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    ACT 2.0: Vorwort

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    Liebe Leser*innen, liebe Freund*innen des Musiktheaters, es gibt eine gute Nachricht: ACT ist zurück! Die Online-Zeitschrift des Forschungsinstituts für Musiktheater (fimt) startet mit dieser Nummer in ihre zweite Phase mit neuem Format, neuem Layout und mit einer großen Bandbreite an Inhalten. Das neue ACT, gehostet auf den Servern der Universitätsbibliothek Bayreuth, gestattet uns Videos, Sounds und andere Multimedia-Beiträge einzubeziehen, was wir in der vorliegenden ersten Ausgabe von ACT 2.0 ausführlich nutzen. Diese erste Ausgabe basiert auf einem Teil unseres DFG-Erkenntnistransfer-Projektes „Wagnergesang im 21. Jahrhundert – historisch informiert?“ und dokumentiert die szenisch-deklamatorische Lesung des Rheingold-Librettos. Nach diesem Blick in die Historie werden wir in der nächsten ACT-Ausgabe einen großen Blick in die Zukunft wagen Wie wird diese für das Musiktheater und speziell die Oper aussehen – ein Sammelband, basierend auf unserer letztjährigen digitalen Ringvorlesung, herausgegeben von Marie-Anne Kohl und Silvia Bier. Unser großer Dank für die Unterstützung bei diesem Neustart gilt dem Team der Universitätsbibliothek Bayreuth, namentlich Ralf Brugbauer (Leitender Bibliotheksdirektor), Merle Marie Schütte (Koordination Elektronisches Publizieren, Open-Access-Beauftragte) und Clemens Engelhardt (Open-Access-Beauftragter). Nun wünsche ich Ihnen aber erst einmal viel Freude und Erkenntnis bei der vorliegenden ersten Ausgabe – beim Lesen, Schauen und Hören!   Prof. Dr. Anno Munge

    Reenactment of Wagner\u27s Solo Reading Performance of "Rheingold"

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    In the context of the knowledge transfer project "Wagnergesang im 21. Jahrhundert - historisch informiert" (Wagner singing in the 21st century - historically informed) at the Research Institute for Music Theatre (fimt) of the University of Bayreuth, which aims at a historically informed performance of Wagner\u27s Ring des Nibelungen (musical director: Kent Nagano) by using methods of artistic research. A solo reading performance of the complete Rheingold libretto was performed, as Wagner himself performed it several times as a preliminary stage of the premiere. The performer Amélie Haller took over Wagner\u27s part and performed all 14 roles of Rheingold (goddesses and gods, giants, Nibelungs, Rhinemaidens) in a 105-minute performance. This reenactment drew on research into historical pronunciation, facial expressions, and gestures. The pure text performance, which hides the semiotic system of Wagner\u27s music, makes it possible to focus on new aspects of reception and to answer research questions that would be pushed into the background in a concert or fully staged performance. In addition to the performance, which was also received as an independent work of art in the specialist press, the artistic research yielded results on several complexes of questions, which will be further processed within the framework of the research project. The method provided answers to questions in the following areas: Performance tempos, language design and melodic line, role interpretation, problems at the 1876 premiere with practical stage implementation (stage design and special effects), image of women shown, antisemitism inscribed in the work. The digital essay documents the principles, methodology and results of the reenactment by means of written evaluation and thematically structured video excerpts. In addition, a complete recording of the performance is available.In the context of the knowledge transfer project "Wagnergesang im 21. Jahrhundert - historisch informiert" (Wagner singing in the 21st century - historically informed) at the Research Institute for Music Theatre (fimt) of the University of Bayreuth, which aims at a historically informed performance of Wagner\u27s Ring des Nibelungen (musical director: Kent Nagano) by using methods of artistic research. A solo reading performance of the complete Rheingold libretto was performed, as Wagner himself performed it several times as a preliminary stage of the premiere. The performer Amélie Haller took over Wagner\u27s part and performed all 14 roles of Rheingold (goddesses and gods, giants, Nibelungs, Rhinemaidens) in a 105-minute performance. This reenactment drew on research into historical pronunciation, facial expressions, and gestures. The pure text performance, which hides the semiotic system of Wagner\u27s music, makes it possible to focus on new aspects of reception and to answer research questions that would be pushed into the background in a concert or fully staged performance. In addition to the performance, which was also received as an independent work of art in the specialist press, the artistic research yielded results on several complexes of questions, which will be further processed within the framework of the research project. The method provided answers to questions in the following areas: Performance tempos, language design and melodic line, role interpretation, problems at the 1876 premiere with practical stage implementation (stage design and special effects), image of women shown, antisemitism inscribed in the work. The digital essay documents the principles, methodology and results of the reenactment by means of written evaluation and thematically structured video excerpts. In addition, a complete recording of the performance is available

    Die Baumeister im Gerichtshof – Art. 8 EMRK im Spannungsfeld zwischen dem Legalitätsprinzip und den Rechten von Eltern und Kindern

