Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Gaia-X 4 advanced mobility services - partnerspezifischer Abschlussbericht - Christoph Kroschke GmbH
Die Christoph Kroschke GmbH (Kroschke) hatte die Aufgabe, im Rahmen des Mobilitäts-Ökosystems Gaia-X eine vertrauenswürdige Infrastruktur für digitale Objektidentitäten zu konzipieren und zu validieren. Ziel war die Transformation analoger Eigentums- und Nutzungsnachweise von mobilen Objekten (wie Fahrzeugen und Drohnen) in rechtssichere digitale Nachweise. Auf Basis von Self-Sovereign Identity (SSI) sollte eine Lösung entwickelt werden, die einen souveränen Austausch von Berechtigungen zwischen verschiedenen Akteuren ermöglicht. Zentrales Ergebnis war die Bereitstellung des SSI-Toolkits ATLAS-X, welches die technische Grundlage für diese digitalen Nachweise bildet.Christoph Kroschke GmbH (Kroschke) was tasked with designing and validating a trustworthy infrastructure for digital object identities within the Gaia-X mobility ecosystem. The goal was to transform analog proof of ownership and use of mobile objects (such as vehicles and drones) into legally compliant digital proof. Based on Self-Sovereign Identity (SSI), a solution was to be developed that would enable the sovereign exchange of authorizations between different actors. The key result was the provision of the SSI toolkit ATLAS-X, which forms the technical basis for this digital evidence
Abschlussbericht HempTape
Ergebnis des Entwicklungsprojektes war ein neuartiges UD-Tapes auf der Grundlage von Stapelfasern für Anwendungen als biogene GFK-Alternative. Es oblag der Hanffaser Uckermark die Anpassung und Optimierung der Rohstoffgrundlage bis hin zur Entwicklung optimierter und entsprechend verifizierbarer Hanflangstapelfasern, deren nähere Qualitäten erst im Projekt näher zu bestimmen waren. Nicht die Fasern an sich sollten eine hohe Reißfestigkeit und ein hohes E-Modul besitzen, sondern der Verbund über das UD-Tape mit einem biogenen Bindemittel. Ein besonderes Interesse lag auf der Entwicklung eines faserparallelen Zwischenprodukt Zwijka, welches speziell aus langen Fasern der Röstklasse 2-3 entwickelt wurde
FORTH-BW: Entwicklung und Implementierung eines bedarfsgerechten Forschungsdatenmanagements an HAW in Baden-Württemberg
Ziel des Verbundvorhabens FORTH-BW war, an den beteiligten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) - Hochschule der Medien Stuttgart, Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl, Hochschule für Technik Stuttgart, Hochschule Reutlingen und HTWG Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung - unter der Leitung der HfWU Nürtingen ein mit den Ressourcen von HAW praktikables, sicheres und für Forschende sowie ihre Partnerorganisationen attraktives Forschungsdatenmanagement (FDM) einzuführen und ein HAW-übergreifendes FORTH-BW-Netzwerk zu etablieren.
Ausgangspunkt war, dass FDM an vielen HAW zwar als wichtig erkannt, aber in der Praxis oft noch heterogen, projektbezogen und wenig institutionalisiert war. Fördergebende verlangen zunehmend Datenmanagementpläne, Regelungen zur Nachnutzung von Forschungsdaten sowie die Einhaltung der FAIR-Prinzipien. Gleichzeitig standen HAW vor der Herausforderung begrenzter Ressourcen und einer hohen fachlichen Vielfalt
Sachbericht zur Umsetzungsphase
Motivation und Gesamtziel des Projekts VISION KINO 3-2 war es, ein Filmbildungsportal mit interaktiven Lernbausteinen und digitalen Werkzeugen der Filmanalyse zum Lernen über Film und zur Erkundung des Mediums Film umzusetzen, sowie diese Angebote an Komponenten von MEIN BILDUNGSRAUM anzubinden.
Audiovisuelle bzw. filmische Medien prägen von der frühen Kindheit über die Schule bis in die Bereiche des Privat- und Berufslebens zunehmend die Gesellschaft. Der Erwerb von Kompetenzen, sich mit Hilfe dieser Bewegtbild-Medien zu informieren, zu orientieren, zu inspirieren und zu bilden; sie zu verstehen, einzuordnen und selbstbestimmt zu nutzen, ist eine lebensbegleitende Aufgabe geworden, die gesellschaftliche Teilhabe gewährleistet.
Filmbildung als Teil von Medienbildung, die wiederum im Kontext kultureller Bildung zu begreifen ist, kommt hier grundlegende Bedeutung zu. Methodisch-didaktisch aufbereitet und verankert in Mediencurricula sowie Fachlehrplänen, ist sie nicht nur Bestandteil des schulischen Bildungsauftrags, sondern auch diverser außerschulischer Bildungskontexte.
Datei-Upload durch TI
Sachbericht zum Verwendungsnachweis - Fördertitel: Verbundvorhaben TransHyDE_FP3: Reformierung von Ammoniak
Abschlussbericht
Das Forschungsvorhaben LAMA hatte das Ziel, ein energie- und ressourceneffizientes Verfahren zur laserbasierten Reinigung von Massenschüttgut zu entwickeln und damit konventionelle chemische und mechanische Reinigungsprozesse zu ersetzen. Im Rahmen des Projekts konnte gezeigt werden, dass die Laserreinigung grundsätzlich geeignet ist, die für nachfolgende Beschichtungsprozesse erforderliche Oberflächengüte zuverlässig zu erzielen. Die Entwicklung und der Aufbau eines Demonstrators ermöglichten die Validierung des Verfahrens sowohl im Labormaßstab als auch unter realen industriellen Bedingungen.
