Zeitschrift für Inklusion
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    Reflexive Inklusion

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    Inklusion ist zu einem bedeutenden Schlagwort der bildungspolitischen und praktischen Diskussion geworden. Dabei wird Inklusion zumeist mit der Forderung nach Teilhabe von Menschen mit Behinderungen konzeptioniert. Der Beitrag argumentiert, dass dieses Verständnis aus mehreren Gründen zu kurz gegriffen ist. Anhand strukturtheoretischer und allgemein-erziehungswissenschaftlicher Ansätze wird zum einen aufgezeigt, dass Inklusion notwendigerweise in einem unauflösbaren Spannungsverhältnis zu Exklusion steht und das Feld durch die Spannungslinie von Universalismus und Partikularismus konstituiert wird. Darüber hinaus weist auch eine schulpädagogische Sicht auf die blinden Flecken einer Engführung von Inklusion hin, da eine intersektionale Perspektive notwendigerweise aus dem Blick gerät. Am Ende skizziert der Beitrag das Konzept einer reflexiven Inklusion

    Heterogenität, Inklusion, „Behinderung“. Begriffsanalyse in den Curricula frühpädagogischer Studiengänge

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    Konzepte von Heterogenität, Inklusion und Diversität sind längst Bestandteil der Curricula frühpädagogischer Studiengänge. Dieser Artikel fragt anhand einer Analyse von Modulhandbüchern dieses Studienbereichs nach der darin enthaltenden inhaltlichen Bestimmung des Begriffs Inklusion, vorrangig über sein Verhältnis zu den Konzeptionen von Heterogenität und Diversität und der Benennung verschiedener Heterogenitätsdimensionen. Genauer untersucht wird dabei die Kategorie „Behinderung“ und ihre Konstruktion innerhalb der Modulhandbücher über die Verwendung des Begriffs in der Spannweite als Teil von Vielfalt bis hin zu Abweichung von Normalität

    Aspekte der Umsetzung der UN-BRK in der Beratungsstelle des Studentenwerks Berlin:von A wie Absolvent_innengruppe bis S wie Studienassistenz

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    Das Studentenwerk Berlin ist im Auftrag des Landes Berlin für die soziale, gesundheitliche, wirtschaftliche und kulturelle Betreuung aller Studierenden in Berlin zuständig. In diesem Rahmen berät die Beratungsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung seit 1980 diese Gruppe von Studierenden. Dazu zählt neben der klassischen Beratung und dem Durchführen von Informationsveranstaltungen auch die Vergabe individueller persönlicher und technischer Hilfen. Der vorliegende Beitrag stellt Hintergründe und das aktuelle Tätigkeitsspektrum dieser Einrichtung unter dem Blickwinkel der UN-Behindertenrechtskonvention dar. Es wird aufgezeigt, welche Angebote bestehen und wo Handlungsbedarf gesehen wird

    Inklusion sexueller und geschlechtlicher Vielfalt: Eine Studie zu Einflussmöglichkeiten pädagogischer Fachkräfte

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    Die geplante Berücksichtigung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in pädagogischen Einrichtungen löst nach wie vor Ängste aus. Diese beruhen meist auf Fehlinformationen, wie z. B. dass eine Berücksichtigung mit einer Sexualisierung einhergehen würde oder Kinder und Jugendliche in ihrer sexuellen Orientierung beeinflusst werden könnten. Eine Studie an Berliner Schulen zeigt, dass homophobes Verhalten weit verbreitet ist und lesbische, schwule und bisexuelle Jugendliche meist ungeoutet und daher unsichtbar sind. Diese Jugendlichen haben ein deutlich höheres Risiko, Opfer von Mobbing zu werden und Depressionen und Suizidgedanken zu entwickeln. Pädagogische Einrichtungen haben daher eine besondere Verantwortung für nicht-heterosexuelle Jugendlichen und (wie die Studie zeigt) zahlreiche Möglichkeiten, Homo- und Transphobie abzubauen und die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu verbessern. Sie können die Sichtbarkeit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt erhöhen, beispielsweise indem in Büchern, Filmen, Aufgaben und anderen Materialien auch nicht-heterosexuelle Personen vorkommen. Pädagogische Fachkräfte können das Anti-Mobbing-Leitbild ihrer Einrichtung mit den Kindern und Jugendlichen diskutieren und dadurch bekannter machen und diskriminierende Beschimpfungen und Mobbing unterbinden. Und sie können ihre eigenen Einstellungen zu Geschlechterrollen reflektieren und geschlechtsuntypisches Verhalten gleichermaßen wertschätzen wie geschlechtstypisches

    »Pharao geht immer!« – Die Vermittlung zwischen Sache und Subjekt als didaktische Herausforderung im inklusiven Geschichtsunterricht der Sekundarstufe. Eine explorative Interview-Studie.

