historia.scribere (Journal)
Not a member yet
329 research outputs found
Sort by
Creating Consumers – Globalgeschichte der Teilzahlung bis 1945
Diese Arbeit hat sich das Ziel gesetzt, sich mit einem der Mittel auseinanderzusetzen, mit dem es einigen Volkswirtschaften der so genannten ";westlichen Welt"; im ausgehenden 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelungen war, Reichtum und Wohlstand für breitere Massen zu erreichen. Das Zauberwort hierfür lautet Teilzahlung. So verblüffend es im ersten Moment auch klingen mag, die Möglichkeit der Teilzahlung sowie die Vergabe von Krediten an Konsumenten hatten und haben einen äußerst bedeutenden Anteil an der Zunahme des allgemeinen Wohlstandes sowie der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit Gütern, die das Leben vereinfachen. Dinge wie Kühlschränke, Fernseher, Radios, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Autos oder Bügeleisen kamen nicht zuletzt durch den Kauf auf Raten in die Haushalte. Durch die Beschreibung der Geschichte der Teilzahlung in verschiedenen Ländern der Welt, soll dem heute weitverbreiteten Bild vom Entstehungsland ";USA"; entgegengewirkt werden. Die Untersuchung der Entstehungsgeschichte der Teilzahlung sowie der Konsumgesellschaft an sich zeigt viel mehr, dass diese Phänomene im ";Schlepptau"; der Industriellen Revolution in Europa und den Vereinigten Staaten relativ gleichzeitig entstanden sind
Antike Schlachtenbeschreibungen im Vergleich
Die vorliegende Arbeit soll eine kritische Analyse der im Seminar behandelten Schlachtenbeschreibungen verschiedener Autoren darstellen. Dabei werden die Berichte unter bestimmten Gesichtspunkten betrachtet, die Ergebnisse der Überlegungen zu Gemeinsamkeiten oder Unterschieden herausgearbeitet und anhand von Textstellen belegt. Die jeweilige Vorgehensweise wird in den einzelnen Kapiteln separat erklärt
Das Innsbrucker Riesenrundgemälde
Die vorliegende Arbeit soll vorwiegend einen allgemeinen Überblick über die Entstehung und das Fortbestehen des Innsbrucker Riesenrundgemäldes geben. Zunächst wird dabei der Begriff des Panoramabildes an sich erklärt, anschließend wird auf die Geschichte des Gemäldes, die Lebensgeschichten der beteiligten Maler, sowie auf das Bild selbst und die dargestellte Schlacht eingegangen. Unter Zuhilfenahme von zeitgenössischen Zeitungsberichten aus verschiedenen Abschnitten seines Bestehens, sollen die jeweiligen Umstände und Ansichten in der Entwicklung des Innsbrucker Panoramas veranschaulicht werden. Die anschließende Begriffsanalyse soll darin oft verwendete Worte auf die Aktualität ihrer Bedeutung prüfen
Ernährung und Gastronomie
Die vorliegende Arbeit soll unter dem Aspekt des Lebens in einer antiken Stadt die Ernährung und Gastronomie anhand von Quellen untersuchen. Hierfür werden drei Texte herangezogen, die Informationen über verschiedene Gerichte enthalten, aber auch über die gesellschaftlichen Lebensformen und die mit den Mahlzeiten verbundenen Bräuche und Sitten Auskunft geben. Den Inhalten eines der Briefe von Plinius, einer Inschrift aus Pompeji und einem Pseudover-giltext, folgen jeweils biographische bzw. andere Angaben zu den Verfassern, ein Interpreta-tionsversuch und schließlich Erläuterungen zu den erwähnten Nahrungsmitteln
Vater vs. Sohn. Ein Beitrag zur Familiengeschichte
Ausgehend von einem Brief Friedrichs III. an seinen Sohn Maximilian wir in dieser Arbeit herausgearbeitet, welches Verhältnis ein Fürst zu seinem ihm nachfolgenden Sohn hatte. Vor allem die Familienforschung in der Übergangszeit zwischen dem Späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit bringt hinsichtlich der adeligen Familienrepräsentation erstaunliche Ergebnisse hervor
Der Westfälische Frieden
Im Jahre 1618 begann ein Krieg mit bisher nicht bekannten europäischen Ausmaßen. Dieser Krieg wurde von allen Beteiligten gnadenlos geführt und brachte Not, Tod und Elend über die Bevölkerung. Die Großmächte dieses Konflikts, die sich kämpfend gegenüberstanden, waren auf protestantischer Seite Frankreich und Schweden und auf der katholischen Seite Österreich und Spanien, gekämpft wurde großteils auf deutschem Boden. Auslöser dieses Krieges waren nicht nur konfessionelle Gegensätze sondern auch handfeste machtpolitische Überlegungen.Nach langen Kämpfen, die auf beiden Seiten zahlreiche Opfer forderten, beendete am 24. Oktober 1648 die Unterzeichnung der Friedensverträge von Münster und Osnabrück die Kriegshandlungen.Wir versuchen mit dieser Arbeit, die sich in einen wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Teil und einen politischen Teil gliedert, einen Überblick über das komplexe Thema Westfälischer Frieden zu vermitteln. Der wirtschafts- und sozialgeschichtliche Teil dieser Arbeit behandelt das Zustandekommen des Kongresses und bietet einen Überblick über die organisatorischen Herausforderungen, die ein solcher Kongress sowohl an die Austragungsorte als auch an die Teilnehmer stellt und erklärt, wie der Kongress abseits der Verhandlungen abgelaufen ist. Der zweite Teil dieser Arbeit behandelt das Zustandekommen der Forderungen, die Unterzeichnung sowie die territorialen als auch konfessionellen Folgen dieses Friedens. Auch die wichtigsten Bestimmungen des Vertragswerks sowie Beschreibungen der in der Arbeit erwähnten und am Kongress direkt oder indirekt beteiligten Personen sind enthalten
Die Österreichischen Freiwilligenbataillone in Frankreich und Jugoslawien 1944-1945
Eines der frühesten Dokumente, denen unsere heuer so umfeierte Zweite Republik ihr Bestehen verdankt, ist die Moskauer Deklaration von 1943, welche unter anderem besagt, dass Österreicher selbst einen aktiven Beitrag zur Befreiung ihrer Heimat zu leisten haben.
