Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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    6623 research outputs found

    Schlussbericht zum Vorhaben

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    Im Vorhaben wurde ein neuartiges Verfahren zur Herstellung geometrisch definierter Formkörper aus Regeneratcellulose entwickelt. Als Ausgangssysteme dienten Viskoselösungen, wie sie in der industriellen Faser- und Folienproduktion Einsatz finden. Alternativ dazu wurden Untersuchungen an Cellulosecarbamatlösungen durchgeführt. Zentrale Arbeitsschwerpunkte waren die systematische Untersuchung und Optimierung des Vergelungsprozesses sowie die Auswahl geeigneter Regenerationsregime zur Erzeugung kompakter und reproduzierbarer Werkstücke aus hochgequollener Cellulose. Dabei wurden der Einfluss verfahrenstechnischer Parameter auf Gelstruktur, Formstabilität und Schrumpfverhalten entlang der gesamten Prozesskette detailliert analysiert. Ergänzend erfolgte die strukturmechanische Charakterisierung der Formkörper, um maßgebliche Struktur-Eigenschafts-Korrelationen zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wesentliche Grundlagen für die zukünftige Entwicklung präzise formbarer, biobasierter Cellulosewerkstoffe.In this project, a novel process for producing geometrically defined shaped bodies made from regenerated cellulose was developed. Viscose and cellulose carbamate solutions, as commonly used in industrial fiber and film production, served as the starting systems. The work focused on the systematic investigation and optimization of the gelation process as well as the identification of suitable regeneration regimes to produce compact and reproducible components from highly swollen cellulose. The influence of process parameters on gel structure, dimensional stability, and shrinkage behavior along the entire process chain was analyzed in detail. In addition, the structural–mechanical properties of the shaped bodies were characterized to identify key structure–property relationships. The resulting insights provide an important foundation for future developments in precisely formable, bio-based cellulose materials

    Sachbericht zum Verwendungsnachweis

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    Das Ziel des Projekts „ProFeed - Entwicklung eines proteinreichen Futtermittelzusatzes“ war, einen hochwertigen Protein-reichen Futtermittelzusatzstoff aus Cellulose-haltigen Reststoffen der regionalen Landwirtschaft bzw. Paludikulturen zu entwickeln. Im Hinblick auf eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft sollten Bei- und Reststoffe aus der Landwirtschaft wie Stroh, Spelzen, Rapsabgang oder Schilf in Fermentationsprozessen mit dem Endosymbionten Teredinibacter als Kohlenstoffquelle dienen, um mit Hilfe der bakteriellen Stickstofffixierung, Protein-reiche mikrobielle Biomasse aufzubauen. Mit dem Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) wurden Fütterungsversuche mit Larven der schwarzen Soldatenfliege durchgeführt, wobei die bakterielle Biomasse als Proteinergänzung für die Larvenmast genutzt wurde. Im Sinne der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sollten neue Verwertungsperspektiven und potentiell ein nachhaltiges Geschäftsfeld für die regionale Landwirtschaft eröffnet werden und somit für die Bioökonomie-Region Nordost-Vorpommern die Möglichkeit geschaffen werden, neue biotechnologische Anwendungsfelder für bisher nicht genutzte nachwachsende pflanzliche Roh und Reststoffe zu entwickeln und dadurch zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der beteiligten Firmen und Forschungsinstitute beizutragen. Im Rahmen der durchgeführten Studien und Versuche konnte das Potential des bakteriellen Endosymbionten, durch Nutzung komplexer Cellulose-haltiger Substrate und Fixierung atmosphärischen Stickstoffs hochwertige bakterielle Biomasse zu erzeugen, nachgewiesen werden

