Informationspraxis
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Die nächste Pandemie kommt bestimmt: Literaturbericht zu Möglichkeiten der Katastrophenplanung für Öffentliche Bibliotheken
Zusammenfassung
Offenbar waren Öffentliche Bibliotheken im DACH-Raum nicht auf eine Katastrophen wie die COVID-19 Pandemie vorbereitet. Zu vermuten ist, dass dies auch für andere mögliche Katastrophen gelten wird. Dabei sollte eine Vorbereitung auf solche Ereignisse zum professionellen bibliothekarischen Handeln gehören. Zumeist auf der Erfahrung anderer Katastrophen basierend existiert eine ganze Breite von Literatur zu Möglichkeiten solcher Planung, die auch für Öffentliche Bibliotheken relevant ist. Dieser Artikel gibt eine Übersicht zu dieser Literatur der letzten 20 Jahre.
Schlüsselwörter
Katastrophen, Krisen, Katastrophenplan, Öffentliche Bibliothek, Literaturbericht
Abstract
Apparently public libraries in the German speaking countries were not prepared for a catastrophe like the COVID-19 pandemic. It can be assumed that this will also apply to other possible disasters. Preparation for such events should be part of professional work of libraries. Mostly based on the experience of other catastrophes, there is a wide range of literature on the possibilities of such planning, which could also be utilised by public libraries. This article provides an overview of this literature over the last 20 years.
Keywords
Disaster, Crisis, Disaster Planning, Public Library, Literature Revie
Ein Ontologie-Entwurf für die Klassifikation von historischen Wasserzeichen
Die Klassifikation von historischen Wasserzeichen spielt sowohl für die kodikologische Forschung als auch für Bibliotheken und Archive als datenverwaltende Institutionen eine zentrale Rolle. Die existierenden Wasserzeichen-Datenbanken arbeiten mit hierarchischen Klassifikationssystematiken, die der Komplexität des historischen Materials oft nicht gerecht werden. Aus diesem Grund wird im vorliegenden Beitrag ein Entwurf einer Wasserzeichenklassifikation in der flexibleren Form der Ontologie präsentiert. Dieser erlaubt nicht nur eine differenziertere Erfassung von und Suche nach Wasserzeichen, sondern kann perspektivisch auch in andere Portale integriert und für Digital Humanities-Forschungsszenarien nachgenutzt werden. The classification of historical watermarks is an important issue for codicological research as well as for libraries and archives providing the data. The existing watermark databases work with hierarchical classification systems, which often do not meet the complexity of the historical material. For this reason, this contribution presents a draft of an ontology, which is a more flexible classification system that allows for modelling and searching the data in a more differentiated way. Furthermore, the ontology can be integrated into other portals and be reused by other digital humanities‘ research projects
Bericht vom 3. VIVO-Workshop 2018
Beim 3. VIVO-Workshop 2018 an der Technischen Informationsbibliothek (TIB) standen Fort- und Weiterbildung und der Austausch über konkrete VIVO-Projekte im Fokus. An zwei Tagen kamen insgesamt fast 60 deutsche und internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um über technische Anpassungen und Weiterentwicklungen am Forschungsinformationssystem VIVO an einzelnen Einrichtungen zu sprechen. Doch auch Forschungsinformationssysteme generell betreffende Fragen wie z. B. Forschungsberichterstattung und rechtliche Aspekte wurden diskutiert. Als eine besondere Herausforderung stellte sich in der Abschlussdiskussion die Qualifizierung des für den Umgang mit Forschungsinformationen benötigten Personals
Austauschen. Kooperieren. Vernetzen. – Der Fachtag Medienkompetenzrahmen NRW in der Stadtbücherei Ibbenbüren
Der Medienkompetenzrahmen NRW definiert verbindliche Grundlagen für die Medienkonzeptentwicklung für Schülerinnen und Schüler in Nordrhein Westfalen. Für die Umsetzung des Medienkompetenzrahmens sind Kooperationen mit Bibliotheken als Bildungspartner in den Kommunen vor Ort vorgesehen. Der von der Stadtbücherei Ibbenbüren veranstaltete Fachtag zum Medienkompetenzrahmen brachte Akteure aus Bildung, Politik und Bibliothek zusammen, die über Formen und Ausgestaltung von Kooperationen zur erfolgreichen Umsetzung des Medienkompetenzrahmens NRW diskutierten
Linked Data in der iDAI.world: Am Beispiel des Projekts „Gelehrte, Ausgräber und Kunsthändler: Die Korrespondenz des Instituto di Corrispondenza Archeologica als Wissensquelle und Netzwerkindikator“ am Deutschen Archäologischen Institut
Anhand des DFG-Projektes "Gelehrte, Ausgräber und Kunsthändler: Die Korrespondenz des Instituto di Corrispondenza Archeologica als Wissensquelle und Netzwerkindikator" diskutiert der Beitrag Aspekte von Linked Data in den Infrastrukturen der iDAI.world und darüber hinaus. Die Dokumentbasis bilden die sogenannten Gelehrtenbriefe aus den Archiven des DAI Rom und der Zentrale in Berlin, die im Rahmen des Projekts erfasst, digitalisiert und weiterverarbeitet werden. Die Autographe sind zum einen einzigartige Quellen archäologischen und fachhistorischen Wissens, zum anderen zeugen sie von einem dichten Netzwerk, das sich um das Institut Archäologischer Korrespondenz im Laufe des 19. Jahrhunderts gebildet hatte.
