Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft (Journal)
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    Bast/Carayannis/Campbell (eds.) (2015): Arts, research, innovation and society

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    Fritsche (2013): Homemade men

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    Die deutsch-tschechischen Beziehungen und die Präsidentschaftswahl 2013

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    This study examines the role of Czech-German relations in the debates during the 2013 presidential election campaign in the Czech Republic. While issues especially like the displacement of German-speaking population and the validity or the invalidity of the Benes Decrees still have some kind of social relevance, their actual influence on the election result was negligible. This can be seen also from the relatively close score of the two remaining candidates of the second round of the campaign. Given the explosiveness of the topic just a few years ago, this points to the fact that the relationship between the two nations are normalizing.Ziel dieser Studie ist es, die Rolle der deutsch-tschechischen Beziehungen bei der Präsidentschaftswahl 2013 in Tschechien zu analysieren. Insbesondere geht es um die Frage, inwieweit Geschichtsthemen wie die Vertreibung der deutschen Bevölkerung sowie die Benes-Dekrete eine Rolle im Wahlkampf spielten. Es zeigt sich, dass sie das Ergebnis der Wahl nicht in entscheidendem Ausmaß beeinflusst haben, was nicht zuletzt an dem geringen Abstand zwischen den beiden verbleibenden Kandidaten in der zweiten Runde ersichtlich wurde. Dies ist bemerkenswert auch deshalb, wenn man sich vor Augen hält, welch explosive Rolle Vertreibung und Dekrete vor einigen Jahren in Tschechien noch hatten

    The electoral success of the Movimento 5 Stelle: An example of a left populist vote?

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    The Movimento 5 Stelle in Italy is often cited as an example of a European trend toward the rapidly increasing electoral appeal of populist parties. This article assesses the voting motives of the Movimento electorate in comparative perspective, based on the 2012 European Social Survey. The findings show that, in contrast to the populist electorate in other European countries, Movimento voters are not motivated by anti-immigrant sentiments or by left-right ideology. Rather, Movimento voters are motivated by a negative evaluation of the functioning of the political system, and the concluding discussion relates these findings to recent political history in Italy.Das Movimento 5 Stelle wird oft als Beispiel herangezogen für den europäischen Trend eines schnell wachsenden Erfolges populistischer Parteien. In diesem Artikel werden, in einer vergleichenden Studie anhand des European Social Survey von 2012, die Gründe untersucht aus welchen sich die Wähler de Movimento für diese Partei entschieden haben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wähler des Movimento, im Gegensatz zur Wählerschaft anderer populistischer Parteien in Europa, nicht durch Fremdenfeindlichkeit oder durch rechte Ideologien zur Stimmabgabe für das Movimento motiviert werden. Vielmehr treffen Movimento Wähler ihre Wahlentscheidung auf Grund negativer Bewertungen des politischen Systems. Die abschließende Diskussion verknüpft diese Ergebnisse mit den jüngsten politischen Ereignissen in Italien

    Party system change at work: the 2014 legislative election in Bulgaria

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    Als relativ neue Demokratie sieht sich Bulgarien einer Reihe Herausforderungen gegenüber; dazu gehört etwa die Schwierigkeit politisch stabile Bedingungen für die weitere ökonomische Entwicklung des Landes sowie seine Rolle in der Europäischen Union herzustellen. Nach wie vor übt Rußland großen Einfluß auf Bulgarien aus; gleichzeitig gibt es verstärkte Ambitionen das Land mehr nach Westen zu orientieren. Als Konsequenz ergaben die Wahlen in 2014 ein parteipolitisch äußerst fragmentiertes Parlament. Dennoch argumentiert dieser Beitrag, dass dieses Ergebnis das Ende der dominanten Rolle der ehemals kommunistischen Partei (jetzt BSP) bedeuten könnte; trotz politischer Turbulenzen in der Gegenwart könnte daraus eine stärkere und mehr nach Westen orientierte Regierung resultieren.This discussion of the Bulgarian national election offers a short analysis of the electoral competition in Bulgaria. As a new democracy, Bulgaria is facing many political challenges, including the inability to provide a stable political environment, which will ensure its further economic development and future within the EU. Still battling between the strong grip of Russia and the countries attempt to take on a new path, the 2014 election, produced a very fragmented parliament. Yet, this electoral note argues that this development might signify that Bulgaria is finally parting with its strong former communist party, the BSP, and despite the current political turbulence, the break-up of the BSP may lead to stronger and more pro-Western government in the future. 

