Applied Cybersecurity & Internet Governance Repository
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Projekt DAQC Abschlussbericht 2025
Hauptziel von DAQC ist es, das in OpenSuperQ umgesetzte Paradigma des rein digitalen Quantencomputing auszuweiten und zu ergänzen, zu einer DAQC Architektur weiterzuentwickeln, in einem Demonstratorsystem zu realisieren und mit Hilfe neuer Methoden zu evaluieren
Im Projekt DAQC – Digital-Analoger Quantencomputer, hat Infineon im Teilvorhaben: Steuerungselektronik, skalierungsfähige Mikrowellenschaltungen in enger Zusammenarbeit mit IQM erforscht. Dafür wurde die bei Infineon vorhandene Expertise in der Konzeption und im Design von Mikrowellenschaltungen und in der Fertigung von Spezialtechnologien mit neu aufzubauenden Kompetenzen für die Fertigung verknüpft. Durch Nutzung einer vorhandenen Waferfertigungslinie (Regensburg), die auf die Benutzung von unüblichen Materialien in der Halbleiterindustrie spezialisiert ist, wurde die notwendige hohe Reproduzierbarkeit der Bauelemente unterstützt
Alternativmethoden: Ein neuromuskuläres 3D-Zellkultursystem zur Identifizierung neuer Krankheitsmechanismen von ALS (VORAN-2)
AlphaDekade - Sachbericht zum Verwendungsnachweis (VN)
Obwohl Bildung ein zentrales Element gesellschaftlicher Teilhabe und persönlicher Weiterentwicklung ist, bleiben viele erwachsene Menschen mit geringer Literalität von konventionellen Angeboten ausgeschlossen – nicht zuletzt aufgrund negativer Vorerfahrungen, die als individuelle Barrieren wirken. Das Projekt „mittendrin – mit Kopf und Ball“ Transfer begegnet dieser Herausforderung mit einem innovativen Ansatz: Es verknüpft Alphabetisierung und Grundbildung mit der lebensweltorientierten Faszination Fußball, um Hemmschwellen abzubauen und niederschwelligen Zugang zu Bildungsinhalten zu eröffnen. Dabei wurde der Einsatz von Fußball als Motivations- und Integrationsfaktor genutzt, um Menschen mit geringer Literalität in Bildungsangebote einzubinden und ihre Bildungsbiografien nachhaltig zu erreichen.
In Kooperation zwischen SG Dynamo Dresden e. V. und Volkshochschule Dresden e. V. richtete sich das Projekt an Erwachsene mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen im Alter von 18 bis 65 Jahren. Es verfolgte dabei fünf übergeordnete Zielbereiche: 1. Den Ausbau und die Pflege interdisziplinärer Netzwerke – von Fußballfanarbeit über Sozialraum bis zu Bildungsträgern –, um Synergien zu nutzen und neue Kooperationspartner zu gewinnen. 2. Die Verstärkung von Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowohl im Stadion-Umfeld als auch auf Messen, Stadtteilfesten und in politischen Gesprächen, um das Thema dauerhaft im Bewusstsein zu verankern. 3. Die Entwicklung und Erprobung lebensweltorientierter Lernformate und –orte. 4. Die nachhaltige Absicherung durch Finanzierungsund Verstetigungsstrukturen. 5. Die Konzeption digitaler und analoger Lehr- und Lernmaterialien mit starkem Fußball- und Lebensweltbezug
Schlussbericht zum Vorhaben
Hemp4Food hat gezeigt, dass industrieller Hanf technologisch in mehreren Lebensmittelanwendungen einsetzbar ist und wirtschaftliches Potenzial besitzt. Entscheidend für eine Umsetzung nach Projektende sind (i) eine konsequente Qualitäts- und
Sensorikoptimierung der Proteinzutaten, (ii) eine integrierte Verwertungsstrategie über mehrere Pflanzenbestandteile und (iii) Kooperationen mit Verarbeitungs- und Marktpartnern zur Skalierung
Kurzbericht/Sachbericht
Im Projekt PerMed-COPD wurde ein Clinical Decision Support System (CDSS) für die personalisierte Behandlung von COPD-Patientinnen und -Patienten entwickelt. Ziel war die Unterstützung des medizinischen Fachpersonals bei evidenzbasierter Entscheidungsfindung durch strukturierte Aufbereitung klinischer Daten und Integration von Komorbiditäten. In Zusammenarbeit mit den klinischen Partnern wurden funktionale Anforderungen definiert, ein Prototyp umgesetzt und die technische Anbindung an die Studienplattform realisiert. Parallel wurden vorbereitende Maßnahmen zur Erfüllung der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) getroffen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die klinische Evaluation und eine mögliche Weiterentwicklung zu einem zugelassenen Medizinprodukt. Das Teilprojekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Translation personalisierter Medizin in die klinische Praxis.In the PerMed-COPD project, a Clinical Decision Support System (CDSS) was developed for the personalized treatment of COPD patients. The aim was to support healthcare professionals in evidence-based decision-making through the structured presentation of clinical data and the integration of comorbidities. In collaboration with clinical partners, functional requirements were defined, a prototype was implemented, and technical integration with the study platform was realized. In parallel, preparatory measures were undertaken to ensure compliance with the European Medical Device Regulation (MDR). These results provide the foundation for clinical evaluation and potential further development into a certified medical device. The project thus makes an important contribution to the translation of personalized medicine into clinical practice
