Zeitschrift für Inklusion
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    Mit Inklusiven Modellregionen auf dem Weg zur inklusiven Schule? Österreichische Bildungspolitik zwischen Vision und Pragmatismus

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    : Die österreichische Bildungsministerin meinte bei der Enquete „Ein System im Wandel – Entwicklung inklusiver Modellregionen“ im April 2015, dass Inklusion der Weg der Zukunft sei. Unter Berücksichtigung der Mehrebenproblematik setzt sie bei der Umsetzung dieser Vision sehr pragmatisch auf eine Politik der kleinen Schritte. Die Bundesländer werden Schritt für Schritt ermächtigt, innerhalb der bestehenden Gesetze und vorhandenen Ressourcen Inklusive Modellregionen zu entwickeln. Im folgenden Artikel wird zuerst ein Überblick über die Entwicklung seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention gegeben (bildungspolitisch und statistisch) bevor das Konzept der Inklusiven Modellregionen mit seinen strukturellen Entwicklungsprojekten und das Konzept der neuen Lehrer_innenbildung vorgestellt werden. Eine Einschätzung der Entwicklung schließt den Beitrag ab

    Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Bildungspolitik Thüringens

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    Methodologie und methodisches Vorgehen Interpretativer Unterrichtsforschung am Beispiel inklusiven Lernens von Mathematik

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    Im vorliegenden Beitrag wird ein qualitativ-rekonstruktiver Zugang für die Analyse von schulischen Unterrichtsinteraktionen beim inklusiven Lernen von Mathematik vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Verfahren der Interaktionsanalyse, welches sich im Bereich interaktionistischer Ansätze der Interpretativen Unterrichtsforschung der Mathematikdidaktik etabliert hat. Neben einer methodologischen Verortung und hieraus abzuleitender lerntheoretischer Grundüberlegungen beinhaltet der Beitrag beispielhafte Analysen von Unterrichtsgesprächen, die auf der theoretischen Basis der Entwicklung des Bildes von Mathematik und dem Lernen von Mathematik in der nationalen und internationalen mathematikdidaktischen Forschung das sprachbezogene mathematische Lernen im inklusiven Grundschulmathematikunterricht in den Blick nehmen

    Adaptierter Sportunterricht – Plädoyer für einen terminologischen Anschluss an internationale Diskurse

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    Anders als in bildungspolitischen, pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Debatten wird der Inklusionsbegriff im Sport in der Regel nicht ausschließlich verallgemeinernd im Kontext gemeinsamer Bewegungsprozesse verwendet, sondern bezogen auf ein Spektrum von diversen bewegungsorientierten Settings, die sich von separaten Strukturen für manche, über integrative Angebote, zu für alle vorgesehene, modifizierte Aktivitäten erstreckt. Vor diesem Hintergrund ist bisher allerdings vergleichsweise offengeblieben, wie Inklusion im Sport adäquat gedacht, konzipiert und umgesetzt werden könnte. Dieser Beitrag zum Themenheft schlägt als Lösung eine Abkehr von der Nutzung des Begriffs der Inklusion im Handlungsfeld Bewegung, Spiel und Sport vor. Er versteht sich als Plädoyer für einen terminologischen Anschluss von „Inklusion und Sport“ an internationale Diskurse um Adapted Physical Activity (APA) und Adapted Physical Education (APE)

    Die Integration von Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung in einem inklusiven Bildungssystem am Beispiel Italien - Südtirol

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    Die Entwicklung der Ingtegration in Intalien hat nicht erst mit der Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung begonnen, sondern geht eigentlich zurück auf die Einführung der Einheitsmittelschule im Jahre 1962. Fortgeführt wurde sie durch die flächendeckende Einführung der Integration von Schülern und Schülerinnen mit einer Beeinträchtigung in die Regelklasse im Jahre 1977. Seither kann man eine Reihe von Entwicklungen nachverfolgen, die letzendlich zu einem inklusiven Bildungssystem geführt haben. Südtirol hat in seiner Brückenfunktion zwischen Norden und Süden dabei eine besondere Rolle gespielt. Aufgezeigt werden aber nicht nur die besonderen Rahmenbedingungen für ein inklusives Bildungssystem, sondern auch die zahlreichen immer noch bestehenden Stolpersteine und Altlasten, insbesondere in der Ausbildng der Lehrpersonen, die diesen Weg des gemeinsames Lernens auch immer wieder behindern

