Edition Romiosini/CeMoG
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    Ich sterbe als Land, Die Beauftragung, Transfer

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    „(…) In jenem Jahr wurde keine Frau schwanger. Das setzte sich auch in den folgenden Jahren fort, bis eine ganze Generation entstanden war, ohne dass eine neue Generation zur Welt kam. (…) Bis auf wenige Einzelfälle mit heftigen Reaktionen auf dieses grundstürzende Unheil, das sehr viel später Mittelalter der Gebärmutter genannt wurde. (…) hielten alle übrigen, an Zurückhaltung gewöhnt, ihre Verzweiflung im Zaun und beschränkten auf private Orte die Ausbrüche ihrer Panik.“ Die Auswahl aus dem Werk von Dimitris Dimitriadis bietet die Chance, einen im deutschsprachigen Raum nahezu unbekannten Autor zu entdecken, der trotz Verwurzelung in seiner Heimatstadt Thessaloniki und in der dreitausendjährigen griechischen Sprache aus der literarischen Produktion seiner Heimat herausragt. Dimitris Dimitriadis: Ich sterbe als Land, Die Beauftragung, Transfer Übersetzung aus dem Griechischen von Ulf-Dieter Klemm. Mit einem Nachwort von Yannis Stavrakakis

    Gastmahl eines Gelehrten: Ein kulturphilosophisches Rezeptbuch

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    Die Deipnosophistae, wie der Titel des Gastmahls der Gelehrten des griechischen Philosophen Athenaios lautete, der in Alexandria und Rom 200 Jahre nach Christus lebte, ist eine Sammlung von Tischgesprächen über Sitten und Gebräuche, Politik und Wissenschaft, Kunst und Kultur bei einem römischen Gastgeber, eine Art Symposion light. Diese fast vergessene Vorlage dient Christos Zouraris als Herd, auf dem er seine kulinarischen Kommentare zubereitet, inspiriert von einem Gericht oder einem Kulturphänomen der heutigen griechischen Küche und garniert mit Rezeptvorschlägen und Benimmregeln an einer griechischen Tafel. Scharf beobachtend und gewürzt mit einer Prise Humor, serviert uns Zouraris in gut verdaulichen Häppchen seine philosophischen, soziologischen und ästhetischen Ansichten über die griechische Küche, vor allem aber macht er uns mit dem tieferen Sinn der Koch-, Tisch-  und Essrituale der neugriechischen Kultur bekannt. Sein Ziel: Ein philosophisches Kochbuch mit schmackhaften Rezepten für gehobene Esskultur! Christos Zouraris: Gastmahl eines Gelehrten. Ein kulturphilosophisches Rezeptbuch Übersetzung aus dem Griechischen von Maria Zafón

    Las Aristoteles Bücher? Reden und Schriften zur Hörkultur der Griechen

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    Wie sollte Aristoteles Bücher lesen, wenn es damals doch gar keine Bücher im heutigen Sinne gab, und die Papyrusblätter, auf denen einige der ausschließlich über das Ohr rezipierten Texte in fortlaufender Schrift ohne Markierung der Worttrennung zwar archiviert, ohne Hilfszeichen für die unabdingbare musikalische Einkleidung beim Vortrag aber nicht vom Blatt zu entziffern waren und deshalb in aller Regel nur von spezialisierten Fachkräften vorgetragen wurden? Was wir heute lesen, wurde damals gehört. Die in der griechischen Hörkultur fest verbundene Einheit von Wort, Lied und Takt hat sich über das griechische Mittelalter bis in die frühe Neuzeit erhalten und schlägt sich nicht zuletzt bei den Griechen von heute nieder, wenn sie aus gegebenem oder geschaffenem Anlass aus ihrem unerschöpflichen Liederschatz zu singen und sich im Tanz zu bewegen beginnen. Hans Eideneier: Las Aristoteles Bücher? Reden und Schriften zur Hörkultur der Grieche

    Επιστολή προς Διονύση Καψάλη

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    "Lieber Dionysis Kapsalis, es ist ein Montagnachmittag in Südfrankreich, an dem ich meinen Brief an Sie beginne. Ich grüße Sie von Herzen.Ich will Ihnen einiges zu Ihren Gedichten schreiben, wie ich sie verstehe, Ihnen jedoch auch von mir erzählen und die Gelegenheit nutzen, meinen Blick auf die Poesie in Worte zu fassen. Sie werden feststellen, dass dies alles andere als theoretisch vonstattengeht." Offene Briefe: Mirko Bonné an Dionysis Kapsalis Zweisprachige Ausgabe: deutsch und griechisch ("Μίρκο Μπονέ προς Διονύση Καψάλη"). Übersetzung aus dem Deutschen von Kostas Kosmas