    Fördermaßnahme im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung

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    Das Projekt COPPA – Open Circular-Collaboration-Platform for Sustainable Food Packaging from Plastics adressierte zentrale Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen im Lebensmittelbereich. Ziel war die Entwicklung einer offenen, digitalen Kollaborationsplattform (CCP), die einen transparenten und effizienten Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht. Das Vorhaben lief von 15.07.2022 bis 14.07.2025, wurde vom SKZ – Das Kunststoff-Zentrum geleitet und gemeinsam mit sechs Projektpartnern umgesetzt. Gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), entwickelte COPPA eine Plattform mit integriertem Digitalen Produktpass (DPP), einem CO₂-Rechner sowie einem Vertrauens- und Transparenznetzwerk auf Basis von Self-Sovereign Identities (SSI). Damit können Unternehmen den Rezyklatgehalt und die Nachhaltigkeitswirkung ihrer Verpackungen eindeutig nachweisen. Neben der technischen Umsetzung wurden Handreichungen und Transformationsstrategien für KMU erarbeitet, um eine breite Teilnahme zu ermöglichen. Mit dem Demonstrator auf Technology Readiness Level 5–6 und einer begleitenden Homepage ist COPPA ein wichtiger Schritt hin zu einer wettbewerbsfähigen, nachhaltigen Kreislaufwirtschaft

    Schlussbericht zum Verwendungsnachweis

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    Der Forschungsschwerpunkt des Standortprojekts Large Animal Models liegt auf der Testung und Weiterentwicklung neuartiger Behandlungsansätze für kardiovaskuläre Erkrankungen. In-Haus oder von DZHK Kooperationspartnern entwickelte Gen-/ Zelltherapieprodukte und engineered tissue werden in Vorbereitung ihrer Translation für die klinische Anwendung zur Untersuchung von Wirksamkeit und Verträglichkeit im Großtiermodell angewendet. In den Jahren 2019/20 sollte die Anwendung der AAV9 Vektoren als therapeutisches Werkzeug erweitert werden, mitunter zur Entwicklung innovativer Therapieansätze für hereditäre Kardiomyopathien. Zu diesem Zweck sollten verschiedene Applikationsformen, Vektordosierungen und -modifikationen getestet werden. In den Folgejahren 2021ff sollte nach eingehender Charakterisierung ausgewählter angeborener Kardiomyopathien die Genom-Editierung zur Behandlung versucht werden. Darüber hinaus sollte die regenerative Wirkung einer Zelltherapie mit kardiomyozytären Vorläuferzellen (HVP) bei genetisch bedingten und akuten Kardiomyopathien im Großtiermodell analysiert werden

    Abschlussbericht des Projektes 03EE1119D

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    Das Ziel des Projektes Durchblick-PV war es, transparente organische Photovoltaik (OPV) zu entwickeln, die zum einen gegenüber dem Stand der Technik deutlich bessere Werte für Wirkungsgrad und Transparenz erreichen (Wirkungsgrad 7% bei 60% Transmission, LUE = 4.2) und zum anderen mit skalierbaren Methoden in einem industriellen Rolle-zu-Rolle- Prozess herstellbar sein soll. Im Projekt wurden drei zentrale Ergebnisse erzielt. Das Erste betrifft die Entwicklung von ITO-Freien NIR selektiven Elektrodensystemen, die also selektiv das nahinfrarote Licht (NIR >700nm) spiegeln und sichtbares Licht (400-700nm) durchlassen. Auf kleinen Laborsolarzellen konnten damit LUEs bis 4.6 erreicht werden, obwohl ein noch deutlich im sichtbaren absorbierendes OPV Material eingesetzt wurde. In einer intensiven Zusammenarbeit mit den Partnern Uni-Freiburg und ROWO Coating konnten mehrere Systeme mit unterschiedlichem Komplexitätsgrad entwickelt, optimiert und auf den Industriellen Rolle-zu-Rolle Sputterprozess übertragen werden. Das zweite zentrale Ergebnis ist eine verbesserte PEDOT:PSS Formulierung, die in Zusammenarbeit mit Heraeus entwickelt und erfolgreich im Rolle-zu-Rolle Prozess eingesetzt werden konnte. Das Dritte zentrale Ergebnis sind transparente laserstrukturierte OPV Module, die mit skalierbaren Methoden auf Einzelträgern hergestellt wurden und derzeit die weltweit besten Werte für Transparenz, Wirkungsgrad und LUE aufweisen. In diesen Modulen wurden die vorausgegangenen gemeinsamen Entwicklungen eingesetzt und die Beschichtungs-, Strukturierungs- und Modulparameter äußerst erfolgreich optimiert. Auf Glas konnten die Ergebnisse auf Zellbasis auch für Module nahezu verlustfrei übertragen werden (8% Wirkungsgrad bei 50% Transmission, LUE > 4 auf > 200 cm²). Es wurden auch flexible Module hergestellt, die einen LUE > 3 erreichten und auch nach 1000 Biegezyklen (Durchmesser 1.5cm) unverändert blieben

