Zeitschrift für Inklusion
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    Inklusion und Exklusion im sozialen Raum

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    Der Beitrag bestimmt mithilfe von zwei Bezugstheorien von Bourdieu und Foucault, Raum als das Ergebnis von sozialen Aushandlungsprozessen, die vor allem durch Machtverhältnisse gekennzeichnet sind. Damit schließt sich der Beitrag des Konzeptes von Raum als Relation an und folgt nicht dem Konzept des Raums als Container. Der soziale Raum wird als soziales Konstrukt, welches durch Wissensordnungen und  die Interaktionen von Menschen - Prozesse der Inklusion und Exklusion -  geprägt ist, skizziert. Vor diesem Hintergrund erscheint es u.E. notwendig stärker die subjektive Perspektive auf den Raum und auf die Machtverhältnisse bei der Herstellung von Raum zu fokussieren. In einem ersten Schritt wird der Raumbegriff näher bestimmt

    Inclusive Citizenship als Forschungsperspektive: Vom Denken in Spannungsverhältnissen Impulse für einen herrschaftskritischen, dynamischen und hegemonietheoretisch fundierten Begriff von Inklusion

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    Inklusion ist mindestens in den drei bildungswissenschaftlichen Themenfeldern Behinderung, Armut und Migration in den letzten vier Jahrzehnten zum zentralen Schlagwort geworden. In seiner kritischen Variante steht es für einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Trotz des Unbehagens, mit dem folgenden Überblick in der „Zeitschrift für Inklusion“ möglicherweise Eulen nach Athen zu tragen, werde ich kurz einige zentrale Aspekte des mit Inklusion verbundenen Paradigmenwechsels darstellen. Dabei geht es mir an dieser Stelle nicht um die didaktische Umsetzung und Schwierigkeiten der Realisierung. Ziel meines Beitrags ist es, einige theoretische Grundlagen des Begriffs zu reflektieren und einige Überlegungen zu einer Weiterentwicklung eines kritischen Begriffs von Inklusion zu skizzieren. Dafür werde ich im Anschluss an die Darstellung des Paradigmenwechsels den Begriff Citizenship einführen und die Forschungsperspektive Inclusive Citizenship vorstellen. Ziel ist es, mit dem Ansatz von Inclusive Citizenship einen Impuls für einen herrschaftskritischen, dynamischen und hegemonietheoretisch fundierten Begriff von Inklusion herauszuarbeiten

    Inklusion in der beruflichen Bildung – Status Quo, Konsequenzen und Potenziale für Forschung und Lehre

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    Durch die Forderung einer inklusiven Bildung werden in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik deutliche Weiterentwicklungen auf den Ebenen des Bildungssystems, der Schulentwicklung und der Gestaltung beruflicher Lernprozessen diskutiert. Im Fokus stehen dabei die drei zentralen Kontexte der Berufsorientierung, des Übergangs von der Schule in den Beruf bis hin zur dualen Berufsausbildung. Quer dazu liegen Fragestellungen, die unterschiedliche Ebenen bzw. Bereiche betreffen und sich z.B. auf die Struktur und Durchla?ssigkeit des Berufsbildungssystems, die Qualifizierung und Professionalisierung des pädagogischen Personals und die Umsetzung in Organisationen der beruflichen Bildung beziehen. Ziel des Beitrags ist es, den gegenwärtigen Forschungsstand der Berufs- und Wirtschaftspädagogik zu Inklusion zu bilanzieren und dabei neben der bildungssystematischen auch eine didaktische Perspektive einzunehmen

    Exklusionen im Inklusionszeitalter. Zur Ausgrenzungsdynamik gesellschaftlicher Innenräume

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    Die Diskussion über Inklusion wird häufig reduziert auf den Bereich der Bildung und des Arbeitsmarktes. Inklusion, so die schlichte Logik, ist dann gegeben, wenn Menschen mit Behinderungen die inklusive Regelbeschulung vollzogen haben, weil sie zugleich die Chance auf Integration in den Arbeitsmarkt erhöht. Die Ausgrenzungsdynamiken, die aber gerade von diesen Instanzen der Vergesellschaftung – Bildung und Arbeit – ausgehen, werden in diesem Kontext eigenartig tabuisiert. Der Beitrag analysiert diese Ausgrenzungsfaktoren und verbunden mit dem Nachweis des bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Reformbedarfes, dem zwingend zu begegnen ist, wenn das Projekt der Inklusion überhaupt eine Chance auf Realisierung haben soll

    Die ‚Einbeziehung des Anderen‘: Der ‚utopische Überschuss‘ inklusiver Lern- und Bildungslandschaften

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    Die ‚Einbeziehung des Anderen‘: Der ‚utopische Überschuss‘ inklusiver Lern- und Bildungslandschafte

