Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft (Journal)
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    Conflict and co-operation on Polish borders: the example of the Polish-German, Polish-Ukrainian and Polish-Russian border regions

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    Using the example of the Polish border, the article will examine the phenomenon of borders and border regions in connection with neighbourhood relations from the end of the Second World War until 2011. At what point does a border become a border region? How did neighbourhood relations develop in the course of Polish history? How far have the respective neighbours progressed in overcoming prejudice and stereotypes? These questions will be discussed within the context of Poland’s western border with Germany and her eastern borders with Russia and Ukraine.The article analyses different perceptions of the Polish western and eastern border regions by its inhabitants. How did the perceptions of the border change in the periods of a closed and open border? How did popular narratives of the border and border region develop amidst the contexts of the Cold War and the end of Communism?

    Von der „Ausländerbeschäftigung“ zur Rot-Weiß-Rot-Karte: Sozialpartnerschaft und Migrationspolitik in Österreich

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    In diesem Aufsatz wird die Neuauflage korporatistischer Politikmuster in Österreich an Hand von zwei Fallstudien zur Rot-Weiß-Rot-Karte und zum Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz untersucht. Es wird gezeigt, dass diese beiden Initiativen einen klassischen Kompromiss sozialpartnerschaftlicher Interessenspolitik darstellen. Während die Arbeitgeberseite vor allem an einem neuen Zuwanderungssystems für qualifizierte MigrantInnen interessiert war, stand für Gewerkschaften der Schutz von Arbeits- und Sozialstandards im Hinblick auf die Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes 2011 im Mittelpunkt. Es wird argumentiert, dass der entscheidende Faktor, der dieses sozialpartnerschaftliche Revival ermöglichte, der Regierungswechsel 2007 und die Bildung einer Großen Koalition war, die insbesondere in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik wieder verstärkt auf eine tripartistische Interessenspolitik setzt.

    Prager (2012): Ratingagenturen

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    EU ante portas or is there a new division line in Slovak politics?

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    Many analyses have provided evidence that the European agenda is not salient for the public and the EU political arena is perceived as a sphere in which less is at stake. However, in the political mobilization we could observe a growing interactions between the national and European agenda – not only national politics is thematized for the EP election campaign  but also vice versa : European agenda is more and more present in the political appeals and voters mobilization. The economic and fiscal crises have accelerated these processes. The study examines Slovakia – a country with a specific integration trajectory and explores how the European agenda has entered the domestic politics recently. The analysis deals also with position of the political parties towards the EU integration and the images of the EU which emerged in the latest national election

    Lang (2012): NOGs, civil society, and the public sphere

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    Rechtspopulismus im Wandel. Wahlplakate der FPÖ von 1978-2008

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    Obwohl rechtspopulistische Parteien mittlerweile in vielen Staaten Westeuropas eine wichtige Rolle spielen, existieren bislang nur wenige Studien, die sich mit den Inhalten ihrer Werbekommunikation auseinandersetzen. Das Plakat als dominantes Wahlkampfmedium verdient in diesem Kontext besondere Beachtung und wird in der vorliegenden Studie erstmals einer Langzeitanalyse unterzogen, die die Themenstrukturen und populistischen Inhalte von Wahlplakaten der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) in den Blick nimmt. Es zeigt sich, dass die als dominierend wahrgenommenen ausländerfeindlichen Themen und Angriffe der vergangenen Jahre die Ausnahme und den vorläufigen Höhepunkt einer Entwicklung markieren, deren Ende bis dato nicht abzusehen ist. Mögliche Folgen und Implikationen werden unter anderem vor dem Hintergrund von Befunden aus Wirkungsstudien zu Einstellungen gegenüber Migranten diskutiert

    „Correct Voting“ bei der Nationalratswahl 2008

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    Darüber, wie viele und welche BürgerInnen bei österreichischen Nationalratswahlen „richtig“, (d.h. ihren Interessen und Überzeugungen entsprechend) gewählt haben, ist wenig bekannt. Der vorliegende Artikel möchte diese Lücke schließen. Untersucht wird, wie es um „richtiges Wählen“ bei der Nationalratswahl 2008 bestellt war und welche Einflussfaktoren „richtiges Wahlverhalten“ bedingten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Frage, welche Rolle das individuelle Mediennutzungsverhaltens bzw. die rezipierte Medienberichterstattung für „richtige Wahlentscheidungen“ spielten. Es zeigt sich, dass sich Medienkonsum nicht generell positiv auf „richtige Wahlentscheidungen“ auswirkt. Während der Konsum von TV-Nachrichtensendungen insgesamt tendenziell „richtige Wahlentscheidungen“ begünstigt, scheint der Konsum bestimmter Tageszeitungen wie der Kronen Zeitung „richtige Wahlentscheidungen“ zu hemmen. Die Befunde weisen somit auch darauf hin, dass in zukünftiger Forschung mit Blick auf die Qualität der angebotenen Informationen zu politischen Sachfragen nach Unterschieden zwischen verschiedenen Medien gesucht werden sollte

    Tálos (2013): Das austrofaschistische Herrschaftssystem

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    Die gleiche Stimme in den USA

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    Die politische Gleichheit der Bürger charakterisiert nach Robert Dahl die Demokratie und unterscheidet sie von anderen politischen Systemen. Die politische Gleichheit meint, dass die Interessen der Bürger gleich berücksichtigt werden. Der beste Ausdruck der politischen Gleichheit sind das gleiche Wahlrecht und das gleiche Gewicht der Stimmen der Bürger im politischen Prozess. In den USA nimmt die politische Gleichheit ab. Dies liegt vor allem am zunehmenden Einfluss des Geldes auf die Politik. Geld ist sehr ungleich verteilt und verschafft einigen Bürgern einen größeren Einfluss auf die Politik als anderen. Neben der Verringerung der sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheit besteht eine bislang wenig beachtete Möglichkeit in der konsequenten Stärkung der gleichen Stimme der Bürger im politischen System

    Die parteipolitische Besetzung von Spitzenfunktionen in österreichischen Staatsunternehmen: eine quantitative Analyse

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    Die vorliegende Arbeit präsentiert die erste umfassende quantitative Analyse von parteipolitischen Postenbesetzungen in österreichischen Staatsunternehmen. Die Datengrundlage bildet eine Erhebung der Parteibindungen von sämtlichen 1242 Personen, die zwischen 1995 und 2010 in die Vorstände, Geschäftsführungen und Aufsichtsräte von mehrheitlich bundeseigenen Kapitalgesellschaften berufen wurden. Die multivariate Analyse zeigt, dass die Zusammensetzung der Regierung, die ministerielle Verantwortlichkeit einzelner Parteien, die Unternehmensgröße und die Wichtigkeit der zu besetzenden Position im Unternehmen einen signifikanten Einfluss auf die Ernennung parteinaher Personen haben

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