    Projektbericht der Brandenburg Labs GmbH im Zuge des Projektes Multiparties, KMU Innovativ

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    Schlussbericht - angewandte nichtnukleare Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm "Innovationen für die Energiewende" - Teilprojekt 03EN6005A: Bestimmung thermochemischer Daten für die Entwicklung aussagefähiger Stoffdatenbanken von anorganischen Salzen und Salzhydraten als PCM durch experimentelle Methoden; Teilprojekt 03EN6005B: Thermodynamische Modellierung und experimentelle Untersuchung salzhydratbasierter PCM; Teilprojekt 03EN6005C: Thermochemische Datenbank und Software für PCM Systeme (TDS-PCM); Teilprojekt 03EN6005D: Thermochemie wasserfreier Salzsysteme für PCM (WaSa-PCM-2)

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    Durch den Einsatz von Wärme- und Kältespeichern in Gebäuden, Industrieanlagen und Kraftwerken können Lastschwankungen reduziert und die Anlageneffizienz verbessert werden. Latentwärmespeicher (PCM) ermöglichen durch Ausnutzung einer fest-flüssig Phasenumwandlung hohe Speicherdichten bei geringen Temperaturdifferenzen. Die Verfügbarkeit geeigneter und kostengünstiger PCM’s ist derzeit noch eingeschränkt. Ein Screening geeigneter Stoffsysteme zur Bildung multinärer Eutektika durch thermodynamische Modellierung der Phasengleichgewichte erlaubt fundierte Vorhersagen zur Zusammensetzung eutektischer Gemische, ihren Schmelztemperaturen und -enthalpien. Auf Basis der Literatur, umfangreicher experimenteller Untersuchungen und Simulationen wurde im Projekt eine im Temperaturbereich nicht eingeschränkte thermochemische Datenbank für das komplexe Stoffsystem Na+, K+, Ca2+, Mg2+ // Cl−, NO3−, SO4_2−, CO3_2− // H2O geschaffen, die eine Auswahl neuer PCM mit optimalen thermodynamischen Eigenschaften für spezifische Prozessanforderungen auf Basis von in Deutschland in großen Mengen verfügbaren, preiswerten Rohstoffen ermöglicht. Weiterhin wurde ein CalPhaD-basiertes Viskositätsmodell, ein Screening-Verfahren inkl. Webserver und intuitive Visualisierungsmöglichkeiten hochkomponentiger Systeme entwickelt. Mittels eines Screenings erfolgte eine Vorauswahl von potentiell als PCM geeigneten Gemischen, die umfangreich charakterisiert wurden. Auf Basis der vielversprechenden Speicherdichten und der niedrigen Materialkosten wird erwartet, dass ein oder mehrere dieser identifizierten PCMs in die Anwendung als thermische Speicher gebracht werden können.The use of heat and cold storage systems in buildings, industrial plants, and power stations can reduce load fluctuations and improve plant efficiency. Latent heat storage systems (phase change materials - PCM) enable high storage densities with low temperature differences by exploiting a solid-liquid phase transition. The availability of suitable and cost-effective PCMs is currently still limited. Screening suitable material systems for the formation of multinary eutectics through thermodynamic modeling of phase equilibria allows well-founded predictions to be made about the composition of eutectic mixtures, their melting temperatures, and enthalpies. Based on the literature, extensive experimental investigations, and simulations, the project created a thermochemical database for the complex material system Na+, K+, Ca2+, Mg2+ // Cl−, NO3−, SO4_2−, CO3_2− // H2O was created, which enables the selection of new PCMs with optimal thermodynamic properties for specific process requirements based on inexpensive raw materials available in large quantities in Germany. Furthermore, a CalPhaD-based viscosity model, a screening procedure including a web server, and intuitive visualization options for highly component systems were developed. A screening process was used to preselect mixtures potentially suitable as PCMs, which were then extensively characterized. Based on the promising storage densities and low material costs, it is expected that one or more of these identified PCMs can be put into application as thermal storage