Schlussbericht zum Vorhaben
Im Rahmen des Vorhabens wurden Sperrholz und einschichtige Spanplatten im Technikum des Fraunhofer WKI hergestellt und deren mechanisch-technologischen Eigenschaften analysiert. Dabei erwies sich insbesondere die niedermolekulare Fraktion der Humine als besonders geeignet für die Verwendung als Bindemittel. Die Applikation konnte mit konventionellen industriellen Anlagen erfolgen, wobei moderate Presszeiten erforderlich waren. Zudem zeigte sich, dass die Anlagen problemlos mit Wasser gereinigt werden konnten. Darüber hinaus konnten Humine erfolgreich mit Standardharzen gemischt werden. Die Bearbeitung der hergestellten humin-gebundenen Holzwerkstoffe war mit etablierten Verfahren uneingeschränkt möglich, sodass Prozesse wie Sägen, Bohren oder Schleifen durchgeführt werden konnten. Bei bestimmten Varianten von Spanplatten wurde die für Typ P2 geforderte Querzugfestigkeit erreicht. Die Dickenquellung dieser Platten lag jedoch signifikant über dem Niveau konventioneller Bindemittel. Humin-gebundenes Sperrholz konnte mit bis zu sieben Lagen hergestellt werden. Die Verklebung erreichte ohne Vorbehandlung eine Zugscherfestigkeit von bis zu 3 N/mm². Allerdings war das Sperrholz nach einer Vorbehandlung gemäß EN 314-2, bei der eine 24-stündige Kaltwasserlagerung durchgeführt wurde, noch nicht ausreichend beständig.
Die Imprägnierung von Holz mit Huminen führte zu einer signifikanten Erhöhung der Dauerhaftigkeit gegenüber holzzerstörenden Pilzen um ein bis zwei Dauerhaftigkeitsklassen. Zudem wurde das Quell- und Schwindverhalten des Holzes reduziert und eine hydrophobierende Wirkung festgestellt. Weiterhin konnte nachgewiesen werden, dass ausgehärtete Humine die Anforderungen der Ökotoxizitätsprüfung nach OECD-Richtlinie 208 (Sektion 8, EN 13432) erfüllen
Abschlussbericht für das Teilvorhaben: Laserunkrautbehandlung in der Pflanzreihe im Rahmen des Verbundprojekts: Unkrautbekämpfung im Zuckerrübenanbau - Laserbasiertes Unkrautmanagement (LUM)
Die Bekämpfung von Unkraut ist Voraussetzung für die Pflanzenproduktion in der Landwirtschaft. Der Einsatz von Herbiziden ist gegenwärtig elementarer Bestandteil der Unkrautkontrolle im konventionellen Landbau. Im Zuckerrübenanbau wird durch die zunehmenden Einschränkungen bei der Verfügbarkeit von Herbiziden und durch das damit zusammenhängende Auftreten von Resistenzen die Bekämpfung der Unkräuter immer schwieriger. Es zeichnet sich ab, dass dies im
Laufe der nächsten Jahre zu einem existenziellen Problem in der Landwirtschaft führen wird.
Von größter Bedeutung für ein effektives Unkrautmanagement sind Unkräuter im Nahbereich zurKulturpflanze (ca. 3% der Anbaufläche). Diese stellen die größte Konkurrenz dar und haben die größtmögliche wuchsschädigende Wirkung auf junge Kulturpflanzen. Der Nahbereich kann bisher nur chemisch oder manuell bearbeitet werden. Verfügbare nicht-chemische maschinelle Verfahren zur Unkrautbekämpfung können nur zwischen den Reihen eingesetzt werden (ca. 90% der Anbaufläche). Die Entwicklung von alternativen maschinellen Verfahren zur Unkrautkontrolle im Nahbereich der Nutzpflanze ist also dringend geboten. Eine Alternative könnte die photonische Unkrautbehandlung darstellen.
Ziel des Teilvorhabens war es daher, die laserbasierte Unkrautbekämpfung im Nahbereich im Zusammenspiel mit maschineller Hacktechnik zu untersuchen und mit diesem Hybridansatz eine vollflächige nicht-chemische Unkrautkontrolle im Zuckerrübenanbau zu demonstrieren
H2Mare-Projekt PtX-Wind Sachbericht zum Verwendungsnachweis
Im Rahmen des Projekts wurde ein prototypischer digitaler Zwilling für Offshore-Power-to-X-Prozesse am Beispiel einer Pilotanlage zur CO2-Methanisierung entwickelt. Die Anlage wurde mit einer bidirektionalen Echtzeit-Datenkommunikation ausgestattet, die reale Messdaten kontinuierlich abgleicht. Dabei wurden sowohl mechanistische als auch datengetriebene Modelle untersucht. Es zeigte sich, dass klassische Ansätze oft an ihre Grenzen stoßen, wenn Temperaturprofile und Umsatz gleichzeitig exakt abgebildet werden sollen. Als besonders effizient erwiesen sich stattdessen Methoden der Modellordnungsreduktion in Kombination mit neuronalen Netzen. Damit ließen sich Temperaturfelder sehr genau und mit drastisch reduziertem Rechenaufwand vorhersagen. Das Projekt belegt, dass die Anlagendynamik auch unter schwankenden Bedingungen in Echtzeit erfasst und für eine optimierte Steuerung genutzt werden kann