    Leistung als Selbstverständlichkeit? Eine kritische Reflexion divergierender Leistungsverständnisse (im Sport) vor dem Hintergrund des Inklusionsdiskurses

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    Leistung wird als fundamentales Prinzip sozialer Ordnung verhandelt, ihre Bedeutung scheint dabei vielfach als selbstverständlich. Mitunter werden bei genauerer Betrachtung jedoch zahlreiche Ambivalenzen augenfällig; divergierende Auslegungen stoßen aufeinander. Daher ist (auch) im Zuge aktueller Diskussionen um Inklusion fraglich, ob bzw. inwiefern ein solcher Leistungstopos zur Vision einer inklusiven Gesellschaft passt. Unklar bleibt beispielsweise, wie die Gesellschaft eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleisten kann. Insofern wird der Topos der „Leistungsgesellschaft“ aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive betrachtet. Da oftmals konstatiert wird, Sport als gesellschaftlicher Teilbereich bringe die Prinzipien jener Leistungsgesellschaft in idealer Weise zum Ausdruck, wird hier nach (entsprechenden) Leistungsverständnissen gesucht. Ebensolche Leistungsbezüge werden auch im Hinblick auf das Unterrichtsfach Sport herausgearbeitet. Insgesamt verdeutlichen die Ausführungen, dass Leistung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern durchaus divergierende Leistungsverständnisse in den drei ausgewählten Feldern vorliegen. Jene unterschiedlichen Auslegungen von Leistung werden im Beitrag kritisch auf ihre Passung zu „Inklusionsforderungen“ hin beleuchtet

    Inklusion im Sportverein – Eine nutzenfokussierte Evaluationsstudie am Beispiel von Freiwurf Hamburg e.V.

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    Inklusive Sportangebote sind in Deutschland bisher eher selten zu finden. Die Initiative Freiwurf Hamburg soll an dieser Stelle als Best Practice Modell vorgestellt werden, welches sich aktuell einer wissenschaftlichen Evaluation unterzieht. Diese ist nutzenfokussiert angelegt, d.h. auf die Bedürfnisse der Initiative zugeschnitten und zielt auf eine Verbesserung der Praxis ab. Die Ergebnisse dieser qualitativen Studie zeigen deutliche soziale Hierarchien zwischen den Teilnehmern mit und ohne Handicap, aber auch die Optionen, diese Abhängigkeiten, zumindest temporär, aufzubrechen oder umzudeuten

    Inklusive Sportpädagogik – in der Praxis ein Paradoxon? Erörterungen aus der Betroffenenperspektive

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    Das Gesellschaftssystem der Bundesrepublik ist sicherlich mit Attributen wie demokratisch, weltoffen, sozial und aufgeklärt zu bezeichnen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Strukturen des Sports. In diesem Beitrag soll anhand eines Einzelbeispiels – meines eigenen – gezeigt werden, dass diese Grundsätze im Bereich des Sports bisweilen allerdings nur eingeschränkt gelten oder bewusst missachtet werden. Ich bin körperbehindert. Ich bin Sportlehrer. Beide Sätze treffen zu und sind richtig. Gleichfalls ist es Realität, dass ich auf dem Weg zu meiner Profession darin behindert wurde, diese zu erlangen. Fragen nach der Sicherheits- und Hilfestellung im Turnen und der Demonstrationsfähigkeit, um nur zwei Beispiele für schwer überwindbare Barrieren zu nennen, traten auf den Plan. In diesem Beitrag will ich versuchen, Gründen für dieses paradoxe Verhalten, das letztlich darauf ausgerichtet war, meine Teilhabe im Berufsfeld Sport zu verhindern, nachzuspüren

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