Informationspraxis
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Dynamisch, flexibel, fluid: Neue Aufstellungskonzepte und die Bedeutung virtueller Wissensräume
In der vorliegenden Studie wurde anhand von qualitativen Inhaltsanalysen der Sachstand von fluiden Aufstellungskonzepten ermittelt. Ziel war es, Hinweise auf zu beachtende Aspekte, Auswirkungen und offene Fragen bei der Umsetzung eines fluiden Aufstellungskonzeptes an einer Universitätsbibliothek zu erhalten
Erfahrungen bei der Organisation und Durchführung des KIM Workshops 2020 als Online-Veranstaltung
Am 4./5. Mai 2020 fand der 10. KIM Workshop statt. Durch die COVID-19-Pandemie konnte die Veranstaltung nicht wie gewohnt in Mannheim abgehalten werden, sondern wurde kurzerhand in eine Online-Veranstaltung umgewandelt. Im Folgenden möchten wir auf einige organisatorische Punkte dieser Online-Veranstaltung eingehen und unsere Erfahrungen dabei für andere Online-Veranstalter teilen. Zudem haben wir gegen Ende des Online-Workshops auch einige Fragen an die TeilnehmerInnen gestellt, welche hier zusammen mit den Antworten integriert werden
Peer-Review im Rampenlicht: Ein prominentes Fallbeispiel
Durch die Coronavirus-Pandemie im Jahr 2020 sind nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch deren Begutachtungen in das öffentliche Rampenlicht gerückt. Insbesondere das Preprint der Arbeitsgruppe um Christian Drosten und die öffentlichen Gutachten dazu haben viel Aufmerksamkeit erhalten. Dieses spezielle Open Peer-Review-Verfahren wird analysiert, um in der Diskussion um die Zukunft interner Wissenschaftskommunikation als praktisches Fallbeispiel zu dienen. Es zeigt sich, dass ein solches Verfahren auch völlig frei von einer sammelnden oder koordinierenden Stelle erfolgreich und bereichernd ablaufen kann. Nichtsdestotrotz müssen solche Prozesse künftig zumindest infrastrukturell besser organisiert sein
Die transcript OPEN Library Politikwissenschaften: Ein Modell für Open-Access-eBooks in den Geistes- & Sozialwissenschaften
Das strategische Ziel des Projektes „Nationaler Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE“ ist es, Voraussetzungen für eine großflächige Open-Access-Transformation zu schaffen. In enger Zusammenarbeit mit dem transcript Verlag wurde durch den Kontaktpunkt daher ein Geschäftsmodell entwickelt, das den Transformationsprozess von eBooks in den Geistes- und Sozialwissenschaften unterstützt und sowohl für Verlage als auch für Bibliotheken gleichermaßen tragbar, transparent und ökonomisch nachhaltig sein soll. Das Modell ist in erster Linie für landessprachliche Forschungsmonographien und Sammelwerke konzipiert. Der Beitrag beschreibt die Entwicklung und die Anwendung des Modells auf die Frontlist der Fachdisziplin Politikwissenschaft des transcript Verlages im Jahr 2019 und die Reaktion der Open-Access-Community darauf und nimmt kurzen Bezug auf die erfolgreiche Wiederholung des Modells für die Frontlist des Verlages im Jahr 2020
#Nearby. Landeskunde und Citizen Science mit Pandemie im Frühjahr 2020
‘Nearby‘ ist eine Reaktion auf die Corona-Pandemie, beides wird uns weiter prägen. Und: Nearby heißt eine Wikidata-Abfrage. Dieser Beitrag skizziert wie der Begriff nearby für Entwicklungen im Homeoffice nutzbar gemacht wurde.
‘Nearby’ kann als Grundlage dienen für digitale Methoden in Projekten der Heimatforschung und Landeskunde mit und ohne GLAM-Institutionen, insbesondere für bürgerwissenschaftliche Forschungsfragen und -projekte mit offenen Daten.
