Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Schlussbericht
Im Verbundprojekt FOLAMI untersuchte die Precitec Optronik GmbH den Einsatz der kurzkohärenten Interferometrie als Sensortechnologie für das Fügen von Stahl und Aluminium im Dickblechbereich für den Schiffbau. Es galt, die Einschweißtiefe zu messen und den Prozess bestenfalls zu steuern. Mit der 70 kHz Messfrequenz des Sensorgerätes konnte dieses Ziel erreicht werden. Aus der Arbeit geht unter anderem hervor, dass die Optiken in einem Bearbeitungskopf immer an das Sensorsystems angepasst werden müssen. Dies gilt insbesondere für die für den interferometrischen Sensor verwendete Lichtquelle. In diesem Fall wurde die Lichtquelle des OCT-Systems sorgfältig ausgewählt. Basierend auf den in FOLAMI gewonnenen Erkenntnissen ist diese Technologie in der Lage, Einschweißtiefen mit der geforderten Genauigkeit exakt zu messen.In the joint project FOLAMI, Precitec Optronik GmbH investigated the use of short-coherent interferometry as sensor technology for
joining steel and aluminum in thick sheet metal for shipbuilding. The aim was to measure the welding depth and, ideally, to control the process. This goal was achieved with the sensor device's 70 kHz measurement frequency. Among other things, the work shows that the optics in a processing head must always be adapted to the sensor system. This applies in particular to the light source used for the interferometric sensor. In this case, the light source of the OCT system was carefully selected. Based on the findings obtained in FOLAMI, this technology is capable of measuring weld penetration depths with the required accuracy
Abschlussbericht htw saar Gaia-X 4 Future
Dieser Abschlussbericht dokumentiert die fachlichen Arbeiten der htw saar im Rahmen des vorliegenden Vorhabens. Er umfasst die konzeptionelle Ausarbeitung und Definition relevanter Use Cases, die Ableitung technischer und organisatorischer Anforderungen sowie die Erstellung eines konsistenten System- und Architekturmodells für die Erhebung und Nutzung von Fahrzeug- und Ladeinfrastrukturdaten. Darüber hinaus beschreibt der Bericht die Entwicklung und Integration autonomer Agentensysteme, die modellbasierte Beschreibung und Spezifikation der erforderlichen Schnittstellen, die konzeptionelle und prototypische Implementierung von Komponenten zur Datenverarbeitung und V2X-Kommunikation sowie die Gesamtintegration der entwickelten Module in die übergeordnete Systemarchitektur.
Im Rahmen der Projektdurchführung erfolgten zudem die Analyse und Bewertung alternativ untersuchter Lösungsansätze, die Planung und Durchführung systemischer Integrationstests sowie die fachliche und technische Evaluierung des Gesamtsystems. Die Arbeiten umfassen weiterhin die methodische Einordnung der entwickelten Komponenten in ein institutionelles Rollenmodell sowie die Aufbereitung der Projektergebnisse für wissenschaftliche Veröffentlichungen, die Lehre und studentische Arbeiten.
Der Bericht gliedert sich in die Teile „Kurzdarstellung“ sowie „Eingehende Darstellung“ und bietet damit einen strukturierten Überblick über die zentralen Inhalte, technischen Ergebnisse und konzeptionellen Beiträge des Vorhabens.This final report documents the technical and conceptual work carried out by htw saar within the scope of the present project. It covers the development and refinement of relevant use cases, the derivation of technical and organizational requirements, and
the design of a coherent system and architecture model for the acquisition and utilization of vehicle and charging-infrastructure data. Furthermore, the report describes the development and integration of autonomous agent systems, the model-based
specification of required interfaces, the conceptual and prototypical implementation of components for data processing and V2X communication, as well as the overall integration of these modules into the overarching system architecture.
As part of the project activities, alternative solution approaches were analyzed and assessed, system-level integration tests were planned and conducted, and both the functional and technical performance of the overall system were evaluated. The work also includes the contextualization of the developed components within an institutional role model and the preparation of results for scientific publications, teaching activities, and student research projects.
