Marburger Urkundenrepositorium (Universität Marburg)
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Papst Innozenz III. an Meißen, Bischof und Domkanoniker; Wurzen, Pröpste W. und T.; Halberstadt, Dompropst u.A. - 18.7.1203
südl. Perg. auf der Fleischseite "runzlig" u. in den Faltungen rissig. Liniierung nicht zu erkennen. Z. 2: N von Nienburc auf Rasur. Rs.: das älteste Indorsat kopfstehend über Innocencii (15. Jh.) stark verblaßt, unter QL: De ... ione [quat] uor prebendarum. Oben links os, wohl Kanzleivermerk.an Hanfschnüren Bleibulle d. Ausst.{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Papst Innozenz IV. an Halberstadt, Domstift, Propst; Halberstadt, Domstift, Dekan; Halberstadt, Domstift, Kapitel - 12.11.1249
starres südl. Perg. grau u. leicht fleckig, oben vor dem Initial Wurmloch. Blindlinierung einschließlich je einer seitl. Begrenzungslinie, Kanzleivermerk auf der Plica rechts und auf der Rs.an gelben/roten Seidenfäden kopfüber hängende (d.h. wohl sekundär wieder angeknüpfte) Bleibulle d. Ausst.{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
König Philipp an Petersberg/Lauterberg (bei Halle), Stift, Propst Walter - 22.1.1202
Perg. gebräunt, mehrere Wurmlöcher. Kräftige (Silberstift?-) Liniierung. Z. 5-7: in der linken Vertikalfalte kleine winkelförmige Einschnitte (unter dilectionis über in presentiarum). Z. 7: Tintenflecke nach eis und über et. Z. 8: vor A von Ad Rasur. Rs.: unterhalb des ältesten Ind. (um 1200) 1 Z. (unter QL: über Petersberg, 16. Jh.) durch grobe Rasur getilgt.an roten Seidenfäden restauriertes helles Wachssgl. d. Ausst., mehrere nicht zusammenhängende Bruchstücke in grünliche Masse eingebettet, rückseitig mit Kupferklammer an den Fäden befestigt. Siegel zerbrochen und restauriert; neu an den Fäden befestigt. Rückvermerke: Privilegium Philippi imperatoris comfirmationis bona ecclesie data ac danda pro vivis et defunctis (s. XIII); Philippi imperatoris (XV) Privilegium vber Petersbergk (s. XVII); 11. Calendas Februarii.{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Halle, Petersberg (mons serenus), Stift, Propst Dietrich an Magdeburg, St. Johannis (zum Berge), Kloster, Abt Bertram - 0.0.1228
Perg. gebräunt, Schriftabklatsch besonders in der unteren Hälfte in der Mitte und links sowie auf der Rs. rechts. Rötelsignatur "103" überschreibt Z. 1 u. 2. Linierung nicht zu erkennen.ehemals an Perg.presseln (die von dem Siegelwachs braun verfärbt sind u. woran noch schwache Wachsspuren erkennbar sind) 2 Siegel, ab u. verloren.{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Papst Lucius III. an Baumburg, Stift - 22.5.1185
Archivsignatur: Baumburg Nr.5{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Kaiser Otto I. an Magdeburg, Erzbistum - 0.0.968
rauhes Perg. grau und fleckig, in den Falten einige Löcher, Nadeleinstiche in den Ecken und an den Rändern, restauriert und plangelegt, dabei der linke Rand oben auf eine Länge von 24 cm keilförmig umgeschlagen und festgeklebt (Einschlag oben 1,9 cm), unterhalb des Siegels am unteren Rand Loch (offensichtlich ursprünglich). Zahlreiche Nadeleinstiche entlang den Seitenrändern, aber keine Linierung zu erkennen, lediglich Blindlinierung, oben und unten für die verlängerte Schrift der Signumzeile. Diverse Spritzer von schwarzer Tinte. Rasur: Ziff. 72 von roter T.durchgedrücktes hellbraunes Wachssgl. d. Ausst.{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
