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    Was macht erfolgreiche Bibliothekspolitik aus? Ein Seminarbericht

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    oai:journals.ub.uni-heidelberg.de:article/16488Im Rahmen eines Seminars an der HTW Chur wurden Möglichkeiten und Grenzen von Bibliothekspolitik in der Schweiz erläutert. Ausgehend von wenigen Fällen, bei denen es zu Protesten oder anderen Aktivitäten gekommen ist, wurden Akteurinnen und Akteure und ihr Einfluss untersucht, mögliche politische Instrumente analysiert und diskutiert, wie sich Bibliotheken aktiv beteiligen können. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass Netzwerke in die Gesellschaft und die Politik von grosser Bedeutung sind. Im Falle eines Konflikts (Budgetkürzung, geplante Schliessung etc.) kann sich dieses Netzwerk mit Hilfe der geeigneten politischen Instrumente für die Bibliothek einsetzen. Die Mobilisierung der Bevölkerung, die in den untersuchten Fällen klar auf der Seite der Bibliotheksanliegen war, ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor

    Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek

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    Sechs Jahre sind vergangen seit Deutschland am 24. Februar 2009 die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (BRK), die die volle Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft als Menschenrecht festschreibt, ratifizierte. Bereits seit 2002 gibt es in Deutschland ein Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), den barrierefreien Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien regelt die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV). Aus Sicht des Gesetzgebers sind die Rahmenbedingungen gegeben, Barrierefreiheit gehört inzwischen zum gängigen Vokabular im öffentlichen und teils auch privatwirtschaftlichen Bereich. Längst möchte man meinen, es sei ein alter Hut, Barrierefreiheit als Kernanliegen zu thematisieren oder gar einzufordern.Dies betrifft auch den rasant wachsenden Bereich digitaler Medien, der Wissen und Bildung für jedermann verfügbar macht - oder machen sollte. Vor diesem Hintergrund stellen sich die Autoren der Frage, inwieweit Barrierefreiheit in den digitalen Angeboten wissenschaftlicher und öffentlicher Bibliotheken in Deutschland angekommen ist; ob diese Angebote tatsächlich von allen genutzt werden können. Ausgehend von rechtlichen Grundlagen und Normen werden Formate und Standards für barrierefreie Netzpublikationen an Beispielen diskutiert. Im Fokus stehen einerseits Werkzeuge zum Suchen und Finden digitaler Information (Kataloge und Rechercheoberflächen), andererseits Ausgabeformate digitaler Dokumente (wie XML, PDF, EPUB oder TEI). Den Abschluss bilden Empfehlungen für (Digitale) Bibliotheken und deren Verbände, um Barrierefreiheit künftig zur Routine zu machen.Das Fazit: Barrierefreiheit muss gewollt, geplant und sinnvoll umgesetzt werden. Technische Komponenten sind ein wichtiger, doch meist erst der zweite Schritt

    Editorial - Willkommen zur ersten Ausgabe der Informationspraxis!

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    Hinweis: die Ausgabe wird mit zwei Kurzbeiträgen eröffnet. Drei Fachartikel durchlaufen zuerst noch den Open Peer Review-Prozess und sind erst als Preprint veröffentlicht. Die erste Ausgabe wird dann per 31.3.2015 abgeschlossen und als Ganzes publiziert.Die Preprints finden Sie hier: http://informationspraxis.de/zeitschrift-informationspraxis/

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