Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft (Journal)
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    Challenges of democratic inclusion: Investigating the politics of difference

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    Contemporary European societies are shaped by ongoing disputes about how to draw boundaries of membership and about the proper means of democratic inclusion. Who – which groups and individuals – should have a voice in the political system and access to resources? How can these actors achieve an equal standing in democratic societies? Sieglinde Rosenberger has contributed important points to these questions and continues to do so: With an emphasis on the Austrian political system in the context of European Integration, she combined research on gender, migration, religion and political participation into a common framework of “Politics of Inclusion and Exclusion”. On the occasion of her 60th birthday, this special issue aims to review the Politics of Inclusion and Exclusion, providing both normative and empirical perspectives

    Hannes Hofbauer (2017): Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung

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    Judith N. Shklar (2017): Der Liberalismus der Rechte

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    Relying on weak governments: Austrian trade unions and the politics of smoothed dualization

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    Austrian political actors have improved the protection of outsiders by expanding the coverage of labour rights, social security, and active labour market policy spending in the past two decades. The article attributes these ‘solidaristic’ traits of Austrian labour market policy change to the persistent reliance of weak governments on trade union support in the mobilisation of a durable consensus. When governments are internally divided and prone to reform deadlocks, they face a powerful incentive to share policy-making authority with the social partners. Despite a significant decline in power resources, the Austrian trade union confederation has therefore remained influential enough to compensate outsiders for growing economic uncertainty on a volatile labour market. To substantiate this claim empirically, the article draws on primary and secondary sources as well as interview evidence with policy-making elites

    Drei demokratische Inklusionsprinzipien

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    Wessen Interessen sollten in demokratischen Entscheidungen repräsentiert werden? Wessen Rechte sollten von demokratischen Regierungen geschützt werden? Wer hat Anspruch auf Bürgerschaft und Wahlrecht? Gegen die vorherrschenden normativen Demokratietheorien argumentiert dieser Diskussionsbeitrag, dass diese drei Fragen unterschiedliche Antworten verlangen. Demokratische Legitimität erfordert die Berücksichtigung der von einer Entscheidung negativ betroffenen Interessen, die Gewährleistung von gleichen Rechten und Einspruchsoptionen für alle Rechtsunterworfenen und Zugang zur Bürgerschaft für all jene, die genuine Bindungen zu einem bestimmten demokratischen Gemeinwesen haben

    Political Elites and Urban Social Movements in Croatia: Political Opportunities of the Citizens’ Initiative Srđ is Ours

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    The Srđ je naš (Srđ is Ours) citizens’ initiative was the first Right to the City movement in Croatia that was using the political strategy of local referenda against a local infrastructure project. Although more than 80% of voters in the referendum voted against the project, due to the required voter turnout the referendum was not successful. Using the initiative’s official local newspaper and Internet sources about it, I analyze the political activities of the initiative. Additionally, I use McAdam’s approach (1996) to understand the events through political opportunity theory. I analyze events that describe Srđ is Ours’ political context: the referendum law, the excluding strategies of political elites and the role of allies within political elites. Through the analysis of the political context, I argue that the Croatian political system is closed both formally and informally, and that political elites use excluding strategies towards social movements in Croatia

    Landesparlamente im unitarischen Bundesstaat: „Machtlosigkeit“ und „unheilige Allianz“

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    Gemeinhin gelten Landesparlamente im bundesdeutschen Föderalismus als quantité négligeable. Ihre Macht scheint, so die überwiegende Auffassung, eng beschränkt, weil im unitarischen Bundesstaat deutscher Prägung alle wichtigen Entscheidungen auf zentralstaatlicher Ebene getroffen werden und die Volksvertretungen in den Bundesländern nicht wirkmächtig an der Staatsleitung beteiligt sind. Die empirische Analyse zeigt allerdings, dass von einem kontinuierlichen Macht- und Einflussverlust der Landesparlamente nicht die Rede sein kann. Weder hat sich der „legislative Gestaltungsraum“ der Bundesländer stetig verkleinert noch kann davon gesprochen werden, dass Landesparlamente auf Gesetzgebung ohne Einfluss bleiben