    Forschungsdesign in der Politikwissenschaft – Kausale Perspektiven versus kontrastive Theorietests

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    Die politikwissenschaftliche Literatur unterscheidet zwei Grundtypen von Forschungsdesigns: x- und y-zentriert. Dieser Beitrag argumentiert, dass ein „kontrastives“ Forschungsdesign als dritter Grundtyp abgegrenzt werden sollte. Die drei Designs unterscheiden sich durch die Anzahl der betrachteten Theorien und dadurch, ob mehrere Theorien konkurrierend oder komplementär sind. Die typologische Abgrenzung des kontrastiven Designs verdeutlicht auch die Vor- und Nachteile x- und y-zentrierter Designs. Anhand verschiedener Beispielstudien (experimentell und nicht-experimentell, quantitativ und qualitativ) werden die Charakteristika der drei Designs sowie ihre Kombinationsmöglichkeiten herausgearbeitet. Darüber hinaus wird das kontrastive Design als verbindendes Element zwischen den quantitativen und qualitativen Forschungs-„Kulturen“ hervorgehoben

    Jessop (2015): The state

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    Swedish employment policy after EU-membership

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    Dieser Artikel argumentiert, dass die Koordinierte Strategie nationaler Beschäftigungspolitiken in der EU trotz ihres pragmatischen neo-liberalen Charakters Schweden nicht hindert, seine traditionelle selektive Arbeitsmarktpolitik fortzusetzen. Andere Aspekte der europäischen Integration, und hier insbesondere die makroökonomische Konvergenz im Rahmen der Europäischen Währungsunion, haben sich allerdings deutlich auf die schwedische Beschäftigungspolitik ausgewirkt. Es ist zu dramatischen Veränderungen des schwedischen post-industriellen Wachstumspfades sowie des wohlfahrtsstaatlichen Regimes gekommen. Allerdings bleiben wichtige Elemente des alten schwedischen Modells erhalten, und dieser Artikel schließt mit einer Vorschau über seine Überlebenschancen in der Zukunft

    Die Freiheit der Wissenschaft im Lichte der Strafjustiz. Vorläufige Anmerkungen zum Urteil Haider vs. Pelinka

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    Der Innsbrucker Politologe Dr. Anton Pelinka wurde am 11. Mai d.J. vom Landesgericht für Strafsachen Wien wegen „übler Nachrede” gegenüber dem Privatankläger Dr. Jörg Haider in erster Instanz verurteilt. Die Redaktion der ÖZP hat – in Absprache mit dem HerausgeberInnenkomitee und dem Vorstand der ÖGPW – den Wiener Rechtsanwalt und Politikwissenschafter DDr. Alfred Noll ersucht, dieses – noch nicht rechtskräftige – Urteil zu kommentieren

    Die Funktion der Nationalratsausschüsse im Prozess der Bundesgesetzgebung

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    Der Aufsatz beschreibt die Funktion der Nationalratsausschüsse im Prozess der österreichischen Bundesgesetzgebung. Deren eigenständige Handlungsspielräume werden einerseits durch die Tatsache beschränkt, dass parlamentarische Systeme ganz allgemein durch einen engen Handlungsverbund zwischen Regierung und Parlamentsmehrheit gekennzeichnet sind. Österreichische Spezifika ergeben sich neben der stark ausgeprägten Verbändestaatlichkeit vor allem aus der bisherigen Dominanz „großer Koalitionen” von SPÖ und ÖVP. Diese hatten zur Folge, dass viele Funktionen, die üblicherweise (so auch zwischen 1966 und 1983) von Parlamentsausschüssen erfüllt werden, seit 1987 eher von vorgelagerten Koalitionsgremien übernommen werden. Der Aufsatz verwendet daher einen thematisch breiten Zugang: Es werden sowohl die vorparlamentarischen als auch die parlamentarischen Stadien des Gesetzgebungsprozesses untersucht, und sowohl die Ausschüsse selbst als auch im speziellen die Rolle der Ausschussfraktionen der Parteien

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