The report is structured into the sections “Summary“ and “Detailed Description thereby providing a clear and systematic overview of the key contents, technical results, and conceptual contributions of the project
fachlicher Sachbericht
Das Projekt CoRiCert ist ein wichtiger Bestandteil der seit 2016 bestehenden Berufsbildungskooperation zwischen Deutschland und Costa Rica. Es wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem costa-ricanischen Ministerium für öffentliche Bildung (MEP) initiiert, um das duale Ausbildungssystem in Costa Rica zu stärken. Das Ziel des Projekts war die Konzeption und Erprobung von Prüfungs- und Zertifizierungsmodellen für die im Jahr 2022 gestarteten Ausbildungsgänge Webentwicklung und Elektrotechnik. Ein weiteres Ziel des Projekts war die pilothafte Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Gewinnung von Unternehmen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen und Auszubildenden für die duale Ausbildung in Costa Rica. Das Projekt knüpft an den aktuellen Stand der dualen Berufsbildung in Costa Rica an, die im Jahre 2019 durch das Gesetz No 9728 formal implementiert wurde, und daher noch nicht vollständig ausgebaut ist. Die Herausforderung und Aufgabe des Projekts bestanden darin, Ansätze zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen und Rahmenbedingungen des costa-ricanischen Bildungssystems gerecht werden. Im Rahmen des Teilvorhabens mit dem Förderkennzeichen 01BW22003C wurden vor allem vergleichende Analysen zu Prüfungs- und Zertifizierungsmodellen Bedarfsanalyse zu Ausbildungsakquise und -beratung durchgeführt
Mini-Workshop: Hardy Inequalities in Discrete and Continuum Settings
Hardy inequalities play a fundamental role in various fields, such as mathematical physics, operator theory, the analysis of partial differential equations, potential theory, and probability theory. The goal of this workshop was to bring together leading experts to foster cross-interactions between them, with special focus on the following three topics, which naturally overlap: optimal Hardy weights on manifolds and graphs; fractional Laplacians; Sub-Riemannian analogues, magnetic Laplacians and Dirac operators
Abschlussbericht
As part of the "HelP - Highly Efficient, High-Performance Plasma Power Source" project, an innovative power source for plasma cutting was developed that impresses with its increased efficiency and grid compatibility. The goal was to increase the efficiency of the power source through soft-switching converter topologies and reduce electrical energy consumption. The use of novel wide-bandgap semiconductors (silicon carbide SiC) enabled a significant reduction in switching losses.
The project encompassed the conception, design, and control development, as well as the construction of functional prototypes and demonstrators. The results show a reduction in losses by almost tow thirds, with an efficiency of 95.8% at 8 kW. This resulted in a grid-friendly PFC rectifier circuit and a soft-switching current-controlled interleaved switching LLC resonant converter circuit.
The partially successful implementation of the technical objectives and the preparation of a demonstrator for use in a plasma cutting system underscore the relevance of the project for energy efficiency in industry
Abschlussbericht
Das Ziel des Forschungsvorhabens bestand darin, zu untersuchen, welche Triebkräfte die Ausge-staltung des chinesischen Innovationssystems und dessen Einbindung in den internationalen Kon-text determinieren. Dabei fokussierten die Arbeiten auf die Entwicklungsdynamiken in zwei zentralen Dimensionen des chinesischen Innovationssystems:
- Dimension 1: das Ausmaß bzw. die Formen zentraler Innovationssteuerung und -intervention bzgl. Innovation im Spannungsverhältnis zentralstaatlicher „Top-down“-Planung und lokaler Experimente bzw. (privat-)unternehmerischer „Bottom-up“-Initiative(n); und
- Dimension 2: die Rahmenbedingungen für Innovation bzw. Forschung und Entwicklung durch ausländische Unternehmen in China, also die Internationalität des Innovationssystems und der F&E-Landschaft.
Diese Fragestellungen sollten im Rahmen dreier miteinander verknüpfter Arbeitspakete erschlossen werden: einer regulatorischen Analyse; industrie-/technologieorientierter Fallstudien; Unternehmenssurveys. Aufgrund der sich dynamisch entwickelnden Rahmenbedingungen im europäisch-chinesischen Verhältnis und der wachsenden Herausforderungen bei der Feldforschung in China musste der methodische Ansatz im Laufe der Projektbearbeitung flexibel angepasst werden.