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    Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Thematik der Leihmutterschaft, mit einem besonderen Blick auf die Situation von Regenbogenfamilien gerichtet ist. Die Kernfrage der Arbeit liegt darin, welche Anforderungen sich aus der Europäischen Menschenrechtskonvention für die rechtliche Anerkennung von Wunscheltern ergeben. Methodisch wird hierfür zunächst die Rechtssituation in Deutschland geschildert und dann den Gewährleistungen der EMRK gegenübergestellt. Anschließend wird die Rechtsprechung des EGMR daraufhin untersucht, wie sie eine Konfrontation dieser beiden Seiten austariert. Daraus lassen sich Vorgaben ableiten, die als die Säulen der Zuweisung rechtlicher Elternschaft begriffen werden können. Anhand dieser Säulen des EGMR soll sodann analysiert werden, ob sie sich in Deutschland wiederfinden lassen und ob sie das Dach des Kindeswohls überhaupt stabil tragen können.&nbsp

    Inhaltsverzeichnis

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    Inhaltsverzeichnis Digita

    Computersoftware und Urheberrecht

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    Der Beitrag befasst sich mit dem urheberrechtlichen Schutz von Computerprogrammen. Kürzlich haben sich sowohl der BGH als auch der EuGH mit der Frage auseinandergesetzt, inwieweit ausgelagerte Programmelemente in den Schutzbereich der Computerprogramm-Richtlinie (RL 2009/24/EG) fallen. Obwohl die Fragestellung ihren Ursprung in der Spielebranche hat, ist sie von grundlegender Bedeutung für das Bearbeitungsrecht der Richtlinie. Sie betrifft die Frage der Interoperabilität, also inwieweit Computerprogramme miteinander interagieren dürfen, weshalb sie von besonderer Relevanz für das Funktionieren vieler IT-gestützter Branchen ist. Maßgeblich ist dabei das primäre Ziel der RL 2009/24/EG: den kreativen Ausdruck des Urhebers zu schützen, ohne technischen Fortschritt zu hemmen

    Schwerpunktinterview

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    Schwerpunktinterview mit Prof. Dr. Valeriu

    Die Einführung elektronischer Aktien durch das ZuFinG

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    Der Beitrag befasst sich mit der Öffnung des deutschen Rechts für elektronische Aktien durch das Zukunftsfinanzierungsgesetz (ZuFinG). Mit dem ZuFinG verfolgt der Gesetzgeber das übergeordnete Ziel, die Attraktivität des deutschen Finanzstandortes zu erhöhen und Investitionslücken in der Bundesrepublik entgegenzuwirken, um ihren Wohlstand auch in Zukunft zu erhalten. Dabei ist im Rahmen eines umfassenden Ansatzes mit verschiedenen Einzelmaßnahmen im Sinne der Digitalisierung und Entbürokratisierung vor allem das Aktienrecht betroffen, mitunter durch die Einführung der „e-Aktie“. Bevor sich der Beitrag schwerpunktmäßig mit dieser beschäftigt und die Neuerungen im Einzelnen aufzeigt, wirft er zunächst einen Blick auf Historie und den bisherigen status quo der physischen Aktienurkunde. Zuletzt erfolgt eine Gesamtbewertung, die sich sowohl mit der praktischen Bedeutung der elektronischen Aktie für Aktiengesellschaften, dem gesamtwirtschaftlichen Erfolg ihrer Einführung und den verbundenen dogmatischen Fragen des deutschen Sachenrechts beschäftigt

    Der „Diebstahl“ von Kryptowährungen – strafloses Vermögensdelikt?

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    Digitale Währungen, wie beispielsweise Kryptowährungen, stellen die deutsche Rechtsordnung vor neue Herausforderungen. In dem Beitrag wird der sogenannte „Diebstahl“ von Kryptowährungen behandelt und inwieweit dieser nach der aktuellen Rechtslage strafbar ist. Hierbei wird zwischen den möglichen Tatbegehungsvarianten differenziert und aufgezeigt, weshalb der Begriff des „Diebstahls“ in Bezug auf Kryptowährungen irreführend ist. Im Zuge dessen werden Strafbarkeitslücken aufgedeckt und ein Vorschlag unterbreitet, wie diese durch Schaffung eines neuen Straftatbestandes geschlossen werden könnte

    Der digitale Zugang der Gewerkschaften zum „Homeoffice“

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    Aufgrund der Etablierung des Homeoffice sind Arbeitnehmer in räumlichen Betrieben immer seltener anzutreffen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Gewerkschaftsarbeit. Jahrelang wurde diskutiert, inwiefern Gewerkschaften ein eigener Anspruch auf Zugang zu betrieblichen E-Mail-Adressen der Arbeitnehmer und zum betrieblichen Intranetsystem zusteht. Dieser Beitrag diskutiert die mit der Koalitionsfreiheit der Gewerkschaften in praktische Konkordanz zu bringenden Grundrechte, darunter das Eigentumsrecht, die wirtschaftliche Betätigungsfreiheit und die Koalitionsfreiheit der Arbeitgeber, die informationelle Selbstbestimmungsfreiheit und die Koalitionsfreiheit der Arbeitnehmer und die Koalitionsfreiheit konkurrierender Gewerkschaften. Aus dieser Abwägung resultiert am Schluss ein individueller Vorschlag zu dem Rahmen, in dem ein gewerkschaftliches digitales Zugangsrecht gewährleistet sein muss inklusive einer Stellungnahme auf die kürzlich ergangene Entscheidung des BAG (Urt. v. 28.1.2025 - Az. 1 AZR 33/24)

    Schwerpunkt Das juristische Studium

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    Schwerpunktinterviews mit Herr Lasse Scherer, Prof. Dr. Christian Rückert und Herr Sven Graupne

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