    DAKODA: Datenkompetenzen in DaF/DaZ: Exploration sprachtechnologischer Ansätze zur Analyse von L2-Erwerbsstufen in Lernerkorpora des Deutschen

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    Das Verbundprojekt DAKODA hatte das Ziel, die bislang heterogene und nur eingeschränkt nachnutzbare Datenlage zum Erwerb des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache (DaZ/DaF) grundlegend zu verbessern. Ausgangspunkt war, dass zwar zahlreiche Lernerkorpora vorlagen, diese aber in unterschiedlichen Formaten, mit uneinheitlichen Metadaten und ohne gemeinsame technische Grundlage verfügbar waren. Korpusübergreifende Analysen, Replikationen und großangelegte empirische Untersuchungen waren kaum möglich. Vor diesem Hintergrund sollte DAKODA erstens bestehende Lernerkorpora technisch konsolidieren und in einer wissenschaftlich nutzbaren Ressource zusammenführen. Zweitens sollten automatische Verfahren zur Annotation von L2-Erwerbsstufen, insbesondere im Bereich der Verbstellung, entwickelt und validiert werden. Drittens zielte das Projekt auf den Aufbau und die Verbreitung von Datenkompetenzen im Fach DaZ/DaF sowie auf die Bereitstellung der Ergebnisse und infrastrukturellen Ressourcen für die Fachcommunity ab. Theoretisch knüpfte das Projekt vor allem an die Processability Theory an, die den L2-Erwerb mit Hilfe von implikationellen Erwerbsstufen beschreibt. Für das Deutsche wurden diese bislang vor allem über Verbstellungstypen wie kanonische Wortstellung, Adverb-Voranstellung, Verbseparation, Inversion und Verbendstellung im Nebensatz operationalisiert. Die bisherige Forschung stützt grundsätzlich einen gestuften Erwerb, beruhte jedoch häufig auf kleinen Stichproben, nicht-öffentlichen Daten und zumeist manuellen Analysen. Aspekte wie Variation innerhalb der Stufen und (sprachliche) Kontextabhängigkeit der Strukturen blieben oft ausgeklammert. Hier setzte DAKODA an, indem es die Stufen differenzierter und variationssensibler operationalisierte und darauf aufbauend automatisierte Zugänge erprobte

    Bericht zur Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA): KI in der Pflege - Sturz, Delir, Medikation (KIP-SDM)

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    Der Text dokumentiert die Durchführung einer DSFA nach Art. 35 DSGVO im o.g. Projekt. Ziel des Projekts war die Verbesserung der Vorhersage von Stürzen, die sichere Nutzung umfangreicher klinisch-pflegerischer Daten für Forschung und Versorgung sowie die Integration von KI-Lösungen in den Pflegealltag. Im Arbeitspaket „Data Governance“ wurden u.a. drei Workshops mit Stakeholdern aus Pflegepraxis, Wissenschaft, Technik und Datenschutz durchgeführt. Risiken wurden Grundrechten zugeordnet und dokumentiert. Die DSFA wurde als „Living Document“ geführt, da einige Risiken erst durch Projektentscheidungen und Umsetzung konkretisiert werden konnten (z. B. Datenteilung und Integration in die Praxis). Besonders behandelt wurden Anonymisierung, Generierung synthetischer Daten und deren Nutzung für Forschung und Entwicklung. Die Ergebnisse wurden mit der Berliner Beauftragten für Datenschutz diskutiert, in einem unabhängigen Rechtsgutachten bestätigt und auf der DSK-Tagung zum Europäischen Datenschutztag präsentiert

    Schlussbericht

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