Das Forschungsprojekt knüpfte an einen breit ausdifferenzierten Wissensstand an. Die Evolution des chinesischen Innovationssystems wurde bereits unter verschiedenen Fragestellungen interdis-ziplinär untersucht. Dieser multiperspektivische Ansatz ist unerlässlich, da Innovation als gesamtge-sellschaftlicher Prozess zu verstehen ist. In der breit angelegten Innovationssystemforschung ha-ben sich jüngst, ausgehend von grundlegenden Arbeiten von Nelson (2002), Gu/Lundvall (2006) und Gu/Lundvall/Ju/
Malerba/Serger (2009), insbesondere Conlé (2011), Dai (2015, 2016), Gu/Serger/Lundvall (2016), Schmid/Wang (2017) und Frietsch (2020a) mit diesem Konzept befasst und wichtige Erweiterungen vorgeschlagen. Mehrere Arbeiten betonen politisch-ökonomische Parameter und die besondere Rolle des Staates für die Innovationskraft chinesischer Unternehmen (Yip/McKern 2016; Frietsch 2020b; Neuhäusler 2018; Wei/Xie/Zhang 2017), wobei staatliche Subventionen (Howell 2017), „Top-Level-Designs“ (He 2020; Ahlers 2018) sowie politische Steuerung und Regulierung im Fokus stehen (Noesselt 2020). Zudem wird die strategische Neuausrichtung der Industriepolitik im Kontext globa-ler technologischer Veränderungen sowie die Bedeutung sozialer Netzwerke und internationaler Wissenstransfers hervorgehoben (Naughton 2020; Zhang 2020; Dai/Wang/Liu 2019; Liu 2018). Letz-tere Entwicklungen machen deutlich, wie entscheidend die Zusammenarbeit unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure für Innovationsprozesse ist. Vor diesem Hintergrund wurde die Innova-tionssystemtheorie umfassend um die Forschungsagenda des Triple-Helix-Modells (Etzko-witz/Leydesdorff 1995, 2000) ergänzt, da dieses die Interaktionen zwischen Staat, Unternehmen und Universitäten systematisch erfasst
Schlussbericht Feld-PACS
Das Vorhaben liegt zentral im Rahmen der förderpolitischen Ziele des Life Science-Bereichs des Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“, das 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (damals noch BMBF) gestartet wurde. Es wurde im Rahmen der Ausschreibung „Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen“ durchgeführt.
Partner waren neben der NEXUS / CHILI GmbH das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr (München), die MoKi Analytics GmbH (Leipzig), sowie die Firma HB Technologies AG (Tübingen).
Bei Ausbrüchen von Infektionskrankheiten ist eine schnelle und genaue Diagnose vor Ort von entscheidender Bedeutung. Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) ist eine potenziell gut geeignete Methode für die Analyse von Mikroorganismen vor Ort und ohne stationäres Labor. FISH ist eine molekulare Technik, die hochsensibel und spezifisch ist und Mikroorganismen mikroskopisch sichtbar macht. Das Ziel des vom BMFTR geförderten Projekts „FIELD“ war es, FISH für den Einsatz vor Ort zu etablieren.
Das Verbundprojekt adressiert den gesamten Arbeitsablauf einer FISH vor Ort - beginnend bei der Probenannahme, über die Probenvorbereitung, der Mikroskopie inklusive Kontrollen bis hin zum Mikroskop selbst sowie der Dokumentation und Interpretation der Ergebnisse.
In diesem TVH wurden die Grundlagen für ein Feld-fähiges PACS (Picture Archiving and Communication System) geschaffen. Die Herausforderungen dabei waren die unzuverlässige Anbindung an das Internet und eingeschränkte Speicher und Verarbeitungskapazitäten eines mobilen Computersystems. Das Feld-PACS sollte trotzdem eine zuverlässige Bildablage und –Sicherung sowie einfache, aber ein-eindeutige Patientenzuordnungen ermöglichen. Ergebnisse werden zunächst offline auf dem System im Feld gespeichert. Sobald eine Verbindung zum Internet hergestellt werden kann, können die Ergebnisse per Telemedizin „nach Hause“ gesendet werden, um dort sicher archiviert zu werden. Ferner können im Falle einer vorhandenen Internetverbindung auch die Fernbefundung der Bilddaten im Feld durch entfernte Experten ermöglich werden.
Die Innovation dieses Teilvorhabens lag in der Beherrschung der begrenzten Ressourcen im Feld. Die Geräte, auf denen die Software abläuft, müssen modular und mobil sein, um schnell und flexibel an den Ort des Geschehens verlegt werden zu können