    Genießen islamistische Parteien tatsächlich einen politischen Vorteil? Das Beispiel Tunesien

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    Ein kürzlich erschienener Literaturüberblick von Cammett und Luong diskutiert den politischen Vorteil islamistischer Parteien in Nordafrika und Nahost, kann die angenommene Funktionsweise des politischen Vorteils aber nicht empirisch belegen. Durch den Rückgriff auf das Konzept der individuellen Nutzung von Heuristiken umgehen wir gängige Messprobleme und argumentieren, dass durch die von islamistischen Parteien bereitgestellten „cues“ bestimmte Gruppen von BürgerInnen eine höhere Wahlwahrscheinlichkeit zugunsten eben dieser Parteien haben sollten. Der Test unseres Arguments mit Daten des Arab Barometer für das Beispiel Tunesien zeigt ein ambivalentes Bild. Während Befragte, die unverbrauchte politische Akteure bevorzugen, zu islamistischen Parteien tendieren, gilt dies für Befragte, denen die Integrität von KandidatInnenwichtig ist, entgegen unserer Erwartungen nicht

    Polarisierung in der Demokratie: Formen und Wirkungen

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    Obwohl Polarisierung seit langem als ernsthafte Herausforderung demokratischer politischer Systeme betrachtet wird, sind deren unterschiedliche Formen und Wirkungen bislang kaum aus vergleichender Perspektive analysiert worden. Ausgehend von der Unterscheidung zwischen sozialen und politischen Dimensionen der Polarisierung betrachtet der Beitrag schwerpunktmäßig die Wirkungen letzterer auf die Demokratiequalität und die Funktionsweise demokratischer Regierungssysteme. Dabei zeigt sich, dass politische Polarisierung der Demokratie nicht grundsätzlich wesensfremd ist und eine Reihe vonEffekten zeitigen kann, die das Gelingen der Demokratie potentiell befördern. Zugleich gibt es jedoch beträchtliche Kosten politischer Polarisierung, die bis zur Zerstörung der Demokratie reichen können. Deren konkrete Höhe bemisst sich maßgeblich nach der Qualität und Intensität der Polarisierung sowie der Beschaffenheit des jeweiligen institutionellen, politischen und gesellschaftlichen Kontextes

    Mehr Hydra als Janus: Religion und Gewalt in Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen

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    Der Beitrag argumentiert, dass Religion, wie sie sich in politischen Konflikten präsentiert, so viele Ausprägungen hat, wie sich Menschen zu ihr bekennen und wie diese „ihre“ Religion in unterschiedlichen Kontexten interpretieren. Eine rein substantielle oder funktionale Konzeption von Religion greift somit analytisch zu kurz. Dies auch deshalb weil der Ursprung von Religion, anthropologisch und theologisch betrachtet, gewalttätiger Natur ist und der Unterschied zwischen religiösen und säkularen Identitätsmerkmalen ein gradueller, kein prinzipieller ist. Daraus ergib sich die Notwendigkeit alternativer Ansätze für ein Verständnis von Religion, Gewalt und Politik: Interpretative Ansätze; die Möglichkeit die mimetische Theorie für die Sozialwissenschaften fruchtbar zu machen; sowie der Umstand, dass Politische Theologie als eine Ergänzung politikwissenschaftlicher Analysen zu verstehen ist.This article argues that religion, as it represents itself in political conflicts, has as many occurrences as individuals confess to it and how those individuals interpret “their” religion in different contexts. A simple substantial or functional conceptualization of religion therefore has grave analytical shortcomings. This is also because the origins of religion, seen from the perspectives of anthropology and theology, are of violent nature. Moreover, there is only a gradual, no principal difference between religious and secular identity markers. All of this leads to the necessity of alternative approaches for theoretically capturing religion in the context of politics and international relations: interpretative approaches; the possibilities mimetic theory brings with it to the social sciences; as well as the circumstance that political theology should not be understood as a supplement of political sciences analysis.

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