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Somaliland - Chance für neue Staatlichkeit?
Somaliland – Chances for a new statehood?This paper discusses the possible impact of an independent Somaliland on the development of the local area, the country of Somalia and the crisis region of the Horn of Africa. It will look at different positions in scientific discourse and point out the views of governmental and non-governmental organisations. Furthermore it presents the problems that could be caused by a secession as well as it’s opportunities for the opposing parties involved
Auftrag und Erkundung: Sigmund von Herberstein
Die vorliegende Arbeit stellt den Diplomaten und Gesandten Sigmund von Herberstein vor, der im 16. Jh. für die Habsburger mehrere wichtige Reisen unternommen hat, unter anderem auch in das heutige Russland, welches in der damaligen Zeit in Mittel- und Westeuropa kaum bekannt war. Die Reisen nach Russland stehen hier im Vordergrund. Um einen möglichst vielfältigen Blick auf Sigmund von Herberstein zu ermöglichen, wird er als Person, als Gesandter und als Geograph zwischen Russland und Österreich vorgestellt sowie seine Russlandreisen beschrieben
Hungersnöte in Tirol und ihre Bedeutung in Tiroler Geschichtsdarstellungen
Die vorliegende Proseminararbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Ursachen und Auswirkungen der schwerwiegendsten Hungersnöte der Tiroler Geschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert sowie deren Rezeption und Stellenwert in einem Querschnitt von Darstellungen der Tiroler Geschichte
Die adelige Frau im geistlichen Stand im Spätmittelalter am Beispiel der Markgräfin Dorothea von Brandenburg
Gängige Verallgemeinerungen und Klischees haben bis in die Gegenwart das Bild der adeligen Frau im geistlichen Stand dahingehend geprägtt, dass Klöster und Abteien während des Mittelalters und bis in die Neuzeit reine Versorgungsanstalten für unverheiratete Adelstöchter bildeten. Dass dies zwar ein wichtiger Entscheidungsfaktor für viele Familien und deren Politik und Machtbasis war, bleibt unbestritten, dass es aber auch adelige Frauen gab, die bewusst und aus Überzeugung den Stand von Klerikerinnen wählten, wird vielfach unterschlagen. Denn für Frauen war ein geistliches Leben durchaus ein Mittel und ein möglicher Weg, um sich der Familien- und Heiratspolitik, aber auch der männlichen Vormundschaft zu entziehen und dadurch eine gewisse Eigenständigkeit und geistige Bildung zu erreichen. Die Markgräfin Dorothes von Brandenburg kann durchaus als ein solches Beispiel herangezogen werden, denn sie dürfte wirklich aus freier Entscheidung den geistlichen Stand gewählt haben, denn sie wählte ein Klarissenkloster, das mehrheitlich von bürgerlichen Frauen belebt war und von sozio-ökonomischen und kirchenpolitischen Voraussetzungen keineswegs ihrem adeligem Lebensstandard entsprach
Migrationsbewegungen in Südtirol. Ein exemplarischer Überblick des Zeitraumes 1945-55.
The intention of the following seminar-paper is to give an overview of three different migration movements, which had a determining effect on the social structure of the after war South Tyrol. Considering the “51%-Politik”, the “Rückoption” and the “Heimatferne” this paper examines interior as well as exterior movements. The author underlines the similar reception of these migrations in South Tyrol. The second intention is to correlate the three different movements and examine possible reciprocal effects.Ziel dieser PS-Arbeit ist der Vergleich dreier, für die Nachkriegsgesellschaft Südtirols charakteristischer Migrationsbewegungen. Dabei wird einerseits versucht die ähnliche Rezeption von zwei Migrationsbewegungen (italienische Zuwanderung nach 1945, Rückoption) zu skizzieren, andererseits werden die wechselseitigen Verflechtungen und Abhängigkeiten der einzelnen Bewegungen dargestellt.
Kriegerische Gewaltanwendung als Konstante menschlicher Existenz?. Ein Essay
In diesem Essay wird der Frage nachgegangen, ob die kriegerische Gewaltanwendung eine Konstante der menschlichen Existenz ist. Zuerst werden die Begriffe „Krieg“ und „Konflikt“ hergeleitet und voneinander abgegrenzt. Danach wird die Definition der „Natur des Krieges“ von Carl von Clausewitz näher betrachtet. In Hinsicht auf die Gewaltanwendung wird die mimetische Theorie von René Girard herangezogen und kritisch gewürdigt. Des Weiteren geht es um die Unterscheidung von transkulturellen und intrakulturellen Konflikten bzw. Kriegen. Es wird kurz dargestellt werden, welche archäologischen Funde es in Bezug auf eine Gewaltanwendung in der Urzeit gibt. Jan Assmann und sein Konzept der „mosaischen Unterscheidung“ werden zum Ausgangspunkt für eine Interpretation des „Gerechten Krieges“. Es wird auch darauf eingegangen, wie gewalttätig das Mittelalter war. Zum Abschluss werden die Thesen von Samuel P. Huntington näher erläutert
Uganda im Krieg
Untersuchung des Bürgerkrieges in Uganda zwischen 1981-1986 und der Einfluss alter gesellschaftlicher Bruchlinien auf den Verlauf und die Intensität des Konfliktes, sowie als Hemmfaktor für die Etablierung eines nationalen Bewusstseins
"Magnum beneficium est pax": die Sehnsucht nach Frieden im Mittelalter
Diese vorliegende Arbeit behandelt die Friedensbewegung im Mittelalter. Ausgehend von einem allgemeinen Bedürfnis nach Frieden, das im Zuge des überhandnehmenden Fehdewesens entstanden ist, beschreibt sie die Entwicklung von den Gottesfrieden in Frankreich über die Landfrieden, hin bis zum Ewigen Landfrieden von Worms als dem Höhepunkt der Entwicklung
War der Nationalsozialismus modern? - Eine Debatte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer Kontroverse, die in den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts für Aufruhr sorgte. Zankapfel waren die Publikationen einer Gruppe junger Wissenschaftler, diese einen völlig neuen Blickwinkel auf Adolf Hitler und den Nationalsozialismus aufbrachten und damit auf großen Widerstand und scharfe Kritik stießen. Diese Proseminararbeit beleuchtet Hintergründe und Dimensionen sowie Ergebnisse und Nachwirkungen dieser Debatte