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    Das Verhältnis von Art. 3 Abs. 2 GG und Art. 3 Abs. 3 GG

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    Das Verhältnis von Art. 3 Abs. 2 GG und Art. 3 Abs. 3 G

    Moot Courts an der Universität Bayreuth

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    Der Verfasser war Student Coach am 9. Hans Soldan Moot Court 2021 zum anwaltlichen Berufs- und Zivilrecht. Er hat am 8. Soldan Moot 2020 den Preis des Deutschen Anwaltvereines für die beste Klageerwiderung gewonnen und zog am 28. ELSA Deutschland Moot Court 2020/2021 in den Nationalentscheid ein. Der Artikel beruht auf den persönlichen Erfahrungen des Verfassers als Teilnehmer und steht in keinem Zusammenhang mit einer dienstlichen Tätigkeit. Der Beitrag stellt Ablauf, Betreuung und die Anmeldemodalitäten dieser Moot Courtsdar, um Studierende bei der Überlegung, an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen, zu unterstützen

    Synthesizer, Resonanz, Modulation: Auf dem Weg zur musikalischen Schicht des Theaters

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    Der Beitrag geht der Frage der Musikalität theatraler Gefüge nach. Musikalität soll als eine spezifische, sich historisch verändernde relationale Bezogenheit begriffen werden, die der Denk- und Beschreibbar-Machung auch nicht vornehmlich klanglicher Praktiken dienen kann.  Das Klangliche präsentiert keine manifesten Objekte, sondern räumliche Prozesse, in denen sich verschiedene Klangausstrahlungen modulieren, gegenseitig einfalten oder ausdehnen. Mit diesem eigenartigen Material und seiner Konstellierung haben sich Musizierende über die Jahrtausende auseinandergesetzt und so ein technisches und begriffliches Wissen entwickelt. Immer wieder wird dieses angezapft, auch um nicht-klangliche Fragen zu behandeln: Bei den Pythagoreern, bei Gottfried Wilhelm Leibniz, Paul Klee, Gilbert Simondon oder Gilles Deleuze und Félix Guattari.  Entlang dieser und anderer Schauplätze soll das Musikalische als Gefüge der Teilhabe und wechselseitigen Variation von heterogenen Agenturen, Ausdrucksformen und Bedeutungsschichten beschrieben werden. Vielfach begegnen uns theatrale Formen, in denen das Zusammenspiel körperlicher, technischer, sprachlicher, medialer und anderer Dimensionen an keiner finalen Perspektive ausgerichtet ist, sondern sich in der modulierenden Überlagerung figuriert (z.B. Arnold Schönberg, John Cage oder Heiner Goebbels). Diese können als Formen theatraler Musikalität beschrieben werden, die von der Präsenz oder Dominanz der Musik im engen Sinne zunächst unabhängig sind.The article explores the question of the musicality of theatrical structures. Musicality is to be understood as a specific, historically changing relationality that can serve to think and describe practices that are not primarily sonic.  The sonic presents no manifest objects, but spatial processes in which various sound emanations modulate, mutually ‘fold in’ or expand. Musicians have dealt with this peculiar material and its constellation over the centuries, developing a technical and conceptual knowledge. Tapped time and time again, this knowledge was repeatedly used to deal with non-sonic questions also: In the Pythagoreans, in Gottfried Wilhelm Leibniz, Paul Klee, Gilbert Simondon, or Gilles Deleuze and Félix Guattari.  Along these and other settings, the ‘musical’ will be described as a structure of participation and mutual variation of heterogeneous agencies, forms of expression, and layers of meaning. In many cases we encounter theatrical forms in which the interplay of physical, technical, linguistic, medial and other dimensions is not oriented towards any final perspective, but rather figures itself in modulating superimposition (e.g. Arnold Schönberg, John Cage or Heiner Goebbels). These can be described as forms of theatrical musicality that are initially independent of the presence or dominance of music in the narrow sense

    Antidiskriminierungsrechtliche Zulässigkeit eines Erwachsenenhotels

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    Der Beitrag beschäftigt sich mit dem BGH-Urteil vom 27. Mai 2020 (VIII ZR 401/18), in dem das Konzept eines Erwachsenenhotels als gerechtfertigte Ungleichbehandlung aufgrund des Alters gem. §§ 19 I Nr. 1, 20 I 1 AGG dargestellt wird. Die Lösung des BGH wird einer kritischen Analyse hinsichtlich der Argumentationsstruktur und der Richtigkeit der Grundrechtsabwägung unterzogen. Dabei werden insbesondere Aspekte zugunsten der Kläger berücksichtigt, die der BGH in seiner Argumentation nicht beachtet hat und neben abweichender Ansichten aus der Literatur auch eigene Lösungsansätze präsentiert. Abschließend werden potentielle Auswirkungen des Urteils auf zukünftige Gleichbehandlungsprobleme im Zivilrechtsverkehr beleuchtet

