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Ein Ordnungsrahmen zur Modellierung von Qualitätsmerkmalen in Produktionsprozessen
Ein standardisiertes Vorgehen erleichtert die Anwendung von KI-Modellen in der Praxis, auch durch
Mitarbeitende ohne erweiterte KI-Kenntnisse, bspw. Prozessexperten, die dem Thema „Künstliche
Intelligenz“ (KI) oftmals unbedarft oder skeptisch gegenüberstehen (im Folgenden: KI-Laien). Im
Kontext von industriellen Fertigungsprozessen ist daher ein geordnetes Vorgehen wichtig, dass auch
KI-Laien ermöglicht, Methoden der künstlichen Intelligenz erfolgreich auf ihre Prozessdaten anzuwenden.
Wir skizzieren einen Ordnungsrahmen für diesen Typ von Problemstellungen, der im
Rahmen von Abschlussarbeiten und in Zusammenarbeit von Hochschulen mit ROBUR Automation
entstanden ist. Er stellt den Zusammenhang zwischen den einzelnen Schritten her und gewährt somit
einen Überblick über die komplexe Modellierung, der sich auch KI-Laien erschließt. Der Ordnungsrahmen
als abstraktes Konzept findet seine Umsetzung in einem Framework. Im Beitrag fokussieren
wir uns auf einen Baustein des Ordnungsrahmens, die Darstellung von Qualität. Dieser
und weitere bilden gesamthaft eine pipeline, die in die von ROBUR Automation entwickelte Datenplattform
Mia integriert wird
Moderne Methode zur manuellen und kollisionsfreien Telemanipulation von Industrierobotern basierend auf einem digitalen Zwilling
Dieser Beitrag zeigt ein umgesetztes Gesamtkonzept für eine manuelle und kollisionsfreie Telemanipulation
von Industrierobotern basierend auf einem digitalen Zwilling. Als Demonstrator dient hierfür
ein Aufbau, mit dem eine manuelle Pick-and-Place-Applikation exemplarisch nachgebildet wird.
Der manuell gesteuerte Industrieroboter soll kleine, mit Flüssigkeit befüllten Glasfläschchen (sogenannten
Vials) aufnehmen, transportieren und an einen definierten Ablageort kollisionsfrei absetzten.
In diesem Beitrag werden sämtliche notwendigen Schritte nachvollziehbar dargestellt und erläutert.
Die Definition und Realisierung des digitalen Zwillings, die Gestaltungsmöglichkeiten des
Arbeitsraums und dessen Überwachung sowie die Kollisionsüberprüfung sollen hierbei die Schwerpunkte
darstellen. Außerdem werden die notwendigen Systemvoraussetzungen Umsetzung des Konzepts
dargestellt. Die eigentliche Bewegungssteuerung des Industrieroboters wird mit unterschiedlichen
Manipulatoren verifiziert
Indoor-Lokalisierung in der Hochschullehre
Die Anpassung der Lehre an Hochschulen an den aktuellen Stand der Technik ist essenziell, um sicherzustellen,
dass Studierende beim Eintritt in den Arbeitsmarkt nicht nur theoretisches, sondern auch
praxisrelevantes Wissen mitbringen, das auf dem neuesten Stand der Technologie basiert. Die Digitalisierung
ist aktuell eine der größten Herausforderungen für Unternehmen und es ist unerlässlich, dass
die akademische Ausbildung in diesem Bereich Schritt hält,umden Studierenden jene Fähigkeiten und
Kenntnisse zu vermitteln, die in der modernen Arbeitswelt benötigt werden. Ein wichtiger Aspekt der
Digitalisierung ist die Fähigkeit, Daten zu sammeln und für die erfolgreiche Unternehmensführung
anzuwenden. Eine Möglichkeit dazu bietet die Verwendung sogenannter Indoor-Lokalisierungssysteme,
mit denen die Positionen von Personen, Gegenständen und Fahrzeugen innerhalb eines Unternehmens
bestimmt werden können. Aus den so gesammelten Daten ergeben sich eine Vielzahl von
Anwendungsmöglichkeiten. Im Rahmen dieser Arbeit soll ein Hochschulpraktikum entworfen werden,
das, unter Berücksichtigung didaktischer Grundlagen, einen umfassenden Überblick über diese
Technologie liefert
