Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Sachbericht zum Verwendungsnachweis/Gesamtausgabennachweis
Die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel und die Verbesserung der Ressourceneffizienz moderner Kulturpflan-zen, um den ökologischen Fußabdruck der modernen Landwirtschaft zu minimieren, sind zwei der zukünftigen Herausforderungen, selbst in Ländern mit fortschrittlichen Agrarsektoren wie Japan und Deutsch-land. Bei beiden Herausforderungen werden die Eigenschaften der Wurzeln und der Rhizosphäre eine wichtige Rolle spielen, da die effizi-ente Aufnahme von Nährstoffen und Wasser im Mittelpunkt des Prob-lems steht. Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass die Aufnahme von P und Wasser miteinander zusammenhängen, da die P-Verfügbarkeit in trockenen Böden abnimmt. Eigenschaften, die für die Aufrechterhaltung der Wurzelaktivität und der P-Aufnahme in einem solchen Szenario als wichtig gelten, sind die Freisetzung von P-solubilisierenden Exsudaten wie Schleim und Phosphatasen, die Inter-aktion mit P-mobilisierenden Rhizo-Mikroorganismen und die Länge der Wurzelhaare. Das Hauptziel dieses Projekts ist die Identifizierung von Wurzel- und Rhizosphärenmerkmalen, für die eine ausreichende genotypische Variation besteht, um sie in der Pflanzenzüchtung für die Entwicklung von klimaverträglichen, ressourceneffizienten Getreidesor-ten zu berücksichtigen.
In Zusammenarbeit mit dem Pflanzengenetiker Matthias Wissuwa (JIR-CAS) werden wir die Zusammensetzung des Wurzelexsudats verschie-dener Reis- und Weizenlinien untersuchen und prüfen, inwieweit die Unterschiede die P-Verfügbarkeit direkt oder indirekt durch Verände-rungen in der mikrobiellen Gemeinschaft der Rhizosphäre zugunsten von P-solubilisierenden Mikroben erhöhen (WP1). In WP2 werden wir Hypothesen bezüglich der P-Solubilisierungskapazität spezifischer Wur-zelexsudate testen, die von den im Boden gewachsenen Pflanzen ge-sammelt wurden, um festzustellen, ob spezifische Wurzelexsudate Un-terschiede in der P-Aufnahmeeffizienz bei Getreide erklären können. Diese Exsudate werden dann im WP3 verwendet, um ihr Potenzial für die Entwicklung von Screening-Methoden in der Pflanzenzucht zu tes-ten. Dieses Verfahren wird es uns schließlich ermöglichen, rhizosphäri-sche Merkmale bei der Entwicklung neuer, ressourceneffizienter Ge-treidelinien zu berücksichtigen, die gut an den Klimawandel angepasst sind
Schlussbericht Zweite Förderperiode 2018-2023
Innerhalb des Verbundvorhabens SMARTACT haben drei Zuwendungsempfänger - Universität Konstanz, TP 1,2,3,6,7 sowie
Koordination, FKZ: 01EL1820A; Universität Mannheim, TP 5, FKZ: 01EL1820B; Karlsruher Institut für Technologie, TP 4, FKZ:
01EL1820C – gemeinsam auf Basis einer eng verzahnten Forschungsagenda während zwei Förderperioden (2015-2018 und
2018-2023) den Grundstock für die Entwicklung der sog. SMARTACT Toolbox gelegt, ein innovatives Instrument der
Gesundheitsförderung im Alltag, basierend auf mobiler Technologie. Der interdisziplinäre Forschungsverbund hat Wege
aufgezeigt, wie mit dem Einsatz von Smartphones und Aktivitätssensoren das individuelle Gesundheitsverhalten langfristig
verbessert werden kann, um so zur Gesundheitsförderung und Primärprävention beizutragen.
SMARTACT vereinte die Disziplinen Gesundheitspsychologie, Biologische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie
sowie Sportwissenschaften, Informatik und Ökonomie. Zudem verfügte das Projekt über einen international und interdisziplinär
besetzten Wissenschaftlichen Beirat.
Die Ergebnisse des Projektes fanden Eingang in umfangreiche wissenschaftliche Publikationen und zeigen das Potential der
mobilen Anwendungen für die Primärprävention.
Datei-Upload durch TIBWithin the SMARTACT collaborative project, three grant recipients - University of Konstanz, SP 1,2,3,6,7 and coordination, FKZ:
01EL1820A; University of Mannheim, SP 5, FKZ: 01EL1820B; Karlsruhe Institute of Technology, SP 4, FKZ: 01EL1820C - have
jointly laid the foundation for the development of the so-called SMARTACT Toolbox on the basis of a closely interlinked research
agenda during two funding periods (2015-2018 and 2018-2023). The SMARTACT Toolbox is an innovative instrument for
promoting health in everyday life based on mobile technology. The interdisciplinary research network has shown ways in which
the use of smartphones and activity sensors can improve individual health behavior in the long term in order to contribute to health
promotion and primary prevention.