    Porträts und Landschaften des neugriechischen Theaters

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    Das Buch durchstreift die Geschichte des neugriechischen Theaters und verweilt auf emblematische Figuren, Personen und Landschaften, die es wesentlich geprägt haben. Es präsentiert Regisseuren, wie Karolos Koun, Lefteris Vogiatzis und Theodoros Terzopoulos, Schauspielerinnen, wie Katina Paxinou und Aleka Paizi, Bühnenbildner, wie Dionissis Fotopoulos und Giannis Tsarouchis, Autorinnen wie Loula Anagnostaki. Das Buch diskutiert Genres, wie das Musiktheater von Giorgos Koumentakis, die griechische Epitheorissi, Installationen und Performances; spezifische ästhetische Phänomene, wie die Konfigurationen der Falte; die besonderen Atmosphären, Details und Orte des neugriechischen Theaters. Somit zeichnet es ein Bild, das nicht auf der Oberfläche einer Parataxe beharrt, sondern vielmehr die Tiefe und Weite der Kreation aufzeigt. Es stellt ein Mosaik von Momenten dar, die das neugriechische Theater wesentlich bestimmt haben. Helene Varopoulou: Porträts und Landschaften des neugriechischen Theaters Übersetzung aus dem Griechischen von Natascha Siouzouli. Mit Bildern von Vouvoula Skoura

    Jaguar

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    Athen, 20. Mai 1958. Dimitra holt vom Flughafen ihre Schwägerin Filio ab, die nach zehn Jahren aus den USA wieder nach Griechenland zurückkehrt. Die beiden Frauen kommen in einem alten, fast verfallenen Haus im Stadtteil Kolonos an. Dort setzt ein Vernichtungskrieg ein, der bis zum Morgengrauen andauert: Ein typischer Erbstreit wird zum Auslöser für die Entwirrung eines Knäuels dunkler Ereignisse aus dem Befreiungsjahr 1944: Wer hat zu Beginn des Bürgerkriegs den rechtsradikalen Kollaborateur in ihrer Nachbarschaft getötet? Fanis, Dimitras Bruder und Filios Ehemann, Mitglied der Kommunistischen Partei, oder Filio, die wohl eine besondere Beziehung zu ihm hatte? Die Geschichte in diesem Kammerspiel wird durch Dimitras bruchstückhafte und verstörte Gedanken, durch ihre verwirrte Wahrnehmung erzählt. Ihr offensichtlicher Opportunismus und ihre Aggression, meisterhaft skizziert, stehen in Widerspruch zu ihrer Vergangenheit – die Widerstandskämpferin gegen die Deutschen war von den Rechtsnationalisten verhaftet und gefoltert worden. Kotzias’ Novelle ist die Essenz seiner Auseinandersetzung mit den unlösbaren Fragen um Schuldige und Täter, um Gute und Böse, unter der Last der historischen Tragödie des »Griechischen Dreißigjährigen Kriegs«. Alexandros Kotzias: Jaguar Aus dem Griechischen übersetzt von Hans Eideneier, überarbeitet von Birgit Hildebrand. Mit einem Nachwort von Vangelis Chatzivassiliou

    Ich sterbe als Land, Die Beauftragung, Transfer

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    „(…) In jenem Jahr wurde keine Frau schwanger. Das setzte sich auch in den folgenden Jahren fort, bis eine ganze Generation entstanden war, ohne dass eine neue Generation zur Welt kam. (…) Bis auf wenige Einzelfälle mit heftigen Reaktionen auf dieses grundstürzende Unheil, das sehr viel später Mittelalter der Gebärmutter genannt wurde. (…) hielten alle übrigen, an Zurückhaltung gewöhnt, ihre Verzweiflung im Zaun und beschränkten auf private Orte die Ausbrüche ihrer Panik.“ Die Auswahl aus dem Werk von Dimitris Dimitriadis bietet die Chance, einen im deutschsprachigen Raum nahezu unbekannten Autor zu entdecken, der trotz Verwurzelung in seiner Heimatstadt Thessaloniki und in der dreitausendjährigen griechischen Sprache aus der literarischen Produktion seiner Heimat herausragt. Dimitris Dimitriadis: Ich sterbe als Land, Die Beauftragung, Transfer Übersetzung aus dem Griechischen von Ulf-Dieter Klemm. Mit einem Nachwort von Yannis Stavrakakis