König Lothar III. an Echternach, Benediktinerkloster, Abt und Konvent - 23.4.1131
starres Perg., gedunkelt u. fleckig, an den Rändern mehrfach Rostspuren von Büroklammern. Liniierung nicht zu erkennen. An den Rändern, bes. rechts im Bereich v. Z. 6-10 T. abgegriffen. Mehrfach Über- und Unterstreichungen von dunkler T. und feiner Feder (Z. 3/4, vorletzte Z.). Z. 1: über Chrismon von neuzeitl. Hd. mit T. quatrio (?). Z. 2: nach Clementis Rasur einer et-Note. Z. 8: comitis Conradi von gelbl. T. grob unterstrichen; ebd 2. eidem expungiert. Z. 9: über XX ist IIII von dunklerer T. und wohl v. anderer Hd. über der Z. nachgetragen. Ebd. Zeilenende: at von lati- mit hellerer T. (neuzeitlich?) nachgezogen. Vorletzte Z.: Jahreszahl: T. abgeplatzt: unter QL: M°C°XXX°I°durchgedrücktes braunes Wachssgl. d. Ausst., Wulst größtenteils abgebrochen, auf dem Siegelbild und außen auf dem Wulst Reste einer gelben Masse{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Gottesgnaden, Popst; Gottesgnaden, Konvent an Gottesgnaden, Kloster - 17.6.1230
Perg. gebräunt u. fleckig, durch Moder bes. links oben, stark beschädigt. Schwache Spuren einer nicht mehr zu qualifizierenden Linierung. Z. 15: us von Nortbertus auf Rasur; Z. 16: Rasur von ca. 2 Buchstaben nach t von persolvetur Z. 20: i von fossi auf Rasur. Auf der Rückseite unten mehrfach Federproben.ehem. an Perg.presseln, die großenteils erhalten sind, ab u. verloren. Beiliegend nicht zugehöriger Rest eines braunen Wachssgls, das an roten u. gelben Seidenfäden befestigt.{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Kaiser Otto IV. an Pforte, Zisterzienserkloster - 26.12.1209
Perg. gebräunt, stockfleckig, mehrere braune Flecken, Einstichlöcher in den 4 Ecken, mehrere Nadeleinstiche in der Plica. Bleiliniierung mehrfach abgeplatzt. Z. 15: o in nostro v. gl. T. wohl aus Ansatz von r mit Unterlänge korr. Etwa gleichzeitiges Indorsat TT De Porta fast völlig verblaßt, dgl. Datumangabe von neuzeitl. Hand 5cm unterhalb der Signatur P.an rot-grün-naturfarbenen Seidenfäden, die oberhalb des Sgls. verhärtet sind, mennigerotes Wachssgl. d. Ausst., am Wulst beschädigt. Auf der Rs. Ritzungen: Vertikal 3 Striche, rechts Asteriskus links davon Buchstaben WE/LL (?), schlecht zu erkennen{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Trier, Albero, päpstlicher Legat; Trier, Erzbischof Albero (identisch) an Trier, St. Marien, Kloster, Abt Peter und Konvent - 0.0.1140
Perg. leicht vergilbt u. fleckig. Blind liniiert. Einstiche des Punctorium an beiden Seiten erhalten. Z. 5: ta in sustentationem von hellerer T., dgl das Einfügungszeichen. Z. 11: Korrektur in curtis: is übergeschrieben, s über r; Z. 14: ois in excommunicationis auf Rasur von Lang-s. Z. 18: 2. e in Bernewinus aus u korr. Z. 19: r in Heinricus mit dunklerer T. u. mittels Rasur korr. Letzte Z.: 1. o von ordinationis auf Rasur.an doppeltgefalteter Pressel rotbraunes Wachssgl. d. Ausst. mit helleren Flecken. Rückseitig entlang dem Schnurkanal helleres Wachs, unten deutlich: sekundär "verkittet" links ein Stück des Wulstes abgebrochen. Leg.: [siehe Karteikarte]{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'