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    Empirische Forschung zu inklusivem Fachunterricht ist eine zentrale Forschungsaufgabe im Hinblick auf die Zielperspektive eines inklusiven Bildungssystems und aktuell noch weitestgehend ein Desiderat der Inklusionsforschung. Der Beitrag skizziert  fachdidaktische Ansprüche der Geschichtsdidaktik und greift mit der Kategorie der „Veranschaulichung“ eine zentrale didaktische Herausforderung auf, die sich im Rahmen der Auswertung einer explorativen Interview-Studie mit Lehrerinnen und Lehrern zu inklusivem Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I gezeigt hat. Im Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse dieser Studie vorgestellt

    Eine Hochschule für Alle – Ausgewählte Ergebnisse der Evaluation der HRK-Empfehlung

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    Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse der Evaluation der HRK-Empfehlung „Eine Hochschule für Alle“ vor und stellt zugleich einen Bezug zu anderen Empfehlungen und Veröffentlichungen zum Thema „Inklusion“ her

    Auf dem Weg zu einer inklusiven Fakultät

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    2012 hat die Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Köln begonnen, an einem inklusiven Profil zu arbeiten. Gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden werden Ideen und Bedarfe entwickelt, die in einen Leitfaden für eine „inklusive Fakultät“ fließen. Im Folgenden wird dieser Prozess beschrieben. Dabei nehmen wir Bezug auf die Ergebnisse dreier Lehrforschungsprojekte. Zwei Lehrforschungsprojekte waren qualitativ angelegt und fragten zum einen nach Faktoren für eine Studienzeitverlängerung (Vogt & Werner 2013) zum anderen nach der Passung von studentischem Habitus und Hochschule (Vogt & Werner 2014). Das dritte quantitativ angelegte Lehrforschungsprojekt ging der Finanzierung des Studiums im Studiengang Soziale Arbeit auf den Grund (Scheithauer & Werner 2013). Weiter berufen wir uns auf Daten der Hochschulstatistik der Fachhochschule Köln sowie die Evaluation der Einführungswoche im Studiengang Soziale Arbeit (Werner, 2014b). Der Beitrag skizziert zunächst das Selbstverständnis der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Köln. Dann wird die Vielfalt der Studierenden beschrieben, um daran anschließend beispielhaft einige Handlungsschritte hin zu inklusiven Kulturen, Strukturen und Praktiken (Booth & Ainscow 2011) zu erläutern

    Entwicklung eines Aktionsplans FH Erfurt – Hochschule der Inklusion

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    Die Fachhochschule Erfurt hat im Jahr 2013 begonnen, im Rahmen des vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur geförderten Projektes „FH Erfurt – Hochschule der Inklusion“ einen Aktionsplan im Sinne des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen aufzustellen. Auf Grundlage der rechtlichen Rahmenbedingungen und daraus abgeleiteter Empfehlungen u.a. von Seiten der Hochschulrektorenkonferenz und des Deutschen Studentenwerks sowie einer Analyse bereits vorhandener Inklusionsansätze in der deutschen Hochschullandschaft wurde eine fundierte Basis geschaffen, um den derzeitigen Stand der Inklusion an der FH Erfurt zielgerichtet zu untersuchen. Diesbezüglich analysiert wurden die Bedingungen aus der Perspektive der Studierenden und der Beschäftigten sowie die Barrierefreiheit. Insgesamt wurden rund 200 potentielle Maßnahmen identifiziert und in einem „Modell-Aktionsplan“ zusammengefasst. Diesen Aktionsplan gilt es nun hausintern abzustimmen und in den kommenden Jahren in die Umsetzungsphase zu überführen

    Inklusive Schule: Anforderungen an Lehrer_innenbildung und Professionalisierung

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    Eine Umstrukturierung des Bildungssystems unter dem Anspruch Inklusion erfordert insbesondere auch eine Reflexion und Veränderung der Lehrer_innenbildung im Bereich der Hochschule sowie auf der Ebene von Fort- und Weiterbildung. Dieser Beitrag unternimmt den Versuch, einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Hindernisse im Bereich der Lehrer_innenbildung im Hinblick auf schulische Integration/Inklusion aufzuzeigen. Es werden sowohl Professionalisierungsanforderungen, als auch Bespiele differenter Hochschulstrukturen und -inhalte im Bereich der Lehrer_innenbildung in den Bundesländern skizziert

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