    Das Geräusch der Zeit: Ausgewählte Gedichte 1982–2020

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    Dionysis Kapsalis, geboren 1955 in Athen, wird von der Kritik der sogenannten Generation von 1980 zugerechnet, von der zahlreiche neue Impulse für die griechische Lyrik ausgingen. Anders als die meisten Dichter, die im gleichen Zeitraum debütierten, setzt Kapsalis Motive und Stilmittel wie Ironie, intertextuelle Bezüge oder die skeptische Neudeutung antiker Mythen ein, allerdings häufig in Verbindung mit der gezielten Wiederaufnahme historischer Versmaße und fester lyrischer Muster, die er gleichzeitig subtil weiterentwickelt bzw. erneuert. Insofern bezeichnen seine Gedichte gerade keinen radikalen Traditionsbruch, sondern die bewusste Fortführung älterer Entwicklungslinien der griechischen und europäischen Literatur. Aber auch Kapsalis’ metrisch freier gestaltete, inhaltlich ganz auf die Gegenwart bezogene Kompositionen – darunter viele narrative Langgedichte – sind von hohem Formbewusstsein und sprachlicher Eleganz geprägt. Das dezente Wechselspiel von Melancholie und subversivem Humor, das sein Werk durchdringt, verleiht diesem eine besondere Dynamik. Der vorliegende Band bringt eine umfassende, repräsentative Auswahl aus dem Gesamtwerk eines der wichtigsten zeitgenössischen Lyriker der griechischen Sprache. Dionysis Kapsalis: Das Geräusch der Zeit. Ausgewählte Gedichte 1982–2020 Aus dem Griechischen übersetzt von Torsten Israel. Mit einem Nachwort des Autors übersetzt von Anna Lazaridou

    Brief an Konstantinos Kavafis

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    "Lieber Konstantinos, während ich Dir schreibe, schaust Du mir in den Nacken, dem einzigen Teil meines Körpers, der jung geblieben ist, und über meinen Nacken hinweg auf die Papiere auf meinem Schreibtisch, auf den Anfang des Briefes an Dich. Du bis sehr gegenwärtig, auch wenn unser Treffen in Alexandria nun schon viele Jahre zurück liegt. Eigentlich sprechen ja alle zeitlichen Fakten gegen eine solche Begegnung. Aber in meiner Vorstellung habe ich Dich besucht. Nichts ist realer als die Einbildung." Offene Briefe: Joachim Sartorius an Konstantinos Kavafis Zweisprachige Ausgabe: deutsch und griechisch ("Γιόαχιμ Σαρτόριους προς Κ. Π. Καβάφη"). Übersetzung aus dem Deutschen von Kostas Kosmas.«Αγαπητέ Κωνσταντίνε, Αυτήν τη στιγμή που σου γράφω, σε έχω πίσω μου να με κοιτάζεις στον σβέρκο, στο μοναδικό μέρος του κορμιού μου που παραμένει νέο, και πιο πέρα από τον σβέρκο, στα χαρτιά πάνω στο γραφείο μου, την αρχή της επιστολής που σου γράφω. Εξακολουθείς να είσαι έντονα παρών, έστω και αν από την τελευταία μας συνάντηση στην Αλεξάνδρεια έχουν περάσει πολλά χρόνια. Σίγουρα, οι χρονολογίες δεν συνηγορούν υπέρ μιας συνάντησης. Στη φαντασία μου όμως, εκεί σε έχω επισκεφθεί. Τίποτε δεν είναι πιο πραγματικό από το φανταστικό.» Ανοιχτές επιστολές: Γιόαχιμ Σαρτόριους προς Κ. Π. Καβάφη Δίγλωσση έκδοση: ελληνικά και γερμανικά («Joachim Sartorius an Konstantinos Kavafis»). Μετάφραση από τα γερμανικά: Κώστας Κοσμάς

    Anthologie: Preisgekrönte Κurzgeschichten aus Griechenland

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    14 Autorinnen und Autoren aus Griechenland werfen mit mehr oder weniger kurzen Geschichten aus jüngerer Zeit einen sehnsüchtigen, ironischen, melancholischen, experimentellen Blick auf ihre Heimat, die hier ganz anders aufscheint als in den Hochglanz-Touristenbroschüren. Sie alle wurden mit dem wichtigsten griechischen Literaturpreis ausgezeichnet

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