Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Projekt QuMIC Abschlussbericht 2026
Im durch das BMFTR geförderten QuMIC Projekt wurde die Entwicklung hochintegrierter Mikrowellen Schaltungen zur Qubit Steuerung für Anwendungen im Quantencomputing angestrebt. Über einen Zeitraum von mehr als dreieinhalb Jahren wurden im Konsortium innovative integrierte Schaltungen und Module zur Generierung hochfrequenter Signale für die Qubit Steuerung entworfen, entwickelt und getestet. In diesem Abschlussbericht werden die wichtigsten Ergebnisse, Erfolge und Erkenntnisse von Infineon Technologies über die Projektlaufzeit zusammengefasst.
Mit QuMIC wurde dem wachsenden Bedarf an kompakten, effizienten und skalierbaren Lösungen zur Steuerung von Qubits in Quantencomputersystemen Rechnung getragen. Durch die Nutzung von Fortschritten im Design von Mikrowellen integrierten Schaltungen und der Multi Chip Modul Technologie sollte eine neue Generation von Qubit Steuerungssystemen geschaffen werden, die in großskalige Quantencomputing Architekturen integrierbar ist.
Von Infineon Technologies wurden zum Projekt zwei Leistungen erbracht: die Herstellung und Lieferung der von der Technischen Universität Braunschweig (TUBS) entworfenen Chips in unserer 90nm BiCMOS Technologie B12HFC sowie die Bereitstellung kryogener Modelle innerhalb des Prozess Design Kits (PDK)
Projekt "Künstliche Intelligenz in Service und Systeme" (KISS) - Sachbericht zum Verwendungsnachweis des Teilprojekts "Künstliche Intelligenz in der Musik" (KIM)
Das Verbundprojekt KISS hat eindrucksvoll gezeigt, welch großes Potenzial in der Verknüpfung von Künstlicher Intelligenz, künstlerischer Praxis und Hochschullehre liegt. Mit dem erfolgreichen Aufbau eines interdisziplinären Kompetenzzentrums, der Einrichtung eines auf Dauer angelegten KI-Labors und der curriculären Verankerung des Studienschwerpunkts "KI in Musikdesign und Komposition" wurden zentrale Projektziele nicht nur erreicht, sondern in vielen Bereichen übertroffen. Die hohe Resonanz auf Lehrangebote, Workshops, Symposien und öffentliche Formate belegt, dass der Ansatz, KI-Kompetenzen in den musikalisch-künstlerischen Hochschulkontext zu integrieren, fachlich, gesellschaftlich und kulturell auf beträchtlichen Bedarf trifft.
Besonders hervorzuheben ist, dass das Projekt nicht lediglich einzelne Ergebnisse hervorgebracht, sondern nachhaltige Strukturen geschaffen hat – in der Lehre, in der Infrastruktur und im institutionellen Selbstverständnis der Hochschule. Die dauerhafte Verortung des KI-Labors an der HfM Trossingen, die Veröffentlichung umfangreicher OER-Materialien und die Nutzung international sichtbarer Publikations- und Veranstaltungsformate tragen dazu bei, dass die Wirkung des Projekts weit über den Förderzeitraum hinausreicht.
Mit den erzielten Ergebnissen sind zugleich klare Perspektiven für die Weiterentwicklung verbunden. Die aufgebauten Kooperationen, die Vernetzung mit nationalen und internationalen Akteur:innen sowie die gewonnenen praktischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse eröffnen neue Forschungsfragen, kreative Impulse und hochschulübergreifende Transfermöglichkeiten. Die Hochschule ist damit in der Lage, das Feld "KI und Musik" künftig noch stärker zu profilieren, in weiterführende Forschungsprojekte einzubringen und innovative Formate der KI-gestützten Lehre und künstlerischen Entwicklung zu erproben.