Da die aus Österreichern bestehenden Freiwilligenverbände in Jugoslawien und Frankreich ihre geistige Existenzgrundlage dieser Erklärung zu verdanken haben, wird auf sie in der vorliegenden Arbeit eingegangen. Es gab aber auch schon vor dieser Deklaration von 1943 Versuche, aus Österreichern bestehende Truppenverbände in alliierten Armeen aufzubauen, die jedoch ohne eine Anerkennung eines selbständigen Österreichs zum Scheitern verurteilt waren. Aus Gründen der chronologischen Auflistung wird dieses Kapitel dem über die Moskauer Deklaration vorangestellt. Den Hauptteil der Arbeit bilden die Kapitel über die Österreichischen Freiheitsbataillone im Rahmen der Jugoslawischen Volksarmee und über das Österreichische Freiwilligenbataillon in Frankreich
Die Bartenbachs. Vom Tauchsieder zum Lichtphilosophen
In dieser Seminararbeit wird die Geschichte der Tiroler Unternehmerfamilie Bartenbach näher unter die Lupe genommen. Dabei schenkt der Autor den Erfindungen und Innovationen des ";Lichtphilosophen"; Christian Bartenbach besondere Aufmerksamkeit. So soll in der vorliegenden Arbeit geklärt werden, ob der kreative Kopf aus Aldrans zu Recht als erfolgreicher Erfinder in die öffentliche Wahrnehmung eingegangen ist. Bei der Beantwortung dieser Frage stützt sich der Autor sowohl auf einschlägige wissenschaftliche Literatur. als auch auf Berichterstattungen aus der österreichischen Medienlandschaft.
Frauen im Alten Griechenland - Stellung der Frau in den Gesellschaften Athens und Spartas
Athen und Sparta als exemplarische Beispiele zweier Poleis, deren Gesellschaften sich in ihren unterschiedlichen Ausformungen quasi an den gegenüberliegenden Enden eines Bogens befinden, der sich über eine unüberschaubare Vielfalt von Polis-Strukturen spannt. ATHEN Grundlage des Lebens ist das Haus – der oikos – eine Gemeinschaft von Personen, denen der Hausherr vorsteht und der über diese bestimmt. Dazu gehören die Frau, Kinder, Hausgesinde, Gefolgsleute, Sklaven. Als größtes Unglück gilt, ohne Haus leben zu müssen. Zwischen der Herrschaft im Haus und der Herrschaft im Staat wird überhaupt nicht unterschieden; beide Herrschaftsformen werden mit denselben Worten bezeichnet. Der Wirkungsbereich der Frau war auf den oikos - Haushalt und Kinder - beschränktDie Frau war von schulischer Bildung ausgeschlossen und ohne Rechtsmündigkeit Öffentliche Auftritte beschränkten sich auf religiöse Festlichkeiten Der Vater oder Vormund wählte den passenden Ehemann Heiratsfähiges Alter mit 13 bis 14 JahrenBei Scheidung verblieben Kinder in Familie des Vaters SPARTA Von Geburt an gehörte der Spartiate dem Staat; dessen Organe entschieden, ob er als zu schwächlich ausgesetzt oder aufgezogen werden sollte. […] In seinem ganzen Zuschnitt zeigt sich dieses Leben mehr als karg. […] Fremde, die neue Bedürfnisse wecken oder Handel treiben konnten, hielt man weitgehend fern […] Die Frau erhielt eine sportliche Ausbildung Heiratsfähiges Alter ca. 18. JahreEhe war informell und locker, mußte nicht monogam lebenKonnte Kinder von mehreren Vätern habenSpartanische Mutter, „die jede Bevorzugung des eigenen Kindes ablehnt“ Frauen waren auf Grund der häufigen Abwesenheit ihrer kriegführenden Männer für Alltagsorganisation zuständig und konnten so zu Vermögen komme
Che Guevara - Only the Good die young?
In dieser Arbeit geht es darum anhand der Texte und Reden Che Guevara herauszufinden, welche Strategie und Taktik dieser verfolgte. Danach wird in Hinsicht auf die ersten Ergebnisse dargestellt, welche Auswirkungen die Person ";Che Guevara"; auf die Revolution von 1968 hatte