Marburger Urkundenrepositorium (Universität Marburg)
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Papst Innozenz IV. an Trier, St. Eucharius und Mathias, Benediktinerkloster, Abt und Konvent - 6.9.1245
starres südl. Perg., gebräunt u. fleckig. Blindliniierung, die Einstiche des Punctorium links ganz, rechts nur unten teilweise erhalten. Kalzinierung und T. stellenweise, z.B. in der Faltung abgeplatzt. 1cm rechts v. d. linken Vertikalfalte am oberen Rd. (1,5cm von der oberen Blattkante Wurmloch). Z.19: in der Kreuzung der Faltung Loch in pars; Z. 20: S von nullus auf Rasur. Z. 27: loco auf Rausr, wohl nachträglich eingefügt. Innerhalb der Kardinalsunterschriften Tintenunterschiede; innerhalb derselben Unterschrift des Kard.priest. Johannes: Kreuz und Ego von dunkler, ab frater von heller grünl. T. und wohl auch von anderer Hd. 2. in der Unterschrift des Kard.diacons Egidius: Kreuz und E möglicherweise von and. T. als der Rest. Die Datumzeile von grünl., anderer T., von abweichender, wenn auch ähnlicher T. vielleicht das M in Marini. Rs.: oben Mitte Karikaturzeichnung: Hundekopf.Rückvermerke: Confirmacio pape super villa sancti Mathie et Macheta et Sussengens cum suis pertinenciis et quod de novalibus non dabimus decimas cum aliis libertatibus (s. XIII). 1. Machet (s. XVI). Innocentius quartus anno 1245 (s. XVIII). Siegel/Bulle in Beutel (Leinen) eingenäht; an gelb- und -roten Seidenfäden in einer Tasche aus gemustertem Seidenstoff (Hund) Bleibulle d. Ausst. , die auf dem Avers leicht oxydiert ist{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
König Konrad III. an Bremen, Erzbistum; Magdeburg, Erzbischof Friedrich; Domkanoniker Hartwig (seit 1148 Erzbischof von Bremen) - 0.0.1145
Perg. durch Nässe stark gedunkelt u. brüchig, in der Faltung gebrochen, ganz auf Leinen aufgezogen. O mit schwerem Wasserschaden infolge des Leinehochwassers, das 1946 das Hauptstaatsarchiv Hannover traf (das Original wurde in den 1950er Jahren vom Hauptstaatsarchiv Hannover an das neu errichtete Staatsarchiv Stade abgegeben; es ist nicht, wie D Ko III. 125 Vorbem. und RI IV.1.2, Nr. 329 vermerken, 1943 in Hannover vernichtet worden). Reste einer feinen (Silberstift?)-Linierung. T. stellenweise stark verblaßt. Rückvermerk zugeklebt: im Durchlicht zu erkennen: kräftige Buchschrift 12. Jh., Transkription wie Druck, aber ep(iscop)odurchgedrücktes helles Wachssgl. dessen obere, geprägte Schicht abgesprungen zu sein scheint; rechtes Drittel fehlt ganz, dgl. der größte Teil des Wulstes{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Kaiser Otto II. an Magdeburg, Erzbistum, (Fonds); Burgulach - 13.8.974
Perg. gebräunt u. fleckig, wohl durch Mäusefraß beschädigt u. daher (im 18./19. Jh. ganz auf Büttenpapier aufgezogen; wobei der Rückvermerk (12./13. Jh.?) überklebt wurde; in den Ecken kräftige Einstiche . Z. 1 Ende von Hand 18. /19. Jh. der ausgefallene Text mit schwarzer T. ergänzt. Feine Blindlinierung. Z. 1 wohl v. anderer T. Z. 4: imus von absolvimus auf Rasur. Am unteren Rand Archivvermerke in T. und Bleistift.Rest (linkes Drittel) des durchgedrückten braunen Wachssgls. d. Ausst.{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Magdeburg, Erzbischof Wichmann an Magdeburg, Kloster Berge, Abt Heinrich - vor 0.9.1183
Perg. leicht gebräunt u. fleckig, rechts unten Löcher u. Dünnstellen durch Insektenfraß. Silberstift(?)-Linierung. Nadeleinstiche in den Ecken. Rötelsignatur "165" Z. 1 rechts neben der Elongata. Z. 11: g mit Bleistift (19./20. Jh.) neben g von Hagen.ehem. an Perg.pressel angehängtes Sgl. ab und verloren.{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Havelberg, Bischof Hubert an Halberstadt, Domstift - 0.0.1186
Perg. leicht gebräunt u. leicht fleckig. feine (Silberstift?)-Linierung, auch für Begrenzungslinie für den Textblock links. Z. 6: conventui offenbar auf Rasur von etwas dunklerer T. Z. 13: über n von contrarium Wurmlochan Perg.pressel, die zweifach durch die Einschnitte in der Plica gezogen ist, unkenntlicher Rest eines Wachssgls., mit dunklem Wachs am Rand und auf der Fläche restauriert, mit blauer Pappe hinterklebt{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Köln, Erzbischof Heinrich, Reichserzkanzler für Italien (Mitsiegler: Waldeck, Graf Heinrich) an Waldeck, Graf Heinrich - 6.8.1324
