierenden Partnern oftmals von klaren Machthierarchien bzw. von starken Unterschieden in Ressourcen und Expertise gekennzeichnet ist. Ausgehend von der Theorie des kommunikativen Handelns von Jürgen Habermas werden in dieser Studie drei konkrete Maßnahmen empfohlen, um die Legitimität und Akzeptanz von asymmetrischen Kooperationsformen zu erhöhen
Nachhaltigkeit und Wirksamkeit in der AKBP
Die Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) stehen vor der Herausforderung, dass der Kontext ihres Handelns immer auch in Interaktion mit komplexen, dynamischen Politik- und Sozialzusammenhängen steht. Da diese Kontextbedingungen die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Aktivitäten und Projekten beeinflussen können, ist es erforderlich im Rahmen der Projektsteuerung Informationen über diese Kontextbedingungen zu generieren. Besonders die Projektarbeit in volatilen Kontexten kann von einer solchen umfassenden Wirkungsbeobachtung profitieren, da sich hier gesellschaftliche Systeme besonders schnell und tiefgreifend ändern können. Vor diesem Hintergrund sollen in diesem ifa Input die folgenden Fragen beantwortet werden: Welche Instrumente verwenden die Mittlerorganisationen der AKBP für die Planung und Steuerung? Welchen Ansatz verfolgen diese Instrumente, um Monitoring sowie Wirkungs- und Fortschrittsanalyse von AKBP-Maßnahmen zu gewährleisten? Welche neueren Ansätze gibt es für Wirkungsmodelle, Bewertungs- und Entscheidungsgrundlagen im Hinblick auf eine Anwendung in der AKBP? Bei der letzten Frage soll zudem die Übertragbarkeit von in der Entwicklungszusammenarbeit eingesetzten Instrumenten geprüft werden