Im Fokus des Beitrags stehen neben Themen wie Metadaten- und Normdatengenerierung auch die Publikation der Briefe als Linked Data, die inhaltliche Aufarbeitung mittels Methoden des Text-Mining sowie der Netzwerkvisualisierung
Problematische Aspekte bibliometrie-basierter Forschungsevaluierung
Bibliometrie dient oftmals als Grundlage für die Beurteilung wissenschaftlicher Leistung. Dazu werden verschiedene Metriken und Indikatoren verwendet, die zur Vermessung von Publikationen oder des Outputs von Forschenden gedacht sind. Die Eignung der verwendeten Kennzahlen ist strittig. Oft ist es klar, dass sie völlig ungeeignet sind. Dennoch dienen sie nach wie vor als Grundlage, um über die Karrieren von Forschenden und somit über ihre individuelle Zukunft, aber auch die Zusammensetzung der Akteure in der Wissenschaftslandschaft zu entscheiden. Dies führt zu verschiedenen ethischen und auch ökonomischen Problemen. Initiativen wie die San Francisco Declaration of Research Assessment (DORA) versuchen, diesen Fehlentwicklungen entgegen zu wirken
Die Sichtbarmachung des Sichtbaren: Digitalisierung und textuelle Materialitätsforschung
Der programmatische Impuls der textuellen Materialitätsforschung, den Dualismus von Trägersubstanz und semiotischer Ebene schrifttragender Artefakte zu überwinden, stellt gerade Bibliotheken vor die Herausforderung, ihre Digitalisierungsaktivitäten perspektivisch in der Objektdimension weiterzuentwickeln. Ungeachtet der dadurch nochmals gesteigerten Komplexität, wirbt dieser Beitrag dafür, bei der Erschließung des ohnehin herausfordernden Zukunftsfelds der 3D-Digitalisierung von kodexförmigen wie nicht-kodexförmigen Schriftzeugnissen auch deren Interaktionsmaterialität zu berücksichtigen
lobid-gnd – Eine Schnittstelle zur Gemeinsamen Normdatei für Mensch und Maschine
Mit lobid-gnd bietet das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) eine Schnittstelle zur Gemeinsamen Normdatei (GND) für Mensch und Maschine an. In diesem Beitrag werden detailliert die Nutzungsmöglichkeiten von lobid-gnd beleuchtet. Vorgestellt werden die graphische Nutzeroberfläche, Möglichkeiten komplexer Abfragen gegen die Web-API und die Integration in OpenRefine. Darüber hinaus beschreiben wir den Prozess der Datengenerierung auf Basis des Linked-Data-Angebots der Deutschen Nationalbibliothek (DNB)
Smash the Paywalls: Workflows und Werkzeuge für den grünen Weg des Open Access
Der Beitrag diskutiert Bedeutung, praktisches Potenzial und konkrete Herausforderungen von bibliothekarischen Serviceangeboten für den grünen Weg des Open Access. Er adressiert Einrichtungen, die einen Zweitveröffentlichungsservice auf- bzw. ausbauen wollen und präsentiert mögliche Workflows und Werkzeuge. Im Fokus stehen Möglichkeiten der Gewinnung von Autor*innen und der Akquise von Publikationsdaten, rechtliche Grundlagen für Zweitveröffentlichungen sowie die einzelnen Schritte hin zu einer Zweitveröffentlichung. Zudem werden Hinweise für die Automatisierung von einzelnen Prozessen gegeben. Dem Beitrag angehängt sind vier Checklisten, die im Alltag herangezogen werden können
Instant-Messenger Bots als alternative Suchoberfläche
Instant Messenger sind fixer Bestandteil in der alltäglichen Kommunikation über unsere Smartphones. Im bibliothekarischen Informationsdienst finden solche Medien teilweise Eingang im klassischen Auskunftsdienst, doch bieten diese Services durch API-Programmierung die Möglichkeit, sie als alternative Suchoberfläche mit integriertem Volltextservice zu nutzen. Der hier präsentierte Telegram-Bot erlaubt die Recherche und Speicherung von Open Access Artikeln über die REST-API von openaccessbutton.org