Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft (Journal)
Not a member yet
744 research outputs found
Sort by
Pichler/Stampfer/Hofer (2007): Forschung, Geld und Politik. Die staatliche Forschungsförderung in Österreich 1945-2005
Heer/Manoschek/Pollak/Wodak (Hg.) (2008): The discursive construction of history. Remembering the Wehrmacht’s War of Annihilation
Tanzt auch die Politik auf dem Börsenparkett? Wahlen, Parteipolitik und die Entwicklung von Aktienmärkten
Wie wichtig sind Wahlen und die Parteizugehörigkeit von Regierungen für die Entwicklung des Aktienmarktes? Um diese Frage zu beantworten, liefert der vorliegende Beitrag eine kritische Bestandsaufnahme zur Wirkung von Politik auf Aktienmärkte. Nach einer kurzen Skizzierung jener beiden polit-ökonomischen Grundmodelle, die die Forschung zum Zusammenhang zwischen Politik und Aktienmarkt inspiriert haben, werden die Befunde empirischer Studien zu Wahlzyklus- und Parteieffekten vorgestellt und kritisch beleuchtet. Dabei wird insbesondere herausgearbeitet, warum die klassischen, vor dem Hintergrund des amerikanischen politischen Systems entwickelten polit-ökonomischen Modelle nicht ohne Weiteres auf andere Länder übertragbar sind und welche potenzielle Bedeutung institutionelle Charakteristika für den Einfluss von Politik auf Aktienmärkte haben. Der Aufsatz schließt mit einer Zusammenfassung und einigen Anmerkungen für weitere Forschungsanstrengungen
Cruz (2007): Política y gobierno local. La formación de gobierno en las entidades locales en España
Geden/Fischer (2008): Die Energie- und Klimapolitik der Europäischen Union: Bestandsaufnahme und Perspektiven
Demokratie-Lernen – eine Philosophie der Politischen Bildung
Die Frage nach der Philosophie der Politischen Bildung gehört zu den theoretischen Grundfragen der Politikdidaktik. Ob die Politische Bildung heute allerdings über eine solche Philosophie verfügt, ist eine umstrittene Frage. Ein Brennpunkt dieser Kontroversen ist die Diskussion darüber, ob Demokratie-Lernen oder Politik-Lernen eine solche Philosophie der Politischen Bildung sein kann? Obwohl die Idee der Demokratie als normativer Bezugspunkt der Politikdidaktik akzeptiert ist, stehen viele Politikdidaktiker und -didaktikerinnen dem Paradigma Demokratie-Lernen dennoch kritisch und ablehnend gegenüber. Demokratie-Lernen scheint in der Politischen Bildung ein schwieriges Thema zu sein. Der Aufsatz geht von der Hypothese aus, dass Demokratie-Lernen und Politik-Lernen weder in der Theorie noch in der Praxis der Politischen Bildung als Gegensätze zu begreifen sind. Die Herausforderung und die Aufgabe der Politischen Bildung in der modernen Gesellschaft besteht im Gegenteil gerade darin, Demokratie und Politik, Demokratie-Lernen und Politik- Lernen, Schulkultur und Unterricht, Wissen und Erfahrung als Zusammenhang in der Vielfalt von Theorie und Praxis herzustellen. Das Paradigma Demokratie-Lernen bedeutet zusammengefasst: Politische Bildung als Demokratie-Lernen verwandelt das Kernproblem von Politik in eine Grundfrage politischen Lernens: Wie können Menschen und Gruppen in der Gesellschaft lernen, ihr Zusammenleben durch die Herstellung und Durchsetzung von allgemeiner Verbindlichkeit demokratisch zu gestalten und zu regeln und welche politischen Probleme und Konflikte müssen sie dabei bewältigen? Demokratie-Lernen durch Politische Bildung ist eine Bedingung, ist Hermeneutik und Kritik der Demokratie
Political Leadership und die „Gender Challenge“: Eine explorative Kritik
Viele der politikwissenschaftlich interessantesten und politisch brisantesten Fragen der Gender-Forschung im Kontext der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Leadership betreffen die Repräsentation von Frauen in politischen Führungsämtern und das politische Verhalten von weiblichem Führungspersonal. Im Vergleich zu anderen Feldern markiert die politische Exekutive weiterhin einen Bereich, der mit wenigen Ausnahmen nahezu ausschließlich von Männern dominiert wird. Einige empirische Befunde über den Unterschied, den eine stärkere Repräsentation von Frauen in Führungspositionen auf den Führungsstil und die Ergebnisse des gouvernementalen Entscheidungsprozesses hat, sowie die daraus gezogenen Folgerungen bleiben stark umstritten. Das gilt für die These eines natürlichen „female leadership advantage“ und insbesondere für die „great women theory of leadership“. Unabhängig davon ist eine stärkere Repräsentation von Frauen in Führungsämtern auch des Exekutivbereichs nachdrücklich zu begrüßen, aus normativen wie aus funktionalen Gründen.Viele der politikwissenschaftlich interessantesten und politisch brisantesten Fragen der Gender-Forschung im Kontext der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Leadership betreffen die Repräsentation von Frauen in politischen Führungsämtern und das politische Verhalten von weiblichem Führungspersonal. Im Vergleich zu anderen Feldern markiert die politische Exekutive weiterhin einen Bereich, der mit wenigen Ausnahmen nahezu ausschließlich von Männern dominiert wird. Einige empirische Befunde über den Unterschied, den eine stärkere Repräsentation von Frauen in Führungspositionen auf den Führungsstil und die Ergebnisse des gouvernementalen Entscheidungsprozesses hat, sowie die daraus gezogenen Folgerungen bleiben stark umstritten. Das gilt für die These eines natürlichen „female leadership advantage“ und insbesondere für die „great women theory of leadership“. Unabhängig davon ist eine stärkere Repräsentation von Frauen in Führungsämtern auch des Exekutivbereichs nachdrücklich zu begrüßen, aus normativen wie aus funktionalen Gründen