Insgesamt bildet KISS eine tragfähige Grundlage für eine langfristige strategische Weiterentwicklung. Das Projekt hat gezeigt, dass verantwortungsvoll eingesetzte KI nicht nur technologische Innovation ermöglicht, sondern künstlerische Kreativität erweitert, neue Bildungswege eröffnet und interdisziplinäre Zusammenarbeit stärkt. Vor diesem Hintergrund bietet KISS vielfältige Ausgangspunkte für zukünftige Forschung, Lehre, künstlerische Produktionen und institutionelle Kooperationen – und positioniert die Hochschule als wegweisende Akteurin in einem sich dynamisch entwickelnden Feld
BMBF-Verbundprojekt: MANNHEIM-KI4BoardNet - Schlussbericht des Teilvorhabens Erforschung und Entwicklung eines hochautomatisierten und modularen Automatisierungsbaukastens zur KI-gestützten Absicherung des Bordnetzes im Rahmen des Verbundvorhabens: Integrale agile E/E-Entwicklung für fusionierte und standardisierte Energie- und Datenbordnetze
Die steigende Komplexität des Bordnetzes und das Aufkommen zukunftsweisender Technologien wie Connectivity, ADAS und autonomes Fahren machen es für Fahrzeughersteller zunehmend schwieriger, die meist zu jeder Generation neu entwickelte Automotive-Software sowie Komponenten und Gesamtsysteme abzusichern. Zudem verkürzt sich durch die schnelle technische Entwicklung der Produktzyklus eines Fahrzeugs. Dies hat zur Folge, dass sowohl der Umfang als auch die Komplexität der abzusichernden Komponenten im Bordnetz stark ansteigen. Testautomatisierungen wurden bereits früher zur Absicherung der Systeme auf Bus- und Schnittstellenebene eingesetzt. Die meisten Schritte im Testprozess wurden jedoch nach wie vor von menschlichem Testpersonal übernommen. Es waren daher Lösungen gefragt, die die tendenziell gleichbleibende Anzahl an Testern bei der Bewältigung der steigenden Menge an Testfällen unterstützen konnten.
Auch die Testfallerstellung, -dokumentation und das Reporting basierten zum Großteil auf manuellen Prozessen. Ziel des Teilvorhabens von ASPA war es daher, den gesamten Testprozess mithilfe KI-gestützter Tools so weit wie möglich zu automatisieren. Zu diesem Zweck wurde ein modularer Automatisierungsbaukasten (MAB) erforscht, der es ermöglicht, verschiedene Module unabhängig voneinander einzusetzen. Dies erlaubte eine optimale Verwertung der Ergebnisse des Teilbeitrags und einen flexiblen Einsatz in verschiedenen Dienstleistungen (z.B. Testgewerken) und Projekten.
Im Gesamtverbundprojekt ist das ASPA-Teilvorhaben essenziell für die Erforschung einer automatisierten Testumgebung. Das Teilvorhaben umfasste auch die Anforderungsanalyse, Datenerzeugung und Validierung der Testumgebung
Schlussbericht zum Förderprojekt im BMBF Rahmenprogramm "Vom Material zur Innovation" und im BMBF-Dachkonzept Batterieforschung
Im Projekt „KAROFEST“ wurde das sulfidische Kathodenmaterial Li2FeS2 für Festkörperbatterien etabliert. Gemeinsam mit dem Festelektrolyten Li5.5PS4.5Cl1.5 wurden beide Materialien in AP 1.1 und 1.2 synthetisiert, wobei der Elektrolyt zentral verteilt wurde, um Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Aktivmaterialien zu gewährleisten (AP 1.3). Die Qualitätssicherung erfolgte durch Röntgendiffraktion und Impedanzspektroskopie (AP 3.1).
In AP 2 wurden Kompositkathoden mit bis zu 74 Vol.-% Li₂FeS₂ hergestellt. Elektronenmikroskopie und Leitfähigkeitsmessungen zeigten, dass die Kathodenausnutzung bei niedriger Flächenbeladung unabhängig von der Zusammensetzung konstant blieb – erklärbar durch die Theorie poröser Elektroden. Dies ermöglichte eine Steigerung der Flächenbeladung mit vierfacher Flächenkapazität, jedoch auf Kosten der Ratenfähigkeit (AP 3.4).
