Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Schlussbericht
Das Verbundprojekt ProkRASt_Praevention hatte das übergeordnete Ziel, ein Präventionsprogramm („UniProfi“) zur Förderung von Studienerfolg und Reduktion von Studienabbruchintentionen für MINT-Studierende zu konzipieren, zu evaluieren und in die Hochschulpraxis zu implementieren. Speziell für das Teilprojekt Augsburg bestand das Ziel in der Konzeption und Prüfung des Präventionsmoduls zur Förderung von Erwartung und Wert im Studium sowie Motivationsregulationskompetenzen von Studierenden (Präventionsmodul „Erwartung und Wert“). Das Vorhaben wurde im Teilprojekt Augsburg wie geplant umgesetzt. Als zentrales Ergebnis wurde das Präventionsprogramm konzipiert und evaluiert. Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Haupt- und einer Zusatzstudie, dass es geeignet ist, um Studierende verschiedener Studienfächer in ihrer Zeitplanung, Motivationsregulation und Emotionsregulation zu stärken. Allerdings sollte das Potential von UniProfi, die Studienabbruchsintentionen zu verringern und Studienleistung und Studienzufriedenheit zu steigern, noch mit größeren Stichproben überprüft werden. UniProfi steht zur Weiternutzung als Open Educational Ressource auf der Plattform Open Science Framework zur Verfügung. Die Lizensierung ermöglicht eine kostenfreie Nutzung unter Nennung des Ursprungs und der Drittmittelförderung. Zudem liegt das Präventionsmodul „Erwartung und Wert“ zur Förderung von Motivation und Motivationsregulation im digitalen Format vor. Die Daten der Hauptstudie werden zur Nachnutzung archiviert
Schlussbericht
Gegenwärtige Agrarsysteme tragen ganz wesentlich zum Überschreiten der planetarischen Grenzen bei (Planetary Boundaries) (Rockström et al., 2009); wie z. B. Klimawandel, Biosphärenintegrität, Ozeanversauerung, Landnutzungswandel etc.). Aus der Vielzahl an Auswirkungen der modernen Nahrungsmittelproduktion auf das System Erde sticht die Veränderung von Phosphor- und Stickstoffkreisläufen besonders hervor. Es ist eine zentrale Zukunftsfrage, wie Ertragssteigerungen in der Agrarwirtschaft bei endlichen Phosphatressourcen, hohem Energieaufwand bei der Düngemittelproduktion und der Verschmutzung von Gewässern und Böden durch Phosphor und reaktiven Stickstoff zukünftig möglich sein werden (Bönisch et al., 2016).
In der SUSKULT-Vision sollten innovative Systeme der urbanen kreislaufbasierten Agrarproduktion, die den zentralen Standortbedingungen für die erfolgreiche Pflanzenproduktion (Verfügbarkeit von Licht, Wasser, Wärme und Nährstoffen) Rechnung tragen, entwickelt werden. Damit sollten gleichzeitig den zunehmenden Anforderungen an eine zukunftsfähige und gesellschaftlich anerkannte Agrarwirtschaft hinsichtlich Produktqualität, Ressourcenschonung und Regionalität gerecht werden.
Das übergeordnete Ziel der SUSKULT-Vision ist es, die urbane kreislaufbasierte Agrarproduktion perspektivisch als eine innovative Zukunftsbranche der bio-basierten Wirtschaft in Deutschland zu etablieren. In SUSKULT wurden technologische und politische Lösungsmöglichkeiten und Anpassungsstrategien für eine nachhaltige und kreislaufbasierte urbane Agrarproduktion entwickelt. Hierzu wurde ein auf Hydroponik basierendes (soilless), regeneratives lokales Nahrungsmittelproduktionssystem entwickelt, das die wesentlichen Ressourcen Wasser, Stickstoff, Phosphor, Kalium, CO2 und Energie aus dem Betrieb einer „Kläranlage der Zukunft“ (NEWtrient®1-Center) bezieht (Abbildung 1). Das Projekt adressiert damit eine bisher durch emotionale Bedenken wenig betrachtete Produktionsmöglichkeit, deren Außerachtlassen sich Deutschland i.R. eines Paradigmenwechsels zu einer echten Bioökonomie nicht länger leisten kann.
Systemische und gesamtgesellschaftliche Chancen, Herausforderungen und Risiken waren neben pflanzenbaulichen Fragestellungen nach der Ertrags- und Qualitätsoptimierung sowie der pflanzenentwicklungsabhängigen Steuerung ebenso wichtig wie technologische Fragestellungen zur Verfahrensentwicklung für die gesicherte Flüssigdüngergewinnung und das sensorische Qualitätsmanagement. Hierzu zählten u.a. die Erforschung gesellschaftlicher Rahmen- und Transformationsbedingungen, nachhaltiger Stadt- und Raumentwicklung, inhärenter und systemischer Risiken eines produktionsspezifischen Transparenzsystems unter Nutzung digitaler Technologien sowie die Ermittlung von Bedarfs- und Nachhaltigkeitsparametern aktueller und zukünftiger Lieferstränge in Bezug auf die Herausforderungen der Planetary Boundaries.
In vier eng aufeinander abgestimmten kooperativen Teilprojekten wurde sichergestellt, dass die herausfordernden Projektziele aus grundlagen- und applikationsorientierten Entwicklungen erreicht werden konnten. Das Konsortium aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft war entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgestellt.
Datei-Upload durch TI
Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Aufgabe des Vorhabens war die rechtswissenschaftliche Bestandsaufnahme und Analyse der Rechtsnormen, die auf die CO2-Speicherung im Meeresuntergrund der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee anwendbar sind, und ggf. die Formulierung von Anpassungs- und Reformvorschlägen.