    Tipps zur Examensvorbereitung – Teil 2

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    Teil 2: Das eigenständige Lernen Egal, ob kommerzielles Repetitorium oder vollständig eigenständige Vorbereitung, um das(mehr oder weniger) selbstständige Erarbeiten des Lernstoffes wird in derExamensvorbereitung niemand herumkommen. Vorab sei gesagt, dass allgemeingültigeAussagen in diesem Bereich wegen der Eigenheiten eines jeden Menschen besonders schwerzu treffen sind. Daher geht es hier vor allem darum, mögliche Optionen aufzuzeigen. Wichtigist es in jedem Fall, sich selbst ein Bild zu machen und eine bewusste Entscheidunghinsichtlich der ausgewählten Materialien und der eigenen Herangehensweise zu treffen. Dienachfolgenden Ausführungen beschränken sich daher auf einige Grundsatzfragen, die manfür sein individuelles Lernen beantworten sollte

    Behördliche vs. private Kartellrechtsdurchsetzung

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    Mit der Angleichung des GWB an die EU-Verordnung (EG) Nr.1/2003 in der 7. Novellierung wurde im Jahre 2005 in Deutschland die Möglichkeit der Kartellrechtsdurchsetzung durch Private gesetzlich verankert und seitdem gefördert. Inzwischen ist die Anzahl der für die behördliche Verfolgung von Kartellverstößen elementaren Kronzeugenanträge rückläufig. Im Beitrag wird der vielschichtige Zusammenhang zwischen den beiden Ausprägungsformen (behördlich und privat) hergestellt und das deutsche Gesamtsystem der Kartellrechtsdurchsetzung vor dem Hintergrund der ökonomischen Bedeutung von Kartellen ausgewertet. Als entscheidend für die parallele Effektivität beider Durchsetzungsregime stellt sich die Bewältigung des wechselwirkungsbedingten Konflikts durch das weitestgehende Aufbrechen des zwischen ihnen bestehenden Spannungsfelds mittels geeigneter Rechtsvorschriften heraus

    Preisregulierung im Gewand des Kartellrechts? Eine Analyse der Missbrauchskontrolle im Energiesektor nach § 29 GWB

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    Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, inwieweit sich der § 29 GWB seit seiner Einführung im Jahr 2007 bewährt hat. Dazu werden rechts-, wirtschafts- und ordnungspolitische Gesichtspunkte angeführt. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, ob in der Norm eine Annäherung des Kartellrechts an das Regulierungsrecht zu sehen ist und welche Problematiken sich hieraus ergeben könnten. Aufgegriffen werden dabei Aspekte aus den Bereichen des Wettbewerbsrechts, der Energiewirtschaft und deren Verknüpfungen durch die Missbrauchskontrolle des Bundeskartellamts

    Elena Mendoza and Matthias Rebstock’s La ciudad de las mentiras: Fiction as polyphony