SMARTACT brought together the disciplines of health psychology, biological psychology, work and organizational psychology,
sports science, computer science and economics. The project also had an international and interdisciplinary Scientific Advisory
Board.
The results of the project have been included in numerous scientific publications and demonstrate the potential of mobile
applications for primary prevention
Abschlussbericht KACTUS II
Im Bereich der Quantensensorik sind Atomchips eine entscheidende Technologie für die Erzeugung und präzise Kontrolle von Quantengasen in einem kompakten, robusten und energieeffizienten System. Sie erzeugen starke Magnetfelder in der Nähe der atomaren Ensembles im Vakuum. Ziel dieses Projekts ist es, die Grenzen der Atomchip-Technologie zu erweitern, indem die der evaporativen Kühlung zugrunde liegenden Mechanismen mit dem KACTUS Gitter-Atomchip analysiert werden und ein Spiegel-Atomchip aus Keramiken ohne den Einsatz von Klebstoffen konstruiert wird. Dieser Chip soll eine verbesserte Ausgasrate aufweisen und Probleme von Wirbelströmen in früheren Atomchip-Designs überwinden.
Im Verlauf des Projekts wurden das magnetische Einfangen und die evaporative Kühlung im Detail mittels Simulationen und experimentellen Messungen untersucht. Der Atomchip mit Spiegeloberfläche wurde mit den Verbundpartnern aufgebaut und seine Reflektivität, sein Widerstand und sein Heizverhalten analysiert. Aus Zeitgründen konnte dieser jedoch nicht an Atomen getestet werden. Die erzielten Ergebnisse sind vielversprechend für den Einsatz in geplanten Weltraummissionen wie BECCAL und CARIOQA
Schlussbericht
Dezentralisierung, Flexibilisierung und Digitalisierung von Energiesystemen hin zu intelligenten Netzen („Smart Grids“) führen zu einer komplexen Vernetzung physikalischer und digitaler Komponenten, die miteinander interagieren und kommunizieren. Man spricht in diesem Kontext auch von cyberphysischen (cyber-physical) Energiesystemen (CPES).
Mit zunehmender Komplexität von CPES ergeben sich zahlreiche neue (oder bisher unwesentliche) potenzielle Schwachstellen und damit erhebliche Herausforderungen und neue Anforderungen im
Hinblick auf die Resilienz (Systemzuverlässigkeit) von Energiesystemen und ihren Komponenten. Diese Herausforderungen sind einerseits durch den erhöhten Grad an Vernetzung und Digitalisierung aufgrund vermehrter Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bedingt, können andererseits aber gerade durch einen zielgerichteten Einsatz moderner IKT bewältigt werden.
Resilienz ist die Fähigkeit eines Systems, Störereignisse vorherzusagen und zu detektieren, auf sie zu reagieren, indem das System in einen stabilen Betriebszustand mit verminderter Funktionalität übergeht, und Maßnahmen zu ergreifen, um zum gewünschten Betriebszustand zurückzukehren, vgl. (Lapac, Anja (Redaktion), 2021) (Mayer & Brunekreeft, 2021). Wenn Energiesysteme auf allen Netzebenen hochgradig von Digitalisierungstechnologien durchdrungen sind, kann dem Resilienzaspekt nur dann angemessen entsprochen werden, wenn eine cyberphysische Perspektive grundsätzlich bei allen Entwurfs-, Betriebs- und Analyseaspekten gewahrt wird.While in the international overall consortium the general framework of resilience for cyber-physical energy systems has been worked on very broadly, including many topics closely related to very abstract scientific contexts, Solandeo GmbH in their sub-project “Weakness analysis of Redispatch-2.0- and metering systems” has particularly focused on risk evaluation of sensor and forecast-based systems supporting market processes. Essential input data of systems for critical market processes are measurement data and forecast data, in particular also increasingly often data with regard to energy generation of renewable energy power plants in (quasi) real-time as well as with regard to extrapolation and forecast of energy generation, consumption and supply. Minimizing the influence of missing or faulty data is among the most substantial tasks of forecast service providers and metering operators. As such an market actor, Solandeo GmbH performs this tasks in their daily business for their customers. The impact of faulty data, deliberately manipulated or due to, e.g., flawed measurements and/or pre-processing or data cleaning, respectively, of inconsistent data, on subsequent systems and the robustness of existing validation and repair mechanisms against such attacks have been dealt with by Solandeo in the Resili8 project. This has yielded important insights serving towards improvements of existing systems as well as foundations and principles for risk evaluation with regard to the operation of software services in the area of critical infrastructures