Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft (Journal)
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Anna Amelina/Kenneth Horvath/Bruno Meeus (Eds.) (2016): An Anthology of Migration and Social Transformation. European Perspectives
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Die Österreichische Mindestsicherungsreform 2010: Von der Armuts- zur Arbeitsmarktpolitik
Gegen den europäischen Mainstream war die originäre Zielsetzung der in den 2000er Jahren in Österreich verhandelten Sozialhilfereform eine einheitliche und armutsfeste Leistung zu schaffen. Die inhaltliche Ausgestaltung der im Jahr 2010 beschlossenen Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) erfüllte diese Bestrebungen jedoch schlussendlich nicht. Der Beitrag analysiert den gegenständlichen Prozess ausgehend vom bis in die 1980er Jahre zurückgehenden und sich wiederholt wandelnden Agendasetting bis zum Beschluss im Nationalrat im Jahr 2010. Als zentral kristallisiert sich dabei, vor dem Hintergrund unterschiedlicher theoretischer Erklärungsansätze, die sich mehrfach verändernde strategische und inhaltliche Positionierung der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ) heraus. Ungeachtet dessen, dass ein Eintreten für vergleichsweise generöse Mindestsicherungsleistungen bei politischen AkteurInnen, die ein breites WählerInnenspektrum anzusprechen versuchen, generell eher unwahrscheinlich ist, wird am österreichischen Fall ersichtlich, dass sozialdemokratische Parteien – unter bestimmten „günstigen" Rahmenbedingungen und mobilisiert von individuellen AkteurInnen – auch proaktiv die Interessen von (potentiellen) MindestsicherungsbezieherInnen und damit von so genannten „Outsidern" vertreten. Ändert sich der Kontext jedoch in eine Richtung, die ein solches Engagement aus strategischen Überlegungen heraus fragwürdig erscheinen lässt, so besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, vom ursprünglichen Kurs bzw. der früheren Argumentationsbasis abzurücken. Letzteres erleichtert es anderen politischen Kräften wiederum die gegenständliche Debatte dominant in einen gänzlich anderen inhaltlichen Rahmen, im gegenständlichen Fall jenen von „Sozialmissbrauch und Leistungsgerechtigkeit", zu verschieben
Introduction to: Kathryn Mills: C. Wright Mills Through his Letters – His Time in Innsbruck and the Making of The Sociological Imagination
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Ludger Helms/David M. Wineroither (Hg.) (2017): Die österreichische Demokratie im internationalen Vergleich
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David F. J. Campbell (2019): Global Quality of Democracy as Innovation Enabler. Measuring Democracy for Success
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Fritz Plasser/Franz Sommer (2018): Wahlen im Schatten der Flüchtlingskrise. Parteien, Wähler und Koalitionen im Umbruch
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Soziale Medien als politischer Informationskanal
Ein lebendiger politischer Diskurs ist ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Demokratie. Mit steigenden Nutzerzahlen der sozialen Medien besitzt auch die politische Diskussion, die über diese Plattformen geführt wird, eine zunehmende Bedeutung. Die vorliegende Studie untersucht deshalb die KonsumentInnen von politischer Information über soziale Netzwerke anhand des wenig untersuchten Fallbeispiels Österreich. Unsere Modelle basieren auf einer Sekundärdatenauswertung der Studie Digitalmonitor (N=1.200). Die Ergebnisse zeigen, dass die NutzerInnen von politischer Information über soziale Netzwerke unter anderem politisch stark interessiert, auf einer Links-Rechts-Skala eher extrem eingestellt sind und ein geringes Vertrauen in traditionelle Medien haben. Der neue Informationskanal sorgt nicht zwangsläufig für einen gleichberechtigteren Zugang zu Information. Für Menschen, die mit dem bisherigen Angebot nicht zufrieden waren, bietet er jedoch eine Alternative.
Social Inequalities and the Effects of Incentives on Survey Participation: A Recruitment Experiment
Incentives are often discussed in the literature on the topic as a way to increase response rates. In this article, sample composition and item nonresponse are also considered. Using social exchange theory, the concept of social inequality is theoretically linked to the effect of incentives and is empirically tested using data from a recruitment experiment for an online survey in Austria. Since the participants of the Austrian micro-census were used as the selection framework, a detailed analysis of nonresponse is possible. Based on the four different incentives (a brochure, a €2 commemorative coin, a €5 commemorative coin and a €10 voucher), conclusions can be drawn about the different forms incentives take and the values they hold. The results underline the potential of incentives to increase response rates, but at the same time they reveal potential distortion problems