Zeitschrift für Inklusion
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    Bericht zur Umsetzung der UN-BRK in NRW

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    „Bist du behindert Mann?“ – Überlegungen zu Geschlecht und Geschlechterinszenierungen in sonder- und integrationspädagogischen Kontexten aus einer intersektionalen Perspektive

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    Der Beitrag nimmt eine intersektionale Perspektive auf Fragen von Geschlecht und Geschlechterverhältnissen in sonder- und integrationspädagogischen Kontexten ein und problematisiert davon ausgehend die gegenwärtige ‚Dramatisierung‘ von geschlechtsspezifischen Fragen in der Debatte um die neue ‚Jungenkrise‘, lenkt diese doch von sozialstrukturellen Benachteiligungen ab. Daher wird für eine reflexive Herangehensweise an genderbezogene Fragen plädiert, die das Zusammenwirken von Geschlecht und anderen Ungleichheitsdimensionen aus einer subjektorientierten Perspektive in den Blick nimmt. Basierend auf ethnografischen Studien wird gezeigt, wie das ‚doing gender‘ von Mädchen und Jungen im Schulalltag mit der Herstellung von ‚doing difference‘ korrespondiert und Ungleichheiten über soziale Ein- und Ausschlüsse sowie Über- und Unterordnungsmomente produziert. Intersektionalität erweist sich vor diesem Hintergrund als eine Herausforderung für eine inklusive Schulentwicklung, da die mit dem Geschlecht zusammenwirkenden Ungleichheitsdimensionen in einer Schule für alle keineswegs aufgehoben wären und daher einer pädagogischen Bearbeitung bedürften

    Inklusion als Orientierungsrahmen für Qualitätsentwicklung in der Frühpädagogik

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    Das Wissen um die Bedeutsamkeit von Bildungsprozessen in der frühen Kindheit hat zu starker Aufmerksamkeit für diese Lebensphase, zu quantitativem Ausbau von Betreuungsangeboten und zur Akademisierung der Fachkräfte-Ausbildung geführt. Familienfreundliche Betreuungsstrukturen und hohe Anerkennung der Profession in anderen Ländern dienen hier als Vorbild. Der nachfolgende Artikel gibt Anregungen zu einer qualitativen Begleitung des (auch quantitativen) Ausbaus frühkindlicher Bildung, um durch Standards in dieser ersten Bildungsphase in die Zukunft wirken zu können – sowohl individuelle als auch gesamtgesellschaftliche Bildungsverläufe betreffend. Die Orientierung an der internationalen Leitidee der Inklusion verspricht dabei Anschlussfähigkeit an einen globalen Bezugsrahmen und Strategien zur Bewältigung eines spezifischen Problems im deutschen Bildungssystem, der sozialen Aussonderung. Qualitätsentwicklung in Richtung einer grundständigen inklusiven Bildung wird hier als Weg zu einer qualitätvollen Bildung für alle vorgeschlagen. Die Entwicklung inklusiver Haltungen, Strukturen und Praktiken verlangt dabei sowohl gesamtgesellschaftliche Veränderungen (durch Gesetzgebung und Ressourcenbereitstellung), als auch Veränderungsbereitschaft in der einzelnen Einrichtung

    Von der Notwendigkeit eines Qualitätsmanagements bei der beruflichen Integration von Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf

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    Die Chancen der Qualitätssicherung und -entwicklung in Maßnahmen zur beruflichen Integra-tion liegen darin, dass Leistungen nach außen transparent gemacht werden und in der weiteren Professionalisierung der eigenen Arbeit. Dem „Maßnahmendschungel“ im Bereich des Über-gangs von der Schule in das Erwerbsleben bei Jugendlichen mit Förderbedarf mangelt es an der Bestimmung von Qualitätsstandards. In diesem Beitrag werden Qualitätskriterien und -indikatoren auf der Makro-, Struktur-, Prozess- und Ergebnis-Ebene formuliert um anschlie-ßend auf Qualitätsmanagementsysteme einzugehen