    Praxistheoretische Inklusionsforschung im Schulunterricht

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    Inklusion ist zu einem bedeutenden Schlagwort der bildungspolitischen, erziehungswissenschaftlichen wie pädagogisch-praktischen Diskussionen geworden. Eine aktuelle Stellungnahme der DGfE beispielsweise sieht in Inklusion eine der drei maßgeblichen „Revolutionen im bundesdeutschen Bildungswesen“ (DGfE 2015, S. 1). Von den ersten Schulversuchen zum gemeinsamen Unterricht sogenannter ‚behinderter‘ und ‚nicht-behinderter‘ Kinder in Deutschland in den 1970ern bis zur United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UN 2006) gibt es dabei eine gewisse „theoretische Kontinuität“ (Lütje-Klose und Urban 2014, S. 114). In jüngster Zeit hat sich dieser vornehmlich in der Sonderpädagogik geführte Diskurs ausdifferenziert und letztlich zur Entwicklung eines stärker erziehungswissenschaftlichen, explizit schulpädagogischen Strangs geführt, der auf ein sozialwissenschaftliches Verständnis von Inklusion als Pendant zu Exklusion rekurriert (z.B. bei Xx und Hummrich 2013; Sturm 2015; Fritzsche 2014). Dies erfolgt vor dem Hintergrund einer Konzeption von Dis/Ability, welche diese nicht in Personen, sondern in Interaktionen und Prozessen verortet (z.B. bei Dederich 2007). Bisherige Studien zu Inklusion respektive Integration fokussieren primär die Zusammenarbeit bzw. Kooperation von professionellen Pädagog*innen sowie Einstellungen der schulischen Akteur*innen zu Inklusion. Ein Desiderat hingegen besteht darin, pädagogische Praktiken und die ihnen zugrundeliegenden sozialen Ordnungen in inklusiven Settings zu erforschen, das heißt eine Betrachtung der Aktivitäten, Handlungen, des Tuns – kurz: des wie – der Inklusionsbestrebungen zu beobachten und zu analysieren. Weiter fehlen komplexe, qualitative, multiperspektivische Untersuchungen noch weitestgehend. Um das Problem einer systematischeren Befundlage zum Thema Inklusion zumindest ansatzweise aus praxistheoretischer Perspektive zu bearbeiten, wird im folgenden Beitrag eine Meta-Analyse mehrerer rekonstruktiver, primär ethnographischer Forschungsprojekte geleistet, die wir im Rahmen schulpädagogischer Inklusionsforschung an der [Name der Universität] durchgeführt haben. Zuvor wird genauer erläutert, dass sich der Gegenstand ‚Inklusion‘ sowohl in theoretischer als auch empirischer wie praktischer Ebene als äußerst unbestimmt erweist und daher aus den Forschungsprojekten die These von Inklusion als mehrfache Diffusion resultiert

    Anbahnung reflektierter Handlungsfähigkeit als Ziel inklusionsorientierter Lehrer*innenbildung – Perspektiven von Schülerinnen und Schülern als Ausgangspunkt der Reflexion

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    Die Forderungen zur Berücksichtigung und Umsetzung von Ansprüchen der Inklusion bringen diverse Herausforderungen für die universitäre Lehrer*innenbildung mit sich; im Zentrum steht der Anspruch der Anbahnung von Fähigkeiten zum sensiblen Umgang mit und Wahrnehmen von Diversitäten Lernender. Die sich daraus ergebende Frage ist, wie Studierende von Beginn ihres Studiums an in einen reflektierten Kontakt mit inklusions- und diversitätsspezifischen Fragestellungen und Erfahrungen treten können. Ein möglicher Weg der Auseinandersetzung ist die Arbeit mit Fallbeispielen. Im Folgenden wird anhand des auf die Lehrer*innenbildung transformierten Modells der didaktischen Rekonstruktion eine solche Möglichkeit dargestellt. Unter Rückgriff auf dieses Modell wird das Ziel einer (Weiter-)Entwicklung des Konzepts Reflektierter Handlungsfähigkeit fokussiert. Dabei sind insbesondere die Auseinandersetzungen der Studierenden mit Aussagen und Erfahrungen zum gemeinsamen Lernen von Schüler*innen inklusiver Schulklassen von Bedeutung, die sowohl in Bezug zu den eigenen Professionalitätsvorstellungen über den Lehrer*innenberuf gesetzt, als auch im Hinblick auf eigene biographische Erlebnisse reflexiv bearbeitet werden

    Rechenschwäche diagnostizieren und fördern – ein zentraler Baustein des inklusiven Mathematikunterrichts

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    Thomas Gawlick und Anne Hilgers arbeiten ausgehend von einem Überblick über aktuelle Forschungsansätze und Spannungsfelder der Mathematikdidaktik die besonderen Anforderungen für einen inklusiven Mathematikunterricht heraus. Sie stellen dafür mit dem Bielefelder Konzept zur Diagnose und Förderung bei Rechenschwäche einen wichtigen Baustein vor und erläutern am konkreten Beispiel den Hannoveraner Ansatz zur Vermittlung dieses Konzepts bereits in der ersten Phase der Lehrerausbildung

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