Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft (Journal)
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    Mayer/Spång (Hg.) (2009): Debating migration. Political discourses on labour immigration in historical perspective

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    Nationalism, Postnationalism, Antisemitism: Thoughts on the Politics of Jürgen Habermas

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    Dieser Artikel geht der Frage nach, wie Antisemitismus in den politischen Schriften Jürgen Habermas’, speziell im Zusammenhang mit seiner Vorstellung einer postnationalen Konstellation, thematisiert wird. Dabei wird auf die Grenzen eines Ansatzes verwiesen, der in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus die Dichotomie von national – postnational als zentrale analytische Kategorie verwendet. Der letzte Teil des Artikels analysiert einen Wandel in der postnationalen Theorie selbst: von einer kritischen Beschäftigung mit dem Erbe des europäischen Antisemitismus zu einem Beurteilungsstandard, in dem ein idealisiertes Bild Europas als postnationale politische Gemeinschaft einem spezifischen Bild Israels als Inbegriff der Mängel des Nationalismus gegenübergestellt wird. Diese unkritische Wende ist jedoch nicht auf einen Wandel in Habermas’ Werk selbst zurückzuführen, sondern auf eine falsche Anwendung seiner Theorie, die jedoch auch in dem, was falsch angewendet wird, wurzelt. Der Artikel lenkt den Blick auf das Symbolische, durch das der Antisemtismus funktioniert.Dieser Artikel geht der Frage nach, wie Antisemitismus in den politischen Schriften Jürgen Habermas’, speziell im Zusammenhang mit seiner Vorstellung einer postnationalen Konstellation, thematisiert wird. Dabei wird auf die Grenzen eines Ansatzes verwiesen, der in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus die Dichotomie von national – postnational als zentrale analytische Kategorie verwendet. Der letzte Teil des Artikels analysiert einen Wandel in der postnationalen Theorie selbst: von einer kritischen Beschäftigung mit dem Erbe des europäischen Antisemitismus zu einem Beurteilungsstandard, in dem ein idealisiertes Bild Europas als postnationale politische Gemeinschaft einem spezifischen Bild Israels als Inbegriff der Mängel des Nationalismus gegenübergestellt wird. Diese unkritische Wende ist jedoch nicht auf einen Wandel in Habermas’ Werk selbst zurückzuführen, sondern auf eine falsche Anwendung seiner Theorie, die jedoch auch in dem, was falsch angewendet wird, wurzelt. Der Artikel lenkt den Blick auf das Symbolische, durch das der Antisemtismus funktioniert

    Maréchal (2008): The muslim brothers in Europe. Roots and discourse

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    Stingeder (2009): Die Causa Nordkorea. Wie berechenbar ist das totalitäre und isolationistische Regime wirklich?

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    Gute Seiten, schlechte Seiten. Eine Analyse zur Wirkung von Ambivalenz auf die politische Urteilsbildung in Deutschland

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    Der vorliegende Aufsatz untersucht Wirkungen attitudinaler Ambivalenz auf die Bewertung von Parteien und PolitikerInnen im deutschen Mehrparteiensystem. Auf der Grundlage kognitionspsychologischer Erkenntnisse zur politischen Informationsverarbeitung werden Hypothesen über Effekte von Ambivalenz auf die Mäßigung und Stabilität partei- und politikerInnenbezogener Bewertungen entwickelt. Diese werden auf der Grundlage von Daten aus einer Wiederholungsbefragung zur Bundestagswahl 1987 überprüft. Es wird gezeigt, dass hochgradige Ambivalenz gegenüber einer Partei oder einer KanzlerkandidatIn Bewertungen dieser Akteure mäßigt und destabilisiert. Ähnliche Ambivalenzeffekte können auf Bewertungen von Akteuren der gleichen parteipolitischen Couleur nachgewiesen werden, nicht jedoch auf Urteile über Akteure des Koalitionspartners. Die Ergebnisse sprechen für einen Beitrag des Memory-Based-Modells zur Erklärung politischer Urteilsbildung bei deutschen BürgerInnen. Zugleich scheinen in der Wahrnehmung der BürgerInnen Parteien und deren PolitikerInnen wesentlich enger miteinander verknüpft zu sein als verschiedene Parteien, die eine Koalition bilden

    Plasser (Hg.) (2010): Politik in der Medienarena

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    Demokratie in neuen Räumen. Ein theoriegeschichtlicher Vergleich

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    In dem Beitrag erfolgt ein Vergleich der gegenwärtigen Debatten über die Demokratisierung der Prozesse des Weltregierens mit politiktheoretischen Kontroversen im Kontext der Amerikanischen Revolution. Dabei treten drei Parallelen hervor. Erstens erfolgt in beiden Epochen eine Erneuerung der grundlegenden demokratischen Institutionen und Praktiken, namentlich der Übergang von einem radikalen zu einem repräsentativen bzw. von einem repräsentativen zu einem deliberativen Begriff von Demokratie. Zum Zweiten geht diese Erneuerung in beiden Fällen mit einer semantischen Transformation des Demokratiebegriffes einher. Drittens lässt sich die Übertragung demokratischer Verfahren und Legitimationsmuster auf größere Räume nur um den Preis einer Abschwächung der Mechanismen der Elitenkontrolle erreichen

    Spielregeln und AkteurInnen: Politisches Wissen als Ressource verschiedener Formen politischer Partizipation

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    In Ermangelung adäquater Daten zur Messung spezifischen politischen Faktenwissens scheinen sich Politikwissenschaftler mit der Vorstellung abgefunden zu haben, dass politisches Wissen für politische Partizipation generell förderlich ist und überprüfen nicht, ob sich spezifisches Wissen in unterschiedlicher Weise auf die Teilnahme an verschiedenen Formen politscher Partizipation auswirkt. Der vorliegende Artikel geht dieser Frage nach und zeigt, dass die herkömmliche Annahme unzureichend ist und verschiedene Typen politischen Faktenwissens tatsächlich in unterschiedlicher Weise die Teilnahmeabsicht an verschiedenen Formen politischer Partizipation beeinflussen

    Zur Hegemonie neoliberaler Männlichkeiten: John McClane und Karl-Theodor zu Guttenberg

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    Die Arbeit thematisiert die Hegemonie neoliberaler Männlichkeiten anhand zweier Repräsentationen in zeitgenössischen Massenmedien. Der (inzwischen ehemalige) Deutsche Verteidigungsminister wird mit dem Protagonist eines populären Kinofilmes kontrastiert um zu zeigen, wie vermeintlich gegensätzliche Charaktere neoliberale Ideologie reproduzieren. Hegemoniale Männlichkeit wird dabei als abstraktes Einzelnes konzipiert, das konvergente Männlichkeiten hervorbringt, aus deren Schnittmenge es entsteht

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