Die Projektergebnisse belegen, dass durch den Einsatz des Laserreinigungsverfahrens signifikante Einsparungen bei Energieverbrauch, Prozessschritten und Ressourcen möglich sind. Insbesondere der vollständige Verzicht auf Chemikalien und Strahlmittel stellt einen wesentlichen Vorteil im Hinblick auf Umwelt- und Arbeitsschutz dar. Darüber hinaus konnte eine Reduktion der CO₂-Äquivalente von rund 38 % gegenüber etablierten Reinigungsverfahren nachgewiesen werden, womit das Projekt einen direkten Beitrag zur Umsetzung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele der EU und Deutschlands leistet. Es wurde die Bildung einer temporär schützenden Oxidschicht beobachtet, deren Reproduzierbarkeit jedoch weiterer Forschungbedarf. Insgesamt zeigt das Verfahren erhebliches Potenzial zur Emissionsreduktion und Prozessvereinfachung in der industriellen Oberflächenvorbehandlung
I4S - Integriertes System zum ortsspezifischen Management der Bodenfruchtbarkeit; Teilprojekt D: Einheitliche Sensorplattform für das Gesamtprojekt, BonaRes Modul A, Phase 3
Das Projekt I4S (Intelligence for Soil) verfolgt das Ziel, ein integriertes System zur standortspezifischen Steuerung der Bodenfruchtbarkeit zu entwickeln. Hahn-Schickard realisierte im Teilprojekt AgraSens eine automatisierte Sensorplattform zur Vor-Ort-Analyse von Bodennährstoffen. Hierfür wurden kapillarelektrophoretische Messverfahren mit kontaktloser Leitfähigkeitsdetektion (C4D) sowie ionenselektive Elektroden entwickelt und validiert. Ergänzend wurden innovative Extraktionsverfahren, einschließlich Pressurized Hot Water Extraction (PHWE), untersucht und mit Referenzmethoden verglichen. Hardware-, Embedded-Software- und Fluidikmodule wurden zu einem modularen Gesamtsystem integriert. Das System ermöglicht eine automatisierte Probenaufbereitung, Extraktion, Kalibrierung und Analyse. Die entwickelte Plattform ist sowohl mobil (RapidMapper) als auch stationär (RapidProfiler) einsetzbar. Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zur ressourceneffizienten Düngung und zur nachhaltigen Landwirtschaft im Sinne der Precision Agriculture
BMFTR Projekt ICAS4Mobility Schlussbericht
Gemeinsam mit den Partnern konnte MLE erfolgreich demonstrieren, dass eine drahtlose Zeitsynchronisation auf Basis des WhiteRabbit-Protokols vom CERN grundsätzlich von der Qualität her valide ist
Emissionsgradbestimmung durch die Identifikation einer bidirektionalen Reflexionsverteilungsfunktion im thermischen Infrarot - e-BRDF
Ziel des Projektes war die berührungslose, Infrarot-optische Messung von gerichteten Emissionsgraden. Diese werden benötigt, um die Strahlungsanteile von Messobjekt und Umgebung zu trennen und in der Folge die gesuchte Oberflächentemperatur des Messobjekts bestimmen zu können. Hierzu werden Thermografiekameraaufnahmen der Reflexion einer bewegten breitbandigen Infrarotstrahlungsquelle auf der Oberfläche des Messobjektes für verschiedene Bestrahlungs- und Sichtwinkel genutzt. Aus den gemessenen Daten wird die bidirektionale Reflexionsverteilungsfunktion (BRDF) bestimmt. Mit deren Kenntnis lässt sich unter anderem der gerichtete Emissionsgrad angeben.
Im Rahmen des Projekts wurde ein Prüfstand gebaut, mit dem gonioreflektometrische Messungen für beliebige Kamerawinkel zwischen 15° und 85° für die verwendete mittelwellige Infrarotkamera (MWIR) und zwischen 25° und 85° für die alternativ eingesetzte langwellige Infrarotkamera (LWIR) in der Einfallsebene möglich sind. Die Bestrahlungswinkel wurden in 1°-Schritten von 0° und 90° variiert. Es wurden 19 verschiedene Oberflächen im MWIR und LWIR vermessen. Die Bestimmung des Emissionsgrades auf Basis der aus den gonioreflektometrischen Messungen abgeleiteten BRDF war für diffus reflektierende Oberflächen bis zu einem Kamerawinkel von 50° mit einer Unsicherheit von ±0,1 (Erweiterungsfaktor k = 2) und zwischen 50° und 70° mit einer höheren Unsicherheit möglich. Eine Oberfläche erscheint für die Infrarotkamera als diffus-reflektierend, wenn die quadratische Rauheit der Oberfläche größer als die effektiv betrachtete Wellenlänge ist. Sie erscheint hingegen als spiegelnd oder glänzend-reflektierend, wenn die quadratische Rauheit kleiner als die effektiv betrachtete Wellenlänge ist