Perg. leicht gebräunt u. fleckig. Textblock seitlich und oben (Zeile 1) mit blinden Linien markiert Z. 3: Tilgung von gl. T.an Perg.presseln 2 braune Wachssgl. 1. gebrochen in zwei Bruchstücke, die ihrerseits erheblich beschädigt sind, Sgl. d. Ausst., Leg. weitgehend zerstört [s. Karteikarte]. 2. des Grafen v. Waldeck, rechtes Viertel fehlt. Leg. s. Karteikarte{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Halberstadt, Bischof Friedrich an Nordhausen, Pfarrer Ulrich und dessen Nachfolger - 0.0.1218
starres Perg., grau u. leicht fleckig. Feine Tintenlinierung. Z. 6: i-Punkte auf beiden i von civium von anderer T. Z. 7 en von Northusen auf Rasur vielleicht auch fil des nachfolgenden filia; Z. 9: i-Punkt auf 1. i von civibus vielleicht v. anderer T. Z. 11: Hunoldesburc von dunklerer T. wohl auf Rasur. Das Kreuz am unteren Rand von dunklerer T.an naturfarben/roten Seidenfäden, mennigerotes Wachssgl. unten Wulst weggebrochen u. Legende beschädigt. Leg.: +FRIDERICVS:DEI GRACI[...] TADENSIS ECCLE EPISCOP{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Papst Eugen III. an Trier, St. Eucharius, Kloster Abt Bertolf und Konvent - 0.0.1147-6.2.1148
Nördl. Perg., gebräunt, zahlreiche Dünnstellen und einige kleine Löcher durch Wurmfraß. In der Mitte (Kreuzungsstelle der Faltung) größeres Loch; "natürliche" Löcher Z. 2 vor diligamus und oberhalb des 1. l der Papstunterschrift. Mehrere grobe Einstiche in den 4 Ecken, an den Seitenrändern und um die Siegelbefestigung. Blindliniierung. Einstiche des Punctorium beidseits ca. 1,2-1,5cm v. der Blattkante. Z. 14: Schaft des r in Eucharii wohl mit etwas dunklerer T. nachträgl. unter die Z. verlängert. Z. 15: ab Prohibemus bis Ende des Kontextes von dunklerer T. Die mittlere Vertikalfalte in der unteren Hälfte tief eingeschnürt. Devise v. hellerer T. als der Rest der Rota. Die Papst- und Kardinalunterschriften von verschiedenen Händen und Tinten: li. Spalte Z. 2: in Lucina SS. v. anderer T. u. von anderem Federschnitt re. Spalte 2. Unterschrift: rechts und links davon Tintenfleck grob ausgewischt, letzte Unterschrift: ab card. einschließlich von hellerer T. Datumzeile: Guidonis von dunklerer T.an jetzt ausgebleichten, ursprüngl. wohl roten Seidenfäden. Bleibulle d. Ausst., Revers leicht oxydiert, am Rd. vielleicht SchleifspurenRückvermerke: Confirmatio domini Eugenii super cunctis possessionibus monasterii sancti Mathie apostoli (s. XIII); Carta de cunctis possessionibus monasterii sancti Eucharii (s. XIII); Confirmatio Eugenii papae tertii omnium possessionum monasterii sancti Matthiae (s. XVII).{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Magdeburg, St. Johannes Baptist (zum Berge), Kloster, Abt Heinrich an Magdeburg, St. Johannes Baptist (zum Berge), Kloster - 0.0.1209
Perg. durch Moder gedunkelt und stockfleckig, auch einige sonstige Flecken. Rötelsignatur "167" überschreibt Z. 1+2. Feine T.Linierung. Z. 9: f in fratrum aus p korr., ebd. nostrarum aus nostrorum. Z. 13: b in ab korr., aus t? Z. 14: sigilli nostri mit dunklerer T. korr.ehem. an Perg.presseln (wovon ein Rest im Umbug erhalten ist), ab und verloren{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Papst Innozenz IV. an Halberstadt, Domstift, Dekan; Halberstadt, Domstift, Kapitel - 21.10.1249
südl. Perg. leicht grau. Kräftige Blindlinierung einschließlich je einer seitl. Begrenzungslinie, Einstiche des Punctorium rechts und links für jede 2. Zeile, die nur bis Z. 6 für die Linierung benutzt werden; ab Zeile 7 frei liniert. Kanzleivermerke auf der Plica rechts u. auf der Rs.ehem. angehängt, mit der Befestigung gewaltsam aus der Plica herausgerissen (1884 noch an roter/gelber Seide vorhanden, vgl. Druck){'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'