Digitalisierung der Fabrik in der Lehre: Konzept zum Aufbau einer digitalen Fabrik
Die Zunahme an Komplexität und Vernetzung von modernen Technologien in Fabriken stellt die
zukünftigen Ingenieure und Ingenieurinnen vor größer werdende Herausforderungen. Es ist die
Aufgabe, insbesondere der Fachhochschulen, entsprechend praxisorientierte Lehransätze zu realisieren
und so die Fachkräfte von morgen auszubilden. Zur Erreichung dieses Ziels stellt dieser Beitrag
ein Konzept vor, bei welchem Studierende im Verlauf eines Bachelorstudiums eigenständig
wichtige technologische Aspekte einer Smart Factory anwenden und ihre eigene digitale Fabrik erstellen
Adaptive manufacturing: dynamic resource allocation using multi-agent reinforcement learning
The global value creation networks have experienced increased volatility and dynamic behavior in
recent years, resulting in an acceleration of a trend already evident in the shortening of product and
technology cycles. In addition, the manufacturing industry is demonstrating a trend of allowing customers
to make specific adjustments to their products at the time of ordering. Not only do these changes
require a high level of flexibility and adaptability from the cyber-physical systems, but also from the
employees and the supervisory production planning. As a result, the development of control and monitoring
mechanisms becomes more complex. It is also necessary to adjust the production process dynamically
if there are unforeseen events (disrupted supply chains, machine breakdowns, or absences
of staff) in order to make the most effective and efficient use of the available production resources.
In recent years, reinforcement learning (RL) research has gained increasing popularity in strategic
planning as a result of its ability to handle uncertainty in dynamic environments in real time. RL has
been extended to include multiple agents cooperating on complex tasks as a solution to complex problems.
Despite its potential, the real-world application of multi-agent reinforcement learning (MARL) to
manufacturing problems, such as flexible job-shop scheduling, has been less frequently approached.
The main reason for this is most of the applications in this field are frequently subject to specific requirements
as well as confidentiality obligations. Due to this, it is difficult for the research community
to obtain access to them, which presents substantial challenges for the implementation of these tools.
..
Ein neuer Sensoransatz für die Feinpositionierung eines O-Bus Stromabnehmers
Urbane Mobilität insbesondere der innerstädtischen Personentransport wird auch zukünftig ein besonderes
Augenmerk unter dem Eindruck nachhaltiger Nutzung von Energiesystemen haben. Hierbei
besitzt der öffentliche Personennahverkehr(ÖPNV) ein großes Potential zur großskaligen Minderung
des Kohlendioxid ausstoßes. Ein sehr wichtiges Konzept hierbei ist der Oberleitungsbus der ganz analog
zu einer Straßenbahn über eine Oberleitung fahrbahnbegleitend mit Strom versorgt wird. Da der
Bus naturgemäß nicht schienengebunden fährt und somit ein gewisses Maß an Positionsungenauigkeit
besitzt, ist das Eindrahten an die Oberleitung allerdings erschwert. In dieser Arbeit präsentieren
wir einen Regelungsansatz basierend auf einer neuartigen Sensorkonfiguration, der das automatische
Eindrahten eines Stromabnehmers auf einem Bus ermöglichen kann
Konzeptentwicklung für den praktischen Einsatz einer adaptiven akustischen Kamera an Drohnen
Ziel der Arbeit ist es ein Konzept zu erstellen, nach dem sich ein bereits entwickeltes
abstandsvariables Mikrofonarray in einen Drohnenschwarm integrieren lässt.