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    Diese Studie befasst sich mit dem kreativen Prozess von La ciudad de las mentiras(Stadt der Lügen), ein Musiktheater, das von der Komponistin Elena Mendoza und dem Regisseur Matthias Rebstock kreiert wurde. La ciudad de las mentiraswurde 2017 im Auftrag von Gerard Mortier als erstes Musiktheaterwerk in der 200-jährigen Geschichte des Teatro Real in Madrid uraufgeführt. Ausgehend von der Unterscheidung zwischen Oper und Musiktheater betrachtet der Beitrag die Erzählprinzipien von La ciudad de las mentiras, die auf vier Geschichten des uruguayischen Schriftstellers Juan Carlos Onetti (1909-1994) basieren. Insbesondere liegt die Konzentration auf La novia robada (Die gestohlene Braut). Diese Erzählung führt zu einer Diskussion über das Experimentieren mit narrativen Prozessen, die auf der Idee der Polyphonie beruhen. Darauf aufbauend beleuchtet der Text die Vielfalt der Arbeitsmethoden sowie Aspekte von Produktionssystemen in Opernhäusern, die das Konzept von Musiktheater der zwei Autor*innen mitbestimmen. Betrachtet werden die multidisziplinäre Zusammenarbeit von Mendoza und Rebstock und ihre künstlerischen Praktiken, die sich auf die Ko-Präsenz und Körperlichkeit auswirken, wenn zwei Instrumentalistinnen in den Hauptrollen und ein Ensemble auf der Bühne zusammen mit Schauspielern und Sängern, die dramatischen und musikalischen Aktionen leiten. Dieser Ansatz spiegelt sich in einer präzisen Szenografie, die nicht-hierarchische Performances und Improvisationsszenen beinhaltet. Der theoretische Rahmen dieser Analysebezieht sich auf das von Matthias Rebstock und David Roesner vorgeschlagene Konzept des „Composed Theatre“. Daher werden sowohl performative als auch kreative Prozesse und Produktionsbedingungen angesprochen, die die Schaffung von Musiktheater im aktuellen Kontext des Teatro Real herausfordern.This study discusses the creative process of La ciudad de las mentiras (City of Lies), music theatre co-authored by the composer Elena Mendoza and the stage director Matthias Rebstock. In 2017, Gerard Mortier commissioned City of Liesas the first work of music theatre that the Teatro Real in Madrid would premiere in its 200-year history. From the differentiation between opera and music theatre, my research analyzes the City of Lies’ narrative principles, which is based on four stories by the Uruguayan writer Juan Carlos Onetti (1909–1994). In particular, I focus on La novia robada(The Stolen Bride). This story leads me to a discussion about experimenting with narrative processes on the idea of polyphony. Based on this exploration, my proposal sheds light on the diversity of working methods and highlights aspects related to the production systems of opera houses that condition the authors’ conception of music theatre. I aim to examine Mendoza and Rebstock’s multidisciplinary collaboration and their artistic practices that affect co-presence and corporeality with two female instrumentalists in the main roles and an ensemble on the stage together with actors and singers leading both the dramatic and musical actions. This approach reflects on a precise set design that entails non-hierarchical performances and improvisation scenes. The theoretical framework that supports this analysis refers to the terminology for “Composed theatre” investigated by Matthias Rebstock and David Roesner. Therefore, I address both performative and creative processes and production conditions that challenge music theatre creation in the current context of the Teatro Real

    Ökonomische Analyse des Schiedsverfahrensrechts: Besonderheiten schiedsgerichtlicher Verfahren und ihre Auswirkungen auf die Gesamtwohlfahrt

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    Der Beitrag versucht, prozessuale Besonderheiten in Schiedsverfahren hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Gesamtwohlfahrt zu untersuchen. Dabei wird ein von Michael Adams zur Klärung der Frage, warum sich Parteien für Prozesse entscheiden und welche positiven externen Effekte staatliche Zivilprozesse haben können, entwickeltes Modell zugrunde gelegt und auf besonders augenfällige Unterschiede zwischen staatlichen und Schiedsverfahren angewandt. Es wird herausgearbeitet, dass Schiedsverfahren zwar der stärkste positive externe Effekt staatlicher Prozesse, die Reduzierung von Rechtsunsicherheit durch Veröffentlichung von Gerichtsurteilen, aufgrund der überwiegenden Geheimhaltungsmaxime der Schiedsszene fehlt. Dieser Nachteil kann aufgrund des sich auch auf die Gesamtwohlfahrt auswirkenden starken Interesses der Parteien an Geheimhaltung allerdings teilweise aufgewogen werden. Strukturell unterschiedliches Risikoverhalten verschiedener Parteien, dem in staatlichen Prozessen durch Prozesskostenhilfe begegnet wird, kann ebenfalls zumindest teilweise durch privatwirtschaftlich organisierte Instrumente ausgeglichen werden. Der Beitrag ist für alle Leser:innen mit Interesse an zivilprozessualen Fragestellungen, insbesondere am Schiedsverfahrensrecht, sowie für alle, die sich für vom Üblichen abweichende Herangehensweisen an juristische Fragestellungen interessieren, auch ohne tiefergehende Vorkenntnisse im Bereich der ökonomischen Analyse des Rechts von Relevanz

    Interviews zum Schwerpunkt mit Prof. Dr. Nora Markard, MA (King\u27s College London) und Prof. Dr. Philipp Hacker, LL.M. (Yale)

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    Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktes durften wir erneut zwei Expert*innen zu unseren juristischen und interdisziplinären Fragestellungen interviewen: Prof. Dr. Nora Markard, MA (King\u27s College London) sowie Prof. Dr. Philipp Hacker, LL.M. (Yale). Prof. Markard bietet uns dabei einen Einstieg rund um Fragestellungen des Gleichbehandlungsrechts, wobei sie verschiedene Perspektiven und Probleme aufzeigt. Dieses Interview bildet den Ausgangspunkt unseres Schwerpunktteils. Das zweite Interview mit Prof. Dr. Hacker befasst sich hingegen mit einer aktuellen interdisziplinären Schnittstelle von Gleichbehandlungsrecht und Technik: Diskriminierende Algorithmen

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