Eine Parameterstudie zur Kompositverarbeitung in der Frequenzmühle offenbarte, dass die Partikelgröße des Festelektrolyten die Mikrostruktur limitiert hatte. Durch optimierten Energieeintrag wurden homogenere Kathoden mit höherer Ausnutzung erzielt (AP 2.3, 3.1, 3.4). Zudem wurde der Einfluss des externen Drucks untersucht: Auch bei 10 MPa arbeiteten die Zellen noch, jedoch mit reduzierter Kapazität infolge erhöhten Zellwiderstands (AP 3.4).
Die abschließende Evaluation (AP 4) anhand gravimetrischer Energie- und Leistungsdichten zeigte das hohe Optimierungspotenzial von Li2FeS2 in diesem frühen Entwicklungsstadium
Abschlussbericht (gemäß Nr. 3.1 BNBest-BMBF 98)
Ziel des Projektes ModElPro war, die suspensionsbasierte Elektrodenproduktion für Lithium-Ionen--Batterien im Pilotmaßstab in der Battery LabFactory Braunschweig (BLB) zu modernisieren und in Richtung einer effizienten Kreislaufproduktion zu erweitern.
Mit der anlagentechnischen Modernisierung und Aufrüstung sollten insbesondere die zahlreichen in der BLB durchgeführten Projekte aus den Kompetenzclustern ProZell sowie InZePro hinsichtlich ihrer Ausrichtung und Ausstattung gestärkt werden. Zudem sollten auch die Kompetenzcluster GreenBatt, BattNutzung und AQuA sowie vom BMFTR (ehem. BMBF) geförderte Verbundprojekte von den Investitionen profitieren. Mit Erreichung der Ziele wurde die Forschung an der BLB in Bezug auf Kapazität und Flexibilität weiter gestärkt und die weltweit führende Rolle in der verfahrenstechnischen Batterieforschung gefestigt. Dies ermöglicht zudem, eine ausreichende Anzahl an Zellen zur qualifizierten Untersuchung einer zirkulären Zellproduktion herzustellen und den Materialkreislauf auf Pilotebene durchgehend untersuchen zu können
3D-Heart-2B - Herstellung und funktionelle Testung von dreidimensionalem Herzgewebe aus dem Labor als implantierbares biologisches Herzunterstützungssystem
Das Forschungsteam „3D-Heart-2B“ entwickelt aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) ein röhrenförmiges Herzgewebe. Dieses implantierbare, biologische Herzunterstützungssystem ähnelt einem Ein-Kammer-Herz. Das „Röhrchen“ ist dabei so dimensioniert, dass die Kontraktion des geschaffenen Herzmuskelgewebes ausreicht, um mit seiner Pumpleistung ein geschädigtes Herz unterstützen zu können. Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass die in Kultur hergestellten Herzmuskelzellen nicht auf eine vorgefertigte Gerüststruktur aufgebracht werden, sondern das röhrenförmige Gewebe wird direkt „aus einem Guss“ gefertigt. Die größte Herausforderung bei der Entwicklung des Implantats ist die Versorgung mit blutgefäßähnlichen Strukturen, die für das Überleben und die Funktion der Zellen im Gewebe entscheidend sind. Hier setzt das Team auf ein eigens entwickeltes Konzept, das eine sofortige Versorgung des frisch hergestellten Gewebes ermöglicht und das anschließend durch neu gebildete Gefäße ergänzt wird. Eine weitere Herausforderung ist die Entwicklung der Gewebefestigkeit, die chirurgischen Erfordernissen, wie dem „Einnähen“, gerecht wird und dem nativen Blutdruck dauerhaft standhalten kann
Abschlussbericht - CP-Diadem, GETEMED Teilvorhaben
Ziel des Projekts CP-Diadem war die Entwicklung und Erprobung eines modularen, KI-gestützten Systems zur Unterstützung der frühen Erkennung von Bewegungsauffälligkeiten bei Säuglingen insbesondere Zerebralparese. Im Projekt wurde untersucht inwieweit sich Bewegungsdaten aus verschiedenen Sensortypen automatisiert auswerten lassen, um Hinweise auf eine altersgerechte motorische Entwicklung zu liefern. Das System war als unterstützendes Werkzeug für medizinisches Fachpersonal konzipiert und sollte in bestehende Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere die U4, integrierbar sein