Zeitschrift für Inklusion
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    Der neue Index für Inklusion – eine Weiterentwicklung der deutschsprachigen Ausgabe

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    2014 soll eine neue Ausgabe des Index für Inklusion erscheinen – für Bildung, nicht mehr für eine pädagogische Institution. Auf der Basis der Entwicklungen und Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre mit verschiedenen Versionen des Index für Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kommunen werden Herausforderungen und Aufgaben für die Weiterentwicklung für die neue deutschsprachige Ausgabe des Index für Inklusion skizziert

    Inklusion ist Lifestyle! Der Index erobert eine Gemeinde. Ein Praxisbericht.

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    Der folgende Artikel bezieht sich auf die siebenjährigen Erfahrungen in der Gemeinde Wiener Neudorf im Umgang mit inklusiver Weiterentwicklung auf Basis des Index für Inklusion. Ursprünglich als Vernetzungsprojekt der Bildungseinrichtungen, inklusive Gemeinde als Erhalter, sowie als Schulentwicklungsprojekt konzipiert, erfasste das Inklusionsprojekt im Laufe der Jahre die ganze Gemeinde: die politische sowie die Verwaltungsebene, ihre Einrichtungen und Vereine sowie ihre Bürgerinnen und Bürger. „Inklusion ist Lifestyle“ heißt die Vision für die Zukunft. Es wird daran gearbeitet

    Inklusive Bildung im Kontext von Modellen guten Unterrichts

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    Der vorliegende Beitrag untersucht das Verhältnis von Modellen guten Unterrichts, wie sie aus der pädagogisch-psychologischen Lehr-Lernforschung stammen und inklusiver Bildung. Ausgangspunkt dabei ist das Modelle guten Unterrichts den besonderen Anforderungen inklusiver Bildung nur bedingt gerecht werden. Um dies zu verdeutlichen werden zunächst einige Grundannahmen der Unterrichtsforschung insbesondere der Prozess-Produkt-Forschung dargestellt, bevor an Hand des Index für Inklusion Defizite dieser Unterrichtsmodelle aufgezeigt und Vorschläge zur Modifikation dargestellt werden. Beispielhaft wird hier das Angebot-Nutzungs-Modell von Andreas Helmke herangezogen

    Inklusion und organisationales Lernen

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    Im Folgenden soll vor diesem Hintergrund versucht werden, dass Thema Inklusion mit Organisationen skizzenhaft zu verknüpfen. Die Kernthese ist dabei, dass Inklusion keine einzelne Maßnahme ist sondern – zwingend - Ausdruck einer spezifischen - und zwar inklusiven - Organisationskultur. Um Organisationskulturen in Richtung Inklusion zu transformieren, bedarf es dringend eines systematischen organisationalen Lernens in den Einrichtungen der Versorgung. Anderenfalls wird Inklusion zum reinen Alibi, das keine nachhaltigen Wirkungen entfalten kann. Diese These wird am Beispiel der Sozialpsychiatrie in Mecklenburg-Vorpommern diskutiert und illustriert

    Über die Gefährdung des Kindeswohls durch die Schule

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    Die Abhandlung geht von der These aus, dass nicht die Schule als solche, sondern die Selektivität der gegenwärtigen Schule in nicht mehr hinnehmbarer Weise das Kindeswohl in erheblichem Maße gefährdet. In einem ersten Schritt werden exemplarisch einige empirische Belege für die These, dass Separation krank macht und somit dem Kindeswohl schadet, zusammengetragen. An diese Tatsachenfeststellung schließen sich dann Überlegungen an, wie man sich die Gefährdung der Gesundheit von Kindern durch die Schule theoretisch erklären kann. Abschließend werden dann Konzepte und „Rezepte“ vorgeschlagen, die den psychischen Schädigungen der Kinder durch das separierende Schulsystem präventiv vorbeugen können. Im Ergebnis plädiert die Arbeit für mehr De-Allokation und mehr De-Selektion; ohne eine mäßigende Neuausrichtung von strukturellen Grundfunktionen der Schule wird der Aufbau eines inklusiven Schulsystems nicht gelingen können