Herausforderungen diesbezüglich betreffen insbesondere die ungewollt auftretende relative
Positionsabweichung einzelner Drohnen im Flug sowie die zeitliche Synchronisation der
Messsignale.:Eidesstattliche Erklärung II
Danksagung III
Inhaltsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Stand der Technik 3
3. Theoretische Grundlagen 5
3.1 Drohnen 5
3.2 Lokalisierungstechnologien 11
4. Bewertung und Auswahl der Komponenten 17
4.1 Entscheidungsmatrizen 18
4.1.1 Lokalisierungstechnik 18
4.1.2 Flight Controller 21
4.1.3 Mikrocontroller 23
4.1.4 Synchronisationstechnologien 24
4.2 Auswahl der Komponenten 27
4.2.3 Lokalisierung 28
4.2.2 Synchronisation und Messstart 33
4.3 Morphologischer Kasten 35
5. Implementierung der Hardware 37
6. Konstruktive Umsetzung 42
7. Zusammenfassung und Ausblick 46
8. Anhang 48
8.1 Abstrahlcharakteristik DMW1001C 48
8.2 Finale Stückliste 49
Literatur
Datenschutzkonformes Nutzertracking auf Webseiten
Von den frühen Tagen der Logfile-Analysen bis hin zur heutigen Verwendung von fortschrittlichen Tracking-Systemen wie Google Analytics hat sich die Nutzerverfolgung im Netz stetig weiterentwickelt. Doch während sie Websitebetreibern und Werbedienstleistern wertvolle Informationen liefert, wirft sie auch Fragen hinsichtlich des Privatsphäre- und Datenschutzes auf. Das Sammeln von persönlichen Daten und deren anschließende Verwendung ruft bei vielen Menschen Besorgnis hervor. Die Gesetzgeber reagieren darauf mit immer strengeren Datenschutzgesetzen, die das Aggregieren, Verarbeiten und Speichern von personenbezogenen Daten in der Webanalyse einschränken. Viele Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, ihre Tracking-Infrastruktur zu überdenken und an die Vorgaben anzupassen. Spätestens mit der bevorstehenden Abschaffung der sogenannten Third-Party-Cookies sind Websitebetreiber gezwungen, aktiv zu werden. Diese Arbeit zielt darauf ab, Tracking-Technologien und -Strategien hinsichtlich ihrer Zukunftssicherheit zu analysieren, um einen Kompromiss zwischen den Interessen der Gesetzgebung und den Anbietern sowie Nutzern von Tracking-Tools zu finden.:Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen
2.1 Geschichte des Datenschutzrechts
2.2 Die DSGVO: Auswirkungen und Grundsätze
2.3 Rechtliche Einordnung von Tracking-Technologien
3. Grundlagen des Webtrackings
3.1 Cookies
3.1.1 Funktionsweise
3.1.2 Unterscheidung nach Lebensdauer
3.1.3 Unterscheidung nach Quelle
3.1.4 Unterscheidung nach Nutzungsart
3.1.5 Third-Party-Cookies in der Kritik
3.2 Tracking-Pixel
3.3 Device Fingerprinting
3.4 Datenqualität in der Krise
4. Tracking-Strategien in der Praxis
4.1 CNAME-Cloaking
4.1.1 Implementierung
4.1.2 Risiken
4.1.3 Datenschutzrechtliche Einordnung
4.2 Server Side Tracking
4.2.1 Tagging mit dem Google Tag Manager
4.2.2 Risiken
4.2.3 Datenschutzrechtliche Einordnung
4.3 Shynet
4.3.1 Implementierung und Quellcode-Analyse
4.3.2 Risiken
4.3.3 Datenschutzrechtliche Einordnung
5. Status Quo und Ausblick
5.1 Google Consent Mode v2
5.2 Browseranbieter
5.3 Cookie Pledge
5.4 E-Privacy-Verordnung
6. Fazit
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Eigenständigkeitserklärun
Verdrucken von Nanocellulosefasern in konventionellen direkten Druckverfahren auf Karton und anschließendes Prägen von Kapillarstrukturen mit Hilfe von 3D-gedruckten Prägeformen
Die vorliegende Arbeit ist eine Untersuchung, inwieweit die Herstellung eines kartonbasierter POCT mit Kapillaren zum Transport von Flüssigkeiten mit Hilfe von Nanocellulose und additiv gefertigten Prägewerkzeugen möglich ist. Die Nanocellulose wurde von RISE aus Schweden zur Verfügung gestellt. Rheologische Untersuchungen ergaben, dass diese mit Hilfe eines Bingham-Modells beschrieben werden können und einer Fließgrenze unterliegen.
Die Nanocellulose wurde mit Hilfe der konventionellen direkten Druckverfahren Flexo-, Tief- und Siebdruck auf verschiedene Kartonsorten aufgetragen. Der Flexo- und Tiefdruck erwies sich aufgrund einer Saffman-Taylor-Instabilität als ungeeignet zur Erzeugung von homogenen Schichten. Verschiedene Untersuchungen zeigten, dass mit Hilfe des Siebdrucks unter Verwendung eines Siebs mit sehr hoher Nassfarbschichtdicke die besten Ergebnisse erzielt werden konnten.