    Kommentierte Links zum Thema "Integrative Berufsausbildung"

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    Bildung und Bildungspläne in der Elementarpädagogik – Chancen für Inklusion

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    Was bedeutet die neuerliche Hervorhebung des Bildungsauftrags des Kindergartens für die Gemeinsame Erziehung von Kindern ‚mit und ohne besonderen Förderbedarf‘, die in diesem Sektor des Bildungswesens zumindest zahlenmäßig am weitesten umgesetzt ist? Der veränderte gesellschaftliche Stellenwert des Elementarbereichs zeigt sich unter anderem in den Bildungsplänen, die in den letzten Jahren verabschiedet wurden. Birgt die Wertschätzung des frühen Lernens und die Öffnung des Elementarbereichs für traditionell schulische Bildungsbereiche (z. B. Literatur, Mathematik, Naturwissenschaften) Risiken für Inklusion im Sinne einer gleichberechtigten Teilhabe aller Kinder an den pädagogischen Programmen oder beinhaltet sie die Chance vor dem Hintergrund positiver Erfahrungen mit Inklusion ein Bildungsverständnis zu entwickeln, in dem die individuellen Bildungsprozesse aller Kinder gleichwertig Raum finden

    ‚Jedes Kind ist wichtig – Entwicklungschancen verbessern!’

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    Das ‚Europäische Jahr 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung‘ und die aktuellen Diskussionen um die Kürzung von Sozialleistungen bilden die widerstreitenden Anlässe für unsere Betrachtungen zum Thema Kinderarmut. Wir fragen zunächst unter welchen Prämissen, mit welchen Maßnahmen die deutsche Sozialpolitik im Europäischen Jahr ‚gegen Armut und soziale Ausgrenzung‘ agiert. Anschließend skizzieren wir Konsequenzen dieser politischen Entscheidungen für Kinder in Armutslagen und mögliche sozialpolitische Alternativen. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir die Problematik des Zusammenhangs von familiärer Herkunft und Bildungsbenachteiligung mit Blick auf primäre und sekundäre Herkunftseffekte. Aus dieser Perspektive wird die Struktur von Förderschulen als kontraproduktive Infrastruktur für die Bekämpfung von familiärer Armut und Bildungsbenachteiligung charakterisiert

    Editorial zu Ausgabe 3/2010

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    Ausgangspunkt: Heterogenität. Weg und Ziel: Inklusion?

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    Die gemeinsame Bildung und Erziehung aller Kinder ist im deutschen Elementarbereich - wenn auch mit deutlichen Unterschieden zwischen den Bundesländern - weitgehend realisiert. Ist mit der integrativen oder inklusiven Bildung und Erziehung die Frage des Umgangs mit Heterogenität gelöst? In den Diskursen zu dem Thema der Inklusion wurden bisher einige wichtige Aspekte eher am Rande erwähnt (z. B. widersprüchliche gesellschaftliche Aufträge des Bildungs- und Erziehungssystems, das Verhältnis von gemeinsamer Erziehung und realer Teilhabe, kompensatorische Unterstützung), die jedoch den pädagogischen Bezug auf die Unterschiedlichkeit der Kinder stark beeinflussen. Diese und andere Gesichtspunkte müssen mehr als bisher durchdacht werden, um in heterogenen Gruppen des Elementarbereichs die Chancen realer Partizipation und vorurteilsfreier Sozialisation zu gewährleisten

    Bildungsqualität durch Partizipation. Kinder und Eltern als Akteure im Übergangsprozess

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    Die Forschungsergebnisse eines länderübergreifenden Modellprojekts (TransKiGs) zeigen, dass eine partizipative Gestaltung des Übergangs von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule die Bildungsqualität erheblich erhöht. Insbesondere die Perspektiven und Bedürfnisse der Kinder sollten stärker als bisher bei der Übergangsgestaltung berücksichtigt werden

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