Deutlicher wurden durch die Ausgangsbeschränkungen die Potentiale von Ansätzen im Sinne der Digital Humanities in Verbindung mit Wissenschaftskommunikation, digitaler Open Data- und Kommunikationsmethoden für den Hausgebrauch
Bericht vom 4. VIVO-Workshop 2019
Beim 4. VIVO-Workshop 2019 an der Technischen Informationsbibliothek (TIB) wurde über das Open-Source-Forschungsinformationssystem VIVO und dessen Anwendung in verschiedenen Institutionen berichtet und diskutiert. Dabei wurden einerseits technische Lösungen vorgestellt, andererseits über Konzepte wie Profilhoheit diskutiert. Der Workshop beinhaltete eine interaktive Session, in der verschiedene Themen aus der Community diskutiert und weiterentwickelt wurden
Das #vBIB20-Experiment: spontan, agil und virtuell
Nach Absage des 109. Deutschen Bibliothekartags in Hannover fand als kurzfristig geplante Alternative vom 26.-28. Mai 2020 die #vBIB20 statt, welche als Webkonferenz durchgeführt wurde. Der Artikel beleuchtet kurz aus Sicht der Organisation (TIB Hannover, Berufsverband Information Bibliothek BIB) die Herausforderungen und Erfahrungen in der Umsetzung der reinen Online-Tagung, welche in der deutschsprachigen bibliothekarischen Fachcommunity in dieser Größenordnung noch ohne Beispiel war.
After the cancellation of the 109th German Librarians' Day in Hannover, the #vBIB20 took place from 26-28 May 2020 as an alternative planned at short notice, which was conducted as a web conference. The article briefly examines from the point of view of the organisation (TIB Hannover, Association of Information and Library Professionals BIB) the challenges and experiences in the implementation of the pure online conference, which was unprecedented in the German-speaking library community on this scale
Moderationsleitfaden: Tipps zur Gestaltung von Vortragsmoderationen
In Anlehnung an die positiven Erfahrungen auf den Open-Access-Tagen 2019 wird hier der für die Gestaltung der Sessions verwendete Moderationsleitfaden zur Nachnutzung vorgestellt
Krise als Herausforderung und Entwicklungschance: Reaktionen der Staatsbibliothek zu Berlin auf die COVID-19-Pandemie
Auch die Staatsbibliothek zu Berlin stellt die COVID-19-Pandemie vor beträchtliche Herausforderungen. Zugleich aber setzt der Handlungsdruck, nach Schließung ihrer Häuser für den Publikumsverkehr zentrale Informations- und Serviceangebote aufrechtzuerhalten, Vernetzungs- und Flexibilisierungsdynamiken in Gang, die zu einer Beschleunigung bereits eingeleiteter institutioneller Transformationsprozesse führen. Die in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen in ihren Auswirkungen vor allem auf die Organisationskultur der Staatsbibliothek zu Berlin darzustellen, ist Absicht dieses Beitrags
Auf dem Weg zur Open Access Transformation: Eine datenbasierte Analyse des DFG-Förderprogramms „Open Access Publizieren“
Seit 2010 stellt das DFG-Programm „Open Access Publizieren“ ein zentrales Instrument zur institutionellen Förderung von Open Access-Publikationen an deutschen Universitäten dar. Im Zuge einer DFG-Programmevaluation hat die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich eine Datenanalyse erstellt, die den Publikationsoutput der geförderten Universitäten in den Jahren 2011-2017 beleuchtet. Die Ergebnisse der Studie führen unter anderem zu folgenden Erkenntnissen:
Das DFG-Programm hat sich als strukturbildend für die geförderten Universitäten erwiesen, die so über einen an der Universitätsbibliothek angesiedelten Publikationsfonds verfügen.
Das Open Access-Publizieren ist Trend an deutschen Hochschulen, wie die Verzehnfachung der Gold Open Access-Quote an den geförderten und nicht geförderten Universitäten zwischen 2006 und 2017 zeigt.
Von einer vollständigen Open Access-Transformation ist das deutsche universitäre Publikationssystem noch weit entfernt, da der Anteil der Closed Access-Publikationen wenig zurückgegangen und die absolute Anzahl der Closed Access-Publikationen sogar gestiegen ist.
Bis auf wenige Ausnahmen steigt die Höhe der APCs bei den betrachteten Verlagen deutlich und übersteigt im Mittel die Preissteigerungsraten bei Subskriptionszeitschriften.
Was geförderte Einrichtungen und Fördergeber bei künftigen Monitoring-Verfahren beachten sollten, zeigen Handlungsempfehlungen am Ende des Beitrags