Die Nutzung von offenen Kapillaren in POCT erfordert einen möglichst geringen Kontaktwinkel. Durch das Applizieren von Nanocellulose konnte sowohl der Kontaktwinkel des Kartons auf einen geeigneten Wert reduziert werden als auch das Penetrationsverhalten insofern verändert werden, dass die Penetration einer aufgetragenen Flüssigkeit zunächst in der Nanocellulose stattfindet. Die Penetration in den Karton selbst wurde durch die Nanocellulose stark verzögert. Die Funktionalität von offenen Kapillaren konnte im Rahmen dieser Arbeit aufgrund von mangelnder Herstellgenauigkeit der additiven Fertigung und begrenzter Kartonauswahl nicht erreicht werden. Allerdings konnten mit Hilfe einer Folienkaschierung funktionelle geschlossene Kapillaren erzeugt werden, welche einen Flüssigkeitstransport durch Kapillarkräfte über eine Distanz von 25 mm ohne Penetration in den Karton ermöglichen. Dies zeigt, dass die Herstellung und Nutzung von kartonbasierten POCT theoretisch möglich ist.:Abbildungsverzeichnis X
Tabellenverzeichnis XIV
Abkürzungsverzeichnis XV
Symbolverzeichnis XVI
1 Einleitung 19
2 Ziele 23
3 Theoretische Grundlagen 25
3.1 Nanomaterial 25
3.2 Cellulose 26
3.3 Nanocellulose 27
3.3.1 Cellulose Nanofibrillen (CNF) 28
3.3.2 Cellulose Nanokristalle (CNC) 30
3.3.3 Carboxymethyl-Cellulose (CMC) 31
3.4 Rheologie 31
3.4.1 Eigenschaften von Suspensionen mit Nanopartikeln 32
3.4.2 Bingham-Fluide 32
3.5 Druckverfahren 34
3.5.1 Siebdruck 34
3.5.2 Tiefdruck 36
3.5.3 Flexodruck 37
3.6 Prägen 38
3.7 Microfluidic Devices und Kapillaren 39
3.7.1 Geschlossene Kapillaren 40
3.7.2 Offene Kapillaren 41
3.8 Ultraschallmessung des Penetrationsverhaltens 42
4 Materialien 45
4.1 Nanocellulose 45
4.2 Druckformen 45
4.3 Bedruckstoff 46
5 Rheologische Untersuchungen der Nanocellulose 49
5.1 Vorgehensweise 49
5.1.1 Viskositätsmessung 49
5.1.2 Erfassung der Strukturerholung 50
5.2 Ergebnisse 50
5.2.1 Viskosität 50
5.2.2 Strukturerholung 52
5.2.3 Vergleich mit konventionellen Druckverfahren 53
6 Explorative Studie 55
6.1 Druckversuche 55
6.1.1 Siebdruck 55
6.1.2 Flexo- und Tiefdruck 56
6.2 Vorgehensweise der Auswertung 57
6.3 Ergebnisse und Diskussion der Druckversuche 59
6.3.1 Visuelle Homogenität der Oberfläche 59
6.3.2 Einfluss auf Bedruckstoff 62
6.3.3 Rauheit 63
6.3.4 Kontaktwinkel 65
6.3.5 Wasserfestigkeit 66
6.3.6 Penetrationsverhalten 66
6.4 Prägewerkzeuge und -versuche 73
6.5 Ergebnisse und Diskussion der Prägeversuche 76
6.6 Erkenntnisse der explorativen Studie 79
7 Weiterentwickelte Studie 81
7.1 Vorgehensweise 81
7.2 Ergebnisse 82
7.2.1 Siebdruck 83
7.2.2 Vollprägung 85
7.2.3 Reliefprägung 90
7.3 Erkenntnisse der weiterentwickelten Studie 91
7.4 Empfehlungen für weitere Studien 93
8 Zusammenfassung und Ausblick 95
Literaturverzeichnis XCVII
AnhängeThe present work is an investigation into the potential of fabricating a cardboard-based POCT with capillaries for transporting fluids using nanocellulose and additive manufactured embossing tools. The nanocellulose was provided by RISE from Sweden. Rheological studies showed that they can be described using a Bingham model and are subject to a yield point.
