OJS Bayreuth
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    Die Haftung der Teilnehmer von Internet-Tauschbörsen für das Bereitstellen von Werkfragmenten

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    Im vorliegenden Aufsatz beleuchtet der Autor die Haftung der Teilnehmer von Internet-Tauschbörsen, die nach dem Prinzip des Peer-to-Peer Sharing funktionieren. Der Aufsatz behandelt technische Grundlagen, mögliche zivilrechtliche und strafrechtliche Folgen. Schwerpunkte dabei bilden die urheber- und leistungsschutzrechtliche Schutzfähigkeit von Werkfragmenten einerseits und die Frage, ob eine Bereitstellung von Datei- oder Werkfragmenten ein Eingriff in die Rechte des Urhebers bzw. des Leistungsschutzrechtsinhabers darstellt

    Die Mandora im neuen Quartett für alte Instrumente

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    Interview mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Nicolas Kretschmann

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    Unser Blogredakteur Clemens Hutengs und Blogredakteurin Lea Machalett haben Nicolas Kretschmann, Mitglied unseres Wissenschaftlichen Beirats, zu seiner Promotion und dem Leben an Universität und Lehrstuhl als wissenschaftlicher Mitarbeiter interviewt

    Grußwort und Editorial

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    Grunderwerbsteuer und Beihilfeverbot

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    Diskussion der Einflusses des unionsrechtlichen Beihilfeverbots (Art 107 ff AEUV) auf das nationale Steuerrecht am Beispiel des § 6a GrEStG (zugleich Besprechung des Urteils EuGH, Rs C-374/17

    Inventur. Annäherung an zeitgenössische Musiktheaterkonzeptionen für Opernbühne und Konzertsaal

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    Seit geraumer Zeit lässt sich in der Neue-Musik-Szene ein verstärktes Interesse an den Bedingungen und Möglichkeiten musiktheatraler Ausdrucksformen erkennen, dem auf musik- und theaterwissenschaftlicher Seite eine intensivierte theoretische Auseinandersetzung entspricht. Deren Manko liegt allerdings darin, dass ihr, ausgehend von experimentellen Musiktheaterformen des 20. Jahrhunderts, meist die Begrifflichkeit des ‚Musiktheaters‘ zugrunde gelegt wird, um eine Abgrenzung zum Begriff ‚Oper‘ zu schaffen, während eng an traditionelle Institutionen gebundene Arbeiten weitaus seltener gewürdigt werden. Genau mit diesem Repertoire befasst sich dieser Beitrag, der auf einem Vortrag basiert, der im November 2019 anlässlich eines Symposiums an der Deutschen Oper Berlin gehalten wurde: Anhand ausgewählter Projekte aus den zurückliegenden Jahren von Detlev Glanert, Moritz Eggert, Sarah Nemtsov, Evan Gardner und Olga Neuwirth werden unterschiedliche Strategien musiktheatralen Komponierens beleuchtet, die für die Veranstaltungsdispositive der Institutionen Oper und Konzertsaal geschaffen wurden. Die durch solche Fokussierung entstehende Kategorisierung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist als Denkhilfe gedacht, um bestimmte Phänomene und Entscheidungen, den Kompositionsprozess, die jeweiligen ästhetischen Lösungen und die Situation der Aufführung betreffend, besser einschätzen und bewerten zu können. Sie lässt Schlüsse auf die ästhetische Innovationsbereitschaft von Komponist*innen im Angesicht institutionalisierter Spielorte zu, sagt aber zugleich auch etwas aus über die Erwartungen, die an das Publikum gerichtet werden. Insofern bietet sie eine Diskussionsgrundlage, vor deren Hintergrund sich bestimmte Entwicklungen der aktuellen Musiktheaterproduktion besser einschätzen lassen.An increased interest in the conditions and possibilities of music-theatrical forms of expression has been discernible in the new music scene for some time now, which corresponds to an intensified theoretical discussion on the part of musicologists and theater scholars. However, the shortcoming of this is that, starting from experimental music theater forms of the 20th century, it is usually based on the concept of ‘music theater’ to create a demarcation from the concept of ‘opera’, while works closely tied to traditional institutions are much less often appreciated. It is precisely this repertoire that is the subject of this article, which is based on a lecture given at a symposium held at the Deutsche Oper Berlin in November 2019. Based on selected projects from the past years by Detlev Glanert, Moritz Eggert, Sarah Nemtsov, Evan Gardner, and Olga Neuwirth, it illuminates different strategies of music-theatrical composing created for the institutions of opera houses and concert hall. The categorization created by such a focus does not claim to be exhaustive, but rather is intended as a guideline in order to better assess and evaluate certain phenomena and decisions concerning the compositional process, the respective aesthetic solutions, and the situation of the performance. It allows conclusions to be drawn about composers’ willingness to innovate aesthetically in the face of institutionalized venues, but at the same time it also says something about the expectations that are directed at the audience. In this respect, it offers a basis for discussion against which certain developments in current music theater production can be better assessed