    Grundfragen einer inklusiven Deutschdidaktik - Ein Problemaufriss

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    In Grundschulpädagogik und Deutschdidaktik gehört der Umgang mit Heterogenität grundsätzlich zum professionellen Selbstverständnis. Die entsprechenden Ansätze berücksichtigen jedoch noch nicht die Vielschichtigkeit von heterogenen Voraussetzungen, wie sie die SchülerInnen in der inklusiven Schule mitbringen. Deswegen herrschen jedoch nach wie vor eher unklare Vorstellungen darüber, wie inklusive Entwicklungen für deutschdidaktische Konzepte anschlussfähig sind. Der Beitrag gibt einen Einblick in den didaktisch-konzeptionellen Diskurs um Heterogenität im Deutschunterricht der Grundschule. Er zeigt Problembereiche auf, die in der Weiterentwicklung inklusionspädagogischer Ansätze thematisiert werden sollten. Dabei werden insbesondere zentrale Spannungsfelder wie Individualisierung vs. Standardisierung, Kompensation vs. Vielfalt und Ansprüche inklusiver Didaktik vs. Ansprüche fachwissenschaftlicher Zugänge thematisiert und Perspektiven für ihre Auflösung aufgezeigt

    Nun sag, Sachsen-Anhalt, wie hast du’s mit der Inklusion? Statistische Angaben zum Primarstufenbereich im Schuljahr 2011/2012 und die Frage nach dem Bild der typischen Klasse einer Grundschule für alle

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    Anhand aktueller statistischer Angaben zur Integrationsquote (bzw. Inklusionsquote) wird im Rahmen dieses Beitrages der Frage nachgegangen, wie weit Sachsen-Anhalt auf seinem Weg zur Inklusion ist. Zweitens wird der Versuch unternommen dem Bild einer typischen Grundschulklasse einer zukünftigen Schule für alle in Sachsen-Anhalt schärfere Konturen zu geben. Die Orientierung auf das Konstrukt dieser Grundschulklasse einer Schule für alle Kinder wird als ein zentrales Moment im Rahmen der LehrerInnenausbildung, konkret in didaktischen Studienseminaren, und als notwendiger Beitrag der Hochschulen im Hinblick auf das konsequente Orientieren auf und damit das Errichten eines inklusiven Bildungssystems dargestellt. Die statistischen Angaben im Text stellen teils eigene Berechnungen des Autors auf Grundlage veröffentlichter Daten des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt (StaLa 2012, StaLa 2012a, StaLa 2012b) sowie der Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage - KA 6/7316 der Abgeordneten Birke Bull (DIE LINKE) dar. Zum Teil sind sie den herangezogenen Berichten des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt direkt entnommen

    Erwerbsarbeit – Inklusion und Werkstatt für Menschen mit Behinderung?

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    In diesem Beitrag wird eine kritische Perspektive eingenommen auf die Entwicklung, dass Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) und deren angebundene Integrationsfachdienste sogenannte inklusive Arbeitsplätze vermitteln und die eigene Existenz in diesem Zuge aber nicht infrage stellen. Anschließend wird ein konzeptioneller Ansatz für das Gelingen eines inklusiven Weges auf dem ersten Arbeitsmarkt entwickelt

    Gesundheitsförderung mithilfe des Index für Inklusion?

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    Der Beitrag thematisiert die Aufgabe der Erhaltung und Förderung des Kindeswohls als eine zentrale Aufgabe von Schule, welche die Autoren aus inklusionsdidaktischer Perspektive und aus Perspektive inklusiver Schulentwicklungsprozesse zu verwirklichen sehen. Es werden Überlegungen angestellt, inwieweit die Ausgestaltung des Systems Schule die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen erhält oder gefährdet. Der Index für Inklusion wird als Instrument für Schulentwicklungsprozesse zur gesundheitsförderlichen Gestaltung von Schule dargestellt

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