The nanocellulose was applied to various types of cardboard using the conventional direct printing processes of flexographic, gravure and screen printing. Flexo and gravure printing proved unsuitable for producing homogeneous layers due to a Saffman-Taylor instability. Various investigations showed that screen printing using a screen with a very high wet ink film thickness produced the best results.
The use of open capillaries in POCT requires the lowest possible contact angle. By applying nanocellulose, it was possible to reduce the contact angle of the cardboard to a suitable value and to change the penetration behavior in that the penetration of an applied liquid first takes place in the nanocellulose. Penetration into the cardboard itself was greatly delayed by the nanocellulose. The functionality of open capillaries could not be achieved in this work due to lack of manufacturing accuracy of additive manufacturing and limited cardboard selection. However, functional closed capillaries could be created using film lamination, allowing fluid transport by capillary forces over a distance of 25 mm without penetration into the cardboard. This shows that the production and use of cardboard-based POCT is theoretically possible.:Abbildungsverzeichnis X
Tabellenverzeichnis XIV
Abkürzungsverzeichnis XV
Symbolverzeichnis XVI
1 Einleitung 19
2 Ziele 23
3 Theoretische Grundlagen 25
3.1 Nanomaterial 25
3.2 Cellulose 26
3.3 Nanocellulose 27
3.3.1 Cellulose Nanofibrillen (CNF) 28
3.3.2 Cellulose Nanokristalle (CNC) 30
3.3.3 Carboxymethyl-Cellulose (CMC) 31
3.4 Rheologie 31
3.4.1 Eigenschaften von Suspensionen mit Nanopartikeln 32
3.4.2 Bingham-Fluide 32
3.5 Druckverfahren 34
3.5.1 Siebdruck 34
3.5.2 Tiefdruck 36
3.5.3 Flexodruck 37
3.6 Prägen 38
3.7 Microfluidic Devices und Kapillaren 39
3.7.1 Geschlossene Kapillaren 40
3.7.2 Offene Kapillaren 41
3.8 Ultraschallmessung des Penetrationsverhaltens 42
4 Materialien 45
4.1 Nanocellulose 45
4.2 Druckformen 45
4.3 Bedruckstoff 46
5 Rheologische Untersuchungen der Nanocellulose 49
5.1 Vorgehensweise 49
5.1.1 Viskositätsmessung 49
5.1.2 Erfassung der Strukturerholung 50
5.2 Ergebnisse 50
5.2.1 Viskosität 50
5.2.2 Strukturerholung 52
5.2.3 Vergleich mit konventionellen Druckverfahren 53
6 Explorative Studie 55
6.1 Druckversuche 55
6.1.1 Siebdruck 55
6.1.2 Flexo- und Tiefdruck 56
6.2 Vorgehensweise der Auswertung 57
6.3 Ergebnisse und Diskussion der Druckversuche 59
6.3.1 Visuelle Homogenität der Oberfläche 59
6.3.2 Einfluss auf Bedruckstoff 62
6.3.3 Rauheit 63
6.3.4 Kontaktwinkel 65
6.3.5 Wasserfestigkeit 66
6.3.6 Penetrationsverhalten 66
6.4 Prägewerkzeuge und -versuche 73
6.5 Ergebnisse und Diskussion der Prägeversuche 76
6.6 Erkenntnisse der explorativen Studie 79
7 Weiterentwickelte Studie 81
7.1 Vorgehensweise 81
7.2 Ergebnisse 82
7.2.1 Siebdruck 83
7.2.2 Vollprägung 85
7.2.3 Reliefprägung 90
7.3 Erkenntnisse der weiterentwickelten Studie 91
7.4 Empfehlungen für weitere Studien 93
8 Zusammenfassung und Ausblick 95
Literaturverzeichnis XCVII
Anhäng
Sichtbarkeit von historischen Beständen im Besitz von Öffentlichen Bibliotheken
Wird der Terminus Öffentliche Bibliothek diskutiert, dann werden diese mit der Versorgung der Bevölkerung für die schulische, politische, und berufliche Fort- und Ausbildung in Verbindung gebracht, zusätzlich bieten sie ein breites Spektrum an Medien für die Freizeitgestaltung. Angenommen wird dabei, dass Öffentliche Bibliotheken ebenso wie wissenschaftliche Bibliotheken im Besitz von Altbeständen sein können. Die Forschungs- und Literaturgrundlage zu Altbeständen in Öffentlichen Bibliotheken ist minimal, unabhängig davon, ob es um die Erschließung oder die Vermittlung solcher Bestände geht. Um das Bewusstsein für diesen Bestand zu stärken und Altbestände in Öffentlichen Bibliotheken sichtbar zu machen, bedarf es der Öffentlichkeitsarbeit. Die vorliegende Masterarbeit erörtert die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit, die in Stadtbibliotheken angewandt werden können. Zunächst werden die Begriffe Altbestand, Öffentliche Bibliotheken und Öffentlichkeitsarbeit erläutert und anschließend ihrer Vor- und Nachteile, die Zielgruppen für die Altbestände in den Stadtbüchereien und die möglichen PR-Methoden, die für die Sichtbarmachung der historischen Bestände eingesetzt werden können.