    Ambivalent Engagement: contemporary opera between populism and the postmodern

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    Für die deutschsprachigen Ländern lässt sich im Verhältnis zwischen Oper und Gesellschaft eine Bedeutungsverschiebung konstatieren. „Oper“ wird inzwischen wesentlich als derjenige Repertoirebetrieb verstanden, für den lebende Regisseur*innen angeheuert werden, um populäre Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert trotz ihrer fragwürdig gewordenen Ideologie, ihrer Rassismen und Chauvinismen durch szenische Rekontextualisierung wieder kommensurabel zu machen. Die kritische Perspektive solcher Regie verschafft dem Unwohlsein an der ideologischen Regression Raum und wehrt jenes Unwohlsein zugleich ab, um damit das in seiner musikalischen und textlichen Struktur unberührte Werk für den Genuss und das Geschäft mit der Regression zu retten. Gleichzeitig vergeben diese Institutionen auch Kompositionsaufträge für neue Opern. Diese Werke leiden jedoch unter zwei Ambivalenzen: i) der institutionellen Ambivalenz der Opernhäuser gegenüber den Werken; ii) der Ambivalenz der neuen Opern (und ihrer Schöpfer) gegenüber ihrem Publikum, die sich etwa in einer Art Befangenheit gegenüber Kategorien wie  Erzählung, Identifikation und Vergnügen äußert. In ihrem Beitrag schlagen der deutsche Komponist Hauke Berheide und die US-amerikanische Regisseurin/Librettistin Amy Stebbins eine Ästhetik des sogenannten „Ambivalent Engagements“ als konzeptionellen Rahmen für die Konstruktion von Erzählungen in der zeitgenössischen Oper vor. Der Artikel eröffnet mit einem historischen Überblick über die Ästhetik und die institutionellen Parameter der Nachkriegsoper im deutschsprachigen Kontext mit besonderem Augenmerk auf ihre Rolle im öffentlichen Raum. Hierzu bezieht er sich auf Opern von Helmut Lachenmann, Olga Neuwirth/ Catherine Filloux, Beat Furrer/ Händl Klaus, Anno Schreier/ Kerstin Maria Pöhler, and David T. Little/ Royce Vavrek. Anhand von Beispielen aus ihrer eigenen Oper Mauerschau (Bayerische Staatsoper, 2016) zeigen die Autoren, wie sie den reflexiven und intermedialen Charakter der Oper für groß angelegte Erzählungen zu nutzen versuchen, und so ihre eigenen inneren Widersprüche zu thematisieren vermag. Auf diese Weise versuchen Berheide und Stebbins, das einzigartige Potenzial der Oper aufzuzeigen, aktuelle Themen wie den Aufstieg des Neofaschismus als komplexes Phänomen sinnlich begreifbar zu machen, ohne etwa in die populistischen Affirmationen vor allem amerikanischer Oper auszugleiten.Today, the relationship between opera and society could best be described as ‘displaced’—at least in the German-speaking countries. As an institution, opera has become a ‘Repertoirebetrieb’ that hires living stage directors to make popular works from the 18th and 19th centuries palatable through their scenic recontextualization, despite the racism, sexism and otherwise questionable ideology of these works. The critical approach of this mode of stage direction creates space for the discomfort of ideological regression and, at the same time, fends off such discomfort, ultimately saving the work—untouched in its musical and textual structure—for the enjoyment of and commercial business with that regression. At the same time, these institutions also commission and perform new operas, which disappear after their world premiere, never to be integrated into the seemingly closed opera canon. These new operas suffer, in particular, from two ambivalences: i) the institutional ambivalence of opera houses towards these works; ii) the ambivalence of the new operas (and their creators) towards their audiences, which manifests, for example, in a kind of prejudice against categories such as narrative, identification and pleasure.   In this article, German composer Hauke Berheide and US-American director/librettist Amy Stebbins propose an aesthetics of ‘ambivalent engagement’ as a conceptual framework for constructing narratives in contemporary opera. The article begins with an historical overview of the aesthetics and institutional parameters of postwar opera in the German-speaking context, giving particular attention to its role in the public sphere. To this end, it refers to operas by Helmut Lachenmann, Olga Neuwirth/ Catherine Filous, Beat Furrer/ Händl Klaus, Anno Schreier/ Kerstin Maria Pöhler, and David T. Little/ Royce Vavrek. Using examples from their own opera Mauerschau (Bavarian State Opera, 2016), the authors show how the reflexive and intermedial character of opera lends itself to large-scale narratives that call attention to their own inner contradictions. In this way, Berheide and Stebbins seek to demonstrate opera’s unique potential to make current issues, such as the rise of neo-fascism, sensorially understandable without slipping into the populist affirmations particularly present in contemporary American opera

    Zur Verfassungswidrigkeit des Verbots des Mitführens eines Blindenhundes in einer Arztpraxis: Eine Entscheidungsanalyse

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    Die mit der Einführung des Art. 3 III 2 GG im Jahr 1994 erhofften Veränderungen im gesellschaftlichen Verständnis von Behinderung ließen lange Zeit auf sich warten. Im Januar 2020 stärkte das BVerfG die grundrechtlich geschützte Position behinderter Menschen enorm, als es entschied, dass Blindenhunde trotz eines allgemeinen Hundeverbots in Arztpraxen mitgeführt werden dürfen. Der Beitrag stellt diesen Beschluss dar und untersucht die Argumentation des Gerichts im Detail. Insbesondere wird der von den Richtern deklarierte „Paradigmenwechsel" im Behindertenrecht kritisch hinterfragt und seine eigentliche Bedeutung zum Vorschein gebracht. Im Ergebnis wird die verfassungsrechtliche Entscheidung begrüßt und das daraus resultierende Potenzial der Entwicklung hin zu einer inklusiven, jedermanns Menschenrechte achtenden Gesellschaft gewürdigt.&nbsp

    Vom Studium der Rechtswissenschaft

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    "[...] Denn das Studium der Rechtswissenschaft, wie es an der Bayreuther Universität und auch andernorts angeboten wird, ermöglicht es eigentlich doch in allerschönster Weise, das Recht als ein besonders wirkmächtiges und ausgestaltetes System der uns umgebenden Welt als solches freudvoll zu erkennen – mit seinen Grundlagen und Grenzen.[...]

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