Datei-Upload durch TI
Schlussbericht
Im vorliegenden Projekt wurde am IAL ein geräuscharmer, permanenterregter Synchronmotor für einen nabenlosen Schiffpropeller dimensioniert. Das Betriebsverhalten und das Schwingungsverhalten der Motoren mit unterschiedlichen Maschinendaten wurden unter Berücksichtigung der Parasitäreffekte, z. B. die Stromoberschwingungen und des Gehäuses, durch die am IAL entwickelten Software wie ‚PMOK‘, ‚FEMOS‘ und ‚MagNoise‘ vorausberechnet und analysiert. Nach der Analyse wurde die beste Auslegung ausgewählt. Anschließend wurden zwei Prototypen durch die Firma ATE Antriebstechnik und Entwicklungs GmbH & Co. KG her-stellt. Nach der detaillierten elektrischen Untersuchung der Prototypen stimmt das Verhalten des Motors im Leerlauf sehr gut mit den Vorausberechnungen überein. Festzuhalten ist auch, dass während der Inbetriebnahme diverse Probleme (Lagerung, Gebersignale, Ansteuerung, …) durch die gute Zusammenarbeit der Projektpartner erfolgreich gelöst werden konnten
Sachbericht zum Verwendungsnachweis, Verbundprojekt in der Fördermaßnahme: KMU-innovativ: Produktionsforschung
Sachbericht AgiloDrive2 - Förderrahmen: "Zukunftsinvestitionen Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie" in der Förderrichtlinie "Digitalisierung der Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Die dynamische Entwicklung der Elektromobilität mit hoher Variantenvielfalt und volatilen Stückzahlen stellt neue Anforderungen an die Produkt- und Produktionsprozesse elektrischer Traktionsmotoren. Ziel des Projekts war die Entwicklung und Validierung eines agilen, modularen und digital vernetzten Produktionssystems sowie integrierte Entwicklungsmethoden zur effizienten Konzeption und Operationalisierung von technologie- und marktrobuster elektrische Traktionsmotoren. Im Projekt wurde ein Produktbaukasten als Systemmodell entwickelt, der die Wechselwirkungen zwischen Produkt- und Produktionssystem berücksichtigt und methodisch die Zukunftsrobustheit absichert. Eine durchgängige digitale Toolkette ermöglicht die effiziente Variantenbewertung von elektrische Traktionsmotoren unter Berücksichtigung technischer Randbedingungen, Materialkosten und Produktionsaufwände. Zudem wurden skalierbare, konfigurierbare und digitalisierte Technologiemodule entwickelt und erfolgreich in Demonstrationsanlagen bei Schaeffler in Bühl validiert. Ergänzend wurden ein weiterentwickeltes Steuerungs- und Leitsystem entwickelt, implementiert und validiert. KI-basierte Optimierungen wurden auf Maschinenebene implementiert und validiert.The dynamic development of electromobility with a high number of variants and volatile quantities places new demands on the product and production processes of electric traction motors. The aim of the project was to develop and validate an agile, modular and digitally networked production system as well as integrated development methods for the efficient design and operationalization of technology- and market-robust electric traction motors. In the project, a modular product system was developed as a system model that takes into account the interactions between the product and production system and methodically ensures future robustness. An end-to-end digital tool chain enables the efficient evaluation of variants of electric traction motors, taking into account technical constraints, material costs and production costs. In addition, scalable, configurable and digitalized technology modules were developed and successfully validated in demonstration plants at Schaeffler in Bühl. In addition, an advanced control and management system was developed, implemented and validated. AI-based optimizations were implemented and validated at machine level
Schlussbericht von ITQ GmbH
Im Projekt safe.trAIn wurden die technischen Grundlagen für die sichere Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in einem Perzeptionssystem für fahrerlose Regionalzüge entwickelt. Dazu gehört:
- Analyse bestehender Standards und Regularien
- Entwicklung einer Sicherheitsarchitektur inkl. von (Sicherheits-) Anforderungen und eines Test-Systems
- Entwicklung von Metriken und Testkriterien zur Verifizierung des Systems
- Entwicklung und Aufbau einer virtuellen Testumgebung und Teststrategie sowie Testkonzept
- Entwicklung eines Sicherheitsnachweis-Konzeptes
- Erstellung eines Konzept-Gutachtens zur entwickelten Vorgehensweise
- Ableitung von Standardisierungspotential von KI-basierten Systemen im Schienenverkehr
Die Ergebnisse des Projekts stellen einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Automatisierung im Schienenverkehr dar. Durch die konzeptionelle Entwicklung von Methoden zur Sicherheitsbetrachtung von KI-basierten Systemen zur Perzeption und Hinderniserkennung können die Voraussetzungen für den Einsatz
fahrerloser Regionalzüge geschaffen werden.In the safe.trAIn project, the technical foundations for the safe application of artificial intelligence (AI) in a perception system for driverless regional trains were developed. This includes:
- Analysis of existing standards and regulations
- Development of a safety architecture including (safety) requirements and a test system (System under Test = SuT)
- Development of metrics and test criteria for system verification
- Development and setup of a virtual test environment and test strategy as well as test concept
- Development of a safety proof concept
- Creation of a concept report on the developed approach
- Derivation of standardization potential of AI-based systems in rail transport
The results of the project make a significant contribution to the further development of automation in rail transport. By conceptually developing methods for the safety assessment of AI-based systems for perception and obstacle detection, the prerequisites for the use of driverless regional trains can be created