Das Ziel der Arbeit ist es, Erkenntnisse über die Öffentlichkeitsarbeit in Öffentlichen Bibliotheken zu gewinnen und ihre Ansätze auf die Wirksamkeit zu überprüfen. Hierfür wurden mittels Experteninterviews die Altbestandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter von jeweils drei Groß- und Mittelstadtbibliotheken in Sachsen befragt. Anschließend wurden die Ergebnisse nach den Aspekten Leitbild, Ziele der Öffentlichkeitsarbeit, Ressourcen, Stand der Digitalisierung, der Erschließung und des digitalen Nachweises, PR-Maßnahmen und Kooperationen verglichen und diskutiert. Ergänzt wurde dies durch Empfehlungen für die Praxis.:Abkürzungsverzeichnis 5
Abbildungsverzeichnis 6
1. Einleitung 7
2. Theoretische Grundlagen 11
2.1 Altbestand 11
2.2 Öffentliche Bibliotheken 15
2.2.1 Definition der öffentlichen Bibliothek 16
2.2.2 Abgrenzung zu wissenschaftlichen Stadtbibliotheken 17
2.2.3 Öffentliche Bibliotheken mit Altbestand 17
2.3 Öffentlichkeitsarbeit für Altbestände 21
2.3.1 Definition von Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung 21
2.3.2 Chancen und Vorteile 25
2.3.3 Risiken und Nachteile 28
2.3.4 Zielgruppen 30
2.3.5 Methoden 34
3. Forschungsstand 53
3.1 Vorgehen bei der Auswahl und Auswertung der Studien 53
3.2 Zugrundeliegende Forschungsergebnisse aus der Praxis 54
3.3 Forschungslücken 56
4. Forschungsdesign 57
4.1 Detailfragen und Hypothesen 57
4.2 Auswahl und Begründung der Methodik 58
4.3 Darstellung des Hilfsmittels 59
4.4 Datenbasis, Vorgehen bei der Datenerhebung und Datenanalyse 60
5. Ergebnisse der Analyse 62
5.1 Praxisbeispiele für Öffentlichkeitsarbeit für historische Bestände in sächsischen Öffentlichen Bibliotheken 62
5.1.1 Stadtbibliothek Bautzen 62
5.1.2 Städtische Bibliotheken Dresden 67
5.1.3 Leipziger Städtische Bibliotheken und Musikbibliothek 69
5.1.4 Vogtlandbibliothek (Plauen) 76
5.1.5 Christian-Weise-Bibliothek (Zittau) 79
5.1.6 Stadtbibliothek Chemnitz 84
5.2 Vergleich und Bewertung der Praxisansätze 89
5.2.1 Altbestand als Teil des Leitbildes 89
5.2.2 Ziele der Öffentlichkeitsarbeit 90
5.2.3 Zielgruppen von Altbeständen in öffentlichen Bibliotheken 91
5.2.4 Ressourcen für die Abteilungen Historische Bestände und Öffentlichkeitsarbeit 93
5.2.5 Stand der Digitalisierung 94
5.2.6 Nachweis- und Erschließungssituation 95
5.2.7 Methoden der Öffentlichkeitsarbeit 97
5.2.8 Kooperationen 105
5.3 Diskussion 111
5.4 Methodenkritik und kritische Würdigung 114
5.5 Forschungsbedarf 115
6. Fazit 117
6.1 Zusammenfassung 117
6.2 Schlussfolgerungen 118
6.3 Ausblick 120
7. Quellenverzeichnis 122
7.1 Literatur 122
7.2 Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa 133
7.3 Bilder 13